DE396972C - An mit einer Wulst versehenem Schmierkopf zu befestigendes Anschlussstueck fuer unter Druck zu setzende Schmierleitungen - Google Patents

An mit einer Wulst versehenem Schmierkopf zu befestigendes Anschlussstueck fuer unter Druck zu setzende Schmierleitungen

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DE396972C
DE396972C DEM81852D DEM0081852D DE396972C DE 396972 C DE396972 C DE 396972C DE M81852 D DEM81852 D DE M81852D DE M0081852 D DEM0081852 D DE M0081852D DE 396972 C DE396972 C DE 396972C
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lubricant
lubricating
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DEM81852D
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MAURICE MEYREL
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N21/00Conduits; Junctions; Fittings for lubrication apertures
    • F16N21/04Nozzles for connection of lubricating equipment to nipples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • An mit einer Wulst versehenem Schmierkopf zu befestigendes Anschlußstück für unter Druck zu setzende Schmierleitungen._ Die Erfindung betrifft ein Kupplungsstück für unter Druck zu setzende Schmierleitungen, wie Achsen, Wellen, Bolzen usw. Dieses Anschluß- oder Kupplungsstück besitzt nun in bekannter Weise eine Schmierhammer mit einem festen und einem beweglichen Halteteil. Der bewegliche Halteteil bewirkt aber, sobald das Schmiermittel unter Druck eingeführt wird, selbsttätig den Verschluß, und dieser Verschluß bleibt während der ganzen Zeit der Einführung bestehen, hört aber sofort auf, nachdem die Druckwirkung von seiten des eingeführten Schmiermittels aufgehört hat. Das selbsttätige Kupplungsstück verschließt sodann selbsttätig den Kanal, welcher zur Schmierleitung fiihrt.
  • Die Zeichnun; läßt an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele die Anordnung der Befestigungsvorrichtung für die Schmiervorrichtung gemäß der Erfindung erkennen, und zwar zeigen Abb. i einen teilweisen, senkrechten Schnitt durch die Ausführungsform gemäß der Linie A-A nach Abb. 2, Abb, z eine Unteransicht des beweglichen Teiles.
  • Abb.3 ist eine Seitenansicht des beweglichen Teiles der Befestigungsvorrichtung, Abb. .4 und 5 zwei senkrechte Schnitte einer zweiten Ausführungsform. und zwar gibt Abb. 4 diejenige Stellung wieder, in welcher die Befestigungsvorrichtung noch nicht verriegelt ist, während die Abb. 5 die verriegelte Stellung darstellt, welche in dem Augenblick eintritt, wo das unter Druck stehende Schmiermittel eingeführt wird und Abb. 6 eine dritte Ausführungsform in senkrechtem Schnitt.
  • Der feststehende Teil der Befestigungsvorrichtung, d. h. der Teil i, wird mittels eines Schraubnippels i' auf dem zu schmierenden Maschinenteil befestigt, gegen welch letzteren eg sich mittels der Schraubenmutter i" stützt. Der feste Teil = trägt ferner an dem freien, dem Schraubnippel entgegengesetzten Ende eire Wulst 2, welche als Verbindungsmittel mit dem beweglichen Teil 3 der Befestigungsvorrichtung dient; dieser bildet hierbei das eine Ende der in der Zeichnung nicht dargestellten, unter Druck stehenden Schmiermittelleitung.
  • Der bewegliche Befestigungsteil 3 weist eine am unteren Ende mit einem überstehenden Rand 4' versehene, zylindrisch ausgedrehte Höhlung 4 auf und besitzt eine Verschlußzunge 5, der gegenüber die bewegliche Verschlußzunge 6 angeordnet ist. Die letztere ist mit einem in dem Zylinder ö verschiebbaren Kolben 7 fest verbunden. Hinter den Kolben tritt das unter Druck stehende Schmiermittel ein, und die Abdichtung des Kolbens 7 erfolgt durch eine Ledermanschette g oder durch einen sonstigen Dichtungsring. Der Kolben 7 steht für gewöhnlich unter dem Druck der Feder io, welche zwischen dem Boden ii des Zylinders 8 und der gegenüberliegenden Wand der ausgedrehten Höhlung 4 angebracht ist. Ein Kanal 12, welcher von dem Zylinder 8 abgezweigt ist und durch die Bohrung i3 mit ihm in Verbindung steht, leitet das Schmiermittel durch eine Bohrung 14 nahe vor seinem Ende in den festen Teil i, nachdem er vorher in den darüber befindlichen, ebenfalls mit einer Ledermanschette 15 abgedichteten Raum eingedrungen war.
