DE3889979T2 - Phasenkontrollierter Demodulator für ein digitales Nachrichtensystem. - Google Patents

Phasenkontrollierter Demodulator für ein digitales Nachrichtensystem.

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft allgemein Demodulatoren für digitale Funkkommunikationssysteme und insbesondere einen phasengesteuerten Demodulator der Art, bei der ein Frequenzdurchlaufbetrieb erfolgt, wenn eine große Frequenzdifferenz zwischen dem empfangenen Träger und dem wiederhergestellten Träger vorliegt.
  • In einem Satellitenkommunikationssystem leidet der Demodulator auf der Empfangsseite unter Trägerfrequenzschwankungen infolge der Instabilitäten des lokalen Oszillators im Satellitentransponder. Gegenwärtig wird ein Frequenzdurchlaufverfahren zur suche nach einem fehlenden Träger verwendet, wenn die Frequenzabweichung den Phasensteuerbereich des Demodulators übersteigt. Wird der Demodulator in den Phasensteuerbereich gezogen, muß der Durchlaufbetrieb beendet werden, damit der normale automatische Steuerbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Der herkömmliche Phasensynchronisationsdetektor benötigt jedoch eine lange Zeit, um zu detektieren, wann der Demodulator phasensynchronisiert ist, und erfordert einen komplizierten externen Schaltungsaufbau.
  • Ein Beispiel für einen phasengesteuerten Demodulator ist in der EP-A-0072241 in bezug auf eine Trägerwiederherstellungsschaltung für einen PSK-Demodulator (Phasenumtastungsdemodulator) mit einem Quadraturdetektor beschrieben, der durch ein Paar Mischer und eine Basisband-Verarbeitungsschaltung gebildet ist. Eine Phasensynchronisationsschleife mit einem Verstärker, einem Schleifenfilter und einem Oszillator ist mit einem Ausgang der Verarbeitungsschaltung verbunden, um phasengesteuerte Orthogonalträger zu den Mischern zu führen. Vorgesehen ist eine automatische Frequenz Steuerschaltung mit einem Paar Differenzierern und Mischern, eine Differenzschaltung, einem Tiefpaßfilter und einem Verstärker, um die Oszillatorfrequenz zu steuern. Ist der Demodulator mit einem empfangenen Träger phasensynchronisiert, empfängt der Oszillator eine Ausgabe vom Schleifenfilter; ist er außer Phase, empfängt der Oszillator eine Steuerspannung vom Verstärker der Frequenzsteuerschaltung.
  • Ein weiteres Beispiel für einen phasengesteuerten Demodulator beschreibt die US-A-4000476 in bezug auf ein Verfahren zur Vermeidung der Seitensynchronisation in der kohärenten PSK-Demodulation. In einer Ausführungsform läßt ein mit dem Ausgang eines Phasendetektors verbundenes Bandpaßfilter Frequenzkomponenten an Seitenbändern der Mittenfrequenz durch. Ein Detektor erzeugt ein Signal als Anzeige der Stärke einer Seitenbandkomponente, das durch einen Komparator mit einem Schwellwert verglichen wird. Durch einen Seitensynchronisationsdetektor kann ein Durchlaufspannungsgenerator als Reaktion auf die Komparatorausgabe die Oszillatorfrequenz in eine bevorzugte Richtung durchlaufen lassen. Der Durchlaufspannungsgenerator wird durch einen Synchronisationsdetektor gesperrt, wenn der Demodulator synchronisiert ist. Ist der Demodulator jedoch mit einer Seitenbandfrequenz synchronisiert, wird das Verfahren wiederholt, bis die Ausgabe des Bandpaßfilters wegfällt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen phasengesteuerten Demodulator zu schaffen, der mit vereinfachtem Schaltungsaufbau schnell einen phasensynchronisierten Zustand detektieren kann.
