DE396641C - Laufrad fuer Wasserturbinen - Google Patents

Laufrad fuer Wasserturbinen

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DE396641C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B3/00Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
    • F03B3/12Blades; Blade-carrying rotors
    • F03B3/14Rotors having adjustable blades
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

  • Laufrad für Wasserturbinen. Gegenstand der Erfindung bildet ein Laufrad für Wasserturbinen, die vom Treibmittel in zwei einander entgegengesetzten Richtungen durchströmt werden können, wie dies beispielsweise bei Turbinen für Flut und Ebbe der Fall ist. Um bei solchen Turbinen für beide Strömungsrichtungen keine allzu schlechten Wirkungsgrade zu erhalten, sind bekanntlich die Schaufeln in der Nabe drehbar anzubringen, damit sie bei einem Wechsel der Strömungsrichtung in eine der neuen Durchflußrichtung angepaßte Lage verdreht werden können. Bei einem solchen Laufrad mit drehbaren Schaufeln erfolgt nun erfindungsgemäß die Lösung der Befestigung der Laufradschaufeln zwecks Einstellung der Schaufeln in eine neue Winkellage und Wiederherstellung der Befestigung nach erfolgter Einstellung der Schaufeln durch relative Bewegung radial zur Laufradachse zwischen einem konischen Laufschaufelsitz und einem zur Lagerung dieses Sitzes dienenden Zapfen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und es ist: Abb. i ein senkrechter Schnitt durch eine @%'asserturbine mit einem Laufrad nach vorliegender Erfindung, und Abb. 2 und 3 zeigen in größerem Maßstab einen Schnitt durch einen Schaufelzapfen und (die unmittelbar mit demselben 7usaniinenarbeitenden Teile, wobei Abb. 2 die Teile in der festen und Abb. 3 in der gelösten Lage zeigt.
  • In den Abbildungen sind die Laufschaufeln mit dein Bezugszeichen i belegt. Jede dieser Schaufeln weist einen konischen Sitz 2 auf, der in eine konische Bohrung der Nabe 3 des Laufrades hineinpaßt. Die konischen Sitze 2 der Laufschaufeln i sind mit Innengewinde versehen, von denen jedes mit dein Gewinde eines zur Lagerung des betreffenden Sitzest dienenden Zapfens d. -zusammenarbeitet. Jeder Sitz 2 ist ferner mit einem Zahnrad 5 und jeder Zapfen 1. finit einem Zahnrad 6 versehen. Die Zahnräder 5, greifen in ein gemeinsames Zahnrad 7 ein, (las mit einer hohlen Welle 8 fest verbunden ist. Mit der letzteren ist ferner ein Zahnrad 9 fest verbunden. Die Zahnräder der Zapfen ,4 arbeiten mit einem gemeinsamen Zahnrad io zusammen, das mit einer von der Welle 8 umgebenen Welle i i starr verbunden ist. Auf die Welle i i ist ferner ein Zahnrad 12 auf gekeilt. Die Welle i i ist mit einer achsialen Längsbohrung 13 versehen, die zur Zuführung von Schmiermitteln nach dem Mittelpunkt des Laufrades dient, von wo dasselbe durch Kanäle den einzelnen umlaufenden Teilen dieses Rades zugeführt wird. Die Wellen 8 und i i erstrecken sich in eine Bedienungskammer 11., in welcher die nicht gezeigten Mittel angeordnet sind, die mit den Zahnrädern 9 und 12 zusammenarbeiten.
  • Für gewöhnlich nehmen die verschiedener Teile die in Abb. i und 2 gezeigte Lage ein, in welcher der konische Sitz 2,jeder Laufschaufel fest gegen die ihm zugeordnete konischeFläche der Nabe 3 gepreßt wird, so daß die Laufschaufeln i relativ zur Laufradachse festgehalten sind. Für den Fall, daß nun eine Verstellung der Laufschaufeln i vorzunehmen ist, so wird vorerst unter Vermittlung des Zahnrades 12 die Welle i i verdreht, wobei durch Festhalten von Zahnrad 9 und Welle 8 eine Verdrehung der Laufradschaufeln i ausgeschlossen ist. Jene Verdrehung hat somit nur eine relative Bewegung radial zur Laufradachse der Laufradsitze 2 und somit der Schaufeln i zur Folge. Dadurch wird die Befestigung der letzteren gelöst, da kein weiteres festes Anpressen der schrägen Flächen der Sitze 2 und der Nabe 3 gegeneinander stattfindet. Vgl. Abb. 3, wo der Deutlichkeit halber der Betrag der Verschiebung in stark übertriebenem Maße gezeigt ist. Sobald die Befestigung der Schaufeln i in der erwähnten Weise gelöst ist, wird auch die Welle 8 durch Vermittlung des Zahnrades 9 mit Welle i t und Zahnrad 12 in Umdrehung gesetzt, zwecks Verdrehung der gelösten Schaufeln i tini ihre Längsachse. Sobald die Schaufeln i tun den erforderlichen Betrag um ihre Längsachse gedreht worden sind, wird (las Rad 9 mit dein dasselbe treibenden Rad wieder festgehalten und hierauf dafür gesorgt, (laß die Welle i i im entgegengesetzten Sinne wie vorher gedreht wird, damit die Laufschaufeln i nunmehr so lange in radialer Richtung nach einwärts bewegt werden, bis die schrägen Flächen der Sitze 2 und der Nabe 3 wieder fest gegeneinandergepreßt und dadurch die Laufschaufeln i in der Nabe 3 des Laufrades festgehalten werden.
  • Die beschriebene Einrichtung ernii>glicht es, die Laufschaufeln i um l:eliebige Beträge tini ihre Längsachse zu verdrehen und bei beliebiger Winkellage zur Laufradachse wieder in der Nabe 3 des Laufrades zu befestigen. Zweckinäßig wir die Lösung der Befestigung wählrend des Stillstaivles des Laufrades vorgenommen. Erforderlichenfalls kann aber auch dafür gesorgt werden, daß eine Verstellung während des Laufens des Ra(ies möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Laufrad für Wasserturbinen, die vom Treibmittel in zwei einander entgegengesetzten Richtungen durchströmt werden können, mit in der Nabe drehbar angebrachten Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, (iaß die Lösung der Befestigung der Laufradschaufeln zwecks Einstellung der Schaufeln in eine neue Winkellage und Wiederherstellung der Befestigung nach erfolgter Einstellung der Schaufeln durch relative Bewegung radial zur Laufradachse zwischen einem konischen Laufschaufelsitz und einem zur Lagerung dieses Sitzes dienenden Zapfen erfolgt.
  2. 2. Laufrad nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Drehen der gelösten Laufschaufeln dienende hohle Welle eine zum Drehen der Laufschaufelzapfen dienende zweite Welle umgibt und dieseWellen in eineBedienungskanimer sich erstrecken.
DEH90485D 1922-07-04 1922-07-14 Laufrad fuer Wasserturbinen Expired DE396641C (de)

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