DE391663C - Eine Vorrichtung zum Abbremsen von Hochdruckwasserkraeften - Google Patents

Eine Vorrichtung zum Abbremsen von Hochdruckwasserkraeften

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DE391663C
DE391663C DEK82428D DEK0082428D DE391663C DE 391663 C DE391663 C DE 391663C DE K82428 D DEK82428 D DE K82428D DE K0082428 D DEK0082428 D DE K0082428D DE 391663 C DE391663 C DE 391663C
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piston
high pressure
nozzles
slowing down
brake
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FRANZ KREUTER DR ING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B13/00Irrigation ditches, i.e. gravity flow, open channel water distribution systems
    • E02B13/02Closures for irrigation conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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Description

  • Eine Vorrichtung zum Abbremsen von Hochdruckwasserkräften. Bei der Wasserbremse nach dem Hauptpatent ist eine Regelung der Ausflußmenge und eine Absperrung der Bremse nur dadurch möglich, daß mittels eines in die Zuflußleitung eingebauten Absperrgliedes der Leitungswiderstand erhöht und der Zufluß unterbrochen wird. Die Verwendung eines besonderen Absperrgliedes hat den Nachteil, daß die gleichmäßige Durchströmung insbesondere bei starker Drosselung infolge des Mißverhältnisses zwischen dem gleichbleibenden Ausflußquerschnitt der Düsen und dem abgedrosselten Rohrquerschnitt gefährdet wird. Hierzu kommt noch, daß bei Verwendung üblicher Absperrglieder, z. B. von Schiebern, infolge des auftretenden einseitigen Druckes eine Regelung sehr erschwert wird.
  • Aus diesem Grunde wird nach der vorliegenden Erfindung die Regelung und Absperrung nicht in der Zuleitung, sondern in der Bremse selbst vorgenommen, wobei die Einrichteng so getroffen wird, daß die Veränderung des Zuflußquerschnittes zu den Düsen bis auf Null, d. h. bis zum völligen Abschluß unter Wahrung einer gleichmäßigen Strömung durchgeführt wird.
  • Zur Ausführung dieses Gedankens wird der Zuflußraum zu den Düsen so ausgebildet, daß eine Umlenkung der achsialen in die radiale Strömung mit allmählicher Steigerung der Geschwindigkeit erfolgt, und daß die untere Begrenzungswand des Zuflußraurries als Kolbenplatte ausgestaltet wird, welche durch Zuführung des Druckmittels unter dem Kolben, entgegen der Strömungsrichtung, nach der Schlußstellung zu bewegt ,Wird. Diese Aufwärtsbewegung der Kolbenplatte kann durch die Entlastung des Kolbenraumes unterbrochen und die Platte alsdann durch einen verstellbaren Anschlag in der gewünschten Hubhöhe gehalten werden.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Gesamtanordnung der Bremse liebst Steuervorrichtung, zugleich einen senkrechten achsialen Schnitt der eigentlichen Bremse, Abb. z zur Hälfte einen Schnitt durch den Düsenraum und zur Hälfte eine Aufsicht auf die eigentliche Bremse.
  • Das Unterteil der Bremse a ist als Zylinder ausgebildet. Dieses Unterteil wird in den Sockel c einbetoniert und durch Rippen und Grundschrauben d gegen Lockerung gesichert. Das Oberteil b der Bremse enthält in seinem äußeren Kranz die Düsen f, welche durch Dreieckflächen e gebildet `-erden, und dient gleichzeitig zur Herstellung der oberen Begrenzungsfläche des Zuflußraumes zu den Düsen. Der Kolben g bewegt sich senkrecht in dem Zylinder a und wird im Oberteil b geführt; seine Oberseite h bildet die untere Begrenzung des Zuflußraumes zu den Düsen. Der Zylinder a ist durch eine Rohrleitung i all eine Umsteuervorrichtung k (entlastetes Steuerventil, Dreiweghahn o. dgl.) angeschlossen und kann durch diese Umsteuerung entweder mit der Zuleitung des Druckmittels l oder mit der ins Freie führmdeil Ableitung in verbunden werden.
  • Wird der Zylinder mit der Zuleitung des Druckmittels 1 verbunden, also unter Druck gesetzt, so hebt sich der Kolben g und seine Oberseite h verringert die Höhe der Ausflußdüsen mehr und mehr, bis ein vollständiger Abschluß des Zulaufs zu den Düsen eintritt. Das Oberteil b und der Kolben g können mit eingesetzten Dichtungsringen n versehen werden, welche in der Abschlußstellung aufeinanderzuliegen kommen, so daß die Bremse dicht abgeschlossen ist.
  • Um nun den Kolben g regeln zu können, ist folgende Einrichtung getroffen: Der Kolben wird in seiner Mitte von einer senkrechten Spindel o durchquert, die in einer Lagerbüchse p geführt und am unteren Ende als Gewindestück q ausgebildet ist. Dieses Gewindestück q bewegt sich in einer Gewindebüchse r, die in eine Nahe des Unterteils a eingelassen ist. Die Spindel o besitzt einen Ansatz s, auf welchem sich der Kolben g mit einer Nabe t aufzusetzen vermag. Die Spindel o ist in dem Ztiflußrohr@ der Bremse hochgeführt, verläßt dieses am oberen Krümmer durch eine Stopfbüchse ac und kann durch ein Handrad v in der Höhenlage verstellt werden, was ohne Kraftaufwand möglich ist, wenn man mit dem Anschlag s dem sich nach oben bewegenden 'Kolben g folgt. Eine Zeigervorrichtung zer gestattet die Ablesung der Stellung der Spindel o und somit des Kolbens g.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Wünscht man den Düsenquerschnitt zu verengen oder ganz zu schließen, so wird die Umsteuerung lz in eine solche Stellung gebracht, daß der Zylinder a mit der Druckmittelzuleitung l .verbunden wird. Hierdurch wird der Kolben g gehoben, so daß seine Oberseite h den Düsenquerschnitt verengt oder ganz abschließt. Gleichzeitig dreht man das Handrad v an der Spindel o derart, daß der Anschlags der Nabe t folgt. Hat man die gewünschte Regelstellung erreicht, so stellt man die Umsteuerung h derart um, daß die Verbindung des Zylinders a mit dem Freien hergestellt wird, wodurch der Zylinderraum drucklos, der Kolben ä durch den auf ihm lastenden Strömungsdruck gesenkt wird und sich auf den Anschlag s aufsetzt, der also eine Hubbegrenzung bildet.
  • Zum Öffnen des Düsenquerschnittes ist sinngemäß der obige Vorgang zu wiederholen und nur die Spindel o und somit der Anschlag s durch entsprechende Drehung des Handrades v nach abwärts zu bewegen.

Claims (4)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i. Eine Vorrichtung zum Abbremsen von Hochdruckwasserkräften, Zusatz zum Patent 310249, dadurch gekennzeichnet, daß das Düsengehäuse aus einer ortsfesten und einer beweglichen Hälfte besteht, durch welch letztere die Düsen (f) geöffnet oder geschlossen werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Hälfte durch den der Höhe nach verstellbaren Boden (g) gebildet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (g) als Kolben auszebildet und in einem als Zylinder dienenden Unterteil (a) geführt ist, um durch Einleiten von Druckwasser den Boden heben zu können.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (g) achsial verschiebbar auf einer Spindel (o) gelagert ist, welche zur Hubbegrenzung des Bodens mit einem Anschlag (s) versehen ist.
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