DE384501C - Mechanische Vorrichtung zum Aufkohlen von fluessigem Eisen - Google Patents
Mechanische Vorrichtung zum Aufkohlen von fluessigem EisenInfo
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Description
- Mechanische Vorrichtung zum Aufkohlen von flüssigem Eisen. Die Erfindung betrifft eine mechanische zwangläufige Vorrichtung zum Aufkohlen von flüssigem Eisen, wobei mittels selbsttätig mit Unterbrechungen einsetzender Stöße ein annähernd ununterbrochener Kreislauf des flüssigen Eisens vom Herdofen zur Aufkohlvorrichtung und zurück erreicht wird.
- Die hierzu geeignete Vorrichtung ist in Abb. i in senkrechtem Längsschnitt und in Abb. 2 in Seitenansicht dargestellt. Die Aufkohlungsbehälter sind mit i und 2 bezeichnet, durch eine Bodenöffnung 17, an die sich das Steigrohr 3 anschließt, stehen sie mit dem Bade im Herde .4 in Verbindung.
- Der obere verengte Teil des Behälters ist durch den mit (Kupferasbest) Dichtungsring versehenen Deckel 5 verschließbar.
- Das Eisen fließt von einer Rinne 6 ununterbrochen und exzentrisch in den Trichter 7 hinein, welcher unten das Rohr 8 trägt. Durch die Saugwirkung dieses Rohres und durch die kreisförmige Bewegung des Eisens wird der Kohlenstoff, der von einer Zufuhrvorrichtung g ununterbrochen zugeführt wird, mit den Eisen gut vermischt. Von hier fließt das Eisen durch die kippbare Ausgußschale io wechselweise in den einen oder den anderen vier Behälter i - 2.
- Sobald ein Behälter genügend gefüllt ist bzw. nach einer bestimmten Zeit schließt sich selbsttätig der betreffende Deckel durch den hydraulischen Zylinder i i, während gleichzeitig der andere Deckel sich öffnet, und durch die Gabel 12 und die Verbindungsstange 13 wird gleichzeitig die Rinne io umgekippt: außerdem wird ebenfalls durch die Stange 13 der Dreiweghalin 14 umgeschaltet, wobei durch die Druckluftleitung 15 der Behälter i unter einen Druck gesetzt und das Eisen aus den Behälter herausgedrückt wird. Die Dauer einer Füllung und Entleerung soll höchstens fünf Minuten betragen.
- Die Kohlenstoffaufnahme findet zum Teil schon im Saugtrichter statt, vorwiegend aber durch das Hindurchfließen des Eisens durch die Kohlenschicht, die auf dem Bade schwimmt; diese Wirkung kann wesentlich verstärkt werden durch Einbau einer (gemauerten) Kammer 16, wodurch die Kohlenschicht höher und die Wirkung des Einströmens intensiver wird.
- Das Spiel der Druckstöße wiederholt sieh fortwährend durch den selbsttätig gesteuerten Zylinder i i in bestimmten Zeitabschnitten, Wodurch praktisch in einem ununterbrochenen Kreislauf die Aufkohlung erreicht wird.
Claims (1)
- PATEN T-ANSPRÜCHR: i. Mechanische zwangläufige Vorrichtung zum Aufkohlen von flüssigem Eisen. wobei die Aufkohlung in einem annähernd ununterbrochenen Kreislauf ermöglicht wird. dadurch gekennzeichnet, (laß (las Eisen vom Schmelzofen Wechselweise dem einen oder anderen von zwei Aufkohlungsbehältern zufließt, welche ebenfalls wechselweise mit Hilfe von Druckgas entleert werden. . Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß das Eisen, bevor es in den Aufkohlungsbehälter fließt. in einen Saugtrichter gelangt, wo es niit Kohlenstoff vermischt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung des Eisens auf die Aufkohlungsbehälter mittels einer kippbaren Mulde erfolgt.
Priority Applications (1)
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| DEM78528D DE384501C (de) | Mechanische Vorrichtung zum Aufkohlen von fluessigem Eisen |
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| DEM78528D DE384501C (de) | Mechanische Vorrichtung zum Aufkohlen von fluessigem Eisen |
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| DE384501C true DE384501C (de) | 1923-11-02 |
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| DEM78528D Expired DE384501C (de) | Mechanische Vorrichtung zum Aufkohlen von fluessigem Eisen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE384501C (de) |
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