DE3911669C2 - Transportverpackung zum Einstellen von Blumentöpfen - Google Patents
Transportverpackung zum Einstellen von BlumentöpfenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Transportverpackung
zum Einstellen von in konischen Blumentöpfen befindlichen
Topfpflanzen, die aus einem ineinander stapelbaren
Unterkasten mit mit vier konisch zulaufenden Außenwänden,
einem Boden und aus einem gegen seitliches
Verschieben arretierten Oberteil mit Ausnehmungen für
die Aufnahme der Blumentöpfe besteht, wie sie aus der
DE 82 27 862 U1 bekannt ist.
Bei der bekannten Transportverpackung nach der DE
82 27 862 U1 ist vorgesehen, daß in eine Außenschale
eine Transport- und Lagersteige eingesetzt wird, die
zum Einsetzen von zylindrischen und konischen Gegenständen,
insbesondere bepflanzten Blumentöpfen, in
zwei oder mehr Reihen nebeneinander dient und in deren
Inneren Wandungsteile zum seitlichen Abstützen und Halten
der eingesetzten Gegenstände gebildet sind, wobei
der Steigenkörper schalenartig mit einer Bodenwand ausgebildet
ist und die zum seitlichen Abstützen und Halten
der eingesetzten Gegenstände dienenden seitlichen
Wandungsteile an auf der Bodenwand vorgesehenen Erhebungen
gebildet sind, und die Bodenwand eine mittlere
Erhebung und eine Mehrzahl von die Umfangswand des
Steigenkörpers bildenden Randerhebungen aufweist, wobei
an der mittleren Erhebung und an den Randerhebungen
konkav gewölbte Astützflächen verschiedener Wölbungsradien
gebildet sind. Wenn eine solche Steige als
Transportsteige für Blumentöpfe verwendet wird, hat es
sich gezeigt, daß diese sich schlecht reinigen läßt
und nicht besonders platzsparend stapeln läßt.
Es ist bereits bekannt, Behälter so auszubilden,
daß sie ineinander stapelbar sind, wozu schräg nach
unten aufeinanderzu laufende Wände vorgesehen sind.
Jedoch sind in diesen bekannten Behältern keine Vorrichtungen
vorgesehen, um Pflanzentöpfe während eines
Transportes zu haltern (DE-OS 20 07 788).
Es ist auch bereits eine kastenartige, nach oben offene
Verpackung zum Transportieren, insbesondere von Pflanzengefäßen
bekannt, bei der vorgesehen ist, daß die
Wände in etwa einer vorgesehenen Pflanzenhöhe entsprechen
und daß mindestens ein Boden einlegbar ist, der
als Löcher ausgebildete Einstellsitze für Pflanzengefäße
aufweist. Die Anordnung des als Einsatzpalette
dienenden Bodens in dem Kasten erfolgt dabei so, daß
die Pflanzentöpfe mit ihrem oberen Rand in den Boden
einhängbar sind, wobei die Wände des Kastens in ihrer
Höhe so bemessen sind, daß die Pflanzen nicht aus
dem Kasten hervorragen. Der Kasten selbst hat dabei
eine etwa quaderförmige Grundform, die es erlaubt,
derartige Transportverpackungen mit eingesetzten Pflanzenbehältern
aufeinander zu stapeln, so daß es möglich
ist, diese Verpackung zum Transportieren und Stapeln
von Pflanzengefäßen zu verwenden (DE-GM 83 11 331).
Eine solche Transportverpackung hat jedoch den Nachteil,
daß sie bei nicht eingesetzten Pflanzentöpfen
nicht ineinander stapelbar ist, was aufgrund des oftmals
nicht zur Verfügung stehenden Raumes beim Adressaten,
dem die Pflanzen mit der Transportverpackung zugehen,
dazu führt, daß die Transportverpackung nach
Entnahme der Pflanzentöpfe zerstört wird, um diese
raumsparend als Abfall zu lagern. Hinzu kommt, daß
diese Transportverpackungen oftmals auch aus Karton
hergestellt sind, so daß sich einerseits ein Reinigen
vermittels einer Reinigungsflüssigkeit verbietet
und andererseits auch nach einem Transport Verschmutzungen
und Beschädigungen festzustellen sind, die einer
Wiederverwendung entgegenstehen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Transportverpackung der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß sie sich besser reinigen
und stapeln läßt.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten
Merkmale gelöst.
