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Diese Erfindung ist anwendbar auf die Messung des Feuchtigkeitsgehalts
in der Haut.
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Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Gerät
zum Messen des Feuchtigkeitsgehalts in der menschlichen Haut oder der
Keratinschicht. Insbesondere betrifft diese Erfindung ein Verfahren
nicht nur des Messens des Feuchtigkeitsgehalts in der keratinösen
Schicht, sondern auch des Feststellens von Feuchtigkeit, die in der
tieferen Schicht zurückgehalten wird, um so genauer die Konditionen der
Haut zu begreifen.
Stand der Technik
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Es war eine Technologie bekannt, um den Feuchtigkeitsgehalt in
der keratinösen Schicht durch Senden eines schwachen Hochfrequenzstroms
durch die menschliche Haut und Messen der auf der Hautoberfläche
erzeugten Impedanz zu messen. Ein Ersatzschaltkreis, der auf den
Hochfrequenzstrom durch die keratinöse Schicht anspricht, umfaßt allgemein
Parallelschaltungen eines Widerstandes R und eines Kondensators L, wie in
Fig. 6 dargestellt. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt sich in der Schicht
ändert, wird sich der spezifische Widerstand R und die Kapazität C
ändern. Eine detaillierte Beschreibung bezüglich des obigen Phänomens
ist beispielsweise in Druckschrift 1 (Y. Masuda, M. Nishikawa, B.
Ichijo, I.E.E.E. Trans. Instrum. Meas. IM 29, No. 1, 28, 1980) und
Druckschrift 2 (H. Tagami, M. Ohi, M. Yamada, The Nishinihon Journal of
Dermatology, Vol. 42, No. 4, P. 647, 1980) zu finden.
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Das System zum Messen dieser Charakteristiken ist ein
sogenanntes Impedanzmeter, das die Impedanz des äquivalenten Schaltkreises,
der in Fig. 6 gezeigt ist, sowohl bezüglich der Realkomponente als auch
in bezug auf die Imaginärkomponente getrennt voneinander mißt.
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Wenn die in dem vorerwähnten System des Standes der Technik
verwendete Elektrode eine einzelne Elektrode ist, ist die Handhabung
beim Messen nachteiligerweise schwerfällig und dann, wenn sie verwendet
wird, um die menschliche Haut zu messen, fluktuieren die gemessenen
Werte stark und unstabil. Da die Größe der Elektrode klein ist, ist der
Meßbereich auf die keratinöse Schicht begrenzt. Um derartige Probleme zu
beseitigen, schlugen die vorliegenden Erfinder ein Gerät vor, das eine
Dreifachelektrodenstruktur aufweist, einen niederfrequenten elektrischen
Strom von 3 kHz bis 100 kHz verwendet, einfach im Aufbau und billig ist
(Bezug auf JP-A-5928646) und setzten es in die Praxis um.
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Fig. 7 ist ein Blockdiagramm, um die Schaltkreisstruktur des
vorgeschlagenen Geräts zu veranschaulichen, wobei die Bezugsziffer 1'
einen Rechteckwellengenerator bezeichnet, dessen Ausgang über eine
Pufferschaltung 2 mit einer Meßelektrodenstruktur 3 verbunden ist, die
auf der Haut zur Anlage zu bringen ist, um den Feuchtigkeitsgehalt
festzustellen. Die Meßelektrodenstruktur 3 ist in der Form von drei
konzentrischen Kreisen konstruiert. Eine Elektrode 3a am äußersten Kreis
ist als eine Schutzelektrode geerdet, um zu verhindern, daß ein Rauschen
auf dem menschlichen Körper induziert wird. Eine Zwischenelektrode 3b
ist mit besagtem Pufferkreis 2 verbunden, während eine mittlere
Elektrode 3c mit einem Verstärker 5 verbunden ist. Der Ausgang des
Verstärkers 5 ist mit einem Gleichrichter 7 über einen Filterkreis 6
verbunden. Der Ausgang vom Gleichrichter 7 ist über einen AD-Wandler 9 mit
dem Eingang eines Haltekreises 10 verbunden. Der Taktpuls für den
Haltekreis 10 wird von einem Zeitgeber 11 geliefert, der durch den
Ausgang des besagten Gleichrichters 7 betätigt wird und die Taktimpulse
nach einer vorbestimmten Zeit abgibt. Der Ausgang des besagten
Haltekreises 10 ist mit einem digitalen Anzeigekreis 12 verbunden.
