DE393552C - Verfahren zur Regelung der Wassereinspritzung in Heissdampf bei dessen Umwandlung inSattdampf - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Wassereinspritzung in Heissdampf bei dessen Umwandlung inSattdampf

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DE393552C
DE393552C DEA40172D DEA0040172D DE393552C DE 393552 C DE393552 C DE 393552C DE A40172 D DEA40172 D DE A40172D DE A0040172 D DEA0040172 D DE A0040172D DE 393552 C DE393552 C DE 393552C
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DE
Germany
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superheated steam
steam
water injection
saturated steam
pressure
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Expired
Application number
DEA40172D
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English (en)
Inventor
Walter Kieser
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/12Controlling superheat temperature by attemperating the superheated steam, e.g. by injected water sprays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung der Wassereinspritzung in Heißdampf bei dessen Umwandlung in Sattdampf. Bei der Umwandlung von Heißdampf in Sattdampf durch Einspritzen von fein verteilten @@'asserstra.hlen wurde bisher die Zuführung des Einspritzwassers lediglich in Abhängigkeit von der Sattdampftemperatur geregelt. Zu diesem Zwecke ist bei einer bekannten Vorrichtung die sich hinter der Wassereinspritzstelle an die Heißdampfleitung anschließende Sattdampfleitung mit einem mit einer Ausdehnungsflüssigkeit (z. B. Wasser) gefüllten Mantel versehen, welcher mit einer Druckkammer des Kraftkolbens bzw. der Membran des @t"assereinspritzventils in Verbindung steht, so daß z. B. bei steigendem Heißdampfdruck infolge der sich erhöhenden Temperatur der Ausdehnungsflüssigkeit durch Öffnen des Wassereinspritzorgans die Wasserzufuhr zu dem Heißdampf erhöht wird. Die Zurückführung des Wassereinspritzventils bei sinkendem Heißdampfdruck wird hierbei in bekannter Weise durch eine Gegenfeder bewerksfelligt. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß bei schwankender Heißdampfspannung, um ein richtiges Mischungsverhältnis zwischen Heißdampf- und Einspritzwasser zu erhalten, die Spannung der Gegenfeder für jeden neuen Dampfdruck besonders eingestellt werden muß. Würde eine Regelung der Federspannung nicht erfolgen, so würde, da die Regelung der Wassereinspritzung lediglich in Abhängigkeit von der Sattdampftemperatur erfolgt, der Regler versuchen,-unabhängig von den Schwankungen der Heißdampftemperatur immer die gleiche Sattdampftemperatur aufrechtzuerhalten, so daß der Sättigungsgrad des Sattdampfes ständig schwanken würde. Zur Vermeidung dieses Nachteils muß also bei erhöhtem Heißdampfdruck die Wasserzufuhr so geregelt werden, daß sich eine höhere Sattdampftemperatur ergibt. Um nun eine Nachstellung der Reglerfeder mittels Hand zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei der Umwandlung von Heißdampf in Sattelampf die Wassereinspritzung außer in Abhängigkeit von der Temperatur des Sattdampfes noch abhängig von dem jeweiligen Druck des Heißdampfes zu machen, und zwar derart, daß bei jeder Schwankung des Heißdampfdruckes eine neue Gleichgewichtslage des Wassereinspritzreglers selbsttätig herbeigeführt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht, worin Abb. i eine bekannte Regelungsvorrichtung und Abb. 2 und 3 zwei Vorrichtungen zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens veranschaulichen.
