DE3852575T2 - Trennung von Flüssigkeitsgemischen. - Google Patents

Trennung von Flüssigkeitsgemischen.

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/36Pervaporation; Membrane distillation; Liquid permeation
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen und insbesondere ein industriell vorteilhaftes Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen durch Verdunstung durch eine Membran (Pervaporation) nach Patentanspruch 1.
  • Die sogenannte Verdunstung durch eine Membran, wobei ein Flüssigkeitsgemisch getrennt wird, indem das Flüssigkeitsgemisch an einer Seite einer Permeationsmembran eingeleitet wird, während die entgegengesetzte Seite der Membran durch Verbinden mit einer Vakuumquelle unter Unterdruck oder durch Einleiten eines Inertgases bei einem niedrigeren Partialdampfdruck gehalten wird, um dadurch aufgrund des erhaltenen Druckgradienten eine Flüssigkeitsdurchdringung und das Verdampfen der Permeatflüssigkeit an der Unterdruckseite zu erreichen, wurde seit Mitte der 50er Jahre untersucht. Dieses Trennverfahren wurde zum Trennen und/oder Klären solcher Flüssigkeiten (hauptsächlich organische Lösungsmittel und Kohlenwasserstoffe) in Betracht gezogen, die durch gewöhnliche Destillationsverfahren nicht fraktioniert werden können. Bekannte Beispiele der Anwendung dieses Verfahrens umfassen das fraktionierte Trennen azeotroper Gemische oder Lösungsmittel, deren Komponenten einen dicht beieinander liegenden Siedepunkt besitzen, von Isomeren (ortho und para, cis und trans), das Konzentrieren und/oder Klären unter Wärme abbaubarer Flüssigkeitsgemische oder Fruchtsäfte, das Entfernen von Spurenverunreinigungen und das Entfernen des Nebenproduktes Wasser bei Veresterungsreaktionen [vergl. z. B. US-A- 2953502; C.Y. Choo, "Advances in Petroleum Chemistry and Refining", Bd. VI (1962), S. 72, US-A-2956070].
  • Wie vorstehend beschrieben, ist das vorstehend erwähnte Verdunsten durch eine Membran ein Trennverfahren, bei dem immer eine Flüssigkeits-Gasphasenumwandlung auftritt. Die zur Phasenumwandlung erforderliche Wärme (latente Wärme) wird aus der freien Wärme des in die Trennvorrichtung eingeleiteten Flüssigkeitsgemischs gewonnen. Daher nimmt die Flüssigkeitstemperatur in der Trennvorrichtung allmählich ab. Je größer die Menge der durchdringenden Flüssigkeit (Permeatflüssigkeit), desto deutlicher ist die Temperaturerniedrigung.
  • Andererseits ist bekannt, daß der Membran-Trennungswirkungsgrad bei der Verdunstung durch eine Membran stark temperaturabhängig ist. Daher nimmt, wenn die Temperatur verringert wird, der Grad, mit dem die Permeatflüssigkeit die Membran durchdringen kann, im allgemeinen ab. Wenn im Gegensatz dazu die Temperatur zunimmt, kann die Trennbarkeit (Trennungsfaktor) schlechter werden. Daher gibt es für jedes Flüssigkeitsgemisch einen optimalen Trennungstemperaturbereich, der darüber hinaus nicht sehr weit ist. Daher ist es bei der praktischen Durchführung einer Verdunstung durch eine Membran wichtig, so vorzugehen, daß der Temperaturunterschied in der Membran-Trennungsvorrichtung (nachstehend als Moduleinheit bezeichnet) nicht zu groß wird.
