DE388136C - Verfahren zum Verschliessen von Weissblechkonservendosen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen von Weissblechkonservendosen u. dgl.

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DE388136C
DE388136C DESCH56866D DESC056866D DE388136C DE 388136 C DE388136 C DE 388136C DE SCH56866 D DESCH56866 D DE SCH56866D DE SC056866 D DESC056866 D DE SC056866D DE 388136 C DE388136 C DE 388136C
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tinplate cans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/14Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams
    • B23K1/18Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams circumferential seams, e.g. of shells
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/10Spot welding; Stitch welding
    • B23K11/105Stitch welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

AUSGEGEREN
AM 18. JANUAR 1924
KLASSE 21 h GRUPPE
(Sch S6866VIIIl2Ih*)
Zusatz zum Patent 366979.
Bekanntlich werden Konservendosen und ähnliche Gefäße zur Aufbewahrung häufig durch sogenannte Abreißstreifen oder Abreißdeckel geschlossen. Die Abreißstreifen sind über die Stoßfuge von Deckel und Gefäß gelötete Streifen, die dutch Aufreißen von einem Ende her ün der Lotung abgerissen werden und so beide Teile freigeben.
Abreißdeckel werden gewöhnlich auf eine etwas ausgebördelte Zarge flach aufgelötet und können ebenfalls durch Aufrollen abgerissen werden.
Abb. ι stellt ein. Ausführungsbeispiel eines selchen Abreißdeckels dar. Nun erfordert aber die Herstellung solcher Abreißdeckel und Abreißstreifen verhältnismäßig große Mengen von teurem Lötzinn, außerdem in den meisten Fällen Handarbeit, so daß die Anwendung von Abreißdeckeln und Abreißstreifen recht
ao teuer wird, obgleich das Öffnen hiermit verschlossener Gefäße sicherer undbequemer möglich ist als das bekannte Aufreißen von Dekkeln in Schwächungszonen. Das Verfahren des Hauptpatentes gestattet nun aber die
s5 Verbindung vo- Weißblechen auch so, daß nur eine Lötung mit dem eigenen Zinn des Überzuges erfolgt, während dies bei dem älteren Rollenschweißverfahren nicht möglich war. Arbeitete man nämlich mit zwei laufenden Schweißrollen oder einer Rolle gegen bewegte Dornelektrode o. dgl. und stellte die Maschine so ein, daß nur das an den Berührungsflächen der Weißbleche befindliche Zinn verflüssigt wurde,- so blieb das Zinn immer noch ein Stück nach Verlassen der Rolle ilüs- 35 sig, so daß derartige Bleche immer wieder sofort nach Durchgang durch die Schweißrollen auseinanderfielen.
Das Verfahren des Hauptpatentes nun, das so arbeitet, daß der Durchgang des Schweißstromes zwischen ruhenden Elektroden erfolgt und das die eben verbundenen Stellen erst freigibt, nachdem die betreffende Stelle unter Druck der Elektroden erkaltet ist, hat diesen Fehler nicht, denn die eben gelötete Stelle wird ja erst nach Erreichung ihrer vollen Festigkeit freigegeben. Es ist also mit diesem Verfahren sehr leicht möglich, zwei aufeinanderliegende Weißblechflächen so zu verbinden, daß sie nur durch das auf ihnen hefindliehe Zinn des Überzuges miteinander verlötet sind. Eine solche Lötnaht läßt sich aber dann auf gleiche Art wie Abreißstreifen oder Abreiß deckel nach der erfolgten Lötung wieder abreißen. Es ist leicht, durch entsprechende Bemessung der Breite der Lötzone eine für Hie meisten Verschlußzwecke genügende Festigkeit der Lötnaht zu erreichen.
Die Abb. 2 stellt im schematischen Schnitt den gleichen Deckel wie Abb. 1 dar, nur ist hier die Berührungszone zwischen Deckel und Zargenbördel durch das Arbeitsverfahren des Hauptpatentes als mit dem eigenen Zinn des Überzuges verlötet gedacht. Während aber beim Verfahren des Hauptpatentes die Erwärmung in der Periode des Stromdurchganges so hoch getrieben wird, daß eine Verschweißung erfolgt, wird hier entweder durch entsprechende Schwacheinstellung des Stromes oder durch Arbeiten mit größerer Geschwindigkeit erreicht, daß nur das Zinn des Überzuges zur Verflüssigung kommt und die Berührungszone verlötet. Das neue Verfahren gestattet also, rein maschinell, d. h. ohne Handarbeit und ohne besondere Verwendung von Zinn, den Verschluß von Weißblechgefäßen, insbesondere Konservendosen, durch Abreißstreifen oder Abreißdeckel herzustellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Verschließen von Weißblechkonservendosen u. dgl. nach Patent 366979, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß durch Abreißstreifen oder Abreißdeckel erfolgt, wobei unter Verwendung des Verfahrens des Hauptpatentes die Einstellung des Stromes oder der Arbeitsgeschwindigkeit so geregelt wird, daß eine Verlötung der Berührungszone zwischen Verschluß teil und Gegenstück mit dem eigenen Zinn des Überzuges erfolgt.
    Abb.
    Abb.
DESCH56866D 1918-06-16 1919-11-30 Verfahren zum Verschliessen von Weissblechkonservendosen u. dgl. Expired DE388136C (de)

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DESCH53280D DE366979C (de) 1918-06-16 1918-06-16 Verfahren zum elektrischen Schweissen von Laengsnaehten mit Hilfe des Rollenschrittverfahrens bei Weissblech
DESCH56866D DE388136C (de) 1918-06-16 1919-11-30 Verfahren zum Verschliessen von Weissblechkonservendosen u. dgl.

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