DE384063C - UEbersetzungsvorrichtung, insbesondere fuer Stickmaschinen - Google Patents

UEbersetzungsvorrichtung, insbesondere fuer Stickmaschinen

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DE384063C
DE384063C DEG47554D DEG0047554D DE384063C DE 384063 C DE384063 C DE 384063C DE G47554 D DEG47554 D DE G47554D DE G0047554 D DEG0047554 D DE G0047554D DE 384063 C DE384063 C DE 384063C
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gears
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differential gears
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FRANZ GAHLERT JUN
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FRANZ GAHLERT JUN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Übersetzungsvorrichtung, insbesondere für Stickmaschinen. Die vorliegende Erfindung behandelt eine Übersetzungsvorrichtung für verschiedene Zwecke, insbesondere für Stickmaschinen, bei welcher eine Reihe von Schalträdchen vorgesehen ist, die wahlweise von einem Antriebsmittel angetrieben werden.
  • Es sind bereits Stickautomaten mit hintereinandergeschalteten Planetenradgetrieben für Stickmaschinen bekannt. Bei diesen bekannten Übersetzungsgetrieben sind die einzelnen, auf einer gemeinsamen Welle hintereinandergeschalteten Differentialgetriebe durch Planetenräder verbunden und diese Planetenräder kämmen mit einem gemeinsamen Rad bzw. Sonnenrad, dessen beide Zahnkränze im Verhältnis von z : a abgestuft sind, wobei aber die jeweils benachbarten Räder bzw. Sonnenräder immer dieselben Zähnezahlen haben.
  • Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich hiervon in wesentlicher Beziehung dadurch, daß die einzelnen auf 'einer gemeinsamen Welle hintereinander angeordneten Differentialgetriebe durch gleich großeSonnenräder, d. h. Räder, deren beide Zahnkränze die gleichen Zähnezahlen aufweisen, verbunden sind, wobei weiterhin die jeweils benachbarten Somienräder in dem Verhältnis zur Teildrehung fortschreitend durch das ganze Getriebe abgestuft sind. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß dabei die Stirnräder der Differentialgetriebe, welche die Planetenräder tragen, wahlweise durch Sperrkeile derart festgehalten werden, daß die nicht in Wirksamkeit stehenden Differentialgetriebe die Teildrehungen in eine andere Bewegungsgröße der geometrischen Reihe umsetzen und weiterleiten. Durch diese unterschiedliche Anordnung wird erreicht, daß die einzelnen einer geometrischen Reihe entsprechenden Verschiebungsgrößen ausschließlich durch Summierung der Einzelgrößen erreicht werden und nicht wie bei der bekannten Einrichtung, bei der die Bewegung auf die Hauptwelle durch paarweise angeordnete Zwischengetriebe übertragen wird, die sich in entgegengesetzter Richtung drehen, so daß nicht ein fortschreitendes Summieren, sondern nur ein wechselweises Abziehen und Summieren eintritt. Bei dieser bekannten Einrichtung macht sich infolgedessen ein umfangreiches Schalt- und Zwischengetriebe erforderlich und dieser Nachteil soll durch die besondere Anordnung und Einrichtung der Differentialgetriebe gemäß des Erfindungshegenstandes vermieden werden. Außerdem hat der Erfindungsgegenstand noch den weiteren Vorteil, daß beim Richtungswechsel sämtliche Stirnräder und Differentialgetriebe in entgegengesetzter Richtung umlaufen, wodurch das Abändern der Stanzlöcher der Karte bei falschen oder schlechten Stichen wesentlich vereinfacht wird, da bei der bekannten Vorrichtung beim Richtungswechsel nur vereinzelte bzw. nur ein Teil der Differentialgetriebe entgegengesetzt umlaufen und das Zu-und Abzählen der Einheiten beim Abändern der Karte erschwert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführung auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist in Abb. i die neue Vorrichtung im Längsschnitt dargestellt. In Abb.2 sind die Teilkreise des Getriebes schematisch veranschaulicht.
  • Abb.3 zeigt den Planetenrest in Seitenansicht.
  • Abb.4 zeigt eine schematische Darstellung der zu jeder Einheit gehörigen Kombination der Platinen, welche jeweilig für die Auslösung der entsprechenden Differentialgetriebe in Frage kommen.
  • Da sich diese Vorrichtung vorzugsweise als Stickautomat eignet, so ist auf der Zeichnung lediglich die Bauart eines solchen zugrunde gelegt. Sie kann aber auch bei Werkzeug-und anderen Maschinen zur Anwendung kommen, so bei Präzisionsmaschinen, ferner bei solchen Maschinen, wo verschiedenartig abgepaßte Bewegungen erforderlich sind usf., wo die neue Vorrichtung die verschiedensten Vorteile bietet. Auch läßt sich dieselbe in kombinierter Form als Rechen- oder ähnliche Maschine verwenden. Erforderlichenfalls kann man auch mehrere der vorgenannten Getriebe gemäß der Erfindung aneinanderreihen, so daß die Endwelle des einen Getriebes die Antriebswelle des nächsten ist.