  • Um diese Probleme zu lösen, wurde die Verwendung mehrerer Moduleinheiten mit einem vor jeder Moduleinheit angeordneten Heizgerät, d. h. ein mehrstufiges System vorgeschlagen [vergl. z. B. Takashi Ishikawa, Chemical Engineering, 29 (6), 19 (1984), Takashi Ishikawa, Kagaku Sochi (Chemical Apparatus), 25 (12), 27 (1983)]. Ein Beispiel eines solchen mehrstufigen Systems mit 4 Moduleinheiten ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Im in Fig. 2 dargestellten System wird ein Flüssigkeitsgemisch 10 in ein erstes Heizgerät 11 eingeleitet, darin auf eine Temperatur unterhalb des Siedepunktes des Gemischs erwärmt und daraufhin an einem Ende der Moduleinheit 12 in die Moduleinheit eingeleitet. Der nicht durchgedrungene Anteil 14, der die Permeationsmembran 13 nicht durchdrungen hat, wird in ein zweites Heizgerät 15 eingeleitet. Anschließend wird auf die gleiche Weise wie vorstehend erwähnt der Anteil 14 von der ersten Moduleinheit erwärmt und dann in eine zweite Moduleinheit 16 eingeleitet, wobei der nicht durchgedrungene Anteil 18, der die Membran 17 nicht durchdrungen hat, in ein drittes Heizgerät 19 und dann in eine dritte Moduleinheit 20 eingeleitet wird und der nicht durchgedrungene Anteil 22, der die Membran 22 nicht durchdrungen hat, über ein viertes Heizgerät 23 in eine vierte Moduleinheit 24 eingeleitet wird. Der nicht durchgedrungene Anteil 26, der die Membran 25 in der vierten Moduleinheit nicht durchdrungen hat, ist ein erstes Produkt. Ein anderes Produkt wird durch Kombinieren der Dämpfe der durchgedrungenen Flüssigkeitsanteile (Permeate), die die jeweiligen Membrane 13, 17, 21 und 25 der ersten bis vierten Moduleinheiten durchdrungen haben und durch Wiedergewinnen des sich ergebenden Permeatanteils 27 oder durch einzelnes Wiedergewinnen der aus den Dämpfen erhaltenen jeweiligen Permeatanteile 28, 29, 30 und 31 erhalten. Wie vorstehend erwähnt, sind in mehrstufigen Vorrichtungen die Heizgeräte und Moduleinheiten aufeinanderfolgend angeordnet und jeweils miteinander verbunden, um zwei oder mehr Heizgerät-Moduleinheitsätze (oder -stufen) zu bilden, wobei die in jeder Moduleinheit erforderliche Wärme vom vorhergehenden Heizgerät und die erforderliche Gesamtwärmemenge daher in Teilmengen zugeführt wird.
  • Um in der vorstehend erwähnten mehrstufigen Vorrichtung eine gleichmäßig Trennungstemperatur zu erhalten, ist jedoch eine beträchtliche Anzahl von Stufen erforderlich, wodurch die Vorrichtung kompliziert wird. Daher werden im allgemeinen 2 bis 5 Stufen verwendet. Bei diesen Verhältnissen bleibt jedoch auch in solchen mehrstufigen Systemen das Problem der Herstellung einer gleichmäßigen Trennungstemperatur hinsichtlich solchen Fällen ungelöst, bei denen die Permeatflüssigkeitsmenge groß ist.
  • In der DE-C-3410155 wird eine Vorrichtung zur Verdunstung durch eine Membran zum Trennen der Komponenten eines Flüssigkeitsgemischs beschrieben. Um die sich aufgrund der Verdunstung des Permeats in der Membran ergebenden Energieverluste im Flüssigkeitsgemisch zu kompensieren, wird die Flüssigkeit durch ein eingebautes Heizgerät (Wärmetauscher) unter Verwendung von Dampf, d. h. durch indirektes Erwärmen, erwärmt. In "Process heat transfer" von D.Q. Kern, McGraw- Hill 1950, S. 563 werden der Direktkontakt-Wärmeaustausch und wichtige Vorteile davon beschrieben.
  • Daher ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen mit einem hohen Wirkungsgrad bereitzustellen, wobei mindestens ein Teil des zu trennenden Flüssigkeitsgemischs in der Form eines Dampfes zugeführt wird.
  • Ferner wird ein Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen bereitgestellt, durch das die im Flüssigkeitsgemisch auf der Permeationsmembran auftretende Temperaturerniedrigung verringert werden kann.
  • Ferner wird ein Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen bereitgestellt, wobei außerdem der Anteil, der die Permeationsmembran durchdrungen hat, und/oder der Anteil, der die Membran nicht durchdrungen hat, durch eine Destillationskolonne gereinigt bzw. geklärt wird.
  • Die vorstehenden Aufgaben können durch ein Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen durch Verdunsten durch eine Membran gemäß den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst werden.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann die Temperaturerniedrigung im Flüssigkeitsfilm auf der Permeationsmembran auch dann verringert werden, wenn die Menge der durchdringenden Flüssigkeit (Permeat) groß ist. Dieses Verfahren ist zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen im technischen Maßstab vorteilhaft.
  • Fig. 1 zeigt eine Querschnittansicht zum schematischen Darstellen von Moduleinheiten für drei Anwendungsmodi bei der praktischen Anwendung der Erfindung, wobei in den Moduleinheiten (a), (b) und (c) der Flüssigkeitsfilm gleichläufig mit, gegenläufig zu bzw. teilweise gleichläufig mit und teilweise gegenläufig zu dem zugeführten Mischfluid fließt.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines herkömmlichen mehrstufigen Systems.
