DE390952C - Sicherung an Fallkoerpern fuer Tiefenmessung - Google Patents

Sicherung an Fallkoerpern fuer Tiefenmessung

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DE390952C
DE390952C DES60853D DES0060853D DE390952C DE 390952 C DE390952 C DE 390952C DE S60853 D DES60853 D DE S60853D DE S0060853 D DES0060853 D DE S0060853D DE 390952 C DE390952 C DE 390952C
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swelling
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S11/00Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation
    • G01S11/02Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves
    • G01S11/026Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves using moving transmitters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Sicherung an Fallkörpern für Tiefenmessung. Die Erfindung bezieht sich-auf Fallkörper, die zur Bestimmung der Wassertiefe abgeworfen werden, und die beim Auftreffen auf den Grund ein Signal erzeugen. Die Aufgabe der Erfindung ist es, den Signalmechanismus in einer solchen Art und Weise zu sichern, daß er vor dem Eintauchen möglichst nicht durch irgendeinen Zufall, nach dem Eintauchen in das Wasser aber mit Sicherheit in Betriebsbereitschaft gesetzt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Signalmechanismus durch einen Duellkörper gesperrt ist. Unter Duellkörper ist hierbei ein Körper zu verstehen, der bei dem Eindringen von Flüssigkeit seine Form ändert oder sein Volumen vergrößert oder verkleinert. Solche Körper (z. B. alle sogenannten hygroskopischen Körper) sind in großer Anzahl bekannt, z. B. können aus Papiermasse gepreßte Körper verwendet werden.
  • Die Quellung erfolgt mit großer Gewalt, so daß auch verhältnismäßig starke Mechanismen durch sie betätigt werden können.
  • In den Abb. z bis q. ist die Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. r eine Lotbombe mit mechanischer Zündvorrichtung, die durch einen Quellkörper mit Volumenvergrößerung beim Feucht-« erden entsichert wird, Abb. 2 eine Einrichtung nach Abb. i, bei der der Quellkörper beim Feuchtwerden sein Volumen verkleinert, Abb. 3 eine Einrichtung nach Abb. i mit elektrischer Zündvorrichtung, Abb. q. eine Einrichtung nach Abb. 2 mit elektrischer Zündvorrichtung.
  • In der Abb. i bezeichnet t die Lotbombe mit dem @in einem Scharnier beweglichen Teil 2 zur Auslösung der Signalvorrichtung. Die Auslösung erfolgt über das HebelstangensYstem 3, das den durch die Feder q. gespannten Schlagbolzen 5 freigibt, der die Zündkapsel 6 zur Detonation bringt. Um ein unbeabsichtigtes, beispielsweise im Lagerraum durch mechanische Erschütterung verursachtes vorzeitiges Lösen des Schlagbolzens 5 zu verhindern, .ist eine durch einen Quellkörper betätigte Sicherungsvorrichtung eingebaut. Diese besteht aus einem als Sperrvorrichtung gegen Drehen des unteren Teiles der * Lotbombe ausgebildeten zweiarmigen Hebel 7, der durch einen federnden Haken 8 in Sperrstellung festgehalten wird. Eine Zugfeder i9 zieht den Hebel 7, sobald der Sperrhaken ausgelöst ist, aus der Sperrlage für den Teil 2. Der federnde Haken 8 ist dem Einfluß eines Quellkörpers 9 unterworfen. Sobald die Lotbombe ins Wasser geworfen wird, tritt durch die Öffnungen io in dem Mantel Wasser in das Innere des Körpers ein und bringt den Quellkörper zum Aufquellen, der nun den federnden Haken 8 nach unten drückt, dadurch den Hebel 7 freigibt und durch die Feder i9 aus der Sperrstellung für den Teil 2 entfernt wird, so daß derKörper entsichert ist.
  • In der Abb. 2 ist die Lotbombe ähnlich der Abb. i ausgebildet. Der Quellkörper 9 ist aber in diesem Falle aus einem Material hergestellt, das beim Feuchtwerden sein Volumen verkleinert. Dadurch ist eine etwas andere Konstruktion des Hebels 7 erforderlich. Da im übrigen die Lotbombe genau wie Abb. i ausgebildet ist, ist der übrige Teil derselben nicht gezeichnet.
  • In Abb. 3 erfolgt die Entsicherung der Lotbombe durch Schließen einer Kontaktunterbrechung des Stromkreises, der die Sprengladung 6 des Fallotes zur Detonation bringt. Erreicht wird dies dadurch, daß der Quellkörper 9 beim Aufquellen zwei Federkontakte i i und i2 zur Berührung bringt. Wenn das Fallot nun auf den Meeresboden auftrifft, so wird durch das Abbremsen des beweglichen Teiles 2 durch den Stempel 3 der Stromkreis im Mallot ebenfalls an der Unterbrechungsstelle der Federkontakte 13, 14 geschlossen, so daß der Glühdraht 15 in der Sprengladung 6 durch den Strom der Batterie 16 erhitzt wird und die Detonation der Sprengladung erfolgt.
  • Handelt es sich, wie in Abb. q., um einen Quellkörper mit negativer Volumenänderung beim Feuchtwerden, so werden die Federkontakte i i, 12 zangenartig ausgebildet, so daß sie bei Volumenverkleinerung des Quellkörpers zur Berührung kommen. Da im übrigen die Lotbombe sonst genau wie Abb. 3 ausgebildet ist, so ist auch nur der die Kontaktfedern i i und 12 enthaltende Teil der Abb. ¢ dargestellt.
  • In welcher Art der zur Signalerzeugung dienende Mechanismus arbeitet, ist für die Anwendung von Sicherungen gemäß der Erfindung gleichgültig. Sie können bei rein mechanischen, bei elektrischen oder sonstigen Fallkörpern zur Anwendung gelangen. Der Quellkörper kann bei Nichtgebrauch vor unwillkürlicher Benetzung durch eine Schutzkappe geschützt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcI'TE: i. Sicherung an Fallkörpern für Tiefenmessungen (Lotung) in Flüssigkeiten, die beim Auftreffen auf den Grund ein Signal abgeben, gekennzeichnet durch einenQuellkörper (9), der den Signalmechanismus ausgeschaltet hält und diesen erst bei seiner durch die Anfeuchtung erfolgenden Form- oder Volumenänderung in Betriebsbereitschaft versetzt.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i, bei welchem die Signalgebung durch Schlagzündung einer Sprengmasse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Quellkörper (9) den Schlagmechanismus direkt oder unter Vermittlung von Zwischenorganen, Hilfshebel (7) o. dgl., sperrt.
  3. 3. Sicherung nach Anspruch i, bei welchem die Signalgebung durch elektrische Zündung einer Sprengmasse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Quellkörper (9) einen den Zündkrens unterbrechenden Kontakt (i i, 12) offen hält und bei Anfeuchtung schließt. q.. Sicherung bei Fallkörpern nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Schutzkappe, die den Quellkörper vor unbeabsichtigter Anfeuchtung bei Nichtgebrauch schützt.
DES60853D 1922-09-13 1922-09-13 Sicherung an Fallkoerpern fuer Tiefenmessung Expired DE390952C (de)

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