DE905320C - Verfahren zum Kondensieren von Zinkdaempfen - Google Patents
Verfahren zum Kondensieren von ZinkdaempfenInfo
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Description
- Verfahren zum Kondensieren von Zinkdämpfen Bei der Kondensation von Zinkdämpfen ist es im allgemeinen sehr schwierig, das gesamte Zink metallisch zu gewinnen und die Bildung von Zinkstaub zu vermeiden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Zinkkonzentration im Gas gering ist. Solche Gase erhält man z. B. bei der Verarbeitung von gesintertem Erz im Schachtofen. Zahlreiche Versuche, um Zink im Schachtofen zu gewinnen, sind aus diesem Grunde fehlgeschlagen. Ähnliche Schwierigkeiten treten bei der Gewinnung von Zink im elektrischen Ofen auf.
- Die wesentliche Ursache liegt in der Oxydation des Zinkdampfes durch Kohlendioxyd nach der Reaktion Zn +C02=Zn0+CO.
- Schon bei geringer Kohlendioxydkonzentration kann diese Reaktion oberhalb des Taupunktes eintreten. Wenn auch nur ein Teil des Zinks in dieser Weise oxydiert wird, ist es schwierig, das Restzink in metallischer Form zu gewinnen. Eine Erklärung für diese Erscheinung liegt vielleicht darin, daB beim Erreichen des Taupunktes des Zinkdampfes Partikeln von Zinkoxyd als Kerne für die Kondensierung von metallischem Zink wirken. Diese Tropfen können sodann an ihrer Oberfläche weiter oxydiert werden. Der Oxydfilm verhindert sodann wahrscheinlich die Vereinigung der Zinktropfen, und zwar auch dann, wenn sie mit sch@nelzflüssigem Zink in Berührung gebracht werden.
- Nach der Erfindung wird Zinkdampf .aus einer gasförmigen Mischung aus Zinkdampf und erheblichen Mengen von einem bei den Kondensationsbedingungen mit Zink reagierenden Gas, vor allem Kohlendioxyd, in der Weise kondensiert, daß die Gase mit schmelzflüssigem Blei bei einer Tempeperatur von nicht über 55o° C, vorzugsweise unter 5oo° C, und im allgemeinen beträchtlich darunter in innige Berührung gebracht werden. Die Kondensationseinrichtung ist vorteilhaft möglichst dicht am Auslaß ,angeordnet, durch den die Gase die Retorte oder den Ofen verlassen, damit die mit Zink beadenen Gase so schnell wie möglich auf das schmelzflüssige Blei treffen und auf diese Weise schnell abgekühlt werden, so daß eine nennenswerte Oxydation des Zinks durch Kohlendioxyd oder andere Gase vermieden wird.
- An Stele von Blei kann man ,auch hochprozentige Bleilegierungen verwenden, deren Legierungsbestandteile von Blei leichter als Zink gelöst werden, so daß diese bei der Abkühlung nicht mit dem Zink ausgeschieden werden und dieses nicht verunreinigen können.
- Das Blei muß .aus zwei Gründen eine verhältnismäßig geringe Temperatur besitzen. Zunächst ist es notwendig, dem Zink einen Kältestoß zu versetzen, um die Zeit, während welcher dampfförmiges Zink und Kohlendioxyd bei einer Temperatur unterhalb etwa goo° C in Berührung stehen, möglichst abzukürzen. Die genannte Temperatur ste_lt dabei die Grenze dar, unterhalb deren die Reaktion zwischen Zink und Kohlendioxyd unter Bildung von Zinkoxyd beginnt. In dieser Beziehung unterscheidet sich das Verfahren nach der Erfindung völlig von jedem Verfahren, bei dem mit einem verhältnismäßig hohen erhitzten Kondensationsmedium gea 'beitet wird, mit dem Ergebnis, daß genügend r c Zeit vorhanden ist, um das Zink mit einem wesentlichen Teil des in der Gasmischung vorhandenen Kohlendioxyds in Reaktion zu bringen.