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Das oben beschriebene Gerät arbeitet wie folgt. Das Rechteckwellensignal,
das von dem Generator 1' erzeugt wird, wird durch die
Pufferschaltung 2 in eine Wellenform geformt, um seine Amplitude zu
stabilisieren, bevor es auf die Meßelektrode 3 gegeben wird. Der Ausgang
der Pufferschaltung 2 wird zwischen der Elektrode 3b und der Erde
angelegt.
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Wenn die Meßelektrode 3 auf die Haut an einen Subjektort
gedrückt wird, ändert sich die Potentialdifferenz zwischen der Elektrode
3a auf dem äußersten Kreis und der mittleren Elektrode 3c aufgrund des
Feuchtigkeitsgehalts auf der keratinösen Schicht, der voltmäßig erfaßt
und durch den Verstärker 5 verstärkt wird. Daher verläuft der
Ausgangsstrom von der Pufferschaltung 2 zwischen der Elektrode 3b und der
Elektrode 3c, wie in Fig. 8 gezeigt, und die Potentialdifferenz
hierzwischen erscheint am Ausgang des Verstärkers 5. Rauschen mit kurzer
Periode wird durch das Filter 6 beseitigt.
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Die durch das Filter 6 gefilterte Wechselspannung wird in
einen Gleichstrom durch den Gleichrichter 7 transformiert. Der
Gleichstrom wird durch einen AD-Wandler 9 digitaiisiert. Die digitalisierten
Signale werden in den Haltekreis 10 genommen, um temporär sequentiell
gespeichert zu werden, und sein digitaler Ausgang wird durch einen
digitalen Anzeigekreis 12 an einem vorbestimmten Zeitpunkt, der durch
den Zeitgeber 11 genommen wird, angezeigt.
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Das oben erwähnte Gerät konnte den Feuchtigkeitsgehalt in der
keratinösen Schicht mit einer beträchtlich hohen Präzision messen,
jedoch ist das Gerät nicht vollständig frei vom Einfluß von den
Bedingungen auf der Hautoberfläche. Dies liegt teilweise daran, daß das Gerät
eingerichtet ist, um niederfrequenten elektrischen Strom zwischen der
mittleren Elektrode 3c oder der Zwischenelektrode 3b und der äußeren
Elektrode 3a zu messen, und die elektrische Spannung zu messen, die
zwischen besagter mittlerer Elektrode 3c oder der Zwischenelektrode 3b
und der Außenelektrode 3a erzeugt wird. Der Strom, der durch die
Hautoberfläche zwischen der mittleren Elektrode 3c und der Zwischenelektrode
3b fließt, wird stark durch die Spannung beeinflußt.
Zweck der Erfindung
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Diese Erfindung wurde ersonnen, um die Probleme, die mit dem
Stand der Technik verbunden sind, zu lösen, und zielt darauf ab, ein
Verfahren zu schaffen, um den Feuchtigkeitsgehalt nicht nur auf der
keratinösen Schicht, sondern auch im tieferen Teil der Haut für eine
präzisere Diagnose der Hautkonditionen zu messen, und eine Vorrichtung
hierfür zu schaffen.
Offenbarung der Erfindung
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Die Erfindung schafft ein Verfahren zum Messen des Feuchtigkeitsgehalts
der Haut, indem schwacher elektrischer Strom innerhalb des
Frequenzbereichs von 1 bis 50 kHz durch die keratinöse Schicht von zwei
Elektroden, die auf die Haut aufgelegt sind, geschickt, die elektrische
Spannung, die auf der Schicht erscheint, verstärkt, gleichgerichtet und
Signale des verstärkten Ausgangs abgenommen und die Amplitude der
Signale gemessen werden, wobei die Spannung, die an der keratinösen
Schicht erscheint, die Spannung ist, die zwischen einer der beiden
besagten Elektroden, welche näher zu einer anderen Elektrode, die an
einer Stelle außerhalb der besagten beiden Elektroden auf die besagte
Haut aufgebracht ist, und der anderen Elektrode erscheint, wobei eine
Meßelektrodenstruktur, bestehend aus drei konzentrischen Elektroden,
verwendet wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Zwischenelektrode als eine Überwachungselektrode verwendet wird.
