DE393452C - Sohlendurchnaehmaschine - Google Patents

Sohlendurchnaehmaschine

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DE393452C
DE393452C DEM76926D DEM0076926D DE393452C DE 393452 C DE393452 C DE 393452C DE M76926 D DEM76926 D DE M76926D DE M0076926 D DEM0076926 D DE M0076926D DE 393452 C DE393452 C DE 393452C
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DE
Germany
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frame
shoe
sewing machine
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Expired
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DEM76926D
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Maier & Remshardt
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Maier & Remshardt
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines
    • D05B15/04Shoe sewing machines for lock-stitch work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Sohlendurchnähmaschine'. Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung von Rahmenschuhwerk.den Rahmen mittels Durchnähens am aufgezwickten Schuh zu befestigen. Gemäß der Erfindung wird die Durchnähmaschine, welche zum Befestigen der _Außensohle bei der Herstellung durchgenähten Schuhwerks benutzt wird, mit besonderen, leicht ab-, nehmbaren Vorrichtungen zum Führen des Rahmens ausgerüstet, um diese Maschine auch zum Annähen des Rahmens bei der Fabrikation von auf Rand genähten Schuhwerks verwenden zu können. Zu diesem Zwecke ist für den Rahmen wie für die Soutache an den gewöhnlichen Nähmaschinen ein Führungsschlitz. im Presserfuß vorgesehen, außerdem aber auch ein Vorschubfinger mit zwei Spitzen für Schuh -und Rahmen, ein einstellbarer Anschlag für das Werkstück, um die Lage drs Rahmens in bezug auf den Schuhrand während der Arbeit ändern zu können, und ein Niederhalter für den Rahmen. Durch diese Mittel wird das übliche vorübargehende Annageln des Rahmens am Schuh überflüssig, da durch die besondere Ausgestaltung der Maschine das Annähen des Rahmens in seiner richtigen Lage gewährleistet ist.
  • Dar Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in Verbindung mit der bekannten schnelllaufenden Durchnähmaschine nach dem Patent 194735 dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen teilweisen Aufriß der mit der Neuerung versehenen Maschine.
  • Abb.2 ist eine Vorderansicht der Presserstange nebst den an ihr angebrachten Teilen in vergrößertem Maßstabe.
  • Abb. 3 ist ein Grundriß der Teile nach Abb. 2. Abb. 4 und 5 stellen den Vorschubfinger und den Presserfuß mit der Rahmenführung dar.
  • Die Presserstange 7 ist im hopfe des 'Maschinengestelles 12 in der Höhenrichtung verstellbar gelagert. Der übliche spitze Presserfuß ist jedoch im vorliegenden Falle durch einen breiten Presserfuß 5 ersetzt, der als Rahmenführung ausgebildet ist. Den Presserfuß 5 sehen wir in Abb. 2 von vorn, Abb. 4 läßt aber in einer Ansicht von links die besondere Ausbildung des Presserfußes als Rahmenführung genau erkennen. Der Presserfuß 5 ist mittels Feder und Nut und einer Feststellschraube an der Presserstange 7 befestigt. Ferner ist an der Presserstange 7 ein Bügel io mittels der Schraube 13 befestigt. Der Bügel io dient in der Hauptsache als Führung für den Schieber 2 des Schuhanschlags 3. Der Bügel io besteht zu dem Zwecke aus dem senkrechten Schenkel a, dem wagerechten Schenkel b (s. Abb. 2, 3), die beide vorn liegen, den schräg nach unten und hinten gehenden Schenkel c (s. Abb. i, 3) und den wieder wagerecht liegenden Schenkeln d, e. Der Schenkel e bildet die Führung für den Schieber 2, der den Schuhanschlag 3 trägt, Der Schieber 2 ist durch das Gestänge i mit der Kniegabel 14 verbunden, so daß während der Arbeit der Anschlag 3 gegenüber der Spitze des mit dem Schuhwerk verstellbaren Hornes 1,5 zurückgezogen und vorgeschoben werden kann. Damit der Rahmen leicht in die Führung im Presserfuß eintritt, ist noch am Bügel io die= Rahmenrinne 9 und an der Presserstange 7 der Rahmenhalter 8 befestigt. Am Bügel io ist schließlich der Niederhalter 4 angebracht, der beim Durchdringen der Nadel durch den Rahmen und b -,i deren Zurückgehen den Rahmen am Schuhwerk niederhält.
  • Der aufgezwickte Schuh wird bei angehobener Presserstange 7 über das drehbare Horn 1,5 gestülpt. Hierauf läßt man die Presserstange mit der Rahmenführung ,5 auf das Schuhwerk nieder und rückt die Maschine ein. Die von oben kommende Nadel dringt durch den Rahmen, das Oberleder und die Brandsohle hindurch und tritt durch das Loch 16 in das Horn, um zusammen mit dem @Virtel den Stich zu bilden. Beim Zurückgehen der Nadel wird der Rahmen von letzterc-r durch den Niederhalter 4. abgestreift und am Schuh gehalten. Den Vorschub des Schuhes und des Rahmens besorgt der Finger f mit seinen Spitzen 17, 18, An der Schuhspitze und an den Seiten wird der Rahmen hart am Rande angenäht; am Gelenk muß jedoch der Rahmen mehr nach einwärts gelegt werden, zu welchem Zwecke der Anschlag", gegen den der Schuh gehalten wird, von der Kniegabel aus durch das Gestänge i entsprechend zurückgezogen wird.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i. Sohlendurchnähmaschine, die auch zum Annähen des Rahmens am aufgezwickten Schuh bei der Herstellung von Rahmenschuhwerk benutzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß. sie außer der an Nähmaschinen an sich bekannten abnehmbaren Streifenführung (5) im Presserfuß (7) einen Vorschubfinger (6) mit zwei Spitzen (z7, IS) für Schuh und Rahmen, einen während der Arbeit einstellbaren Anschlag (3) für das Werkstück und einen Niederhalter (4) für den Rahmen besitzt.
  2. 2. Sohlendurchnähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (3), der Niederhalter (4) und eine Rahmenführungsrinne (9) von einem gemeinsamen, an der Presserstange abschraubbar angebrachten Bügel (io) getragen werden.
DEM76926D 1922-03-05 1922-03-05 Sohlendurchnaehmaschine Expired DE393452C (de)

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