- Der zweite Grund für die Niedrighaltung der Temperatur für das schmelzflüssige Aufnahmemetall besteht in folgendem: Die Gasmischung hält eine Zinkmenge zurück, die dem Dampfdruck des Zinks über der durch die Kondensation gebildeten Lösung von Zink im Blei proportional ist.
- Je niedriger die Temperatur gehalten wird, um so geringer ist dieser zurückgehaltene Anteil. Wenn man mit Gasmischungen mit nur geringem Zinkdampf gehalten arbeitet, so ist der nicht kondensierbare Anteil von Zinkdampf sehr hoch, wenn das schmelzflüssige Blei nicht eine niedrige Temperatur besitzt.
- Wegen der starken Temperaturabhängigkeit des Lösungsvermögens des geschmolzenen Bleis für Zink hat man den großen Vorteil, daß das im Blei gelöste Zink durch bloßes Abkühlen wiedergewonnen werden kann. Das Zink wird hierbei entweder flüssig oder fest an der Oberfläche des schmelzflüssigen Bleis abgeschieden. Nach der Abtrennung des Zinks kann das Blei wieder zur Kondensation von weiteren Zinkdämpfen herangezogen werden. Man kann also die Bleischmelze ständig in Umlauf halten, was im Hinblick auf den geringen Schmelzpunkt des Beis technisch leicht durchzuführen ist.
- Dadurch, daß das Blei nur geringe Mengen an Zink aufzunehmen vermag, ist man gezwungen, große Bleimengen .anzuwenden, was aber den Vorteil hat, daß man eine wirksame Kühlung der zinkdampfhaltigen Mischung erreicht.
- Für die Zinkaufnahme ist eine kräftige Durchwirbelung des Bleibades günstig. Wahrscheinlich wird hierdurch die Bildung .eines zusammenhängenden Oxydfilms vermieden.
- Einige Einrichtungen, rriit deren Hilfe das Verfahren nach der Erfindung durchgeführt werden kann, sind schematisch in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Einrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 ein ,anderes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt und Fig. 3 und ¢ zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung.
- In der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung wird Zink ,aus Oxyden oder Erzen durch Reduktion in einem Schachtofen gewonnen, der, aus einem Schacht r mit Düsen 3 besteht. Am unteren Ende des Schachtes tritt eine Mischung aus Zinkdampf, Stickstoff, Kohlendioxyd und Kohlenmonoxyd aus, die die erhitzte Kokssäule 1o durchstreicht, in der ein Teil des Kohlendioxyds zu Kohlenmonoxyd reduziert wird. Die Gase verlassen die Kokssäule durch eitle Leitung 15. Ihre Zusammensetzung ist hier beispie:sweise die folgende: 5% Zn, 63% N, 5010 CO2 und 27 % Co. Sie treten dann in eine Kammer 19 mit einer groben Koksfüllung 22 und hierauf in eine zweite Kammer 2o mit einer feineren Koksfüllung 21 ein. In diesen Kammern strömt den Gasen von oben her schmelzflüssiges Blei entgegen, das durch eine Rohrleitung 27 mit Sprühdüse 28 eingeführt wurde.