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Die Erfindung schafft weiterhin ein Gerät zum Messen des
Feuchtigkeitsgehalts der Haut zur Verwendung des Verfahrens, umfassend
einen ersten Schaltkreis, umfassend eine Meßelektrodenstruktur von drei
konzentrischen Kreisen mit einer mittleren Elektrode, einer Zwischenelektrode
und einer äußeren Elektrode, die alle auf die Oberfläche der
Haut aufgebracht werden können, einen Generator zum Erzeugen eines
elektrischen Stroms eines Frequenzbereichs von 1 bis 50 kHz, der ein
Mitglied der Gruppe bestehend aus besagter mittlerer Elektrode,
Zwischenelektrode und äußerer Elektrode als eine Überwachungselektrode
verwendet und besagten Strom zwischen diese Überwachungselektrode und
eine andere der verbleibenden beiden Elektroden anlegt, einen
Verstärker, der die zwischen besagter Überwachungselektrode und den
verbleibenden Elektroden erscheinende Spannung verstärkt, und ein Mittel
zum Anzeigen der Ausgangsspannung des Verstärkers, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß die besagte Zwischenelektrode die besagte
Oberwachungselektrode ist.
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Vorzugsweise besitzt das Gerät einen zweiten Schaltkreis,
umfassend eine Meßelektrodenstruktur von drei konzentrischen Kreisen mit
einer mittleren Elektrode, einer Zwischenelektrode und einer äußeren
Elektrode, die alle auf die Oberfläche der Haut aufgebracht werden
können, den Generator, der besagte mittlere oder besagte äußere
Elektrode als eine Überwachungselektrode verwendet und einen Strom zwischen
diese Überwachungselektrode und eine andere der verbleibenden beiden
Elektroden anlegt, einen Verstärker, der die Spannung verstärkt, die
zwischen besagter Überwachungselektrode und besagter äußerer oder
mittlerer Elektrode erscheint, und ein Mittel zum Anzeigen der
Ausgangsspannung des Verstärkers zusammen mit einem Schalter zum Umschalten
zwischen dem ersten und dem zweiten Schaltkreis vorgesehen ist.
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Es ist bevorzugt, zwei Meßelektroden vorzusehen, von denen
eine mit dem ersten Schaltkreis und die andere mit dem zweiten
Schaltkreis verbunden ist.
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Experimente zeigten, daß dann, wenn der spezifische Widerstand
und die Kapazität, von denen angenommen wird, daß sie sich durch den
Feuchtigkeitsgehalt in der keratinösen Schicht ändern, miteinander
verglichen werden, wenn der niederfrequente Strom im Bereich von 3 kHz
bis 100 kHz ausgewählt wird, der Widerstand viel mehr als die Kapazität
durch die Änderungen des Feuchtigkeitsgehalts in dem Bereich geändert
wird, von dem angenommen wird, daß er in der menschlichen Haut bewahrt
wird. Der Feuchtigkeitsgehalt in der keratinösen Schicht kann bis zu
einem beträchtlichen Ausmaß durch Messen des Absolutwertes Z der
Impedanz, erhalten aus der nachstehenden Gleichung, ohne die
Notwendigkeit gemessen werden, den Widerstand von der Kapazität zu trennen.
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Die Spannung, die die Gleichung (2) erfüllt, kann durch Verstärken der
Primärspannung und Gleichrichten derselben erhalten werden.
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Spezifischer, wenn niederfrequenter Strom zwischen entweder
der mittleren Elektrode oder der äußeren Elektrode und der
Zwischenelektrode der Meßelektrodenstruktur angelegt wird, deren Fläche im
wesentlichen drei konzentrische kreisförmige Elektroden bildet und die
auf die Haut aufgebracht werden kann, wird eine Spannung zwischen der
anderen (oder der einen nicht ausgewählten obigen) der mittleren
Elektrode oder äußeren Elektrode und der Zwischenelektrode erzeugt.
Praktisch der gesamte Strom, der auf der Hautoberfläche fließt, gelangt zu
der Zwischenelektrode ohne die Spannung, die zwischen der
Zwischenelektrode und der oben erwähnten anderen Elektrode erzeugt wird, zu
beeinflussen. Der Strom, der in der Tiefe der keratinösen Schicht fließt,
gelangt zu besagter anderer Elektrode, um die Spannung, die zwischen der
Zwischenelektrode und besagter anderer Elektrode der mittleren und
äußeren Elektroden erzeugt wird, stark zu beeinflussen. Der
Feuchtigkeitsgehalt in der Tiefe der Schicht kann daher durch die Spannung
gemessen werden.
