DE38533C - Schraubenschlüssel mit verstellbarer Maulweite - Google Patents

Schraubenschlüssel mit verstellbarer Maulweite

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DE38533C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
jaw
shank
nut
thread
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38533D
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English (en)
Original Assignee
H. KÖCKLER in Berlin SW., Lindenstr. 64 III
Publication of DE38533C publication Critical patent/DE38533C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B13/00Spanners; Wrenches
    • B25B13/10Spanners; Wrenches with adjustable jaws
    • B25B13/12Spanners; Wrenches with adjustable jaws the jaws being slidable
    • B25B13/16Spanners; Wrenches with adjustable jaws the jaws being slidable by screw or nut

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 87: Werkzeuge und Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1886 ab.
Der in Fig. 1 bis 3 der Zeichnung dargestellte Schraubenschlüssel besteht aus der Backe A mit dem Schaft S, der Gegenbacke B mit dem hohlen Schaft G, dem auf zwei abgedrehten Hochkanten mit Gewinde versehenen Keilstück K und der drehbaren, mit Muttergewinde versehenen Hülse M, welche durch den Ring R, der mittelst des Stiftes N auf dem Schaft G festgenietet ist, an einer Verschiebung gehindert wird.
Der rund abgedrehte Schaft S hat etwas unterhalb der Mitte seiner Länge eine flache Durchlochung, welche zur Aufnahme des Gewindestückes K dient. . Der runde, höhle Schaft G hat auf zwei gegenüberliegenden Seiten je einen Schlitz, dessen Breite der Dicke des Gewindestückes K und dessen Länge der Maximalspannweite des Schraubenschlüssels, vermehrt um die Länge des Stückes K, entspricht. Nachdem der Schaft 5 in den hohlen Schaft G eingeschoben ist, wird das Gewindestück K durch den Schlitz im Schaft G und durch das Loch im Schaft S gesteckt, derart, dafs die beiden abgedrehten und mit kräftigem Flachgewinde versehenen Hochkanten gleichmäfsig aus den Schlitzen des Schaftes G hervorstehen. Die Mutter M wird über den Schaft G gestreift und auf das Gewindestück K geschraubt; sodann wird der Ring R ebenfalls auf den Schaft G geschoben und vermittelst des Stiftes N mit G verbunden. Der Schraubenschlüssel ist nunmehr gebrauchsfertig. Durch Drehung der Mutter M wird das Stück K und damit also auch Schaft 5 mit Backe A in der Richtung der Schlitze in G bewegt. Die Führung des Stückes K in den Schlitzen von G verhindert eine Drehung des Schaftes S in G und sichert die stetige Gleichstellung der beiden Backen A und B, wobei auch der Stift N mitwirkt, indem der Stiel 5 unten gespalten ist und auf dem durch den Spalt hindurchgehenden Stift N gleitend geführt wird.
Während in Fig. 1 bis 3 der doppelmäulige Schraubenschlüssel dargestellt ist, zeigen Fig. 4 bis 7 die Anwendung desselben Princips in einfacherer Ausführung.
Die Backe A ist hier nicht mit-einem runden Schaft S, sondern mit zwei flachen, nach den Enden hin halbrunden Armen A1 versehen, zwischen denen die Gegenbacke B mit Schaft oder Griff G geführt wird. Die Mutter M umschliefst die halbrunden Enden der beiden Arme A1 und den dazwischen liegenden Schaft G.
In Fig. 4 und 5 ist die Mutter M auch durch einen Ring R auf den beiden Schäften ΑΛ der Backe A drehbar festgehalten und an einer Verschiebung gehindert. Der Schaft G ist in seinem breiteren Theile auf seinen, abgedrehten Hochkanten mit Gewinde versehen, wodurch bei Drehung der Mutter M eine Verschiebung des Stieles G mit Backe B bewirkt wird.
In Fig. 6 ist ebenfalls der Schaft G auf beiden Hochkanten mit kräftigem Flachgewinde versehen, während die halbrunden Enden der beiden Arme A1 ein feineres Gewinde von gröfserem Durchmesser und entgegengesetzter Richtung haben. Durch Drehung der Mutter M, welche hierbei entsprechende Rechts- und Linksgewinde besitzt, werden sowohl die beiden Arme A' mit Backe A, als auch gleichzeitig der mittlere Schaft G mit Backe B in entgegengesetzten Richtungen bewegt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Anordnung ist der Schaft G in seinem der Backe B zunächst gelegenen Führungstheile flach und ohne Gewinde auf den Hochkanten, während der untere, als Griff dienende Theil einen runden Querschnitt hat. In einer Nuth des runden Theiles von G ist mittelst eines Ringes und einiger Schräubchen die Mutter M drehbar an G befestigt. Die beiden Arme A1 sind an ihren halbrunden Enden mit Gewinde versehen, welches über den flachen Theil von G hervorragt. Durch Drehung der Mutter M werden die beiden Arme A1 mit Backe A verschoben.
Bei allen in der Zeichnung dargestellten Constructionen ist der eigentliche, als Hebelarm dienende Griff G nicht drehbar; es kann mithin beim Gebrauch eines Schraubenschlüssels der beschriebenen Art keine unbeabsichtigte .Vergröfserung der Spannweite stattfinden, was beim Gebrauch von Schlüsseln mit drehbarem Griff so oft der Fall ist und ein Abgleiten des Schlüssels von der Mutter zur Folge hat.
Die Länge des Hebelarmes wird bei den in der Zeichnung dargestellten Schraubenschlüsseln durch die Verstellung der Maulweite niemals verringert.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei Schraubenschlüsseln mit verstellbarer Maulweite die Anordnung des Schaftes S von constantem, kreisrundem Querschnitt mit Backe A in dem hohlen Schaft G mit Backe B, wobei die Maulweite durch Verschieben des Schaftes S in G verändert werden kann, und zwar in der Weise, dafs eine den Schaft G und mithin auch den in G geführten Schaft S umschliefsende Mutter M beim Drehen derselben den im Schaft S gelagerten, durch Schlitze im Schaft G hindurchreichenden, auf den hohen Kanten mit Gewinde versehenen Keil K hin- oder herbewegt, wobei alsdann ein Oeffnen oder Schliefsen der Backen A und B erfolgt, und zwar ohne dafs der als Hebel dienende Schaft G gedreht und dessen Länge verändert wird.
    Die Modificationen des unter 1. bezeichneten Schraubenschlüssels dahin, dafs nicht der äufsere, sondern der innere, auch mit Backe B verbundene Schaft als Hebel G dient, und dafs die cylindrische durch die flache Schaftführung, und der Keil K durch das auf den hohen Kanten des inneren Schaftes G oder auf den halbrunden Theilen der beiden an der Backe A sitzenden Schäfte A1 oder, bei Anwendung von Rechts- und Linksgewinde, durch das auf G und A1 eingeschnittene Gewinde ersetzt wird, wobei in allen Fällen die Mutter M die Schäfte beider Schlüsselbacken A und B zugleich umschliefst und durch Drehung die Veränderung der Maulweite bewirkt, ohne Verkürzung des Hebelarmes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38533D Schraubenschlüssel mit verstellbarer Maulweite Expired - Lifetime DE38533C (de)

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