DE3876552T2 - Regal. - Google Patents
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-
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Stützstrukturen, die zur Verwendung als Regale bei Balkonwänden oder Brüstungen bestimmt sind.
- Bei Leuten, die in Appartements wohnen, besteht im allgemeinen eine Tendenz, an Balkonen Regale oder dergleichen anzubringen, die der Aufnahme von Blumen und anderen Gegenständen dienen um auf diese Weise eine dekorative Umgebung herzustellen. Falls diese Regale jedoch dauerhaft installiert sind, ist es fur die Bewohner schwierig und bisweilen unmöglich, diese beschädigungsfrei zu entfernen, sobald ein Umzug zu einer anderen Wohnung ansteht. In diesen Fällen mussen die Regale zurückgelassen werden.
- Es hat Versuche gegeben, diese Probleme zu lösen und eine bekannte Form eines Regals besteht aus einem, durch
- einen U-förmigen Rahmen gestütztes Regal, wobei der Rahmen in seiner Position durch Sperrstifte gehalten wird und an der Balkoneinfassung oder der Brüstung wie in Fig. 10 gezeigt lösbar angebracht ist. Diese Art von Regal ist jedoch sperrig und es gestalten sich sowohl das Verpacken als auch dessen Handhabung mühevoll. Außerdem ist dieses Regal relativ teuer.
- In der CH-A-339 349 ist eine andere Ausführungsform eines Regals für einen Balkon offenbart, welche dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht. Hierbei ist ein nach unten abgekantetes Regal an beiden Seiten durch die Arme eines U-förmig gestalteten Bügels gehalten, wobei zur Stützung und Justierung des Regals ein Haken und ein Hebelmechanismus vorgesehen ist.
- Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist eine Stützstruktur zur Verwendung als Regal für eine Balkonwand oder Brüstung vorgesehen, mit einem Boden, um eine sich im wesentlichen horizontal erstreckende Stützfläche bereitzustellen, wobei eine Seitenkante des Bodens an der Wand oder der Brüstung befestigbar ist, mit ersten und zweiten Hebeln, die drehbar an dem Boden angebracht sind, wobei der zweite Hebel an einer zwischen dem ersten Hebel und der einen Seitekante gelegenen Stelle drehbar angebracht ist und mit Verbindungsmitteln, die sich auf dem ersten Hebel befinden und der Ausübung einer Haltewirkung auf den zweiten Hebel dienen, so daß der erste Hebel dazu dient, den Boden in einer, im wesentlichen horizontalen Anordnung gegenüber der Balkonwand und der Brüstung zu halten, wobei ferner Schieber vorgesehen sind, die in Richtung auf die eine Seitenkante hin sowie von dieser fort gleitfähig an dem Boden angeordnet sind, wobei die Schieber mit Mitteln zur Sicherung der ersteren gegenüber einer Gleitbewegung in vorherbestimmten Positionen an dem Boden versehen sind und wobei die ersten und zweiten Hebel drehbar an den Schiebern angeordnet sind, wobei die Verbindungsmittel mit Abstand von den Schiebern mit dem zweiten Hebel in Eingriff bringbar sind.
- Vorzugsweise bestehen die ersten und zweiten Hebel jeweils aus einem U-förmigen Bauteil, welches an seinen freien Enden oder diesen benachbart drehbar an den Schiebern angeordnet ist.
- Vorzugsweise bestehen die Verbindungsmittel des ersten Hebels aus einer Vielzahl von jeweils gleiche Abstände aufweisenden, herausragenden Zapfen, die zur Auflagerung des genannten zweiten Hebels dienen.
- Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden in den Ansprüchen 4 bis 7 definiert.
- Die vorliegende Erfindung wird im folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen weiter beschrieben werden. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Explosionszeichnung einer erfindungsgemäßen Stützstruktur;
- Fig. 2 eine ebene Ansicht der Unterseite eines Rahmens der Struktur gemäß Fig. 1;
- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer modifizierten Ausführungsform einer Haltekonsole für die Struktur gemäß Fig. 1;
- Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Haltekonsole für die Struktur gemäß Fig. 1;
- Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Struktur gemäß Fig. 1 im montierten Zustand;
- Fig. 6 eine Seitenansicht der in einer ersten Weise an einer Stützwand angebrachten Struktur gemäß Fig. 1;
- Fig. 7 eine Ansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig. 6, welche die in einer zweiten Weise an einer Stützwand angebrachte Struktur zeigt;
- Fig. 8 eine Ansicht ähnlich derjenigen der Fig. 6, welche die in einer dritten Weise an einer Stützwand angebrachte Struktur der Fig. 1 zeigt;
- Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel eines Zweibeins der Struktur gemäß Fig. 1 und
- Fig. 10 eine perspektivische Ansicht einer bekannten Form einer Stützstruktur.
- Es wird im folgenden auf die Zeichnungen Bezug genommen.
