CH358950A - Vorrichtung zur Bildung eines Belastungsgewichtes für Belastungsprüfungen, z.B. an Aufzügen, Kränen, Seilbahnen - Google Patents
Vorrichtung zur Bildung eines Belastungsgewichtes für Belastungsprüfungen, z.B. an Aufzügen, Kränen, SeilbahnenInfo
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-
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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Description
Vorrichtung zur Bildung eines Belastungsgewichtes für Belastungsprüfungen, z.B. an Aufzügen, Kränen, Seilbahnen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bildung eines Belastungsgewichtes, das bei Belastungsprüfungen, vorzugsweise bei wiederkehrenden amtlichen Belastungsprüfungen, z. B. an Aufzügen, Kränen, Seilbahnen, Anwendung finden soll. Bei derartigen Belastungsprüfungen war man bisher gezwungen, eine Vielzahl von tragbaren Einzelgewichten an den Ort der Belastungsprüfung zu befördern und sie dort in die zu prüfende Einrichtung einzubringen bzw. an dieser anzubringen. Ein solcher Transport und ein solches Ein- bzw. Anbringen ist mit erheblichen Kosten verbunden. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bildung eines Belastungsgewichtes, die leicht von einer Person an den Prüfungsort gebracht und aus der dort ein Belastungsgewicht durch Einfüllen von Wasser gebildet werden kann. Erfindungsgemäss umfasst die Vorrichtung einen einen zusammenfaltbaren Mantel sowie Einlass- und Auslassöffnungen aufweisenden, zur Bildung des Belastungsgewichtes mit Wasser zu füllenden Behälter. Um das jeweils durch entsprechende Füllung erreichte Gewicht des Behälters feststellen zu können, kann mindestens ein Teil des Behältermantels aus durch- sichtigem Werkstoff bestehen. Vorzugsweise ist der Behälter in seiner Gesamtheit aus durchsichtigem Werkstoff gefertigt. Der Behältermantel kann hierbei mit einer die Wassermenge im Behälter anzeigenden Skala versehen sein. Gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Behälter mit einem Boden- und einem Kopfteil aus starrerem Werkstoff als der faltbare Behältermantel ausgeführt, und an seinem Kopfteil mit einer Durchlassöffnung für einen mit einem Schwimmer versehenen Messstab versehen, durch dessen Herausragen aus dem Kopfteil die Möglichkeit gegeben ist, den jeweiligen Wasserinhalt des Behälters und somit das Gewicht des gefüllten Behälters festzustellen. Die Durchlassöffnung für den Messstab kann mit einem eine Führung für den Stab bildenden Deckel ausgestattet sein. Der zusammenfaltbare Behältermantel kann in bekannter Weise mit Versteifungsringen versehen sein, die ein Auswölben des z.B. zylindrischen, rechteckigen oder ovalen Querschnitt aufweisenden Behältermantels beim Füllen des Behälters mit Wasser verhindern. Der Boden- und der Kopfteil des Behälters können mit Ösen und Schlitzen versehen sein, durch die Riemen geführt sein können, mit deren Hilfe die Behälterteile bei zusammengefaltetem Mantel zusammengehalten werden können. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung im Gebrauchszustand als Belastungsgewicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Seitenansicht bei zusammengefaltetem Behältermantel, während Fig. 4 eine Seitenansicht einer Ausführungsvariante mit mit einem Messstab versehenem Behälter wiedergibt. Der zur Bildung eines Belastungsgewichtes für Belastungsprüfungen, z.B. an Aufzügen, Kranen, Seilbahnen, mit Wasser zu füllende Behälter 1 weist einen Mantel aus faltbarem Material und einen Kopfteil 2 und einen Bodenteil 3 auf, die in Verbindung mit Versteifungsringen 4 am Mantel dem Behälter die erforderliche Steifigkeit verleihen. Der Kopfteil ist zum Einlassen des Wassers in den Behälter mit einer Einlassöffnung 5 mit Ventil 6 versehen, während an dem Bodenteil die Auslassöffnung 7 mit Ventil 8 vorgesehen ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht der Mantel des