  • In den Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1 das Mischfluid, 2 die Moduleinheit, 3 die Permeationsmembran, 4 den Flüssigkeitsfilm, 5 einen Verflüssiger, 6 ein Verbindungsrohr, 7 das Permeat, 8 den nicht durchgedrungenen Flüssigkeitsanteil, 10 das Flüssigkeitsgemisch, 11, 15, 19 und 23 jeweils ein Heizgerät, 12, 16, 20 und 24 jeweils eine Moduleinheit, 13, 17, 21 und 25 jeweils eine Permeationsmembran, 14, 18, 22 und 26 jeweils einen nicht durchgedrungenen Flüssigkeitsanteil und 27, 28, 29, 30 und 31 jeweils ein Permeat.
  • Der hierin verwendete Ausdruck "Flüssigkeitsgemisch" umfaßt aus einer oder aus zwei Komponenten gebildete Flüssigkeitsgemische, beispielsweise organisch-organische Flüssigkeitsgemische oder Organo-Wasser-Gemische, wobei der Zustand des Gemischs nicht nur derart sein kann, daß die Komponenten jeweils in einer vollständig molekularen oder ionischen Form gleichmäßig verteilt sind, sondern auch derart sein kann, daß darin zwischenmolekulare Bindungen, Ionenbindungen, emulsionsähnliche Molekülaggregatbildungen oder ähnliche Bindungen vorhanden sein können. Typische Beispiele solcher Flüssigkeitsgemische sind Methylacetatmethanol, Ethylacetatethanol, Benzolcyklohexan, Methanolaceton, Benzolmethanol, Benzolethanol, Acetonchloroform, Methanolaceton und Ethanol-Wasser-Gemische. Als Flüssigkeitsgemische, die aus Komponenten mit dicht beieinanderliegenden Siedepunkten, jedoch durch das vorliegende Verfahren trennbaren Komponenten besteht, können beispielsweise Ethylbenzolstyrol, Parachlorethylbenzol-Parachlorstyrol, Toluolmethylcyclohexan, Butadienbuten und Butadien-Butan-Gemische genannt werden. Die Flüssigkeitsgemische umfassen außer den vorstehend erwähnten azeotropen Gemischen ferner schwierig zu trennende Flüssigkeitsgemische, wie beispielsweise Wasser-Essigsäure-Gemische und darüber hinaus durch gewöhnliche Destillation trennbare Flüssigkeitsgemische, wie beispielsweise Wasser-Methanol- und Wasser-Aceton-Gemische. Wenn die Konzentration der organischen Flüssigkeit geringer ist als dessen Konzentration im azeotropen Gemisch, wird das Flüssigkeitsgemisch im allgemeinen im voraus durch Destillieren konzentriert, wobei in diesem Fall der Dampf von der Destillationskollonnenoberseite vorzugsweise zur Membran- Trennungsvorrichtung geleitet werden kann, ohne daß eine Kondensation des Dampfes hervorgerufen wird.
  • Die Flüssigkeitsgemische müssen keine Zweikomponentengemische sein, wie vorstehend spezifisch beschrieben, sondern können aus drei oder mehr Komponenten gebildet werden. Sie können außerdem Flüssigkeitsgemische sein, die aus einer organischen Flüssigkeit und einer anorganischen Flüssigkeit gebildet werden.
  • Bei der praktischen Anwendung der Erfindung wird das Zufuhrflüssigkeitsgemisch in der Form eines Mischfluids, wovon mindestens ein Teil (zwischen 3 und 100%) dampfförmig ist, einer Moduleinheit zugeführt. Aus Energiebetrachtungen sollte die folgende Bedingung erfüllt sein:
  • Q≥0,
  • wobei Q durch die Gleichung
  • Q = Hf - HD - HW definiert ist,
  • wobei Hf die Enthalpie des Mischfluids selbst,
  • HD die Enthalpie des Permeats und
  • HW die Enthalpie des nicht durchgedrungenen Flüssigkeitsanteils ist (der Flüssigkeitsanteil, der die Membran nicht durchdrungen hat).
  • Gewünschte Verhältnisse der Dampf- und der Flüssigkeitsphase im Mischfluid können durch Berechnen des Wertes von q bestimmt werden, der nachstehend definiert ist und den thermischen Zustand des zugeführten Mischfluids bezeichnet.
  • q = [erforderliche Wärme, um 1 Mol des Zufuhrgemischs in einen Siedepunktdampf umzuwandeln]/[molaren latenten Verdampfungswärme des Zufuhrgemischs]
  • Wenn das zugeführte Mischfluid ein auf dessen Siedepunkt erwärmtes Dampf-Flüssigkeits-Gemisch ist, liegt daher q im Bereich von 0 < q < 1. Im Zustand eines gesättigten Dampfes ist q = 0. Bei der praktischen Anwendung der Erfindung muß daher das der Moduleinheit zuzuführende Mischfluid immer die Bedingung 0 < q < 1 erfüllen. Der Dampfphasenanteil im Zufuhrgemisch kann durch 1 - q berechnet werden.