  • In einem erfindungsgemäßen phasengesteuerten Demodulator wird ein moduliertes digitales Eingabesignal zu Quadratursignalen mit einem Träger demoduliert, der durch einen spannungsgesteuerten Oszillator wiederhergestellt wird. Die Phasendifferenz zwischen den Quadratursignalen wird detektiert und über ein Schleifenfilter zum spannungsgesteuerten Oszillator geführt, um die Frequenz und Phase des wiederhergestellten Trägers zu steuern, wenn die Frequenzabweichung zwischen dem empfangenen und wiederhergestellten Träger innerhalb eines Phasensteuerbereichs liegt. Geht die Frequenzabweichung über den Phasensteuerbereich hinaus, wird eine Frequenzdurchlauf-Steuerspannung zum spannungsgesteuerten Oszillator geführt, um nach dem fehlenden Träger zu suchen. Die Erfindung beruht auf der Tatsache, daß bei fehlender Synchronisation des Demodulators die Ausgabe des Phasendifferenzdetektors eine Schwebung der beiden Träger mit einer Amplitude ist, die monoton zwischen positiven und negativen Werten variiert.
  • Vorgesehen ist ein Phasensynchronisationsdetektor zum Detektieren der Größe der Schwebung und ihrem Vergleichen mit einem vorbestimmten Schwellwert entsprechend dem Betrag der Frequenzabweichung, die im Phasensteuerbereich auftreten kann. Geht die Frequenzabweichung zwischen den beiden Trägern weit über den Phasensteuerbereich hinaus, ist die Größe der Schwebung geringer als der Schwellwert; sie übersteigt den Schwellwert jedoch, sobald der Demodulator in den Phasensteuerbereich eintritt. Wenn dies geschieht, erzeugt der Phasensynchronisationsdetektor eine Ausgabe zum Beenden der Zuführung der Frequenzdurchlauf-Steuerspannung zum spannungsgesteuerten Oszillator.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung weist der Phasensynchronisationsdetektor auf: ein mit dem Ausgang des Phasendifferenzdetektors verbundenes Tiefpaßfilter und einen Polaritätsumkehrer zum Umkehren einer ersten Polarität des Schwebungsfrequenzsignals und Kombinieren der umgekehrten Polarität mit einer zweiten, entgegengesetzten Polarität der Schwebung, um ein Schwebungsfrequenzsignal mit einheitlicher Polarität zu erzeugen. Ein Mittelwert des Schwebungssignals mit einheitlicher Polarität wird festgestellt und mit dem Schwellwert verglichen.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung weist der Phasensynchronisationsdetektor einen mit dem Ausgang des Phasendifferenzdetektors verbundenen Integrator auf, um ein integriertes Schwebungssignal zum Vergleich mit dem Schwellwert bereitzustellen. Das integrierte Signal steigt über den Schwellwert, wenn der Demodulator in den Phasensteuerbereich gezogen wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nachfolgend wird die Erfindung näher anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild einer phasengesteuerten Demodulatorschaltung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • Fig. 2a und 2b grafische Darstellungen der Phasendetektionskennlinie und der Wellenform einer Schwebung am Ausgang des Phasendetektors von Fig. 1;
  • Fig. 3 eine Darstellung der am Ausgang des Tiefpaßfilters von Fig. 1 erzeugten Wellenform;
  • Fig. 4 eine Darstellung der am Ausgang der Mittelwertschaltung von Fig. 1 erzeugten Wellenform; und
  • Fig. 5 ein Blockschaltbild einer alternativen Ausführungsform der Erfindung.
  • EINGEHENDE BESCHREIBUNG
  • Fig. 1 zeigt eine phasengesteuerte Demodulatorschaltung eines digitalen Kommunikationssystems gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Demodulatorschaltung weist einen Demodulator 101 und einen Phasensynchronisationsdetektor mit einem Tiefpaßfilter 107, einer Absolutwertschaltung 108, einer Mittelungsschaltung 109 und einem Komparator 110 auf. Der Demodulator 101 ist herkömmlich gestaltet und weist einen Quadraturdetektor 102, einen Costaschleifen-Phasendetektor 103, ein Schleifenfilter 105, einen Addierer 106, einen spannungsgesteuerten Oszillator 104 und eine Steuerschaltung 111 auf.