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Die Vorrichtung kann mit Meßelektroden von verschiedenen
Schaltkreisen ausgerüstet sein, zwischen denen durch einen Schalter
umgeschaltet werden kann, so daß der Feuchtigkeitsgehalt in der
Oberfläche und in der Tiefe der keratinösen Schicht festgestellt werden
kann.
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Wie vorstehend beschrieben, ermöglicht diese Erfindung das
Messen des Feuchtigkeitsgehalts in der Tiefe der keratinösen Schicht, um
so die allgemeine Feuchtigkeitszurückhaltung und die Rückhaltefunktion
der keratinösen Schicht als Ganzes kennenzulernen.
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Wenn die gesamte Meßeinrichtung gemäß der Erfindung tragbar
gemacht wird, kann sie leicht ohne große Probleme selbst durch Laien
ohne Kenntnis und praktisch bezüglich des Geräts verwendet werden.
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Das Gerät ist ferner vorteilhaft, wenn es mit zwei Typen von
Elektroden für verschiedene Schaltkreise ausgerüstet ist, zwischen denen
durch einen Schalter umgeschaltet werden kann, so daß es dazu verwendet
werden kann, den Feuchtigkeitsgehalt in den Schichten sowohl relativ
nahe zur Oberfläche als auch relativ tief zu messen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 zeigt ein elektrisches Schaltkreisdiagramm, um eine
Ausführungsform dieser Erfindung zu zeigen, Fig. 2 ist ein Diagramm, um
die Struktur und die Verbindung der Meßelektrodenstruktur, die für die
Ausführungsform dieser Erfindung verwendet wird, zu zeigen, Fig. 3 ist
eine perspektivische Ansicht, um die Ausführungsform dieser Erfindung zu
zeigen, und Fig. 4 ist ein Diagramm, um die Eigenschaften bezüglich der
Feuchtigkeitsfeststellung in einem Test unter Verwendung einer
wasserpermeablen Membrane zu zeigen.
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Fig. 5 ist ein Diagramm, um die Charakteristiken der
Feuchtigkeit, die auf der menschlichen Haut festgestellt werden, zu zeigen, Fig.
6 ist ein Ersatzschaltkreisdiagramm auf der keratinösen Schicht, Fig. 7
ist ein Schaltkreisdiagramm eines bekannten Geräts und Fig. 8 ist ein
Diagramm, um die Struktur und Verbindung der bekannten Meßelektroden zu
zeigen.
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Die Bezugsziffern bezeichnen folgende Teile:
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1 Sinuswellengenerator 1' Rechteckwellengenerator
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2,2' Pufferschaltungen 3,3' Meßelektroden
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3a,3'a äußere Elektroden 3b,3'b Zwischenelektroden
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3c,3'c mittlere Elektroden 5,5' Verstärker zum
Spannungsdetektieren
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6 Filterschaltkreis 7 Gleichrichter
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9 AD-Wandler 10 Haltekreis
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11 Zeitgeber 12 Digitalanzeige
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13 Interface 14 Rechner
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15 Schalter 51,52 Meßelektroden
Bevorzugte Ausführungsformen
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Diese Erfindung wird nun mehr im einzelnen unter Bezugnahme
auf eine in den beigefügten Abbildungen dargestellte Ausführungsform
erläutert. Fig. 1 ist ein Schaltkreisdiagramm einer Ausführungsform
dieser Erfindung, worin die Bezugsziffer 1 einen Sinuswellengenerator
bezeichnet, dessen Ausgang mit einer Meßelektrodenstruktur 3 zum Messen
des Feuchtigkeitsgehalts auf der Oberfläche der keratinösen Schicht oder
einer Meßelektrode 3' zum Messen des Feuchtigkeitsgehalts in der Tiefe
hiervon durch Anlegen derselben auf die Haut über einen Schalter 15 und
einen Pufferkreis 2 oder 2' verbunden ist. Die Meßelektrodenstrukturen
3,3'
sind entsprechend mit Verstärkern 5,5' verbunden.
