DE395705C - Unelektrischer photographischer Film - Google Patents
Unelektrischer photographischer FilmInfo
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- DE395705C DE395705C DEG58262D DEG0058262D DE395705C DE 395705 C DE395705 C DE 395705C DE G58262 D DEG58262 D DE G58262D DE G0058262 D DEG0058262 D DE G0058262D DE 395705 C DE395705 C DE 395705C
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- cellulose derivative
- layer
- emulsion
- photographic film
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C1/00—Photosensitive materials
- G03C1/76—Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
- G03C1/85—Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by antistatic additives or coatings
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
- Unelektrischer photographischer Film. Die für photographische Filme als Träger der lichtempfindlichen Emulsion benutzten Nitrozellulosefilme haben ,die Eigenschaft, daß sie durch Reibung elektrisch erregt werden und Entladungen unter Lichterscheinungen ergeben, wodurch die lichtempfindliche Schicht unter Umständen, namentlich wenn sie große Lichtempfindlichkeit besitzt, verdorben wird.
- Um diesen Mangel zu beseitigen, hat man bereits photographische Filme auf ihrer nicht lichtempfindlichen Rückseite mit Überzugs= schichten versehen oder auch den Zellulosederiv atträger selbst in geeigneter Weise präpariert, um 'ihm die elektrische Erregbarkeit zu nehmen. Beide Wege sind nicht einwandfrei, weil die Präparation der Zellulosederivatunterlage und der Schutzüberzug auf ihrer Rückseite die Gefahr einer Reaktion mit der Emulsion einschließt, und weil überdies die Präparation derZellulosederivatunterlage auch deren Haltbarkeit beeinträchtigt, Vorliegende Erfindung bezweckt, die elektrische Erregbarkeit der photographischen Filme auf unschädlichere Art zu erreichen. Das geschieht so, daß sowohl auf eine Präparation der Zellulosederivatunterlage verzichtet wird als auch auf die Aufbringung einer rückseitigen Schutzschicht. Die Erfindung beruht nämlich auf der Erkenntnis, daß eine der elektrischen Erregbarkeit entgegenwirkende Schutzmasse die Fähigkeit besitzt, durch eine dünne Haut von normaler Zellulosederivatunterlage hindurchzuwirken. Demgemäß verfährt man zur Erreichung des genannten Zweckes gemäß der Erfindung so, daß man auf die Rückseite einer Zellulosederivatunterlage für lichtempfindliche Emulsion von vorzugsweise normaler Zusammensetzung eine Schicht einer präparierten Zellulosederivatmasse von guter elektrischer Leitfähigkeit aufbningt, welche für sich infolge ihrer Präpäration praktisch nicht elektrisch erregbar ist, und daß man auf diese Schicht noch eine weitere hautartige Zellulosederivatschicht aufbringt, welche vorzugsweise ebenfalls eine Zusammensetzung besitzt, wie man sie für Unterlagen für lichtempfindliche Emulsionen zu benutzen pflegt. Bei einer derartigen Ausbildung des Trägers der lichtempfindlichen Emulsion wirkt dann die unelektrische Zwischenschicht auf :die Rückseite der hautförmigen Schicht und verhindert, daß an dieser im Gebrauch, elektrische Entladungen auftreten.
- Um eine Zellulosederivatmasse elektrisch nicht erregbar zu machen, pflegt man ihr hygroskopische Salze, besonders Metallsalze, z. B. Chlorkalzium,. und auch hygroskopische organische Substanzen, wie z. B. Glyzerin, zuzusetzen. Diese Mittel können auch hier für die elektrisch leitfähige und infolgedessen nicht elektrisch erregbare Zwischenschicht Anwendung finden. Die äußere, nichtpräparierte Zellulosederivatschicht wird nun durch die präparierte Zwischenschicht <lauernd in einem gewissen Feuchtigkeitszustand gehalten, wodurch ihre elektrische Erregbarkeit so stark herabgesetzt wird, daß keine wesentlichen Schädigungen der Emulsion durch elektrische Entladungen eintreten können, obwohl clie Schicht an sich in Abwesenheit der er-«-ähnten Schutzzwischenschicht elektrisch erregbar ist. Die nicht präparierte Zellulosederivathaut auf der Rückseite der Emulsionsunterlage bildet anderseits einen wirksamen Schutz gegen Schädigung der Emulsion durch die ihr benachbarte präparierte Schicht, weil sie die unmittelbare Berührung zwischen beiden, wie sie bei vorbekannten Filmen vorliegt, ausschließt.