  • Der Quadraturdetektor 102 weist auf: Eingänge zum Empfangen eines modulierten digitalen Eingabesignals, z. B. ein 2-PSK- oder 4-PSK-Signal, das beispielsweise über eine Satellitenabwärtsstrecke zugeführt wird, und eines wiederhergestellten Trägers vom spannungsgesteuerten aszillator 104, um eine Quadraturdemodulation zum Erzeugen von (gleichphasigen) I- und (Quadratur-) Q-Ausgabesignalen durchzuführen, die an Ausgabeanschlüssen 112 und an den Eingängen des Phasendetektors 103 bereitgestellt werden. Die Phasendifferenz zwischen den I- und Q-Signalen wird durch den Phasendetektor detektiert und über das Schleifenfilter 105 zu einem Eingang des Addierers 106 geführt, mit dem auch der Ausgang der Steuerschaltung 111 verbunden ist. Ist der Demodulator 101 mit dem Sendeträger im Synchronismus, wird der Ausgang des Schleifenfilters 105 mit dem spannungsgesteuerten Oszillator 104 gekoppelt, um eine phasensynchronisierte Schleife zu bilden. Verläßt er jedoch den Synchronismus, wird das Schleifenfilter 105 durch ein Signal gesperrt, das über eine Leitung 113 von der Steuerschaltung 111 zugeführt wird; letztere führt eine Freguenzdurchlauf-Steuerspannung über den Addierer 106 zum spannungsgesteuerten Oszillator 104 als Reaktion auf ein Durchlaufbefehlssignal, das von einem (nicht gezeigten) Phasenasynchrondetektor zugeführt wird, um den wiederhergestellten Träger einen breiten Bereich von Frequenzen auf der Suche nach der Frequenz des empfangenen Trägers durchlaufen zu lassen, die sich infolge von inhärenten Instabilitäten im Satellitentransponder ändert.
  • Der Phasensynchronisationsdetektor erhält seine Eingabe vom Ausgang des Phasendetektors 103. Verläßt der Demodulator 101 den Synchronismus, wird gemäß der nachfolgenden Beschreibung die Ausgabe des Costaschleifen-Phasendetektors 103 zu einem Schwebungsfrequenzsignal mit einer Frequenz von 2Δf für einen 2-PSK-Eingabeträger und 4Δf für einen 4-PSK-Eingabeträger, wobei Δf die Frequenzdifferenz zwischen dem empfangenen und dem wiederhergestellten Träger ist. Die Ausgabe des Phasendetektors 103 wird über das Tiefpaßfilter 107 zur Absolutwertschaltung 108 gefiltert, wo der negative Wert der Eingabe in einen positiven Wert umgewandelt, mit dem ursprünglichen positiven Wert kombiniert und zur Mittelungsschaltung 109 geführt wird. Durch die Mittelungsschaltung 109 wird der Mittelwert der Ausgabe der Absolutwertschaltung 108 festgestellt und zu einem Eingang des Komparators 110 geführt, wo er mit einer vorbestimmten Schwellwertspannung verglichen wird, die eine kleine Frequenzabweichung als Anzeige dafür darstellt, daß sich der Demodulator im Phasensynchronisationsbereich befindet. Der Komparator 110 erzeugt eine logische Ausgabe 1 oder 0 in Abhängigkeit von den Relativwerten der verglichenen Eingaben und führt diese zur Steuerschaltung 111.
  • Anhand von Fig. 2 und 3 wird der Betrieb des Phasensynchronisationsdetektors am meisten verständlich.
  • Ist die Demodulatoreingabe ein 4-PSK-Signal, hat der Phasendetektor 103 vier Phasensynchronisationspunkte, die auf Linien bei ± 45º und ± 135º des I-Q-Zeigerdiagramms gemäß Teil (a) von Fig. 2 liegen, in der die Plus- und Minuszeichen die Richtungen der vorverschobenen Phase bzw. rückverschobenen Phase anzeigen. Dreht sich die Phase des Sendeträgers in einer bestimmten Richtung mit einer Geschwindigkeit von 2πΔf, erzeugt der Phasendetektor 103 eine Wellenform, deren Amplitude monoton zwischen positiven und negativen Werten in periodischen Intervallen von Δt (= ¼ Δf) gemäß Teil (b) von Fig. 2 variiert.