- Eine Trennwand 2q. verhindert, daß Blei seitlich in die Leitung 15 gelangt. Während des Durchganges durch die Kammer wird der größte Teil der Zinkdämpfe kondensiert und vom Blei aufgenommen. Durch Wärmeaufnahme aus den zinkhaltigen Gasen erfährt die Bleischmelze während ihres Durchganges durch den Kondensator eine Temperaturerhöhung von ungefähr roo bis 200° C. Die Gase verlassen die zweite Kammer durch die Leitung 26, durch die sie in eine nicht dargestellte Staubkammer geleitet werden, wo die Zinkrest: als Staub niedergeschlagen werden. Das zinkhaltige Blei, z. B. mit 1, 5 % Zn bei einer Temperatur von ungefähr 500° C, sammelt sich bei 23 am Boden der Kammer 19 und gelangt von hier durch die Leitung 29 in den Kühlbehälter 3o. Der Wärmeentzug in diesem Behälter wird beispielsweise durch die Anordnung einer Isolation von verschiedener Stärke derart eingestellt, daß die :oberen Bleischichten 32 in dem Behältereine Temperatur über ¢18° C, beispielsweise von etwa 500° C, aufweisen. Am Boden des Behälters ist die Temperatur niedriger, beispielsweise 3¢0° C. Hier scheiden sich Zinkkristalle .aus und steigen an die Badobexfläche, wo sie schmelzen. Die Zinkschmelze kann von Zeit zu Zeit durch den Auslaß 33 abgezogen werden. Das am Boden befindliche Blei mit etwa i % Zn wird durch das Rohr 35 in den zweiten Behälter 36 übergeführt, von wo es durch ein Becherwerk oder andere geeignete Mittel zur Rohrleitung 27 gehoben wird, um in die obere Kammer 2o zurückzufließen. Die Umlaufmenge an Blei beträgt das i oo- bis Zoofache der aus dem Gas entfernten Zinkmengen.
- Bei dem in Fig. 2 dargestellten Kondensator sprudelt die zinkdampfhaltige Gasmischung durch das Bleibad ¢2 unterhalb der Stauwand ¢1 hindurch. Die Gase wurden in dem Schachtofen i erzeugt und durch die Leitung 15 der geschlossenen Kammer 40 zugeführt. Eine nicht dargestellte Saugpumpe wirkt auf das Auslaßrohr ¢3 der Kammer ¢o und bewirkt, daß die Gase unter der Stauwand 41 hindurchtreten. Beim Wiederaustritt der Gase aus dem Bleibad findet ein Versprühen von flüssigem Metall statt, was das Auswaschen des Gases begünstigt.
- Ein Teil des Bleis wird ständig abgezogen und über einem Kühler nach Fig. i in Umlauf gehalten. Der Aufbau des in Fig.2 dargestellten Kondensators ist einfach, aber nicht so wirksam wie der nach Fig. i, weil die Gasblasen das Bleibad unter der Wand ¢1 zu schnell passieren.
- Die in Fig.3 dargestellte Kondensatorform ermöglicht eine besonders weitgehende Entzinkung der Gasmischung in Form von meta:lischem Zink. Im Prinzip werden hierbei die Gase gezwungen, durch einen Sprühregen von flüssigem Blei hindurchzutreten. Dies wird durch ein drehbares Schaufelrad 5o erreicht, welches in ein Bleibad 51 in der Kammer 5z eintaucht. Die Kammer besteht aus einer äußeren Stahlumkleidung 53 und einer Steinauskleidung 5¢. Bei 55 treten die Gase ein und verlassen die Kammer bei 56. Bei ihrem Durchgang müssen sie durch einen Bleis prühregen hindurchtreten, der durch Hochschleudern von Blei durch die Schaufeln 57 eines Rades erzeugt wurde, das mit ioo bis i2o Touren in der Minute umläuft. Die Schaufeln sind von einem Siebgehäuse 58 umgeben, durch das das geschmolzene Blei leicht hindurchtreten kann. Das Rad erstreckt sich von einer Seite der Kammer 52 zu der anderen, damit der Sprühregen von Blei die ganze Kammer erfüllt. Das Blei wird bei 65 eingeführt und bei 66 abgezogen.
- Falls ein einziger Sprühregen nicht ausreichen sollte, können zwei Schaufelräder 6o und 61 hintereinander zur Anwendung gelangen, wie in Fig. q. dargestellt. Die Gase gelangen aus einer Abteilung in die andere durch die Öffnung 64 in der Trennwand 59. Ein Teil des durch das zweite Schaufelrad 61 hochgeschleuderten Bleis kann in die erste Abteilung mit dem Rad 6o eintreten, s@o daß das benötigte Blei nur in die zweite Kammer durch den Einlaß 62 eingeführt zu werden braucht und aus der ersten Kammer durch den Auslaß 63 abgezogen werden kann.
