DE384147C - Verfahren zur Herstellung von hartgummiaehnlichen Massen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hartgummiaehnlichen Massen

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DE384147C
DE384147C DEW54470D DEW0054470D DE384147C DE 384147 C DE384147 C DE 384147C DE W54470 D DEW54470 D DE W54470D DE W0054470 D DEW0054470 D DE W0054470D DE 384147 C DE384147 C DE 384147C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/28Chemically modified polycondensates

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von hartgummiähnlichen lassen. Es hat sich herausgestellt, daß man die beim Verfahren nach dem Patent 351104 zur Verlangsamung der Härtung in die bis zum Fadenziehen eingekochte Einwirkungsmasse vor. Phenolen, Seifen und Aldehyden eingerührten kleinen Mengen von Benzoesäure, Salizvlsäure oder ähnlichen leicht schmelzenrlen Säuren ersetzen kann durch erheblich wohlfeilere, leicht schmelzende, harzige oder wachsige Produkte, wie Kolophonium, Montanharz, Montanwachs, die gechlorten wachsartigen Produkte aus Naphthalin, ja sogar durch das besonders wohlfeile Naphthalin selbst.
  • Da die Einwirkungsmassen beim Einrühren dieser leicht schmelzenden Produkte noch gießharflüssig bleiben müssen, kommen naturgemäß nur kleine Zuschläge in Frage, die um so größer sein können, je weniger Schmelzwärme das jeweils benutzte Produkt absorbiert. Gerade Naphthalin erweist sich infolge seiner leichten Schmelzbarkeit als besonders giinstig und stellt auch wohl das wohlfeilste aller in Betracht kommenden Zusatzmittel dar.
  • Die Wirkung scheint damit erklärt werden zu können, daß die beim Einkochen bis auf Fadenziehen erhaltenen Einwirkungsprodukte rnit den zugerührten leicht schmelzenden Körpern hochkonzentrierte Lösungen bilden, wclclie Lösungen wahrscheinlich langsamer sich zu festen, unsclmielzbaren Polymerisationsprodukten härten lassen als die ungelösten Oxybenzvlalkoliolgemische.
  • Diese Annahme steht im Einklang mit der Beobachtung, daß sich solche Produkte um so schlechter härten lassen, je mehr in ihnen an Produkten aus para-Kresol vorhanden ist, indem offenbar die aus para-Kresol entstehenden Phenolalkohole besonders polymeris«tionsträge sind und länger ölig bleiben, sich langsamer härten, daher noch längere Zeit als Lösungsmittel für die rascher härtbaren Produkte aus meta-Kresol dienen und auch den bekannten Nachgeruch nach Kresolen hervorrufen, der erst allmählich bei der Lagerung der fertigen Formstücke, wenigstens äußerlich, verschwindet.
  • Das eingerührte Naphthalin verursacht .natürlich auch einen schwachen Nachgeruch der fertiggehärteten Formstücke, jedoch verfliegt dieser bei der großen Flüchtigkeit des Naphthalins sehr rasch und ist deshalb unschädlich. Er verfliegt schon beine Polieren der Fertigstücke, wobei das Naphthalin die Erzielung eines dauerhaften Hochglanzes der Polierstücke erleichtert. Man kann das Polierwachs dabei sparen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von hartgummiähnlichen blassen nach Patent 35110.f, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle von Benzoesäure, Salizvlsäure oder ähnlichen leicht schmelzenden Säuren Zusätze von wohlfeileren harzigen oder wachsigen Stoffen, wie Kolophonium, Montanharz, Montanwachs, gechlorte Naphthalinprodukte oder Naphthalin macht.
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