  • Der Frequenzbereich des Tiefpaßfilters 107 ist schmaler als der Phasensynchronisationsbereich des Demodulators 101. Bei einer großen Frequenzabweichung übersteigt die Frequenz der Ausgabe des Phasendetektors 103 die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 107, wodurch die meisten der Frequenzkomponenten des Phasendifferenzsignals durch das Tiefpaßfilter 107 abgeschnitten werden und vorwiegend Rauschen am Eingang der Absolutwertschaltung 108 vorliegt, was durch eine Wellenform 120 in Fig. 3 dargestellt ist. Mit Verringerung der Frequenzabweichung verringert sich die Phasendetektorausgabe, und am Ausgang des Tiefpaßfilters 107 erscheint ein Schwebungsfrequenzsignal, das durch eine Wellenform 121 dargestellt ist. Deutlich wird, daß das Schwebungsfrequenzsignal eine wesentlich höhere Amplitude als die Rauschamplitude hat.
  • Nach der Verarbeitung durch die Absolutwertschaltung 108 hat das Schwebungsfrequenzsignal eine Wellenform 131 gemäß Fig. 4, während das Rauschen eine Wellenform 130 hat. Durch eine Mittelungsoperation wird die Ausgabe der Absolutwertschaltung 108 in eine Gleichspannung umgewandelt, die durch den Komparator 110 mit der Schwellwertspannung verglichen wird. Der Komparator 110 erzeugt eine logische 1, wenn die Eingabegleichspannung höher als der Schwellwert ist. Daher ist während einer Asynchronitätsbedingung die Ausgabe des Komparators 110 logisch 0, was die Steuerschaltung 111 veranlaßt, ein Sperrsignal zum Schleifenfilter 105 zu führen, damit dieses die Zuführung seiner Ausgabe zum Addierer 106 beendet und der Steuerschaltung 111 ein Frequenzdurchlauf-Befehlssignal zugeführt wird. Mit fortschreitendem Frequenzdurchlauf wird die Komparatorausgabe schließlich auf logisch 1 umschaltet, wenn sich der Demodulator der Grenze des Phasensynchronisationsbereichs nähert.
  • Bei Zuführung einer logischen 1 vom Komparator 110 entfernt die Steuerschaltung 111 das Sperrsignal von der Leitung 113 und beendet die Zuführung der Durchlaufspannung zum Addierer 106. Daher kann der Demodulator schnell in einen phasensynchronisierten Zustand gezogen werden, sobald die Frequenzabweichung die Grenze des Phasensynchronisationsbereichs überschreitet.
  • Gemäß Fig. 5 kann der Phasensynchronisationsdetektor alternativ durch einen Integrator 200 und einen Komparator 201 realisiert werden. Der Integrator 200 liefert eine Integration der Ausgabe des Phasendetektors 103 über ein Zeitintervall ΔT, das größer als die Periode des Schwebungsfrequenzsignals ist, wenn die Trägerfrequenzabweichung groß ist, und das gleich oder größer als die Periode des Schwebungsfrequenzsignals ist, wenn diese Abweichung klein ist. Der Komparator 201 vergleicht die Ausgabe des Integrators 200 mit einer Schwellwertspannung und erzeugt einen Impuls, wenn der Schwellwert überschritten wird. Da die Amplitude des Schwebungsfrequenzsignals zwischen positiven und negativen Werten variiert und sich die Periode des Signals mit abnehmender Trägerfrequenzabweichung erhöht, erzeugt die Integration des Schwebungsfrequenzsignals über das Zeitintervall ΔT eine geringe Spannung, wenn sich der Demodulator außerhalb des Phasensynchronisationsbereichs befindet. Mit abnehmender Trägerfrequenzabweichung erhöht sich die Amplitude der Integratorausgabe entsprechend. Nähert sich der Demodulator dem Phasensynchronisationsbereich, wird die Periode des Schwebungsfrequenzsignals gleich oder größer als das Zeitintervall ΔT, und der Integrator 200 erzeugt eine Ausgabe mit einer Amplitude, die den Schwellwert des Komparators 201 übersteigt.