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Die Beschreibung erläutert nun den Fall, wo die Feuchtigkeit,
die in der tiefe der keratinösen Schicht enthalten ist, festgestellt
wird. Die Elektrodenstruktur 3' ist strukturiert, um drei konzentrische
Kreise zu definieren, die eine Zwischenelektrode 3b' aufweist, die als
eine Schutzelektrode geerdet ist, um die Wirkung des elektrischen
Stroms, der durch die keratinöse Schicht fließt, zu eliminieren. Mit
einer äußeren Elektrode 3a' der Elektrodenstruktur 3' ist eine
Pufferschaltung 2' verbunden, während ein Verstärker 5' mit einer mittleren
Elektrode 3c' verbunden ist. Der Ausgang von einem Gleichrichter 7 ist
mit dem Eingang eines Haltekreises 10 über einen AD-Wandler 9 verbunden.
Der Taktimpuls von dem Haltekreis 10 wird von einem Zeitgeber 11
geliefert, der mit dem Ausgang von besagtem Gleichrichter 7 betätigt wird,
um nach einer vorbestimmten Zeit einen Ausgang abzugeben. Der Ausgang
von dem Haltekreis 10 ist mit einem Rechner 14 über ein Interface 13
verbunden.
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Die Arbeitsweise der Vorrichtung, die die vorstehende Struktur
gemäß dieser Erfindung aufweist, wird nun beschrieben. Die Sinuswellensignale,
die von dem Sinuswellengenerator 1 erzeugt werden, werden durch
die Pufferschaltung 2' in die Wellenformen geformt und in ihrer
Amplitude stabilisiert sowie an die Meßelektrode 3' gegeben. Der Ausgang der
Pufferschaltung 2' wird zwischen der Elektrode 3a' und der Erde
angelegt. Die an die Meßelektrode 3' angelegte Spannung wird auf einen Pegel
kleiner als 3 V oder auf einen Pegel gesetzt, der niedrig genug ist, um
durch Menschen nicht gefühlt zu werden. Die Frequenz des elektrischen
Stroms, der durch den Generator 1 erzeugt wird, wird im Bereich von 1
bis 50 kHz oder vorzugsweise im Bereich von 10 bis 30 kHz ausgewählt, um
Polarisation aufgrund der Feuchtigkeit in der Haut zu vermeiden.
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Wenn die Meßelektrode 3' auf der zu untersuchenden Haut in
Anlage gebracht wird, ändert sich die Potentialdifferenz zwischen der
Zwischenelektrode 3'b und der mittleren Elektrode 3'c aufgrund des
Feuchtigkeitsgehalts in der tieferen keratinösen Schicht und die
festgestellte Spannung wird am Verstärker 5' verstärkt. Daher fließt der
Ausgangsstrom an der Pufferschaltung 2' zwischen der Elektrode 3'a und
der Elektrode 3'c und diese Potentialdifferenz erscheint am Ausgang des
Verstärkers 5'. Rauschen von kurzer Periode wird durch das Filter 6
entfernt.
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Die durch das Filter 6 gefilterte Wechselspannung wird in
Gleichspannung durch den Gleichrichter 7 transformiert. Die
Gleichspannung, die dem Spitzenwert entspricht, gleichgerichtet durch den
Gleichrichter 7, ist umgekehrt proportional zum Absolutwert Z der
Impedanz der tieferen keratinösen Schicht.
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Die Gleichspannung wird durch einen AD-Wandler 9
digitalisiert. Das digitalisierte Signal wird durch einen Haltekreis 10
aufeinanderfolgend gehalten, um zeitweilig zwischengespeichert zu
werden, und der Digitalausgang hiervon wird zu einer vorbestimmten Zeit,
die durch den Zeitgeber 11 getaktet wird, an den Rechner 14 über ein
Interface 13 ausgegeben. Der Zeitpunkt kann beliebig von der Zeit, wenn
die Elektrode in Anlage auf die Haut gebracht wird, bis zu der Zeit,
wenn der gemessene Wert stabil wird, gewählt werden. Er beträgt
vorzugsweise 1 bis 20 sec und ist beispielsweise 5 Sekunden.
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Der Rechner 14 speichert statistische Daten und vergleicht den
Digitalausgang, der eingegeben wurde, mit den statistischen Daten.
