DE393845C - Mantelsarg - Google Patents

Mantelsarg

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DE393845C
DE393845C DEF53306D DEF0053306D DE393845C DE 393845 C DE393845 C DE 393845C DE F53306 D DEF53306 D DE F53306D DE F0053306 D DEF0053306 D DE F0053306D DE 393845 C DE393845 C DE 393845C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/02Coffin closures; Packings therefor
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    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
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Description

  • Wiantelsarg. Die Erfindung betrifft einen Mantelsarg mit Tragleisten für den Einsatzsarg und besteht darin, daß der Einsatzsarg durch quer unter dem letzteren durchgeführte dreh- oder verschiebbare Sarghalter in Verbindung mit ebenfalls quer zur Längsachse gerichteten vor dem Kopf-und hinter dem Fußende des Einsatzsarges einsetzbaren Füllungsbrettern gebogen und in der Längsrichtung unverschiebbar gehalten wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht im Aufriß, Abb. 2 einen Längsschnitt im Aufriß, Abb. 3 einen Grundriß des unteren Sargteils, Abb. 4 einen Querschnitt, während die Abb. 5 und 6 in etwas größerem 'Maßstabe Anordnungen zum Befestigen der Sarghalter zur Darstellung bringen.
  • In dem in üblicher Weise mit Bildhauerarbeit, Auskehlungen, Beschlag und Schmuck ausgestatteten, aus unterem Teil a und Deckel b gebildeten Umhüllungssarg befindet sich ein schlichter aus Bodenteil c und Deckel d bestehender Brettersarg, der auf den mit dem Umhüllungssarg verbundenen Sarghaltern e aufruht. Diese Sarghalter sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an ihrem einen Ende mittels Gelenk f an dem Umhüllungssarg befestigt, während sie am anderen Ende mit diesem durch einen splintgesicherten Überwurf g verbunden werden. Ist der Sarg über der Gruft angelangt, so kann nach Lösen des Verschlusses und Abklappen der Sarghalter der l-#insatzsarg in das Grab hinabgesenkt werden. je nach der Versenkungsart kann jedoch auch eine andere Verbindung der Sarghalter mit dem Umhüllungssarg gewählt werden, z. B. in einer Form, wie durch Abb. 6 erläutert, wo der wagerecht unter dem Boden des Einsatzsarges hin drehbare Sarghalter in einem Winkelstück k mittels Splint i festgehalten wird.
  • Zur Führung des Einsatzsarges beim Versenken sind in dem unteren Teil des Umhül-Itingssarges Leisten k angebracht, welche gleichzeitig zur Verstärkung der Griffbefestigungsstellen dienen. Ferner sind in der Kranzleiste a, am Kopf- und Fußende Nuten 1 eingearbeitet, in welche Füllbretter m eingesetzt werden können, um bei Benutzung des Umhüllungssarges für Einsatzsärge verschiedener Größe ein Verschieben des Einsatzsarges während des Transportes der Leiche zu verhindern. Die kürzeren Einsatzsärge können dabei der Gestalt des Toten entsprechend mehr nach dem Kopf- oder Fußende zu in den Umhüllungssarg eingesetzt werden, so daß der Holzbedarf für den Einsatzsarg jeweils auf das geringstmögliehe bemessen werden kann. Das unmittelbar am Kopfende des Umhüllungssarges liegende Füllbrett ist zweiteilig und umklappbar, um sich in die Nuten 1 einbringen und herausnehmen zu lassen.
  • Um bei der dünnen Wandstärke des Sargeinsatzes ein zu schnelles Einsinken des Sargesunter der Last des Erddruckes zu verhindern, sind im Deckel d Verstärkungsrippen it angebracht. Im Übrigen ist der Deckel so gestaltet, daß er umgekehrt in den Bodenteil c paßt, um bei Massenanfertigung der Einsatzsärge an Raumbedarf für Lagerung und Transport züi sparen. Der Bodenteil c des Einsatzsarges ist, um Durchbiegungen zu verhüten, durch Leisten o verstärkt, welche gleichzeitig als Füße dienen, um die Stricke nach dem Versenken entfernen züi können. Diese Leisten o sind etwas dicker als die Sarghalter c des UmhUllungssarges, damit beim Aufsetzen des Sarges auf die Grabhölzer P die Sarghalter freitragend und dreh-oder umklappbar werden.
  • Da der Umhüllungssarg mit der Leiche nicht in Berührun'g"kommt, bedarf er bei erneuter Benutzung keiner Desinfektion.

Claims (1)

  1. PATE-NT-A.xspRuci-i: Mantelsarg mit- Tragleisten für den E, insatzsarg, gekennzeichnet durch quer unter dem letzteren durchgeführte dreh- oder verschiebbare Sarghalter (e), welche in Verbindung mit nach ebenfalls quer zur Längsachse gerichteten, vor dem Kopf- und hinter dein Fußende des Einsatzsarges einsetzbaren Füllungsbrettern (m) den letzteren zu tragen und in der Längsrichtung unver#;chiebbar zu halten vermögen.
DEF53306D Mantelsarg Expired DE393845C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204360B (de) * 1962-10-10 1965-11-04 Heinrich Huebner Sargstuetze
DE4037645A1 (de) * 1990-10-30 1992-05-14 Guenter Muehlbauer Sarganordnung
EP0527272A1 (de) * 1991-08-12 1993-02-17 Hans-Günter Schäfer Behältnis für Transport und Beisetzung Verstorbener, mit lösbarer Bodenplatte
DE29509150U1 (de) * 1995-06-02 1995-08-17 Becker, Georg, 55122 Mainz Transportsarg zur Mehrfachverwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4037645A1 (de) * 1990-10-30 1992-05-14 Guenter Muehlbauer Sarganordnung
EP0527272A1 (de) * 1991-08-12 1993-02-17 Hans-Günter Schäfer Behältnis für Transport und Beisetzung Verstorbener, mit lösbarer Bodenplatte
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