  • Das Flüssigkeitsgemisch wird der Membran-Trennungsvorrichtung erfindungsgemäß in der Form eines Mischfluids zugeführt, das auf seinen Siedepunkt erwärmt und wovon mindestens ein Teil dampfförmig ist. Der Dampfanteil des Mischfluids, d. h. der Anteil 1 - q, liegt im Bereich von 0.03 < 1
  • - q < 1.0 und vorzugsweise im Bereich 0.05 < 1 - q < 0.85.
  • Das Flüssigkeitsgemisch wird einer Moduleinheit in der Form eines Mischfluids zugeführt, von dem mindestens ein Teil dampfförmig ist, wie vorstehend erwähnt. Ein Teil des Dampfes kommt in direkten Kontakt mit dem sich aus dem Flüssigkeitsgemisch ergebenden und an der Permeationsmembran erscheinenden Flüssigkeitsfilm und kondensiert darauf. Der gegebenenfalls vorhandene Rest des Dampfes wird in einem Verflüssiger kondensiert und das Kondensat wird der Moduleinheit als ein Flüssigkeitsfilm zugeführt. Der Verflüssiger kann in der Moduleinheit angeordnet sein.
  • Die Richtung des Flüssigkeitsfilmflusses kann der Richtung des Mischfluidflusses gleich oder entgegengesetzt sein oder beide Modi können kombiniert verwendet werden. Die Dicke des Flüssigkeitsfilmes ist nicht besonders eingeschränkt, sondern kann gemäß der Durchdringungsrate, den physikalischen Eigenschaften des Gemischs oder den Eigenschaften der Permeationsmembran frei verändert werden. Um einen wirksamen Wärmeübergang in der Richtung der Flüssigkeitsfilmdicke zu erhalten, der sich aus dem Kontakt des Dampfes im zugeführten Mischfluid mit dem Flüssigkeitsfilm ergibt, wird ein dünnerer Film bevorzugt, wobei andererseits eine bestimmte Dicke erforderlich ist, um eine stabile Flüssigkeitsfilmbildung auf der Permeationsmembran zu erhalten. Daher wird die Flüssigkeitsfilmdicke im allgemeinen auf 0.1 bis 10 mm und vorzugsweise auf 0.2 bis 5 mm eingestellt.
  • Als Material zum Herstellen der bei der praktischen Anwendung der Erfindung verwendeten Permeationsmembran können unter anderem Polyethylen, Polyvinylidenfluorid, Polyvinylalkohol (einschließlich auf Vinylalkohol basierende Copolymere, wie beispielsweise Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer), Polyvinylacetat, Polymethylsiloxan, Polyethylenimin, Polybutadien, Polyvinylchlorid, Zelluloseacetat, Polystyrol, Silikonkautschuk, Regeneratzellulose, Polyamid, Polyimid, Polyamidimid und natürliche Polysaccharide erwähnt werden. Die aktive Schicht der Membran ist die sogenannte nicht-poröse Schicht, während die gesamte Membranstruktur homogen oder nicht homogen sein kann. Die Membrandicke kann gewählt werden, liegt jedoch im allgemeinen im Bereich von 1 bis 500 um und vorzugsweise im Bereich von 5 bis 200 um.
  • Beim erfindungsgemäßen Verfahren der Verdunstung durch eine Membran ist es wesentlich, daß diejenige Seite der Membran, die der Seite entgegengesetzt ist, wo die Membran mit dem Flüssigkeitsgemisch in Kontakt kommt, d. h. die Absaugkammer, einen Druck aufweist, der geringer ist als der Druck in der Flüssigkeitsgemischkammer. Der Druck an der Seite, wo die Membran mit dem Flüssigkeitsgemisch in Kontakt kommt (d. h. in der Flüssigkeitsgemischkammer), beträgt 0.098 - 1961 hPa (0.001 bis 20 at), wobei, weil durch diesen Druck die Betriebstemperatur (Siedepunkt des Flüssigkeitsfilms bei diesem Druck und Temperaturen in dessen Nähe) festgelegt wird, im allgemeinen ein Druck verwendet wird, der einer Flüssigkeitsfilmtemperatur von 20ºC bis 200ºC entspricht, wobei der Betrieb vorzugsweise etwa bei atmosphärischem Druck durchgeführt wird. In diesem Fall wird die Betriebstemperatur auf den normalen Siedepunkt oder auf eine Temperatur in der Nähe davon eingestellt. Andererseits ist es ratsam, die entgegengesetzte Seite (Absaugseite) bei einem Druck unterhalb des atmosphärischen Drucks, vorzugsweise bei einem Druck von nicht mehr als 533 hPa (400 mmHg) und vorteilhafter nicht mehr als 133 hPa (100 mmHg) (Unterdruck) zu halten.