  • Die beschriebenen Teile bilden die wesentlichsten Teile der neuen Befestigungsvorrichtung, deren Wirkungsweise kurz folgende ist.
  • Solange kein Schmieröl in den Zylinder 8 eingeführt wird, ist die Feder io bestrebt, den Kolben 7 so tief als möglich, d. h. bis auf den Boden des Zylinders 8, zu treiben; in dieser Stellung verschließt der Kolben 7 gleichzeitig die Bohrung 13 d- Schmierkanals 12 und gibt die bewegliche Verschlußzunge 6 frei, so daß das Lewcgliche Element ; leicht über das feststehende Element i geschoben werden kann, wobei die feststehende Zunge 5 unter den Ansatz 2 des Teiles i greift. Sobald jedoch das Schm=ermittel unter Druck in den Zylinder S eingetreten ist, wird der Kolben 7 vorgeschoben und die Feder io zusammengepreßt, wodurch gleichzeitig die bewegliche Zunge 6 mit dem Wulst 2 in Eingriff tritt und die Verbindungsbohrung 13 zum Schmierkanal 12 frei-,egeben wird. Das unter Druck stehende Schmieröl oder Staufferfett tritt dadurch übe den Kanal 12 in die Dichtungsmanschette i@, deren Wandungen es gegen die Innenwand der Bohrung andrückt, und teilt sich weiter der glatten Oberfläche des feststehenden Teiles i mit. Durch die Anordnung wird die Dichtigkeit der Vorrichtung gesichert und die Stärke der Verriegelung um so größer, je höher der Druck des Schmiermittels ist. Im entgegengesetzten Falle hört die Verriegelung in dem Maße auf, als der Druck des Schmiermittels zurückgeht, wobei glei-hzeitig die Ledermanschette g oder der Kolben 7 selbst die Bohrung 13 zum Schmierkanal i2 abschließt und so einen Verlust an Schmiermaterial verhindert.
  • Es muß bemerkt werden, daß mittels der vorbeschriebenen Anordnung die Verbindung sehr leicht erfolgen kann, da man nur nötig hat, die bewegliche Zunge 6 gegen die Wulst des feststehenden Teiles zu legen und das Schmiermittel unter Druck einzupressen. Die Verbindung kann ferner mit Leichtigkeit auch an den Stellen erfolgen, wo die zu schmierenden Stellen schwer zugängig sind, da die Verbindung weder durch Hand noch durch eine biegsame Rohrleitung noch .durch einen beweglichen Kopf geschieht. Ferner kann die Schmierung aus bedeutender Entfernung erfolgen, z. B. wenn die Achse eines Rades von Fahrzeugen usw. zu schmieren ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Abb. 4 und 5 kann der Kolben 7 seltst als selbsttätiger Abschlußschieber für den Schmierkanal 12 dienen, um den weiteren Ausfluß des Schmiermittels zu verhindern, wenn der Druck in ihm unter eine bestimmte Grenze gesunken ist. Der Schmierkanal 1:2, welcher mit der Kammer 15' in Verbindung steht, mündet mit seinem anderen Ende unmittelbar in den Zylinder, in welchem sich der Kolben 7 verschiebt. Der Zuflußkanal 8 für das Schmiermittel endigt im Boden des Zylinders. Hört nun der Druck des Schmiermittels auf, so treibt die Feder io der Gegenseite des Kolbens den letzteren in die Stellung zurück, in welcher der weitere Schmiermittelzufluß unterbrochen ist, so daß kein Schmiermittel aus der Zuleitung 8 in den Schmierkanal mehr übertreten kann. Außerdem ist hier ein Kugelventil 16 vorgesehen, - welches an der Übergangsstelle des Kanals i2 in die Kammer 15' angebracht ist; dieses Kugelventil 16 steht unter dem Druck der Feder io', welche als Kegelfeder ausgebildet ist und mit ihrem breiteren unteren Ende die Ledermanschette 15 an die Innenwand der Ausbohrung des festen Teiles i anpreßt.