  • Die vorangegangene Beschreibung zeigt lediglich bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Dem Fachmann dürften verschiedene Abwandlungen deutlich sein, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, der nur durch die beigefügten Ansprüche begrenzt ist. Daher dienen die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen nur als Veranschaulichung, nicht als Einschränkung.

Claims (3)

1. Phasengesteuerter Demodulator zum Empfangen eines gesendeten Trägers mit einem spannungsgesteuertem Oszillator (104) zum Wiederherstellen des Trägers, einer Einrichtung (102) zum Demodulieren eines modulierten Eingabesignals mit dem wiederhergestellten Träger, um demodulierte Quadratursignale zu erzeugen, einem Phasendifferenzdetektor (103) zum Detektieren der Phasendifferenz zwischen den demodulierten Quadratursignalen, einem mit dem Ausgang des Phasendifferenzdetektors (103) verbundenen Schleifenfilter (105) und einer Einrichtung (106, 111) zum Zuführen eines Ausgabesignals des Schleifenfilters (105) zu dem spannungsgesteuerten Oszillator (104), wenn der Demodulator mit einem empfangenen Träger phasensynchronisiert ist, und Zuführen einer Frequenzdurchlauf-Steuerspannung zu dem spannungsgesteuerten Oszillator, wenn der Demodulator mit dem empfangenen Träger außer Phase ist; gekennzeichnet durch ein mit dem Ausgang des Phasendifferenzdetektors (103) verbundenes Tiefpaßfilter (107), eine Polaritätsumkehreinrichtung (108) zum Umkehren einer ersten Polarität der Ausgabe des Phasendifferenzdetektors (103) und Kombinieren der umgekehrten Polarität mit einer zweiten, entgegengesetzten Polarität der Ausgabe des Phasendifferenzdetektors, eine Einrichtung (109) zum Feststellen eines Mittelwerts der Ausgabe der Polaritätsumkehreinrichtung (108) und eine Einrichtung (110) zum Vergleichen des Mittelwerts mit einem vorbestimmten Schwellwert und Beenden der Frequenzdurchlauf-Steuerspannung, wenn der Mittelwert den Schwellwert übersteigt.
2. Phasengesteuerter Demodulator zum Empfangen eines gesendeten Trägers mit einem spannungsgesteuertem Oszillator (104) zum Wiederherstellen des Trägers, einer Einrichtung (102) zum Demodulieren eines modulierten Eingabesignals mit dem wiederhergestellten Träger, um demodulierte Quadratursignale zu erzeugen, einem Phasendifferenzdetektor (103) zum Detektieren der Phasendifferenz zwischen den demodulierten Quadratursignalen, einem mit dem Ausgang des Phasendifferenzdetektors (103) verbundenen Schleifenfilter (105) und einer Einrichtung (106, 111) zum Zuführen eines Ausgabesignals des Schleifenfilters (105) zu dem spannungsgesteuerten Oszillator (104), wenn der Demodulator mit einem empfangenen Träger phasensynchronisiert ist, und Zuführen einer Frequenzdurchlauf- Steuerspannung zu dem spannungsgesteuerten Oszillator, wenn der Demodulator mit dem empfangenen Träger außer Phase ist; gekennzeichnet durch einen mit dem Ausgang des Phasendifferenzdetektors (103) verbundenen Integrator (200) zum Integrieren der Ausgabe, um eine Integratorausgabe zu erzeugen, und eine Einrichtung (201) zum Vergleichen der Integratorausgabe mit einem vorbestimmten Schwellwert und Beenden der Frequenzdurchlauf-Steuerspannung, wenn die Integratorausgabe den Schwellwert übersteigt.
3. Phasengesteuerter Demodulator nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Phasendifferenzdetektor (103) eine Costa- Schleife aufweist.
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