DE39117C - Verfahren zum Anfeuchten und Waschen des Darrmalzes vor dem Schroten für Brauereizwecke - Google Patents

Verfahren zum Anfeuchten und Waschen des Darrmalzes vor dem Schroten für Brauereizwecke

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DE39117C
DE39117C DENDAT39117D DE39117DA DE39117C DE 39117 C DE39117 C DE 39117C DE NDAT39117 D DENDAT39117 D DE NDAT39117D DE 39117D A DE39117D A DE 39117DA DE 39117 C DE39117 C DE 39117C
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DE
Germany
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washing
moistening
brewery
purposes
malt
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39117D
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Original Assignee
J. PH. LIPPS in Dresden A. Bergstrafse
Publication of DE39117C publication Critical patent/DE39117C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/16After-treatment of malt, e.g. malt cleaning, detachment of the germ

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Das Verfahren bezweckt eine wirksamere Reinigung des Malzes, als sie seither erreicht zu werden vermochte, indem der an dem Malz haftende Schimmel und feine Staub gründlich entfernt wird, und demzufolge eine Veredelung des Biergeschmackes; ferner eine Erleichterung der Schrotarbeit, sowie eine Erhöhung der Ausbeute bei dem Brauverfahren.
Dies zu erzielen, wird das Malz etwa eine halbe Stunde vor dem Verschroten mit Wasser gemengt und dabei lebhaft durch einander gerührt, alsdann das Wasser abgelassen und unter fortgesetztem Umrühren frisches Wasser eingespritzt. Dadurch werden die (keineswegs unerheblichen) Mengen feinen Staubes, welcher dem Malz noch anhaftet, aufgelockert, abgespült und beseitigt. Gleichzeitig quillt das Malz um ein Gewisses auf, infolge dessen nicht allein der Arbeitsaufwand für die nachfolgende Schrotung vermindert, sondern auch die Schrotarbeit insofern vervollkommnet wird, als bei Erzielung eines wesentlich feineren Schrotes keine Zersplitterung der Hülsen eintritt, dieselben vielmehr ganz erhalten werden und erfahrungsmäfsig eine vortreffliche Filtrirmasse für die Läuterung abgeben.
Ein Apparat, wie er zur Ausübung dieses Verfahrens benutzt werden kann, ist in der Zeichnung dargestellt.
Das zu waschende bezw. anzufeuchtende Malzgut wird durch die Oeffnung bei α in einen Behälter eingeführt, in dessen Innern ein Rührwerk vorgesehen ist. Das Waschwasser tritt bei b ein und wird durch Siebrohre c, die sich hierbei durch Reactionswirkung in Umdrehung setzen, gleichmäfsig über das Gut verbreitet. Bei d wird das Wasser abgelassen, nachdem es ein die Malzkörner zurückhaltendes Sieb e durchdrungen hat.
Nach beendigtem Waschen und Anfeuchten läfst man durch Oeffnen eines Schiebers f das Malzgut sogleich in den Rumpf g eines Mühlwerkes zum Schroten einlaufen. Da die Körner sonach in angefeuchtetem Zustande zwischen die arbeitenden Theile des Mühlwerkes kommen, so tritt weniger ein Herausreifsen des Mehlkörpers aus dem Korn mit theilweisem Verstauben des Mehles ein, als vielmehr ein ruhiges Herauspressen der Mehltheile unter Erhaltung des Zusammenhanges der verbleibenden Hülse.
Die Form und Construction des zur Durchführung des erläuterten Verfahrens zu benutzenden Apparates kann je nach den örtlichen Verhältnissen geändert bezw. den jeweiligen Umständen angepafst werden.
Als für den gesammteh Brauprocefs sehr wesentliche technische Vorzüge des neuen Verfahrens stellen sich sonach die folgenden dar:
ι. Das in der angegebenen Weise erfolgende Waschen und Anfeuchten des' Malzes vor dem Verschroten bewirkt die Beseitigung sämmtlichen anhaftenden Staubes und Schimmels, ein Erfolg,' der selbst mit den besten Reinigungsmaschinen seither nicht erzielt werden konnte.
Diese Entfernung der verschiedenen Unreinigkeiten trägt erheblich mit dazu bei, dafs
sich die Hefe rein erhält und der Geschmack des zu gewinnenden Bieres sich veredelt.
2. Infolge des Anquellens des Malzes wird das Schroten sehr erleichtert; die Hülsen werden nicht zerrissen wie beim Verschroten trockenen Malzes, sondern behalten ihre Form, wobei der Mehlkörper nur herausgeprefst wird. Infolge dessen wird selbst bei ganz feinem Schrot erprobtermafsen in den Hülsen ein sehr gutes Filtrirmaterial gewonnen, was beschleunigend auf die Abläuterung wirkt.
3. Es ergiebt sich infolge des feinen Schrotes eine nicht unbedeutende Mehrausbeute bei dem Bräuprocesse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, Malz vor dem Schroten auszuwaschen und anzuquellen, behufs leichterer Verschrotung, Entfernung aller Unreinigkeiten (Schimmel, Staub) und Erzielung einer gröfseren Ausbeute beim ganzen Brauverfahren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT39117D Verfahren zum Anfeuchten und Waschen des Darrmalzes vor dem Schroten für Brauereizwecke Expired - Lifetime DE39117C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2469210A1 (fr) * 1979-11-14 1981-05-22 Steinecker Maschf Gmbh Dispositif a broyage humide de marchandise, en particulier de malt ou d'orge
DE2928168C2 (de) * 1979-07-12 1987-01-22 Bernhard Dipl.-Braum. 8710 Kitzingen Lenz Vorrichtung zum Weichen von Braumaterialien

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FR2469210A1 (fr) * 1979-11-14 1981-05-22 Steinecker Maschf Gmbh Dispositif a broyage humide de marchandise, en particulier de malt ou d'orge

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