DE397246C - Bremsvorrichtung an Knopflochnaehmaschinen - Google Patents

Bremsvorrichtung an Knopflochnaehmaschinen

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DE397246C
DE397246C DEH93202D DEH0093202D DE397246C DE 397246 C DE397246 C DE 397246C DE H93202 D DEH93202 D DE H93202D DE H0093202 D DEH0093202 D DE H0093202D DE 397246 C DE397246 C DE 397246C
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Germany
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frame
machine
sewing machines
brake device
locking bar
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Expired
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DEH93202D
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English (en)
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Herrmann & Co A
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Herrmann & Co A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Bremsvorrichtung an Knopflochnähmaschinen. Bei den für Schnellbetrieb eingerichteten Knopflochnähmaschinen ist es ein unbedingtes Erfordernis, das Anhalten der Maschine sofort nach Beendigung der letzten Riegelstiche in solcher Weise zu bewirken, daß sich der Fadenhebel beim Stillstand der Maschine in seiner höchsten Stellung befindet und die Nadel aus dem Stoff zurückgetreten ist, so daß es nicht nötig ist, bei jedesmaligem Benähen eines Knopfloches die Maschine mit der Hand in die richtige Stellung zu drehen. Um nun aber bei dem plötzlichen Anhalten der Maschine den in Bewegung befindlichen Schwungmassen so entgegenzuwirken, daß schädliche Folgen für die Maschinenteile vermieden werden, ist es erforderlich, eine pufferartig wirkende Anprallvorrichtung anzuwenden. Zu diesem Zweck ist bei den bisher bekannt gewordenen Maschinen in dem runden Gehäuse der Antriebsscheibe eine gegen Anschläge abgestützte und entsprechend der Gehäuserundung gekrümmte Schraubenfeder angeordnet worden. Bei jedem Anprall der Schwungmassen wird nun diese Schraubenfeder an der inneren, einen kleineren Radius aufweisenden Krümmung weit enger zusammengepreßt als an der äußeren; dein größeren Radius entsprechenden Krümmung. Infolge dieser ungleichmäßigen Pressung und der verschiedenen Beanspruchung der Federwindungen werden diese bekannten Federanordnungen meistens verhältnismäßig schnell zerstört.
  • Gemäß der Erfindung ist nun eine Brems-oder Anprallvorrichtung geschaffen worden, die so eingerichtet ist, daß die Pufferfedern in ihrer natürlichen Strecklage, also in der Gesamtausdehnung der Federwindungen beansprucht werden. Infolgedessen ist die Wirkung der Bremsvorrichtung von bedeutend längerer Dauer, auch arbeitet die Vorrichtung zuverlässiger und nachgiebiger, so daß die Maschinenteile mehr geschont werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in seinen wesentlichen Teilen an dem Gestell einer Knopflochnähmaschine angebracht dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Maschinengestell mit der Bremsvorrichtung in Seitenansicht.
  • Abb. 2 zeigt ein Bruchstück des Maschinengestelles mit der Bremsvorrichtung, von der entgegengesetzten Seite gesehen.
  • Abb. 3 zeigt- die Bremsvorrichtung bei einer Rückansicht des Maschinengestelles, und zwar nehmen die Teile diejenige Stellung ein, die sie im letzten Augenblick des Abfangens der Schwungmassen einnehmen.
  • Abb. q. zeigt bei gleicher Ansicht die Teile in derjenigen Stellung, bei welcher die Maschine zum Stillstand kommt.
  • Auf der Hauptwelle der '.Maschine sitzt zwischen dem Maschinengestell und dem Riemscheibengetriebe eine Nockenscheibe t, die mit einem tiefen Einschnitt i o versehen ist. Die Nockenscheibe befindet sich also bis zum Stillstand der Maschine fortdauernd in gleichmäßigem Umlauf.
