DE387124C - Plattenfoerderer fuer wagerechte, senkrechte oder schraege Foerderung - Google Patents

Plattenfoerderer fuer wagerechte, senkrechte oder schraege Foerderung

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DE387124C
DE387124C DEG55824D DEG0055824D DE387124C DE 387124 C DE387124 C DE 387124C DE G55824 D DEG55824 D DE G55824D DE G0055824 D DEG0055824 D DE G0055824D DE 387124 C DE387124 C DE 387124C
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DE
Germany
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horizontal
plates
vertical
plate
conveyor
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DEG55824D
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English (en)
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CURT VON GRUEBER MASCHB AKT GE
PAUL GRIESE
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CURT VON GRUEBER MASCHB AKT GE
PAUL GRIESE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/16Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising individual load-carriers which are pivotally mounted, e.g. for free-swinging movement
    • B65G17/18Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising individual load-carriers which are pivotally mounted, e.g. for free-swinging movement and move in contact with a guiding surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Plattenförderer für wagerechte, senkrechte oder schräge' Förderung. Für die wagerechte und senkrechte Förderung in unterbrochenem Kreislauf sind mehrere Arten von Förderern bekannt. Insbesondere für Massengüter sind die PendelbLeherwerke und S chaukelförderer allgemein eingeführt. Pie Pendelbecherwerke eignen sich in der Hauptsache für Schüttgüter, die an bestimmten Stellen selbsttätig in die Becher gefüllt werden und die an mehreren Stellen selbsttätig entladen werden können. Infolge der Becherform der Fördergefäße und der Aufhängung oberhalb des Schwerpunktes ist eine unbedingt symmetrische Füllung der Kübel nicht erforderlich, da eine geringe Schrägstellung der Fördergefäße immer noch das Herabfallen des Schüttgutes verhindert.
  • Ungeeignet sind dagegen die Becherförderer für Ziegelsteine und ähnliches Massengut, da die Becherform eine ungünstige Einlagerung des Fördergutes zur Folge hat. Würden an Stelle der Becher Platten verwendet werden, die pendelnd aufgehängt sind, so wäre erstens eine selbsttätige Beschickung ausgeschlossen und zweitens müßten die Ziegelsteine usw. genau symmetrisch auf die Platte gelegt werden. ü äre dies nicht der Fall, so würde durch die Schrägstellung der Platte und durch die bei der Förderung auftretenden Schwingungen leicht ein Herabgleiten der Steine erfolgen, was zu Unzuträglichkeiten und Betriebsstörungen Anlaß geben würde.
  • Das gleiche gilt für die sogenannten Schaukelförderer. Bei diesen kommt noch der Nachteil hinzu, daß sie eine senkrechte Förderung nicht zulassen, so daß sie sich nicht allen Betriebsverhältnissen anpassen können. Auch muß bei den Schaukelförderern die Be- und Entladung von Hand erfolgen, so daß sie im Betrieb sehr teuer werden und die geregelte Förderung in weitem Umfange von den Bedienungsleuten abhängig ist.
  • Ein geeignetes Fördermittel für Ziegelsteine usw. muß daher folgenden Ansprüchen genügen Es muß eine selbsttätige Beschickung gestatten und jede beliebige Förderrichtung zwischen der wagerechten und senkrechten Ebene zulassen. Es muß ferner trotz etwa eintretender einseitiger Beschickung eine stets wagerechte Lage der Platten verbürgen und außerdem eine selbsttätige Entleerung an den verschiedensten Stellen gestatten.
  • Diese Forderungen,erfüllt in weitgehendstem Maße die vorliegende Erfindung. Sie verwendet zur Förderung der Ziegelsteine usw. einfache glatte Platten, die auf der wagerechten Strecke so hintereinanderstehenr daß. sie., ein glattes Band bilden. Auf diesem glatten Band läßt sich naturgemäß eine selbsttätige Beschickung sehr leicht einrichten. Beim Übergang von der wagerechten in die schräge oder senkrechte Förderebene löst sich das Band auf, und die Platten, die stets wagerecht bleiben, schieben sich in entsprechenden Abständen übereinander. Die stets wagerechte Lage der Platten wird aber nicht, wie bei den bisherigen Fördermitteln, infolge der pendelnden Aufhängung gewissermaßen dem Zufall überlassen, sondern sie wird auf dem ganzen Förderwege zwangläufig eingestellt, ohne Rücksicht auf die verschiedenen Änderungen der Förderrichtung der die Platten bewegenden Ketten. Weiter ist es möglich, an einer großen Anzahl von Entladestellen gleichmäßig und selbsttätig zu entladen, und zwar dadurch, daß man die Platten zum Kippen bringt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abb. i bis .4 der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
  • Abb. i stellt eine Gesamtanordnung eines Plattenförderers dar.
  • Die Platten a werden durch die endlosen Ketten b bewegt, die ihrerseits durch die Kettenräder c angetrieben werden. Die eingetragene Pfeilrichtung gibt die Richtung der Förderung an. Es sei angenommen, daß die Hauptförderung von unten nach oben erfolgen soll; die Hauptladestelle ist bei d vorgesehen. Die Platten, die in einem wagerechten, glatten Band an der Beladestelle vorbeiwandern, werden mit dem Fördergut selbsttätig beschickt. Beim Übergang von der wagerechten in die senkrechte Förderebene stellen sie sich bei stets wagerechter Lage in entsprechenden Abständen übereinander, um sich beim Übergang von der senkrechten in die wagerechte Ebene wieder zu einem Band zusammenzuschließen. Die Entleerung bei e erfolgt in der Weise, daß man die Platten umkippen läßt, damit die auf ihnen befindlichen Steine usw. herabgleiten können.