  • . Es bezeichnet a eine Heißdampfleitung, durch welche beispielsweise ein Heißdampf strömt, dessen Druck zwischen 1,8 und 2,2 Atm. schwankt. Durch das Wassereinspritzorgan b wird dem Heißdampf zwecks Umwandlung in Sattdampf Wasser in fein verteiltem Zustande zugeführt. Die Regelung der Wasserzufuhr zu dem Wassereinspritzorgan b erfolgt durch das Ventil c. Der hinter der Einspritzstelle gelegene, von Sattdampf durchflossene Teil d der Dampfleitung ist mit einem Mantel e umgeben, welcher mit einer Ausdehnungsflüssigkeit angefüllt ist und durch ein Rohr f mit der Druckkammer g einer Membran h in Verbindung steht. Die Flüssigkeit in dem Mantel e dehnt sich je nach der Temperatur des Sattdampfes aus, und der veränderliche Flüssigkeitsdruck bewirkt mittels der mit Gegenfeder i versehenen Membran die Einstellung des Einspritzventils e. Da eine Regelung der Wassereinspritzung lediglich in Abhängigkeit von der Sattdampftemperatur bei schwankendem Heißdampfdruck bei der bekannten Einrichtung gemäß Abb. i zur Aufrechterhaltung des gleichen Sättigungsgrades eine jedesmalige Einstellung der Gegenfeder i nötig macht, erfolgt bei der neuen Regelung gemäß Abb. 2 und 3 die Einstellung des Einspritzventils außerdem noch in Abhängigkeit von der Heißdampfspannung. Zu diesem Zwecke ist bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform außer der dem Drucke der Ausdehnungsflüssigkeit des Mantels e ausgesetzten Membran h eine weitere Membran k vorgesehen, auf welche der Druck des Heißdampfes einwirkt. Durch Verwendung einer entsprechenden Hebelübersetzung wirken die Membrane h und k im entgegengesetzten Sinne zueinander auf das Einspritzventil ein. Steigt z. B. der Dampfdruck des Heißdampfes von i,g auf 2,2 Atm., so wird die Membran k niedergedrückt, und das Ventil b unabhängig von der Wirkung des Temperaturreglers geschlossen. Infolge der mit der Druckerhöhung des Heißdampfes eintretenden Temperaturerhöhung wird nach einiger Zeit unter Zwischenwirkung der Ausdehnungsflüssigkeit die Membran h nach unten gedrückt, so daß nunmehr das Einspritzventil wieder geöffnet wird, so daß ein Sattdampf von einer dem erhöhten Heißdampfdruck entsprechenden höheren Dampftemperatur erzeugt wird.
  • Gemäß Abb. 3 ist die Einrichtung so getroffen, daß der Heißdampfdruck die Spannung der Gegenfeder i beeinflußt. Zu diesem Zwecke ist der untere Federsteller l als Kolben ausgebildet, welcher an seiner unteren Seite vom Heißdampf beaufschlagt wird, so daß eine selbsttätige Einstellung der Feder i bei veränderter Heißdampfspannung erfolgt und somit ebenfalls wie bei der Ausführung nach Abb. 2 der Sättigungsgrad des Sattdampfes auch bei Druckschwankungen des Heißdampfes gleichbleibend erhalten wird. Zur Ausübung einer Kontrolle ist es zweckmäßig, zwischen dem :Mantel e und der Heißdampfleitung a ein Differentialmanometer vorzusehen.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANspRÜCHE: i. Verfahren zur Regelung der Wassereinspritzung in Heißdampf bei dessen Umwandlung in Sattdampf, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassereinspritzung außer in Abhängigkeit von der Temperatur des erzeugten Sattdampfes noch abhängig von dem jeweiligen Druck des Heißdampfes eingestellt wird, um auch bei Schwankungen des Heißdampfdruckes den gleichen oder annähernd gleichen Sättigungsgrad für den Sattdampf zu erzielen.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gestänge des Wassereinspritzventils(e) der Sattdampftemperaturregler (h) und der Heißdampfdruckregler (k) im entgegengesetzten Sinne zueinander angreifen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfeder der Membran (h) des Temperaturreglers einen verstellbaren, dem Heißdampfdrucke ausgesetzten Teller (l) besitzt.
DEA40172D 1923-06-19 1923-06-19 Verfahren zur Regelung der Wassereinspritzung in Heissdampf bei dessen Umwandlung inSattdampf Expired DE393552C (de)

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