Die erfindungsgemäße Transportverpackung besteht aus
einem Unterkasten mit einer Vorderwand, einer Rückwand
und Seitenwänden, wobei diese nach unten schräg nach
innen geneigt verlaufen, um ein Ineinanderstapeln von
Kunststoffladen 10 zu ermöglichen. In diesen Unterkasten
wird als Oberteil eine Einschubplatte mit Einstellöchern
zur Aufnahme von Töpfen mit Topfpflanzen
eingesetzt, wozu in der Rückwand und in den Seitenwänden
innen eine Nut ausgebildet ist, wobei die Nut in der
Rückseite eine das Einschieben der Einsatzpalette erlaubende
Breite aufweist und sich die Nuten in den
Seitenwänden von der Rückwand zur Vorderwand hin auf
die doppelte Breite verbreitern. Die Vorderwand wird
so angeordnet, daß die die untere Hälfte des auslaufenden
Nutquerschnittes in den Seitenwänden verdeckt, so
daß die Einschubplatte in die Nuten hineinschiebbar und
in diesen halterbar ist. Bevorzugterweise verläuft die
Nut parallel zu einer oberen Kante des Randes der
Kunststofflade, etwa 2 mm unterhalb dieser Kante.
Es ist somit eine Transportverpackung geschaffen worden,
die als wiederverwendbare und im unbeladenen Zustand
ineinander stapelbare Transportverpackung für
Topfpflanzen unterschiedlicher Topfgrößen einsetzbar ist,
wobei die Handhabung äußerst einfach durchführbar ist,
indem die Einsatzpaletten in die Nut, die im Einschubbereich
die doppelte Breite der Paletten aufweist, eingeschoben
werden, um sie dann hinter der Vorderseite
der Kunststofflade absenken zu können, so daß die Einsatzpalette
in der Kunststofflade sicher gehalten ist.
Ein ungewolltes Anheben der Einsatzpaletten wird dann
durch das Gewicht der Töpfe mit den Topfpflanzen verhindert.
Diese Transportverpackung kann im Gegensatz
zu den bekannten Transportverpackungen auch als Verkaufsaussteller
verwendet werden, da die Pflanzen gut sichtbar
gehaltert werden. Vorteilhafterweise ist vorgesehen,
daß auf einem Boden der Kunststofflade in jeder der vier
Ecken ein Sockel angeordnet ist, der die Höhe eines oberen
Randes der Kunststofflade aufweist. Auf diesen Sockeln
lagert die jeweils nächste in eine Kunststofflade eingesetzte
Kunststofflade auf, so daß bei ineinander gestapelten
Kunststoffladen Beschädigungen am oberen Rand
der Kunststofflade verhindert werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
daß mehrere Einschubplatten mit einer je nach Topfgröße
entsprechend unterschiedlichen Anzahl von Einstellöchern
vorgesehen sind. Bevorzugterweise haben die unterschiedlichen
Einschubplatten unterschiedliche Farben, was die
Handhabung der Einschubplatten erleichtert.
Weiterhin ist bevorzugterweise vorgesehen, daß die Vorderwand,
die Rückwand und die Seitenwände untere Ausschnitte
aufweisen, deren Form halbrund oder eckig sein
kann und die ein Einsetzen auch von solchen Töpfen,
deren Topfneigung geringer ist als die Schräge der
Wände zu ermöglichen, so daß ein sicherer Stand der
Töpfe in der Kunststofflade möglich ist. Außerdem ergibt
sich insbesondere mit der bevorzugten Ausgestaltung,
nach der der Boden des Unterkastens gitterförmig
durchbrochen ist, die Möglichkeit, die Transportverpackung
leicht zu reinigen.
Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht von oben eine
Transportverpackung ohne die einzulegende Einschubplatte,
Fig. 2 in einer Ansicht von oben eine Einschubplatte,
und
Fig. 3 in einer Ansicht von oben eine weitere Ausführungsform
einer Einschubplatte.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Transportverpackung
100 ist aus Kunststoff hergestellt und besteht aus
einem Unterkasten 10, die beim Ausführungsbeispiel
bevorzugterweise eine Länge von 53 cm, eine Breite von
30 cm am oberen Rand und eine Höhe von 5 cm hat, wobei
diese Maße die Maße der zur Zeit im Handel gebräuchlichen
Styroporpaletten sind, sowie aus mindestens einer
Einschubplatte 11; 111 mit einer jeweils unterschiedlichen
Anzahl von Einstellöchern 12; 112 für in der Zeichnung
nicht dargestellte Pflanzentöpfe, je nach Topfgröße.
Die Vorderwand 13, die Rückwand 14 und die Seitenwand
15, 16 des Unterkastens 10 verlaufen schräg nach innen,
um ein Ineinanderstapeln mehrerer Unterkästen zu ermöglichen.
In die Rückwand 14 und in die Seitenwände 15, 16 sind
innen Nuten 17, 18 eingelassen. Diese Nuten verlaufen
parallel zur oberen Kante 19 des Randes 20 des Unterkastens
10, und zwar etwa 2 mm unterhalb dieser Kante
19. Im Bereich der Rückwand 14 weist die Nut 17 eine
Breite B1 auf, die der Dicke der Einschubplatte 11; 111 so
entspricht, daß es die Breite B1 ermöglicht, die Einschubplatte
11; 111 in die Nut 17 hineinzuschieben. In den
Seitenwänden 15, 16 verbreitern sich die Nuten 18 von der
Rückwand 14 zur Vorderwand 13 gleichmäßig auf die doppelte
Breite B2.