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Ein Schalter 15 ist ein Mittel, um zwischen dem ersten
Schaltkreis, der die Zwischenelektrode 3'b als gemeinsame Elektrode verwendet
und mit dem Verstärker 5' verbunden ist, und dem zweiten Schaltkreis,
der die mittlere Elektrode 3c oder die äußere Elektrode 3a als
gemeinsame Elektrode verwendet und mit dem Verstärker 5 verbunden ist,
umzuschalten. Durch Umschalten des Schalters 15 kann der Feuchtigkeitsgehalt
auf der Oberfläche der keratinösen Schicht festgestellt werden. Die
Struktur und Vornahme der Messung ist ähnlich zu der in bezug auf den
Stand der Technik gegebenen Beschreibung.
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Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht der Meßeinrichtung
dieser Erfindung. Wenn die Elektrode 51, die den ersten Schaltkreis der
Verbindung 3'c(R) - 3'b(G) - 3'a(S) und die mittlere Elektrode 3'b als
gemeinsame Elektrode aufweist, auf der Haut in Anlage gebracht wird,
kann sie den Feuchtigkeitsgehalt der tiefen keratinösen Schicht messen,
während die Meßelektrode 52, die den zweiten Schaltkreis der Verbindung
3c(R) - 3b(S) - 3a(G) und entweder die mittlere Elektrode 3c oder die
äußere Elektrode 3a als gemeinsame Elektrode aufweist, auf der Haut in
Anlage gebracht den Feuchtigkeitsgehalt in der oberflächlichen
keratinösen Schicht mißt.
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Durch Betätigung des Schalters kann der Feuchtigkeitsgehalt
sowohl in der tiefen Schicht als auch in der Oberflächenschicht der
keratinösen Schicht gemessen werden, um hierdurch eine genauere Diagnose
der Hautkonditionen zu ermöglichen.
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Fig. 4 ist ein Diagramm, um die
Feuchtigkeitsfeststelleigenschaften zu zeigen. In Simulation wurden fünf Blätter einer
wasserdurchlässigen Membran (Paraffinpapier) gestapelt und Wasser unter die
gestapelten Membranen gegeben. Die Charakteristiken wurden durch enges
An;legen der Meßelektroden 51 und 52 auf die Papierblätter gemessen.
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Das Diagramm zeigt, daß dann, wenn Wasser durchdringt, der
gemessene Wert des Feuchtigkeitsgehalts ansteigt. Das Diagramm zeigt
auch, daß die Elektrode 51 des Systems dieser Erfindung den gleichen
Wert in kürzerer Zeit als die Elektrode 52 gemäß dem Stand der Technik
entdecken konnte, was anzeigt, daß die Feuchtigkeit in tieferer Schicht
festgestellt wurde.
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Fig. 5 ist ein Diagramm, das die
Feuchtigkeitsfeststelleigenschaften zeigt, die bei einem Test auf der menschlichen Haut erhalten
werden. Bei dem Test wurde trockenes Gas (N&sub2;-Gas) auf die keratinöse
Schicht geblasen und der Feuchtigkeitsgehalt wurde durch die Elektroden
51 und 52 gemessen, die fest auf die Haut aufgebracht wurden.
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Das Ergebnis dieses Tests zeigt, daß der Effekt des trockenen
Gases früher in dem Falle festgestellt wurde, wenn die Elektrode 52
gemäß dem Stand der Technik benutzt wurde, als dann, wenn die Elektrode
51 gemäß dieser Erfindung verwendet wurde, was anzeigt, daß das System
dieser Erfindung weniger empfindlich gegenüber trockenem Gas ist und die
Feuchtigkeit in der tieferen keratinösen Schicht der Haut feststellen
kann.
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Obwohl die obige Ausführungsform den Ausgang von der
Pufferschaltung 2' mit der äußeren Elektrode 3'a der Meßelektrode 3' verbindet
und der Eingang hiervon mit dem Verstärker 5' der mittleren Elektrode 3'c
verbunden ist kann die mittlere Elektrode 3'c mit der äußeren
Elektrode 3'a vertauscht werden, um einen ähnlichen Effekt zu haben.
Obwohl bei der obigen Ausführungsform das Filter 6 mit dem Ausgang des
Verstärkers 5' verbunden ist, kann es auch auf der anderen Seite des
Schaltkreises 5 vorgesehen seit, wo niederfrequenter Strom an die
Meßelektrode 3' angelegt wird.