  • Das Kugelventil öffnet sich unter dem Druck des Schmiermittels, schließt jedoch die Kammer 15' sofort ab, wenn der Druck des Schmiermittels nachläßt. Infolge des Zusammenwirkens des Kolbens 7 und des Kugelventils 16 ist jeder Verlust an Schmiermaferial ausgeschlossen, sobald die Schmiervorrichtung von dem zu schmierenden Teil abgekuppelt wird.
  • Die Rolle, welche der Kolben im übrigen hier spielt, bleibt genau die gleiche wie in dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. i bis 3.
  • Wie ersichtlich ist, ist die Achse des Schmiermittelzuflußkanals 8 schwach gegen die Horizontale geneigt, was in besonderen Fällen, namentlich wenn der feststehende Teil r sehr schwer zugängig ist, das Ankuppeln erleichtert.
  • Diese Ansicht ist jedoch nebensächlicher Natur und berührt das Wesen der Erfindung nicht.
  • Die Abb. 6 läßt eine dritte Ausführungsform der beweglichen Zunge erkennen, bei welcher der gleichzeitig als Schieber wirkende Kolben 7 sich parallel zur Achse des feststehenden Teiles i verschiebt. In diesem Falle legt sich die Verschlußzunge 6 seitlich gegen die Wulst 2, sobald das Schmiermittel unter Druck eingeführt wird, während beim Aufhören des Drukkes die Feder io, welche zwischen Boden und Kolben angeordnet ist, die Rückwirkung des Kolbens und damit den Abschluß des Schmierkanals 12 bewirkt. Der Schmierkanal 12 mündet hier in das Zylinderinnere, in welchem der Kolben 7 sich verschiebt, und zwar in der Weise, daß beim Abschluß des Schmierkanals 12 durch den Kolben 7 letzterer sich gegen den Anschlag 18 im Zylinder legt, so daß die Verbindung des Schmierkanals. 12 mit dem Zuflußkanal 8 zwar unterbrochen ist, letzterer aber durch den Kolben 7 nicht gesperrt wird. Beim Austritt des Schmiermittels aus dem Kanal 8 in den Zylinder wird der Kolben 7 alsdann vorgetrieben oder abwärts bewegt, so daß das Schmiermittel in den Kanal 12 übertreten kann, während gleichzeitig die Befestigung mit dem zu schmierenden Teil durch die Zunge 6 erfolgt, indem letztere sich seitlich an die Wulst 2 anlegt.
  • Die gleichzeitige Verwendung des Kolbens 7 als Abschlußschieber bei abnehmendem Druck des Schmiermittels ermöglicht es, in Verbindung mit dem Kugelventil 16 jeden Schmiermittelverlust zu vermeiden, sobald die Schmiervorrichtung abgekuppelt wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. An mit einer Wulst versehenem Schmierkopf zu befestigendes Anschlußstück für unter Druck zu setzende Schmierleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise eine Schmierkammer enthaltende Anschlußstück (3) mit einem festen und einem beweglichen Halteteil (5) bzw. (6) versehen ist, welch letzteres beim Einführen des Schmiermittels unter Druck selbsttätig den Verschluß bewirkt.
  2. 2. An mit einer Wulst versehenem Schmierkopf zu befestigendes Anschlußstück für unter Druck zu. setzende Schmierleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Halteteil (6) den Ausläufer eines im Ruhezustande federbelasteten Kolbens (7) bildet, der gleichzeitig als Abschlußschieber für den Schmierkanal (12, 13, i¢) dient und der bei Benutzung durch den Druck des Schmiermittels vorgetrieben, den Schmierkanal freigibt und gleichzeitig die bewegliche Zunge (6) in Eingriff mit der Wulst (2) des Schmierkopfes (i) bringt.
  3. 3. Ausführungsform des Anschlußstückes nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (7) entweder selbst den Absperrschieber für den Schmierkanal (12) bildet oder eine Dichtungsmanschette (13) trägt, die den Absperrschieber bildet. q.. Ausführungsform des Anschlußstückes nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenachse parallel zur Achse des Schmierkopfes angeordnet ist, so daß die Zunge (6) die Wulst (2) seitlich anstatt unterhalb anfaßt, wobei der Kolbenhub rückwärts durch einen Anschlag (18) im Zylinder begrenzt ist.
DEM81852D 1923-03-17 1923-06-30 An mit einer Wulst versehenem Schmierkopf zu befestigendes Anschlussstueck fuer unter Druck zu setzende Schmierleitungen Expired DE396972C (de)

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