DE397161C - Rauchverbrennungsvorrichtung fuer Lokomotiven, bei denen Luft in die Rauchkammer durch Roehren eingefuehrt und von dort nach der Feuerbuechse geleitet wird - Google Patents

Rauchverbrennungsvorrichtung fuer Lokomotiven, bei denen Luft in die Rauchkammer durch Roehren eingefuehrt und von dort nach der Feuerbuechse geleitet wird

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DE397161C
DE397161C DEM78748D DEM0078748D DE397161C DE 397161 C DE397161 C DE 397161C DE M78748 D DEM78748 D DE M78748D DE M0078748 D DEM0078748 D DE M0078748D DE 397161 C DE397161 C DE 397161C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
    • F23J11/04Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues in locomotives; in road vehicles; in ships
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/005Combustion apparatus for solid fuel adapted for use in locomotives

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Rauchverbrennungsvorrichtung für Lokomotiven, bei denen Luft in die Rauchkammer durch Röhren eingeführt und von dort nach der Feuerbüchse geleitet wird. Die Erfindung betrifft Rauchverbrennungsvorrichtungen für Lokomotiven. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird Luft durch Röhren in die Rauchkammer eingeführt und von dort nach der Feuerbüchse geleitet.
  • Die Erfindung zeichnet sich dem Bekannten gegenüber dadurch aus, daß die Lufteinsammelröhren außen nach vorn und hinten abgebogene Ansätze besitzen, und daß in den Luftsammelröhren mit Trockendampf gespeiste Heizschlangen eingebaut sind. Gemäß der Erfindung münden zwei Rohre von außen in die Rauchkammer. Das untere, außenliegende Ende jedes Rohres läuft in zwei Rohrteile aus, von denen der eine nach vorn und der andere nach hinten abgebogen ist. In der Rauchkammer besitzt jedes Rohr eine Haube, um die bei der Fahrt einströmende Luft nach hinten abzulenken. Diese Luft geht durch die unteren Feuerzüge des Kessels hindurch nach der Feuerbüchse und unter den Rost und nimmt dabei Verbrennungsgase aus der Rauchkammer mit. Die Luft kann auch durch geschlossene Röhren der Feuerbüchse zugeführt werden, wobei sie noch beim Eintritt in den Kessel' durch eine Heizdampfschlange angewärmt werden kann.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht einer Lokomotive in Verbindung mit der Vorrichtung; Abb. 2 ist eine Seitenansicht und teilweiser Schnitt des Lufteinnehrrerohres mit der Abdampfleitung in vergrößertem Maßstabe; Abb. 3 ist eine Vorderansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform.
  • Der Kessel io einer Lokomotive kann wie die Lokomotive selbst von irgendeiner üblichen Ausführungsform sein. Um die Verbrennungsgase von der Rauchkammer wieder in die Feuerbüchse zu leiten, wird ein von der Rauchkammer nach hinten gehender Zug durch die Lufteinlaßröhren ii hervorgerufen. Die Röhren durchsetzen die Rauchkammer kurz vor den Feuerzügen an beiden Seiten, sind gleichmäßig ausgebildet und der Durchmesser beider Röhren ist gleich dem des Schornsteines. Von dem äußeren, unteren linde jedes Rohres ii sind Zweigröhren i2, i 3 nach vorn bzw. hinten abgebogen, und die Summe ihrer Durchschnittsflächen ist gleich der des Rohres 1i. Bei der Vorwärtsbewegung der Lokomotive strömt Luft durch die Röhre 12, und durch die entsprechende Saugwirkung im Rohr ii wird auch Luft durch das Rohr 13 eingesogen. Bei der Rückwärtsbewegung der Lokomotive strömt die Luft durch das Rohr 13 in das Rohr ii, und es wird Luft durch das Rohr 12 eingesaugt. Die inneren Enden der Einnehmeröhren ii sind mit Ablenkhauben 14 versehen, so daß die hindurchgehende Luft unmittelbar nach hinten durch die Feuerzüge geleitet wird.
  • In einer anderen Ausführungsform (Abb. 3) münden die Lufteinnehmeröhren ii' ebenfalls in beiden Seiten der Rauchkammer eines Kessels io'. Die äußeren unteren Enden der Röhren i i' laufen in Zweigrohre 12' bzw. 13' aus, die, wie vorher bereits beschrieben, nach vorn bzw. nach hinten umgebogen sind, um während der Fahrt Luft einzunehmen.
  • Die inneren Enden der Röhren ii verlaufen nach unten und nach der Mitte des Kessels zu und stehen in Verbindung mit nach rückwärts laufenden Röhren 14'.
  • Jedes der Rohre ii' ist mit einer Heizschlange 17' versehen, die Dampf von dem Trockendampfrohr 18' der Lokomotive durch Leitungen i9' erhält. Die Röhren 1q.' laufen am Boden des Kessels io' entlang neben den Feuerzügen und werden dadurch weitererwärmt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rauchverbrennungsvorrichtung für Lokomotiven, bei denen Luft in die Rauchkammer durch Röhren eingeführt und von dort nach der Feuerbüchse geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufteinsammelröhren (ii, i1') außen nach vorn und hinten abgebogene Ansätze (12, iz' bzw. 13, 13') besitzen.
  2. 2. Rauchverbrennungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in den Röhren (ii, ii') eingebaute, mit Trockendampf gespeiste Heizschlangen (17).
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