  • Unter Bezug auf die Zeichnungen wird das erfindungsgemäße Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen nachstehend ausführlicher beschrieben. Fig. 1 zeigt eine Querschnittansicht zum schematischen Darstellen von Moduleinheiten, in denen das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt wird. In den Moduleinheiten (a), (b) und (c) fließt der Flüssigkeitsfilm gleichläufig mit, gegenläufig zu bzw. teilweise gleichläufig mit und teilweise gegenläufig zu dem zugeführten Mischfluidfluß. Beim dritten Modus wird das Mischfluid im wesentlichen in eine Richtung senkrecht zur Richtung des Flüssigkeitsfilmflusses zugeführt. Der dritte Modus umfaßt alle anderen, vom ersten (gleichläufiger Fluß) und vom zweiten (gegenläufiger Fluß) Modus verschiedenen Modi. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sollte das Mischfluid aus betrieblichen Gesichtspunkten in eine Richtung etwa senkrecht zur Fließrichtung des Flüssigkeitsfilms zugeführt werden. Das Mischfluid 1, wovon mindestens ein Teil dampfförmig ist, wird an einem Ende der Moduleinheit 2 in die Moduleinheit eingeleitet, wobei ein Teil des Dampfes mit dem auf einer Permeationsmembran 3 fließenden Flüssigkeitsfilm 4 in Kontakt kommt und kondensiert. Der übrige Teil des Dampfes wird in einem Verflüssiger 5 kondensiert und in der Form eines Flüssigkeitsfilms 4 über ein Verbindungsrohr 6 der Moduleinheit zugeführt. Der Permeatanteil 7 und der nicht durchgedrungene Flüssigkeitsanteil 8 bilden jeweils Produkte. Sie können gegebenenfalls durch Destillieren weiter geklärt werden.
  • In Fig. 1 wird für jeden Betriebsmodus nur eine Moduleinheit verwendet. Außerdem können je nach Erfordernis mehrere hintereinander oder parallel angeordnete und jeweils miteinander verbundene Moduleinheiten verwendet werden. Der Verflüssiger ist nicht immer erforderlich, wird jedoch in Fällen verwendet, bei denen ein Restdampfanteil vorhanden ist. Wie vorstehend beschrieben, besteht das erfindungsgemäße Verfahren darin, daß die gesamte in der Moduleinheit erforderliche Wärme durch das Zufuhrflüssigkeitsgemisch übertragen wird (wodurch mindestens ein Teil des Zufuhrflüssigkeitsgemischs in einen dampfförmigen Zustand umgewandelt wird), und der Dampf dazu veranlaßt wird, in der Moduleinheit mit dem aus dem Flüssigkeitsgemisch erhaltenen Flüssigkeitsfilm in direkten Kontakt zu kommen und zu kondensieren, so daß die erforderliche Wärme aus der beim Kondensieren des Dampfes frei werdenden latenten Wärme gewonnen werden kann. Daher weist das erfindungsgemäße Verfahren ein charakteristisches Merkmal auf, das aus den Ergebnissen, die durch mehrstufige Systeme erhalten werden, nicht erwartet werden konnte.
  • Das erfindungsgemäße Trennungsverfahren ist aus industriellen Gesichtspunkten sehr vorteilhaft, weil die bei herkömmlichen Verfahren erhaltene wesentliche Temperaturerniedrigung auf 10ºC oder weniger, vorzugsweise 5ºC oder weniger begrenzt werden kann.
  • Wie vorstehend erwähnt, kann durch das erfindungsgemäße Trennungsverfahren die Temperaturerniedrigung im Flüssigkeitsfilm in der Moduleinheit verringert und ein wirksames Trennungsverfahren durchgeführt werden. Obwohl die Gründe, warum diese Wirkungen erhalten werden können, nicht eindeutig erklärt werden können, ist es vorstellbar, daß, weil erfindungsgemäß mindestens ein Teil des Zufuhrgemischs dampfförmig ist, ein Teil des Dampfes auf dem Flüssigkeitsfilm direkt kondensiert, sobald im der Moduleinheit zugeführten, zu trennenden Flüssigkeitsfilm aufgrund der beim Prozeß der Verdunstung durch die Membran als Verdampfungswärme verbrauchten Wärme eine Temperaturerniedrigung auftritt, und daß die latente Wärme des Dampfes auf den Flüssigkeitsfilm übertragen und dadurch rasch wieder eine Flüssigkeitsfilmtemperatur hergestellt wird, die im wesentlichen dem Wert vor der Temperaturerniedrigung entspricht, so daß der Flüssigkeitsfilm die Moduleinheit praktisch ohne wesentliche Temperaturerniedrigung durchlaufen kann und verhindert werden kann, daß sich die Leistung der Permeationsmembran durch die Temperaturerniedrigung verschlechtert.