  • Auf einem Bolzen 2 sitzt ein seitlich ver schwenkbarer Rahmen 3, in dessen nach hinten gerichteten seitlichen Vorsprüngen mittels zweier Zapfenschrauben ¢ ein Rahmen 5 gelagert ist, so daß sich derselbe unabhängig. von der Beweglichkeit des Rahmens 3 nach vorn oder hinten drehen kann. In dem Rahmen 5 ist eine runde Stange 6 verschiebbar gelagert, die unter der Wirkung einer starken Feder 7 steht, die das Bestreben äußert, die Stange 6 aufwärts zu schieben. Das obere Ende der Stange 6 ist etwas abgeflacht und paßt in den Ausschnitt io der Nockenscheibe i.
  • Die Schwenkbewegung des Rahmens 3 um den Bolzen 2 wird in der einen Richtung, auf der Zeichnung nach links, durch einen am Maschinengestell verstellbaren Anschlag 8 begrenzt. Beim Verschwenken in der anderen Richtung, auf der Zeichnung nach rechts, wird der Rahmen 3 von einer Schraubenfeder 9 aufgefangen.
  • Während des Nähens nimmt der äußere, die Sperrstange 6 tragende Rahmen 5 eine von den gezeichneten Darstellungen abweichende, mehr senkrechte Stellung ein, wobei der obere Zapfen der Sperrstange 6 in einer Aussparung des Maschinengestelles Platz findet. Die Nockenscheibe i kann sich also ununterbrochen drehen, ohne mit dem Zapfen der Sperrstange 6 in Berührung zu kommen.
  • Irgendein bewegter Teil der Nähmaschine wirkt nun in einem bestimmten Augenblicke derart auf den Rahmen 5 ein, daß derselbe in die in Abb. i und 2 ersichtliche Schrägstellung geschwenkt wird. Hierbei gelangt der Zapfen der Sperrstange unmittelbar unter die Nockenscheibe i, und zwar zweckmäßig an einer Stelle, die zu dem Einschnitt i o entgegengesetzt liegt. Hat nun der Zapfen der Sperrstange 6 seine Stellung unter der Nokkenscheibe i eingenommen, dann drückt diese bei ihrem in Abb. 3 durch einen Pfeil angedeuteten Umlauf zunächst die Stange 6 entgegen dem Druck der Feder 7 nach unten, bis der Zapfen der Stange 6 in den Einschnitt i o einschnappt. Die Teile der Maschine befinden sich nun aber noch in Bewegung und üben infolge ihrer Schwungkraft unter Vermittlung des langen Nockens i i einen seitlichen Druck auf die Stange 6 aus, wobei der Rahmen 5 und der mit diesem durch die Bolzen ¢ verbundene Rahmen 3 um den Bolzen 2 in die in Abb. 3 ersichtliche Schrägstellung bewegt werden. Hierbei drückt der Rahmen 3 die rechts am Maschinengestell abgestützte Schraubenfeder 9 zusammen, bis die Schwungmassen vollständig abgefangen sind. Sobald dies geschehen ist, übt die zusammengedrückte Feder 9 eine rückwirkende Kraft auf den Rahmen 3 und mittels der Bolzen q auf den Rahmen 5 aus, der dann unter Mitwirkung des Zapfens der Sperrstange 6 die Nockenscheibe i aus der Stellung Abb. 3 in die Stellung Abb. ,l zurückdreht. Die Nockenscheibe i ist nun in solcher Stellung auf der Hauptwelle befestigt, daß bei dem durch den Zapfen der Sperrstange 6 und den Einschnitt der Nokkenscheibe i gesicherten Stillstand der Maschine der Fadenhebel seine Hochstellung einnimmt und auch die Nadeln aus dem Stoff zurückgetreten sind.
  • Aus Abb.3 ist ersichtlich, daß die -das Abfangen der Schwungmassen bewirkende Schraubenfeder 9 im Augenblick des Abfangens, also zur Zeit der größten Beanspruchung eine durchaus gerade Lage einnimmt. Demgemäß verteilt sich auch der Druck gleichmäßig über die ganzen Windungen der Feder, so daß eine möglichst lange Lebensdauer erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Bremsvorrichtung an Knopflocbnähmaschinen mit einer den Stillstand der Maschine in bestimmter Stellung bewirkenden Sperrstange, die in einem in der Ebene der Antriebswelle senkrecht schwingbaren Rahmen federnd geführt ist und in eine Vertiefung einer '_` ockenscheibe der Hauptwelle einfällt, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sperrstange tragende Rahmen so mit einem am Maschinengestell seitwärts verschwenkbar angeordneten zweiten Rahmen verbunden ist, daß die beim Anhalten der Maschine auf die Sperrstange wirkenden Schwungmassen ein seitliches Verschwenken beider Rahmen bewirken und dabei durch eine vom zweiten Rahmen in Strecklage zusammengedrückte Feder abgefangen werden.
DEH93202D 1923-03-27 1923-03-27 Bremsvorrichtung an Knopflochnaehmaschinen Expired DE397246C (de)

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