DE39313C - Constantes galvanisches Element - Google Patents

Constantes galvanisches Element

Info

Publication number
DE39313C
DE39313C DENDAT39313D DE39313DA DE39313C DE 39313 C DE39313 C DE 39313C DE NDAT39313 D DENDAT39313 D DE NDAT39313D DE 39313D A DE39313D A DE 39313DA DE 39313 C DE39313 C DE 39313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copper
carbon
constant
zinc
electromotive force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39313D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dr. O. LUGO in 35 Wall Street, New-York, V. St. A
Publication of DE39313C publication Critical patent/DE39313C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/24Cells comprising two different electrolytes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Zur Herstellung, eines constanten galvanischen Elementes, beispielsweise eines solchen mit einem Zinkpol und einem Kohlepol, wird nach der vorliegenden Erfindung eine alkalische und eine neutrale Flüssigkeit derart angewendet, dafs die Kohle in einer porösen Zelle sich befindet, die eine Metallchloridlösung, beispielsweise Kupferchloridlösung, enthält, oder auch eine Lösung aus Kupferoxyd und Kupferchlorid, während das Zink in einem ä'ufseren Gefäfse, gewöhnlich Glasgefäfse, enthalten ist, das eine Lösung aus kaustischem Alkali, z. B. eine Natronlösung enthält. Kohle und Zink stehen in Berührung mit den betreffenden Lösungen.
Der Strom eines Elementes wird so lange constant bleiben, bis die mit dem positiven (Zink-) Pol in Berührung stehende alkalische Lösung gesättigt ist, oder bis das Zink aufgebraucht ist. Es würde die elektromotorische Kraft des Elementes auch constant bleiben, wenn die Berührungsflüssigkeit des negativen Poles (Kohle) nicht verändert und statt der Kohle Kupfer angewendet würde. Die elektromotorische Kraft würde constant auf etwa 2 bis 10 Volts veranschlagt werden können, falls Kohle als negativer Pol benutzt wird.
. Nun steht die Strommenge (Ampere), die man zu erhalten wünscht, in directem Verhältnifs zur wirksamen Oberfläche eines jeden Poles, gleichviel ob der negative Pol Kohle oder Kupfer ist.
Ein derart zusammengesetztes Element (oder Batterie) ergab bei constantem äufseren Widerstände einen constanten Strom, allein seine elektromotorische Kraft kann nicht constant bleiben, weil der Kohlepol sich mit metallischem Kupfer bedeckt und dadurch nach und nach die elektromotorische Kraft geringer wird, namentlich sobald das Kupferchlorid durch die Thätigkeit des Elementes verbraucht ist. Zunächst wird durch diese Thätigkeit das Kupferchlorid in Kupferoxydhydrat und dann durch den an der Kohleelektrode frei werdenden Wasserstoff in metallisches Kupfer übergeführt, worauf dann alle elektrische Wirkung ungeachtet der Beschaffenheit des Zinkes oder der anderen positiven Elektrode und der kaustischen Lösung aufhören würde. Es würde sich also darum handeln, eine constante elektrische Energie (gewissermafsen constante Volt-Amperes) zu erzielen.
Dies wird nach vorliegender Erfindung dadurch ermöglicht, dafs die negative (Kohle-) Elektrode frei von Bedeckungen durch andere Körper, zugleich aber auch die Berührungsflüssigkeit derselben möglichst in der ursprünglichen Zusammensetzung erhalten wird. Wie schon bemerkt, lagert sich bei der Thätigkeit des Elementes auf der Kohle ., metallisches Kupfer ab. Das Kupferchlorid wird zunächst zersetzt, das Chlor verbindet sich mit dem Zink zu Zinkchlorid und schliefslich zu einem Gemisch aus Natron und Zinkoxyd, während Kupferoxydhydrat und metallisches Kupfer mit der Kohle in der porösen Zelle zurückbleibt.
Diese Ablagerung von Kupfer vermeidet man nun dadurch, dafs man der Kohleelektrode die Gestalt eines Beckens oder eine andere passende Gestalt giebt und in dieselbe oder in Berührung mit derselben freie Chlorwasserstoffsäure bringt.: Dadurch kann dann auf der Kohle-
elektrode kein metallisches Kupfer sich mehr ablagern, da es sofort zersetzt wird. Es wird also auf diese Weise die Kohle in voller Berührung mit der Lösung erhalten und durch die sich gleichbleibende Wirkung der- Kohle-. elektrode eine constante elektromotorische Kraft erzeugt.
Da andererseits durch die Thätigkeit des Elementes Kupfer auf der Kohle sich ablagert und die Kohle mit Chlorwasserstoffsäure gesättigt wird, so löst diese das Kupfer bei der Ablagerung auf, es bildet sich beständig neues Kupferchlorid (so lange nur freie Chlorwasser-stoffsäure zugegen ist), Und so wird auch beständig Chlor an das Zink geführt und die Wirkung des Elementes constant erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einem galvanischen Elemente: Kohle, Kupferchlorid, Zink, kaustisches Alkali die Anwendung freier Chlorwasserstoffsäure in Berührung mit der Kohle zu dem Zwecke, eine Ablagerung von metallischem Kupfer auf der Kohle und die dadurch bedingte Abnahme der elektromotorischen Kraft zu verhüten, sowie durch fortwährende Umwandlung des sich abscheidenden Kupfers in Kupferchlorid die Wirkung des Elementes constanter zu machen.
DENDAT39313D Constantes galvanisches Element Expired - Lifetime DE39313C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE39313C true DE39313C (de)

Family

ID=314948

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT39313D Expired - Lifetime DE39313C (de) Constantes galvanisches Element

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE39313C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2729272C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Metallanode für wäßrige Elektrolyten enthaltende Elektrolysezellen
DE2620589C3 (de) Aktivierte Kathode zur Verwendung bei der Elektrolyse wäßriger Lösungen
DE2732332A1 (de) Elektrochemische zelle
DE1094245B (de) Bleidioxyd-Elektrode zur Verwendung bei elektrochemischen Verfahren
DE2251262C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Aluminiumherstellung durch Elektrolyse von Aluminiumchlorid
DE2652152A1 (de) Elektrode fuer elektrolytische reaktionen und verfahren zu deren herstellung
DE1546708A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Elektrode
DE3608855A1 (de) Verfahren zur entkupferung von raffinerieelektrolyten
DE2418741A1 (de) Verfahren zur elektrolytischen gewinnung von metallen aus deren waessrigen loesungen
DE2657951A1 (de) Elektrode fuer elektrochemische verfahren und verfahren zu deren herstellung
DE2641905C2 (de) Verfahren zur Regenerierung verbrauchter Ätzlösungen
DE39313C (de) Constantes galvanisches Element
DE2710802C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Elektrolysezellen
Hall et al. Electrochemical properties of germanium
DE1299287B (de) Elektrode fuer die elektrolytische Zerlegung von Salzsaeure
DE619475C (de) Verfahren zur Gewinnung von metallischem Blei
DE1210425B (de) Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Phosphin
DE2904923C2 (de) Hybridprozeß zur Gewinnung von Wasserstoff
DE32821C (de) Neuerung an Sekundär-EIementen
DE162785C (de)
DE68834C (de) Darstellung unlöslicher Metallchloride mittelst Elektrolyse
DE44177C (de) Herstellung einer konstanten elektrischen Batterie oder Differential - Batterie
DE288660C (de)
DE387072C (de) Galvanisches Element
DE295276C (de)