  • Durch die nachfolgenden Beispiele wird die vorliegende Erfindung näher erläutert, wobei der Anwendungsbereich der Erfindung durch die Beispiele jedoch nicht eingeschränkt werden soll.
  • Beispiel 1
  • Es wurde eine in Fig. 1(a) dargestellte Moduleinheit verwendet.
  • Ein azeotropes Ethanol-Wasser-Dampfgemisch (Ethanolanteil 96 Gew.-%) wurde bei seinem normalen Siedepunkt (78ºC) in eine Moduleinheit mit einer Zelluloseacetatflachmembran (Membranoberfläche 0.1 m², Dicke 200 um) ein- und durch diese hindurchgeleitet und das im Verflüssiger erhaltene Kondensat wurde in der flüssigen Form wiederum der Moduleinheit zugeführt, um einen Ethanol-Wasser-Flüssigkeitsgemischfilm (Dicke 1000 um) auf der Membran zu bilden. Anschließend wurde die Permeatseite durch eine Vakuumpumpe und einen Manostat bei einem Druck von 133 Pa (1 mmHg) gehalten, während der azeotrope Ethanol-Wasser-Dampf (q=0) bei einem Durchsatz von 1.097 kg/h kontinuierlich in die Moduleinheit eingeleitet wurde, damit dieser mit dem Flüssigkeitsfilm in direkten Kontakt kommt und kondensiert. Der übrige Dampf wurde im Verflüssiger kondensiert und das Kondensat der Moduleinheit über das Verbindungsrohr als Flüssigkeitsfilm zugeführt. Der Permeatanteil wurde in einer durch Aceton-Trockeneis gekühlten Kühlfalle gesammelt und durch eine Gaschromatographie hinsichtlich des Ethanolanteils analysiert. Das vorstehend beschriebene Verfahren wurde kontinuierlich durchgeführt. Nachdem ein stationärer Zustand erreicht wurde, wurde ein Ethanol-Wasser-Gemisch mit einer Ethanolkonzentration von 60 Gew.-% bei einem Durchsatz von 0.097 kg/h als Permeatanteil erhalten, während Ethanol mit einem Reinheitsgrad von 99.5 Gew.-% als nicht durchgedrungener Flüssigkeitsanteil bei einem Durchsatz von 1.0 kg/h erhalten wurde. In diesem Zustand betrug die Flüssigkeitsfilmtemperatur an der flußaufwärts gelegenen Seite (Einlaßseite) 78ºC und diejenige an der flußabwärts gelegenen Seite (Auslaßseite) 76ºC, d. h. die Temperatur blieb im wesentlichen konstant.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Ein Ethanol-Wasser-Flüssigkeitsgemisch mit der azeotropen Zusammensetzung (Ethanol 96 Gew.-%) wurde etwa auf dessen Siedepunkt (76ºC) erwärmt und in flüssiger Form bei einem Durchsatz von 1.098 kg/h in die in Beispiel 1 verwendete Moduleinheit eingeleitet. Die nachfolgende Verarbeitung war der gleiche wie in Beispiel 1. Wasserhaltiges Ethanol mit einer Ethanalkonzentration von 46.1 Gew.-% wurde bei einem Durchsatz von 0.044 kg/h als der Permeatanteil erhalten, während der nicht durchgedrungene Flüssigkeitsanteil bei einem Durchsatz von 1.054 kg/h erhalten wurde und einen Ethanol-Reinheitsgrad von 98.1 Gew.-% aufwies. Die Flüssigkeitsfilmtemperatur an der flußaufwärts gelegenen Seite (Einlaßseite) betrug 76ºC und diejenige an der flußabwärts gelegenen Seite (Auslaßseite) 49ºC. Die Temperaturerniedrigung war mit 27ºC groß.
