DE394102C - Metalldampfapparat, bei dem die Betriebsvorgaenge selbst zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des Vakuums ausgenutzt werden - Google Patents

Metalldampfapparat, bei dem die Betriebsvorgaenge selbst zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des Vakuums ausgenutzt werden

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DE394102C
DE394102C DES48500D DES0048500D DE394102C DE 394102 C DE394102 C DE 394102C DE S48500 D DES48500 D DE S48500D DE S0048500 D DES0048500 D DE S0048500D DE 394102 C DE394102 C DE 394102C
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/28Selection of substances for gas filling; Means for obtaining the desired pressure within the tube
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
    • H01J2893/0074Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
    • H01J2893/0086Gas fill; Maintaining or maintaining desired pressure; Producing, introducing or replenishing gas or vapour during operation of the tube; Getters; Gas cleaning; Electrode cleaning

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Metalldampfapparat, bei dem die Betriebsvorgänge selbst zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des Vakuums ausgenutzt werden. Die Erfindung will die Erzeugung und Aufrechterhaltung des Vakuums bei Quecksilberdampfgleichrichtern und anderen Metalldämpfapparaten weiterhin verbessern und erleichtern, und zwar sollen nach der Erfindung die Betriebsvorgänge selbst zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des Vakuums ausgenutzt werden.
  • Das kann dadurch geschehen, daß die im Vakuumraum noch enthaltene Luft und andere schädliche Gase von dem Dampfstrom, der von der Kathode ausgeht, aus dem Vakuumraum hinausgetrieben werden. Um das zu erreichen, wird der ganze Apparat zu einer Diffusionsluftpumpe umgestaltet, indem man durch eine Hüllwand um die Kathode den Vakuumraum in einen Kathodenraum und einen Anodenraum zerlegt und durch Diffusion die von der Kathode aufsteigenden Dämpfe im Austausch gegen die schädlichen Luft- und Gasteilchen in den Anodenraum führt, so daß sich diese schädlichen Teilchen im Kathodenraum sammeln. Von hier aus werden sie durch Abzugsvorrichtungen aus dem Vakuumraum hinausgeleitet und einer Vorpumpe zugeführt. Die Abzugsvorrichtungen können in Form von Rohren, die mit einem Ende in den Kathodenraum hineinragen und mit dem anderen Ende durch die Wand des Vakuumgefäßes hindurchgeführt sind, vorgesehen sein oder die Form von hohlen Stromzuführungen u. dgl. haben.
  • Die Vorpumpe kann dauernd an dem Apparat verbleiben, so daß eine ständige Nachbesserung des Vakuums möglich ist, oder sie wird nur so lange an dem Apparat belassen, bis das gewünschte hohe Vakuum erreicht ist. Im letzteren Falle werden die Enden der nach außen führenden Abzugsvorrichtungen in bekannter Weise gasdicht verschlossen, etwa durch röhrenförmige Abschmelzstutzen.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung zu einer solchen sich selbstentlüftenden Diffusionspumpe ist in der Zeichnung als Beispiel dargestellt.
  • In dem Anodenraum i befinden sich die Anoden z. Der Raum ist durch einen Wassermantel 3 gekühlt. Das Kathodenquecksilber @l ist von einem zylindrischen Mantel s, 6, der aus einem im wesentlichen gasdichten Material besteht, bis auf den engen Spalt 7 gegen den Anodenrum abgeschlossen. Durch diesen Spalt vollzieht sich in einfacher Weise der Diffusionsvorgang. Sobald nämlich der Apparat in Betrieb gesetzt ist, tritt das verdampfende Quecksilber im Sinne des ausgezogenen Pfeiles durch den Spalt 7 in den Raum i und verdichtet sich hier. Nach dem Diffusionsprinzip tritt aber gleichzeitig die in der Nähe der Anode befindliche Luft nebst den anderen schädlichen Gasteilchen im Sinne des gestrichelten Pfeiles in entgegengesetzter Richtung wie der Quecksilberdampfstrom in den Kathodenraum. Hier sammeln sich die Gasteilchen und steigen dann in die Entlüftungsrohre 8 oder g, die sich nur durch ihre Lage unterscheiden, und an deren außenliegenden Enden die als Vorpumpe dienende Präzisionsluftpumpe angeschlossen ist. Der Spalt 7 muß sehr eng bemessen werden, jedoch so, daß der Gleichrichterbetriebsstrom noch ohne Störung durch ihn hindurchgehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metalldampfapparat, bei dem die Betriebsvorgänge selbst zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des Vakuums ausgenutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Prinzip der Diffusionsluftpumpe die von der Kathode aufsteigenden Metalldämpfe zur Anode und die in deren Nähe vorhandenen, schädlichen Luft- und Gasteilchen in umgekehrter Richtung zur Kathode geführt werden. a. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine die Kathode umgebende, im wesentlichen gasdichte Hüllwand, die mit einem engen Spalt zur Ermöglichung des Diffusionsvorganges versehen ist, das Vakuum in einen Anoden- und einen Kathodenraum zerlegt ist, in welch letzterem sich die schädlichen Gasteilchen durch Diffusion ansammeln. 3. Ausführungsform nach Anspruch J und a, gekennzeichnet durch Entlüftungsvorrichtungen, die die schädlichen Luft-und Gasteilchen nach außen ableiten und einer Vorpumpe zuführen, zum Zweck, das Vakuum dauernd aufrechtzuerhalten.
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