  • Es ist nun angenommen, daß eine Rückförderung von oben nach unten nicht erfolgen soll, so daß man die Platten ohne Führung sich selbst überlassen kann. Sie werden sich dann beispielsweise senkrecht einstellen und in dieser Lage die senkrecht abwärts führende Strecke durchlaufen. Soll nun auf der unteren wagerechten Strecke bei f eine neue Beladung der Platten stattfinden, so werden sie kurz vorher wieder in die wagerechte Lage gebracht und wandern wieder als glattes Band an der Beladestelle vorüber. Bei g soll dann beispielsweise eine weitere Entleerung der Platten in der bereits beschriebenen Weise stattfinden. Da kurz hinter dieser Entladestelle wieder die erste Beladestelle d liegt, so werden die Platten unmittelbar nach der Entleerung wieder in die wagerechte Stellung gebracht.
  • Um die Klarheit des Bildes nicht zu beeinträchtigen, ist in Abb. r nicht angedeutet, in welcher Weise die Verbindung der Platten mit den Ketten erfolgt und wie sich die zwangläufige Führung der Platten gestaltet. Dies wird in den Abb. 2, 3 und 4 erläutert.
  • Abb. 2 stellt einen Längsschnitt durch die Platte und die Ketten dar, während die Abb. 3 und 4 zwei verschiedene Querschnitte zeigen.
  • Jede Platte a ist durch die Bolzen h drehbar in den Lagerstücken i gelagert. Diese sind auf die Welle k fest aufgekeilt, die gleichzeitig als Bolzen für die Ketten b dient. Das eine Ende der Welle k ist über die Kette hinaus verlängert und trägt an diesem Ende fest aufgekeilt den Hebel m, der mit einer Führungsrolle n ausgerüstet ist. Durch die jeweilige Stellung des Hebels m zur Kettenrichtung werden demnach die Lagerstücke i zwangläufig in der der jeweiligen Hebelstellung entsprechenden Lage gehalten. Da die Platte a einseitig in den Punkten la drehbar in den Lagerstücken i gelagert ist, so würde sie stets das Bestreben haben, umzukippen und sich in die mit gestrichelten Linien gezeichnete Lage, die durch entsprechende Ausbildung der Lagerstücke i gegeben ist, einzustellen versuchen. Dies wird dadurch verhindert, daß in den Lagerstücken i eine zweite Welle ö gelagert ist, in deren Mitte die Klinke P aufgekeilt wird. Diese greift hinter einen Bolzen q, der fest an der Platte gelagert ist. Durch diese Anordnung verhindert also die Klinke p ein Umkippen der Platte a in die mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung. Um an den verschiedenen Entladestellen die Platte zum selbsttätigen Kippen zu bringen, ist es also nur erforderlich, durch Drehen der Klinke P deren Verbindung mit der Platte a zu lösen. Wenn der in Abb. 2 eingetragene Pfeil die Förderrichtung angibt, so wird die Drehung der Klinke dadurch erreicht, daß ein auf die Welle o aufgekeilter Hebel y gegen einen Anschlag stößt und in die mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung gedreht wird. Jede Platte a ist mit einem solchen Hebel r ausgerüstet; die Hebel y sind entsprechend der Anzahl der Entladestellen auf der Welle o versetzt aufgekeilt. Die zueinander versetzte Lage der Hebel y ist durch die gestrichelt gezeichneten Hebel rl, 72 in Abb. 3 angedeutet.
  • Während nun die Welle k beide Kettenseiten miteinander verbindet und zugleich als Abstandbolzen dient, sind die Zwischenbolzen s nur so lang, als die Breite einer Kettenseite es erfordert. Dies ist erforderlich, um eine freie Bewegung der Platte zwischen den Ketten b um 36o' zu ermöglichen. Die Ketten b selbst sind mit Rollen in bekannter Weise ausgerüstet, um den erforderlichen Kraftbedarf des Förderers möglichst gering zu halten.
  • Da nun die Platte a nebst ihrer Feststellvorrichtung P, q und den Lagerstücken i nur durch die Welle h mit den Ketten b verbunden ist, so kann man durch verschiedene Einstellung des Hebels m jede beliebige Stellung der Platte zur Förderrichtung der Kette erreichen, d. h. also, die Platte kann unabhängig von der Förderrichtung der Kette stets wagerecht eingestellt werden.
  • An Stelle der Platten können auch Behälter für die Förderung verwendet werden, die, dem jeweiligen Zweck entsprechend, beliebig geformt sein können. 'Ebenso können statt der Gelenkketten auch andere Zugmittel benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plattenförderer für wagerechte, senkrechte oder schräge Förderung, _dadurch gekennzeichnet, daß die von den Förderketten (b) getragenen Lagerstücke (i), in denen die Platten (a) frei drehbar gelagert und durch auslösbare Klinken (p) festgestellt sind, durch Führungsrollen (zz) zwangläufig in einer bestimmten Stellung, unabhängig von der Bewegungsrichtung der Förderkette, gehalten werden.
DEG55824D Plattenfoerderer fuer wagerechte, senkrechte oder schraege Foerderung Expired DE387124C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1707510A3 (de) * 2005-03-31 2007-03-14 FPS Food Processing Systems B.V. Sortiervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1707510A3 (de) * 2005-03-31 2007-03-14 FPS Food Processing Systems B.V. Sortiervorrichtung

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