- Für die drei Zellulosederivatschichten können nach Wunsch Zellulosederivate verschiedener Art henutzt werden. Man kann auch die Schichten in verschiedener Weise zubereiten, insbesondere für die beiden Schichten, welche auf die Rückseite der eigentlichen Ernulsionsträger aufgebracht werden vom Zusatz teurer Weichmachungsmittel abgesehen. Ausführungsbeispiel. Man gießt eine Schicht aus einer 12- bis 2oprozentigen Nitrozelluloselösung in Ätheralkohol i : i, welche auf 8 Teile Nitrozellulose etwa i Teil Kampfer enthält.
- Nach dem Trocknen dieser Schicht gießt rnan auf dieselbe eine zweite Schicht aus einer 5prozentigen N itrozelluloselösung in einem Lösungsniittelgemisch aus 2o Teilen Alkohol, 25 Teilen lther und 55 Teilen Toluol, welche Lösung einen Zusatz von 0,5 Prozent Glyzerin enthält, beides bezogen auf den Gehalt an Nitrozellulose.
- Nach dem Trocknen dieser Schicht gießt man auf dieselbe eine ebenfalls etwa 5prozentige, in diesem Fall aber reine Nitrozelluloselösung in demselben Lösungsmittelgeniisch wie für die Mittelschicht angegeben wurde, also eine Nitrozelluloselösung ohne Zusatz sowohl an Kampfer als auch an hygroskopischen Mitteln.
- Die übereinandergegossenen Schichten werden in ihrer Dicke zweckmäßig so abgestuft, daß die kampferhaltige erste Schicht aus einer Ätheralkohollüsung etwa % der Schichtdicke ausmacht, während die Mittelschicht etwa und die andere 1/", der Schichtdicke betragen. Die Dickenverhältnisse können aber in weiten Grenzen geändert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Photographischer Film mit Zellulosederivatunterlage von geringer elektrischer Erregbarkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage der Emulsion aus zwei äußeren Schichten besteht, welche für sich elektrisch erregbar sind, und einer Zwischenschicht von guter elektrischer Leitfähigkeit und vorzugsweise erhöhter Hygroskopizität.
- 2. Photographischer Film nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Rückseite des Emulsionsträgers befindlichen beiden Filmschichten einen geringeren Gehalt an Weichmachungsmitteln aufweisen als der eigentliche Emulsionsträger selbst.
- 3. Verfahren zur Herstellung einer Zellulosederivatunterlage für photographische Filme, dadurch gekennzeichnet, daß man auf eine Unterlagschicht normaler Zusammensetzung eine Zellulosederiv atschicht von gutem elektrischen Leitvermögen und und auf diese eine dünne Zellulosederivathaut aufbringt, welche ihrerseits ebenfalls eine für Emulsionsunterlagen normale Zusammensetzung besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG58262D DE395705C (de) | 1923-01-10 | 1923-01-10 | Unelektrischer photographischer Film |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG58262D DE395705C (de) | 1923-01-10 | 1923-01-10 | Unelektrischer photographischer Film |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE395705C true DE395705C (de) | 1924-05-23 |
Family
ID=7131836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG58262D Expired DE395705C (de) | 1923-01-10 | 1923-01-10 | Unelektrischer photographischer Film |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE395705C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE818862C (de) * | 1949-12-20 | 1951-10-29 | Rudolf Dr Phil Koeppen | Verfahren zur Herstellung von Membranen aus Celluloseester |
-
1923
- 1923-01-10 DE DEG58262D patent/DE395705C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE818862C (de) * | 1949-12-20 | 1951-10-29 | Rudolf Dr Phil Koeppen | Verfahren zur Herstellung von Membranen aus Celluloseester |
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