Behälters zwischen dem Kopf teil 2 und dem Bodenteil 3 aus durchsichtigem Werkstoff, z. B. aus einem Kunststoff. Hierbei ist auf dem Behältermantel eine Skala 9 angebracht, die das jeweilige Füllgewicht des Behälters zeigt. Bei dem in Fig. 3 wiedergegebenen Transportzustand des Behälters ist sein Mantel so weit zusammengefaltet, dass der Behälter bequem von einer Person getragen werden kann. Hierbei dienen die durch Ösen 10 und Schlitze 11 am Kopf- bzw. Fussteil geführten Riemen 13 zum Zusammenhalten der Behälterteile, die an den am Kopfteil vorgesehenen Traggriffen 12 erfasst werden können. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 weist der Kopfteil 2 eine Durchlassöffnung für einen Messstab 14 auf, der an seinem unteren Ende einen Schwimmer 15 trägt. Der Messstab 14 ist durch eine Führung 16, die an einem Deckel 17 der Auslass öffnung vorgesehen ist, gehalten. Der Messstab 14 kann in geeigneter Weise vor dem Zusammenfalten des Behältermantels für den Transport des Behälters aus letzterem durch Öffnen des Deckels 17 herausgenommen werden. Jeder der beschriebenen Behälter wird im Transportzustand gemäss Fig. 3 vor Beginn der Belastungsprüfung z.B. in die zu prüfende Einrichtung eingebracht und die Riemen 13 werden dann gelöst. Hiernach wird der gefaltete Behältermantel ausgezogen und durch die Einlassöffnung Wasser in das Innere des Behälters so lange eingelassen, bis das auf der Anzeigeskala oder dem Messstab feststellbare, gewünschte Gewicht erreicht ist. Nach Durchführung der Belastungsprüfung wird durch die Auslassöffnung das Wasser wieder abgelassen und der Behälter zum Abtransport zusammengefaltet und die Behälterteile 1-3 mittels der Riemen 13 in der Transportlage fixiert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Bildung eines Belastungsgewichtes für Belastungsprüfungen, z. B. an Aufzügen, Kränen, Seilbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen einen zusammenfaltbaren Mantel sowie Einlass- und Auslassöffnungen (5, 7) aufweisenden, zur Bildung des Gewichtes mit Wasser zu füllenden Behälter (1) umfasst.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Behältermantels aus durchsichtigem Werkstoff besteht und mit einer Skala (9) zur Anzeige der Wassermenge im Behälter versehen ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) einen Boden- und einen Kopfteil (2, 3) aus starrerem Werkstoff als der faltbare Behältermantel aufweist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil (2) mit einer Durchlassöffnung für einen mit einem Schwimmer (15) ausgestatteten Messstab (14) versehen ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlassöffnung mit einem eine Führung (16) für den Messstab (14) bildenden Deckel (17) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE358950X | 1958-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH358950A true CH358950A (de) | 1961-12-15 |
Family
ID=6290970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH358950D CH358950A (de) | 1958-01-18 | 1958-03-03 | Vorrichtung zur Bildung eines Belastungsgewichtes für Belastungsprüfungen, z.B. an Aufzügen, Kränen, Seilbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH358950A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0701111A3 (de) * | 1994-08-15 | 1997-01-29 | Kuiken Nv | Hakenprüfvorrichtung |
| CN114136678A (zh) * | 2021-11-29 | 2022-03-04 | 中交二航局第二工程有限公司 | 起重设备荷载试验装置及荷载试验方法 |
| CN114136681A (zh) * | 2021-11-29 | 2022-03-04 | 中交二航局第二工程有限公司 | 起重机荷载试验装置及荷载试验方法 |
-
1958
- 1958-03-03 CH CH358950D patent/CH358950A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0701111A3 (de) * | 1994-08-15 | 1997-01-29 | Kuiken Nv | Hakenprüfvorrichtung |
| CN114136678A (zh) * | 2021-11-29 | 2022-03-04 | 中交二航局第二工程有限公司 | 起重设备荷载试验装置及荷载试验方法 |
| CN114136681A (zh) * | 2021-11-29 | 2022-03-04 | 中交二航局第二工程有限公司 | 起重机荷载试验装置及荷载试验方法 |
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