Die Vorderwand 13 des Unterkastens 10 reicht bis zur
Mitte M der Nut 18 in ihrem vordersten Bereich und verdeckt
somit die untere Hälfte 21 des auslaufenden
Nutquerschnitts der Nut 18. In die freiliegende obere
Hälfte 22 der Nut 18 läßt sich die Einschubplatte 11;
111 einschieben, die dann ganz hineingeschoben hinter
die Vorderwand 13 fällt. Die Vorderwand 13 dient damit
als Halterung und verhindert ein Herausrutschen der
Einschubplatte 11; 111.
In den vier Ecken 23, 24, 25, 26 des Unterkastens 10
ist jeweils ein Stapelsockel 27, 28, 29, 30 angeordnet,
der die Höhe des oberen Randes 20 des Unterkastens
10 hat. Diese Stapelsockel 27, 30 sollen bei ineinandergestapelten
Unterkästen 10 die Last tragen und Beschädigungen
am oberen Rand 20 verhindern.
Der Boden 31 des Unterkastens 10 ist gitterförmig ausgebildet
und an den Stellen 32, wo große und schwere
Töpfe eingestellt werden, verstärkt. Die Vorderwand 13,
die Rückwand 14 und die Seitenwände 15, 16 haben unten
Ausnehmungen 33, die halbrund oder eckig ausgebildet sind.
Diese Ausnehmungen 33 sollen die Schräge der Wände 13-16
bei Töpfen, deren Schräge nicht so stark ist wie die
Schräge der Wände 13-16, ausgleichen, damit die Töpfe
sicher in dem Unterkasten 10 stehen.
Die Einschubplatten 11; 111 weisen äußere Maße (Länge L und
Breite B) auf, die es ermöglichen, sie problemlos in
die Nuten 17, 18 hineinzuschieben, um sie dann hinter der
Vorderwand 13 absenken zu können. Die Einschubplatten
sollen für 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 14, 15, 18, 21, 24, 28
und 32 Töpfe eingerichtet sein. In den Fig. 2 und 3
sind dabei Einschubplatten mit einer unterschiedlichen
Anzahl von Einstellöchern dargestellt, wobei in Fig. 2
eine Einschubplatte 11 mit 8 Einstellöchern 12 dargestellt
ist, während die Einschubplatte 111 gemäß Fig. 3
12 Einstellöcher 112 aufweist.
Um die Einschubplatten 11; 111 gut unterscheiden zu
können, haben die unterschiedlichen Paletten jeweils
eine verschiedene Farbe, was ein einfaches Sortieren
leicht macht. Die im Handel befindlichen Papp- und
Styroporpaletten sollten von der Anordnung der Einstellöcher
12; 112 her als Beispiel für die Einschubplatten
11; 111 dienen. Die voranstehend beschriebene
Transportverpackung soll die im Handel befindlichen
Papp- und Styroporpaletten ersetzen, die nur begrenzt
wiederzuverwenden sind und danach zum Sondermüll werden.
Außerdem sollte die neue Transportverpackung als Pfandverpackung
im Handel verwendet werden, was letztlich
für jeden Kostenvorteile bringt.
Claims (4)
1. Transportverpackung (100) zum Einstellen von in konischen
Blumentöpfen befindlichen Topfpflanzen, die
aus einem ineinander stapelbaren Unterkasten (10)
mit vier konisch zulaufenden Außenwänden (13, 14, 15,
16) einem Boden (31) und aus einem gegen seitliches
Verschieben arretierten Oberteil mit Ausnehmungen
für die Aufnahme der Blumentöpfe besteht,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Oberteil als flache Einschubplatte (11; 111)
ausgebildet ist, die parallel zum Boden (31) des Unterkastens
(10) von zwei Längsnuten (18) und einer
Quernut (17) im Unterkasten (10) aufgenommen wird,
wobei die Nuten (17, 18) in den oberen Endbereich
der Unterkastenwandungen (14, 15, 16) sich nach innen
öffnend eingeformt sind und die Längsnuten (18) einen
sich keilförmig öffnenden Querschnitt haben und
wobei die der Quernut (17) gegenüberliegende Außenwand
(13) des Unterkastens (10) mit ihrem oberen
Rand den auslaufenden Nutquerschnitt teilweise verdeckt
und damit eine Arretierung für das eingeschobene
Oberteil bildet.
2. Transportverpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Boden (31) des Unterkastens (10) in jeder
der vier Ecken (23, 24, 25, 26) Stapelsockel (27,
28, 29, 30) angeformt sind.
3. Transportverpackung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden (31) des Unterkastens (10) gitterförmig
durchbrochen ist.
4. Transportverpackung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vier Außenwände (13, 14, 15, 16) des Unterkastens
(10) Ausnehmungen (33) aufweisen.
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1989
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