  • Beispiel 2
  • Die Verarbeitung von Beispiel 1 wurde in der gleichen Weise ausgeführt, außer daß das azeotrope Ethanol-Wasser- Dampfgemisch teilweise verflüssigt war (q=0.2) und anschließend bei einem Durchsatz von 1.097 kg/h (Flüssigkeitsfilmdicke 1000 um) der gleichen Moduleinheit zugeführt, die in Beispiel 1 verwendet wurde. Wasserhaltiges Ethanol mit einer Ethanolkonzentration von 59.6 Gew.-% wurde bei einem Durchsatz von 0.099 kg/h als Permeatanteil erhalten, während 99.6 Gew.-% reines Ethanol als nicht durchgedrungene Flüssigkeit bei einem Durchsatz von 0.998 kg/h erhalten wurde. Die Flüssigkeitsfilmtemperatur betrug sowohl an der flußaufwärts gelegenen Seite als auch an der flußabwärts gelegenen Seite 76ºC, so daß keine wesentliche Temperaturerniedrigung festgestellt wurde. Das Mischfluid wurde der Vorrichtung außerdem in den in Fig. 1 dargestellten Modi (b) und (c) zugeführt, wobei in beiden Fällen ebenfalls keine wesentliche Temperaturerniedrigung festgestellt wurde.
  • Beispiel 3
  • Die gleiche Vorrichtung, die in Beispiel 1 verwendet wurde, wurde mit einer Regeneratzellulose-Flachmembran (Dicke 200 um) ausgestattet. Ein Methanol-Methylacetat- Dampfgemisch (Methanolanteil 50 Gew.-%) wurde bei dessen normalem Siedepunkt (56ºC) der Vorrichtung bei einem Durchsatz von 0.085 kg/h zugeführt und das Verfahren von Beispiel 1 ausgeführt (Flüssigkeitsfilmdicke 1000 um). Der bei einem Durchsatz von 0.005 kg/h erhaltene Permeatanteil wies einen Methanol-Reinheitsgrad von 82.2 Gew.-% auf, während ein Anteil mit einer Methanolkonzentration von 48.0 Gew.-% als nicht durchgedrungene Flüssigkeit bei einem Durchsatz von 0.080 kg/h erhalten wurde. Die Flüssigkeitsfilmtemperatur betrug 56ºC an der flußaufwärts gelegenen Seite und 55ºC an der flußabwärts gelegenen Seite und blieb daher nahezu konstant.
  • Beispiel 4
  • Ein Methanol-Benzol-Dampfgemisch (Methanolanteil 50 Gew.-%) wurde bei dessen normalem Siedepunkt (60ºC) bei einem Durchsatz von 0.080 kg/h der in Beispiel 3 verwendeten Moduleinheit zugeführt, wobei anschließend das Verfahren von Beispiel 1 ausgeführt wurde (Flüssigkeitsfilmdicke 1000 um). Methanol mit einem Reinheitsgrad von 90.4 Gew.-% wurde bei einem Durchsatz von 0.003 kg/h als Permeatanteil erhalten und ein Anteil mit einer Methanolkonzentration von 48.4 Gew.-% wurde bei einem Durchsatz von 0.077 kg/h als nicht durchgedrungene Flüssigkeit erhalten. Die Flüssigkeitsfilmtemperatur betrug an der flußaufwärts gelegenen Seite 60ºC und an der flußabwärts gelegenen Seite 59ºC, d. h. die Temperatur blieb nahezu konstant.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Ein Methanol-Methylacetat-Flüssigkeitsgemisch mit einer Methanolkonzentration von 50 Gew.-% wurde etwa auf dessen Siedepunkt (54ºC) erwärmt und in flüssiger Form bei einem Durchsatz von 0.085 kg/h der in Beispiel 3 verwendeten Moduleinheit zugeführt, woraufhin das Verfahren von Beispiel 3 durchgeführt wurde. Ein Methanolanteil mit einer Methanolkonzentration von 82.9 Gew.-% wurde bei einem Durchsatz von 0.002 kg/h als Permeatanteil erhalten, während ein Anteil mit einer Methanolkonzentration von 49.2 Gew.-% bei einem Durchsatz von 0.083 kg/h als nicht durchgedrungene Flüssigkeit erhalten wurde. Die Flüssigkeitsfilmtemperatur betrug an der flußaufwärts gelegenen Seite 54ºC und an der flußabwärts gelegenen Seite 43ºC, d. h. es ergab sich eine Temperaturerniedrigung von 11ºC.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Ein Methanol-Benzol-Flüssigkeitsgemisch mit einer Methanolkonzentration von 50 Gew.-% wurde etwa auf dessen Siedepunkt (58ºC) erwärmt und in flüssiger Form bei einem Durchsatz von 0.080 kg/h der in Beispiel 4 verwendeten Moduleinheit zugeführt, woraufhin das Verfahren von Beispiel 4 durchgeführt wurde. Ein Anteil mit einer Methanolkonzentration von 90.6 Gew.-% wurde bei einem Durchsatz von 0.002 kg/h als der Permeatanteil erhalten und ein Anteil mit einer Methanolkonzentration von 49.0 Gew.-% wurde bei einem Durchsatz von 0.078 kg/h als nicht durchgedrungene Flüssigkeit erhalten. Die Flüssigkeitsfilmtemperatur betrug 58ºC an der flußaufwärts gelegenen Seite und 46ºC an der flußabwärts gelegenen Seite, d. h. die Temperaturerniedrigung betrug 12ºC.