- Außer auf kohlendioxydhaltige Mischungen kann die Erfindung auch auf Mischungen von Zinkdampf mit anderen Gasen, wie Wasserstoff, Wassergas oder auch Wasserdampf, verwendet werden, welche mit Zinkdämpfen reagieren können und bei denen es erfahrungsgemäß schwierig ist, ein befriedigendes Ausdringen an metallischem Zink zu erhalten. Neben der beschriebenen Kondensation von Zink aus Gasen, die durch Verarbeitung von Zinkerzen in einem Schachtofen erhalten wurden, kommt auch eine Behandlung von Gasmischungen in Betracht, die durch Reduktion oxydischer Zinkverbindungen im Lichtbogenofen mit Kohle erhalten wurden. Bei solchen Gasen, die einen verhältnismäßig hohen Zinkgehalt, verglichen mit denen aus einem Schachtofen, aufweisen, ist es nicht so wesentlich, daß das Blei auf eine Temperatur unter 5oo° C gehalten wird. Es ist jedoch vorteilhaft, die Temperatur so niedrig zu halten, wie es die übrigen Verfahrensbedingungen erlauben. Jedenfalls darf eine Temperatur von 55o° C nicht überschritten werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kondensieren von Zinkdämpfen aus einer Mischung aus Zinkdampf und erheblichen Mengen von einem bei den Kondensationsbedingungen mit Zinkdampf reagierenden Gas, z. B. Kohlendioxyd, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasgemisch mit schmelzflüssigem Blei, das eine Temperatur von nicht über 55o° C, vorzugsweise nicht über 52o° C, besitzt, in innige Berührung gebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem -erhaltenen zinkhaltigen Blei das Zink ausgeschieden und das verbleibende schmelzflüssige Blei erneut auf zinkdampfhaltige Mischungen zur Einwirkung gebracht wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zinkdampfhaltige Mischung durch ein B:eibad unter einer Stauwand hindurchgeführt wird. ¢.
- Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zinkdampfhaltige Mischung im Gegenstrom zu schmelzflüssigem Blei durch einen Turm geführt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase durch einen Sprühregen aus schmelzflüssigem Blei hindurchgeführt werden.
- 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Kammer besteht, durch die die zinkdampfhaltige Mischung geleitet wird, in der sich eine oder mehrere Schleudereinrichtungen, besonders Schaufelräder, befinden, die einen oder mehrere Sprühregen aus schmelzflüssigem Blei erzeugen. Angezogene Druckschriften: W. H o 1 t m a n n, »Der Destillationsprozeß«, 1927, S. i 8 und 2q.; deutsche Patentschriften Nr. 15 992, 588 672, 686 205; USA.-Patentschrift Nr. 2 238 8 19.
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|---|---|---|---|
| GB905320X | 1943-03-13 |
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| DEP28044A Expired DE905320C (de) | 1943-03-13 | 1948-12-30 | Verfahren zum Kondensieren von Zinkdaempfen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE905320C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4548621A (en) * | 1982-06-21 | 1985-10-22 | Skf Steel Engineering Ab | Condensing zinc vapor |
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| DE15992C (de) * | P. KEIL, Königl. Hochofen-Obermeister a. D. in Kattowitz O. Schi | Verfahren zur Gewinnung von Metallen in flüssigem und dampfförmigem Zustande in einem Gebläseschachtofen | ||
| DE588672C (de) * | 1929-10-16 | 1933-11-28 | New Jersey Zinc Co | Verfahren und Vorrichtung zum Kondensieren von Zinkreduktionsdaempfen |
| DE686205C (de) * | 1938-05-10 | 1940-01-05 | G Dumont & Freres Sa | Verfahren zur Kondensation von Metalldaempfen |
| US2238819A (en) * | 1938-05-09 | 1941-04-15 | Neve Pierre | Process for the condensation of zinc vapors |
-
1948
- 1948-12-30 DE DEP28044A patent/DE905320C/de not_active Expired
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