- Fig. 1 zeigt eine Stützstruktur in der Form eines Regals, der einen Rahmen aufweist, der aus als Hohlprofile ausgebildeten Seitenteilen 11 bis 14 und Eckteilen 3 bis 6 besteht. Jedes Eckteil hat zwei Vorsprünge 31, 32; 41, 42; 51, 52; und 61, 62, die sich jeweils unter rechten Winkeln zueinander erstrecken und mit offenen Enden der Seitenteile zwecks Bildung des Rahmens im Eingriff stehen. Jedes der Seitenteile 11 bis 14 ist mit einem sich axial entlang der Grundseite erstreckenden Schlitz 112, 122, 132, 142 versehen, in welchen Stützkonsolen 7 eingesetzt sind, wobei diese Stützkonsolen in den Schlitzen durch Führungsflanken 71, 72 gehalten werden, und zwar derart, daß die Konsolen in Längsrichtung des Seitenteils verschiebbar sind. Jede Konsole hat eine vorspringende Flanke 73, der sich rechtwinklig erstreckt, wobei die Konsole, wie in den Fig. 3,4 gezeigt, eine im allgemeinen L-förmige oder flache Gestalt aufweist. Der innere untere Abschnitt eines jeden der Seitenteile 11 bis 14 ist mit einer sich axial erstreckenden Einkerbung 113, 123, 133, 143 versehen, in welche ein Metallrost oder dergleichen während der Montage des Regals eingesetzt wird, wobei dieser Rost den Boden des Regals bildet.
- In den Schlitzen 112, 132 der einander gegenüberliegenden Seitenteile 11, 13 ist jeweils ein Schieber 101, 102 gleitfähig angeordnet, wobei an dem jeweiligen Schieber ein Sicherungsblock 1011, 1021 angebracht ist, der sich von dessen Bodenteil forterstreckt.
- Ein Zweibein, welches aus zwei im wesentlichen U-förmig gestalteten rohrartigen Bauteilen 8, 9 besteht, ist an den freien Enden der Seitenarme 81, 91, 82, 92 der rohrförmigen Bauteile 8, 9 mit Sicherungsbohrungen 811, 911, 821, 921 versehen und weist ferner eine Vielzahl herausragender Zapfen 912, 922 auf, die - wie gezeigt -auf den Seitenarmen 91, 92 des rohrartigen Bauteils 9 angeordnet sind. Die Zapfen 912, 922 sind entlang der Seitenarme gleichförmig verteilt.
- Jedes rohrartige Bauteil kann - wie in Fig. 9 gezeigt -aus Rohrabschnitten gebildet sein.
- Beim Zusammenbau dieser Struktur zu der, in Fig. 5 gezeigten Gestalt wird der Rost 21 in die Einkerbungen 113, 123, 133, 143 der Seitenteile 11 bis 14 des Rahmens eingesetzt, um den Boden 2 zu bilden und die Seitenteile 11 bis 14 werden unter Benutzung der Eckteile 3 bis 6 miteinander verbunden, so daß auf diese Weise der Grundkörper 1 des Regals gebildet wird.
- Das jeweils untere, einen größeren Durchmesser aufweisende Ende 151 einer jeweiligen Stütze 15 wird vertikal in die entsprechende Bohrung der Oberseite eines jeden der Eckteile 3 bis 6 eingesetzt. Anschließend werden Querstreben 154 unter Mitwirkung von Durchgangsbohrungen 1541, die sich an den Enden der Querstreben befinden auf die anderen, einen kleineren Durchmesser aufweisenden Enden 152 einander benachbarter Paare der Stützen 15 aufgebracht, und zwar derart, daß zwei Querstreben 154 sich parallel zueinander entlang der längeren Seiten des Regals erstrecken. Die beiden Querstreben werden oberhalb der Seitenteile 11 bis 14 durch die, auf den Stützen 15 angeformten Schultern 153 gehalten, welche Schultern sich im Verbindungsbereich der einen größeren und einen kleineren Durchmesser aufweisenden Abschnitte der Stützen befinden.
- Weitere Querstreben 155 sind in einer ähnlichen Weise auf einander benachbarten Paaren der Stützen 15 entlang der kürzeren Seiten des Regals angeordnet.
- Die Führungsflanken 71, 72 zweier oder mehrerer Konsolen 7 befinden sich in dem Schlitz 122 eines Seitenteils 12 des Rahmens und werden mittels Schrauben gegenüber dem Seitenteil 12 gesichert, welche die herausragende Flanke 73 durchdringen und mit Bohrungen 114, 124, 134, 144 des Seitenteils im Eingriff stehen.
- Die Schieber 101, 102 befinden sich in den Schlitzen 112, 132 der kürzeren Seitenteile 11, 13 und es stehen die freien Enden der Monostütze 8 mit den Bohrungen 1011 der Sicherungsblöcke 1011, 1021 der Schieber 101, 102 im Gewindeeingriff, wobei die freien Enden der Monostütze 9 in die Bohrungen 10211 der Sicherungsblöcke 1011, 1021 eingeschraubt sind.