  • Beispiel 5
  • Wasserhaltiges Ethanol mit einer Ethanolkonzentration von 6 Gew.-%, das durch einen Fermentierungsprozeß durch vorläufiges Entfernen eines niedrigsiedenden und eines hochsiedenden Anteils aus unverarbeitetem wasserhaltigem Ethanol vorbereitet wurde, wurde einer Destillationskolonne (100 mm Durchmesser, 4000 mm Höhe) zugeführt, die mit Füllkörpern Sulzer BX (Sumitomo Heavy Industry Co., Ltd.) gefüllt war. Beim Betrieb der Kolonne bei einem Rücklaufverhältnis von etwa 30 ergab sich an der Kolonnenoberseite ein Dampf mit einer nahezu azeotropen Zusammensetzung. Der Dampf wurde ohne Kühlen bei einem Durchsatz von 1.097 kg/h der in Beispiel 1 verwendeten Moduleinheit in einer Richtung ungefähr senkrecht zum Flüssigkeitsfilm zugeführt, woraufhin das Verfahren von Beispiel 1 durchgeführt wurde. Die erhaltenen Ergebnisse waren mit den in Beispiel 1 erhaltenen Ergebnissen vergleichbar.
  • Der Permeatanteil (wasserhaltiges Ethanol mit einer Ethanolkonzentration von 60 Gew.-%) wurde daraufhin einer mit McMahon-Füllkörpern gefüllten Destillationskolonne (25 mm Durchmesser, 4000 mm Höhe) zugeführt, wobei die Kolonne bei einem Rücklaufverhältnis von etwa 30 betrieben wurde. Wasserhaltiges Ethanol mit einer nahezu azeotropen Zusammensetzung wurde bei einem Durchsatz von 0.032 kg/h an der Kolonnenoberseite erhalten, während von der Kolonnenunterseite Wasser bei einem Durchsatz von 0.065 kg/h erhalten wurde.
  • Der nicht durchgedrungene Flüssigkeitsanteil (wasserhaltiges Ethanol mit einer Ethanolkonzentration von 99.5 Gew.-%) wurde einer mit McMahon-Füllkörpern gefüllten Destillationskolonne (25 mm Durchmesser, 4000 mm Höhe) zugeführt, wobei die Kolonne bei einem Rücklaufverhältnis von etwa 120 betrieben wurde, wodurch wasserhaltiges Ethanol bei einem Durchsatz von 0.103 kg/h an der Kolonnenoberseite und im wesentlichen wasserfreies Ethanol bei einem Durchsatz von 0.897 kg/h an der Kolonnenunterseite erhalten wurde. Das Destillat an jeder Kolonnenoberseite war wasserhaltiges Ethanol und konnte daher der Moduleinheit zugeführt werden, nachdem ein Teil davon in Dampfform umgewandelt wurde.

Claims (4)

1. Verfahren zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen durch Verdunstung durch eine Membran mit den Schritten: Zuführen des Zufuhrflüssigkeitsgemischs in der Form eines Mischfluids (1), wovon mindestens ein Teil in der Form eines nicht-überhitzten Dampfes vorhanden ist, zu einer Membran-Trennungsvorrichtung, um dadurch den Dampf zu veranlassen, mit einem aus dem Flüssigkeitsgemisch erzeugten und auf einer Permeationsmembran erscheinenden Flüssigkeitsfilm (4) in direkten Kontakt zu kommen, und dem Dampf zu ermöglichen, im Flüssigkeitsfilm (4) teilweise zu kondensieren,
wobei die Enthalpie des Mischfluids gleich oder größer ist als die Summe aus der Enthalpie des Permeatanteils und der Enthalpie der nicht durchgedrungenen Flüssigkeit, wobei der Dampfanteil im Mischfluid 3 bis 100 Gew.-% beträgt und der Flüssigkeitsfilm eine Dicke von 0.1 bis 10 mm aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Mischfluid ein Dampfgemisch oder ein Dampf-Flüssigkeitsgemisch von einer Destillationskolonne ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Mischfluid der Membran-Trennungsvorrichtung in einer Richtung zugeführt wird, die etwa senkrecht zur Richtung des Flüssigkeitsfilmflusses verläuft.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Permeatanteil und/oder der nicht durchgedrungene Flüssigkeitsanteil in einer Destillationskolonne weiter gereinigt wird.
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