DE397463C - Brenner fuer Gassengmaschinen zum Sengen von Garnen - Google Patents

Brenner fuer Gassengmaschinen zum Sengen von Garnen

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DE397463C
DE397463C DEV17996D DEV0017996D DE397463C DE 397463 C DE397463 C DE 397463C DE V17996 D DEV17996 D DE V17996D DE V0017996 D DEV0017996 D DE V0017996D DE 397463 C DE397463 C DE 397463C
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flame
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burners
lining
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RUDOLPH VOIGT MASCHINENFABRIK
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J3/00Modifying the surface
    • D02J3/12Modifying the surface by removing projecting ends of fibres
    • D02J3/16Modifying the surface by removing projecting ends of fibres by singeing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Brenner für Gassengmaschinen zum Sengen von Garnen. An Gassengmaschinen, die zum Sengen von Garnen dienen, sind bisher zweierlei Arten Brenner bekanntgeworden und in der Praxis zur Einführung gelangt. Jede Art bedingt eine besondere Führung des Fadens. Erfolgte dieselbe in senkrechter Richtung über den Brennern, so bestanden die letzteren entweder aus' einer einfachen Ausströmdüse, die eine mehr oder weniger hohe, offene, vom Faden durchlaufene Flamme in ein geschlitztes, dicht über der Düse stehendes Schutzrohr sandte, oder aus einem senkrecht angeordneten Schlitzbrenner, der gleichfalls von einem geschlitzten Schutzrohr umgeben war und durch dessen Flammenstreifen der Faden entlang geführt wurde. In beiden Fällen wurde das Schutzrohr aus einem einfachen eisernen Hohlkörper gebildet und sollte nur die Sengfiamme vor Luftzug schützen. Wurde der Faden in wagerechter Ebene über den Brenner hinweggeführt, so bestand der Brenner entweder aus einer einfachen Düse, die eine offene Spitzflamme bildete, oder aus einem verschiedenartig geformten und mit verschiedenartig angeordneten Löchern oder Schlitzen versehenen Kopfstück, das eine entsprechende Bunsenflamme erzeugt. In beiden Fällen mußte der Faden je nach dem gewünschten Grad von Sengung mehrmals durch die Flamme hindurchgeführt werden, wobei diese Brenner keinerlei Schutzvorrichtungen für die Flamme besaßen.
  • Bei allen diesen Brennern wurde nun die Hitze der Sengflamme nur sehr unvollkommen ausgenutzt, da für die Sengwirkung lediglich die Flammenspitzen, durch die der Faden geführt wurde, in Betracht kamen, während die strahlende Hitze der Flamme unausgenutzt an die umgebende Luft abgegeben wurde. Zweck des vorliegende Erfindung bildenden Brenners ist daher, auch die strahlende Hitze der Flamme nutzbar zu machen und dadurch bei gleichem Gasverbrauch wie bisher, eine erhöhte Sengwirkung und damit eine höhere Leistung der Maschine zu erzielen.
  • Dies wird erreicht, indem oberhalb der Ausströmungsöffnungen ein kastenförmiger Aufbau vorgesehen ist, der eine Auskleidung aus einem hochfeuerfesten Material, z. B. Magnesiaton, besitzt. Diese Auskleidung wird entweder durch die direkt auftreffende Sengflamme selbst oder durch die strahlende Hitze derselben zum Glühen gebracht und dadurch in der von der Auskleidung gebildeten Sengkammer eine bedeutend erhöhte Temperatur erzeugt, die eine stärkere Sengwirkung zur Folge hat. Diese Anordnung der Sengkammer bedingt eine besondere Zuführung der zur vollkommenen Verbrennung des Gases und Absengung der Fasern erforderlichen Frischluft. Aus diesem Grunde sind im Boden der kastenförmigen Sengkammer reichlich bemessene Aussparungen vorgesehen, durch die die erforderliche Menge Frischluft direkt an den Gasaustrittsort, also an den Flammenfuß, herantreten kann, so daß eine intensive Flammenhitze erzielt wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele derartiger Brenner veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i den Querschnitt, Abb.2 den Längsschnitt und Abb. 3 die Draufsicht eines zur Sengung nur eines Fadens geeigneten Brenners, während Abb. q. den Querschnitt Abb. 5 den Längsschnitt und Abb. 6 die Draufsicht eines zur gleichzeitigen Sengung von zwei Fäden dienenden Brenners darstellt.
  • Bei den Brennern Abb. i bis 3 ist über dem Brennerrohr a, das mit Ausströmlöchern b versehen ist, die kastenförmige Sen=kammer c angeordnet, die an ihrem Boden die Aussparungen d aufweist. An den Längswänden der Kammer c sind die Streifen e vorgesehen, die aus dem feuerfesten Material, z. B. Magnesiaton, bestehen. Zwischen Kammerwand und Streifen e sind Streifen f eines Wärmeisolationsmaterials, z. B. Ashestpappe, eingelegt, um die Ausstrahlung auf ein möglichst geringes Maß herabzusetzen. Die Streifen e und f sind an den entsprechenden Kammerwänden mittels Klammern g befestigt.
  • Bei den Brennern nach Abb. 4 bis 6 ist die Sengkammer, die im übrigen derjenigen der Brenner nach Abb. i bis 3 gleicht, durch einen Mittelsteg h aus gleichem Material wie die Streifen e in zwei getrennte Sengkammern c' und c' geteilt, von denen jede für einen besonderen Faden bestimmt ist, die aber gemeinschaftlich von einer Sengflamme bedient und beheizt werden, dergestalt, daß der durch in einer Linie angeordnete Löcher oder Schlitze gebildete Flammenstreifen gegen den 11ittelsteg trifft und von diesem zu gleichen Teilen auf beide Sengkammern verteilt wird.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen ki;nnen die Ausströmungslöcher b auch so angeordnet sein, daß abwechselnd ein Loch auf den rechten, ein Loch auf den linken Streifen e zeigt, so daß die Flammen der Löcher direkt auf d:e entsprechenden Streifen e auftreffen, diese erhitzen und von ihnen in den Sengkanal geleitet werden, woselbst dann derFaden durch die Flammenspitze geführt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brenner für Gassengmaschinen zum Sengen von Garnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner zwecks Ausnutzung der strahlenden Hitze der Sengflamme einen mit einer Auskleidung aus hochfeuerfestem Material versehenen Aufbau besitzt, dessen Boden zwecks Zuführung der zur restlosen Verbrennung des Heizgases und vollkommener Absengung der Fasern erforderlichen Frischluft direkt an den Flammenfuß reichlich bemessene Durchbrüche aufweist.
  2. 2. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Auskleidung des Aufbaues gebildete Sengkammer durch einen parallel zur Längswand derselben angeordneten Mittelsieg aus gleichem Material wie die Auskleidung der Kammer in zwei getrennte Sengkammern geteilt wird, die jede zur selbständigen Sengung eines besonderen Fadens bestimmt ist, wobei dieser Steg zugleich als Flammenteiler für die beide Kammern gleichzeitig beheizende Sengflamme dient.
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