- Zum Gebrauch des in Fig. 6 gezeigten Regals werden die Konsolen 7 an der oberen freien Kante der Balkoneinfassung oder der Brüstung befestigt. Die Montostütze 8 befindet sich zwischen einander benachbarten Paaren von Zapfen 912, 922 der Monostütze 9, wobei die jeweiligen Paare der Zapfen derart gewählt werden, daß das Regal sich im wesentlichen horizontal erstreckt, sobald das untere Ende der Monostütze 9 an der Balkoneinfassung oder Brüstung anliegt.
- Die Position der Schieber 101, 102 relativ zu den Seitenteilen 11, 13 des Rahmens kann mittels der Bohrungen 114, 134 geändert werden, so daß der Eingriff der Monostützen 8, 9 mit Hinblick auf Veränderungen des Typs der Balkoneinfassung oder Brüstung justierbar ist, um das Regal in einer im wesentlichen horizontalen Ausrichtung zu halten.
- Bei einer mit einem Fensterrahmen versehenen Einfassung können die Stützkonsolen 7 darüber hinaus, wie in Fig. 7 gezeigt, dazu benutzt werden, das Regal an der Balkoneinfassung außerhalb des Fensterrahmens zu sichern. Die in Fig. 8 gezeigten Konsolen 7 können zur Sicherung des Regals an der Seite einer Wandung benutzt werden.
Claims (7)
1. Stützstruktur zur Verwendung als Regal für eine
Balkonwand oder Brüstung, mit einem Boden (2), um
eine sich im wesentlichen horizontal erstreckende
Stützfläche bereitzustellen, wobei eine Seitenkante
des Bodens an der Wand oder Brüstung befestigbar ist,
mit ersten und zweiten Hebeln, die drehbar hängend an
dem Boden (2) angebracht sind, wobei der zweite Hebel
(8) an einer zwischen dem ersten Hebel (9) und der
einen Seitenkante gelegenen Stelle drehbar angebracht
ist und mit Verbindungsmitteln (912,922), die sich
auf dem ersten Hebel (9) befinden und der Ausübung
einer Haltewirkung auf den zweiten Hebel (8) dienen,
so daß der erste Hebel (9) dazu dient, den Boden (2)
in einer, im wesentlichen horizontalen Anordnung
gegenüber der Balkonwand oder der Brüstung zu halten,
gekennzeichnet durch Schieber (101,102), die in
Richtung auf die eine Seitenkante hin sowie von
dieser fort gleitfähig an dem Boden (2) angeordnet
sind, wobei die Schieber (101,102) mit Mitteln (1011,
1021) zur Sicherung der ersteren gegenüber einer
Gleitbewegung in vorher bestimmten Positionen an dem
Boden (2) versehen sind und wobei die ersten und
zweiten Hebel (8,9) drehbar an den Schiebern
angeordnet
sind, wobei die Verbindungsmittel (912,922) mit
Abstand von den Schiebern mit dem zweiten Hebel (8)
in Eingriff bringbar sind.
2. Stützstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten und zweiten Hebel jeweils aus einem U-
förmigen Bauteil bestehen, welches an seinen freien
Enden oder diesen benachbart drehbar an den Schiebern
(101,102) angeordnet ist.
3. Stützstruktur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (912,922) des
ersten Hebels (9) aus einer Vielzahl von jeweils
gleiche Abstände aufweisenden, herausragenden Zapfen
bestehen, die zur Auflagerung des genannten zweiten
Hebels (8) dienen.
4. Stützstruktur nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Boden aus einem
rechteckigen Rahmen (11,12,13,14) besteht, der eine
innere Stützfläche (21) trägt, wobei der Rahmen aus
vier Seitengliedern (11,12,13,14) besteht, deren
jedes unterseitig mit einem axial verlaufenden Schlitz
(112,122,132,142) versehen ist.
5. Stützstruktur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Seitenelemente des Rahmens (11,13), die sich
ausgehend von der Wandung oder Brüstung auswärts
erstrecken, hohl ausgebildet sind und jeweils Schieber
(101,102) tragen, deren Oberteil gleitfähig in dem
Seitenelement des Rahmens aufgenommen ist und deren
Unterteil aus dem genannten Schlitz heraushängt,
wobei an letzterem die Hebel (8,9) befestigt sind.
6. Stützstruktur nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Seitenelement des Rahmens (12),
welches sich entlang der genannten einen Seitenkante
erstreckt, hohl ausgebildet ist und eine oder mehrere
Konsolen (7) trägt, die der Befestigung der
Stützstruktur an der Wand oder Brüstung dienen.
7. Stützstruktur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenteile des genannten U-förmigen Hebels
(8) weiter voneinander entfernt sind als die
Seitenteile des genannten ersten U-förmig gestalteten
Hebels (9) und daß der erste Hebel (9) mit einer
Vielzahl von Zapfen (912,922) auf jedem Seitenteil
versehen ist, und zwar an dessen, dem Zwischenteil
benachbarten Ende, wobei sich die Zapfen von der Wand
oder Brüstung forterstrecken und alternative
Aufsitzflächen für das Zwischenteil des genannten Hebels (8)
bilden.
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