  • Die Drehbewegung wird bei der neuen Vorrichtung durch eine Zahnstange 31 (Abh. i und 3) oder <furch ein anderes Antriebsmittel in bekannter Weise eingeleitet, wobei (las Triebrad 30 mustergemäß in Links- und Rechtsdrehung versetzt wird. Diese Drehung wird auf die Triebwelle 33, die auf beiden Seiten in Lagern 29 gehalten ist, übertragen. Die auf der Welle 33 nebeneinander angeordneten Triebräder 22, 23. 24 ... 28 sind auf Längskeilen 34 achsial verschiebbar, so daß sie durch die ihre nabenumfassenden Schieber 35 ein- und ausgerückt werden können. Das Ein- und Ausrücken wird durch die Platinen 36, 37, 38 ... 42 mustergemäß voni Jacquardwerk aus besorgt. Die Platinen sind in einem Rest 43 gelagert. Jedes der mustergemäß eingeschalteten Triebräder 22, 23,. 24... überträgt seine abgepaßte und bei allenTriebrädern gleich große Grundbewegung auf die Stirnräder 8, 9, io ... 14, welche die Differentialgetriebe bewegen, wobei alle eingeschalteten Stirnräder die gleiche Drehrichtung haben. Die Stirnräder 9, io, 11 ... 14 tragen seitlich Zapfen 44, auf welchen Planetenräder 15-i6, 16-17, 17-18 ... 2o-21 drehbar angeordnet sind. Durch Abwälzung derselben auf den Sonnenrädern 1-2, 2-3, 3-4 ... 6-7 werden die von der Triebwelle 33 parallel eingeleiteten Grundbewegungen mustergemäß differenziert und übersetzt und zusammen auf die von den Hauptlagern 45 getragene Gatterantriebsspindel 32 übertragen. Das Stirnrad 8 ist mit dein ersten Sonnenrad i fest verbunden.
  • Die Wirkungsweise der neuen Übersetzungsvorrichtung ist folgende: Zunächst sei nur das erste Getriebe durch Platine 36 eingeschaltet, welche das Triebrad 22 einrückt. Alle anderen Triebräder sind ausgerückt, wobei die zugehörigen Differentialgetriebe durch die Sperrkeile 46 festgehalten werden. Die durch die Zahnstange 31 eingeleitete Grundbewegung wird von der gemeinsamen Triebwelle 33 durch das eingeschaltete Triebrad 22 auf das erste mit 11n1 in Eingriff stehende Stirnrad $ und auf <las fest mit ihm verbundene Sonnenrad i übertragen. Da alle anderen Stirnräder 9, io, 1 i ... 14 gesperrt sind, so werden dadurch auch die Planetenräderpaare 15-16, 16-17, 17-18 ... 20-21 gesperrt, so daß die erste eingeleitete Grundbewegung auf das erste Sonnenrad i nicht differenziert, sondern mir übersetzt wird, und zwar wird diese Grundbewegung durch alle gesperrten Getriebe hindurch fortschreitend in andere Bewegungsgrößen der geometrischen Reihe umgesetzt, bis zum letzten Sonnenrad ,~, wo sie die gewünschte Teildrehung auf der Gatterantriebsspindel ergibt. Da auf die hintereinandergeschalteten Getriebe gleich große Grundbewegungen eingeleitet werden, welche durch die abgestuften Sonnenräder in Teilbewegungen zerlegt werden, so können auch dieselben Bewegungsgrößen der geometrischen Reihe durch abgestufte Planetenräder erzielt werden, es muß nur das Übersetzungsverhältnis vom Sonnenrad zum Planetenrad, oder umgekehrt der betreffenden Bewegungsgröße der geometrischen Reihe entsprechen. Sobald aber das eine oder andere von den Triebrädern 22, 23, 24 ... 28 mustergemäß eingeschaltet wird, so werden zu dem bereits fortschreitend umgesetzten Bewegungsgrößen noch die Differenzgeschwindigkeiten der eingeschaltetenDifferentialgetriebe Inder gleichen Drehrichtung zugeschaltet, welche. wiederum fortschreitend durch die jeweils fetstehenden Planetenräder in andere Bewegungsgrößen der geometrischen Reihe umgesetzt und schließlich durch das letzte Sonnenrad auf der Gatterantriebsspindel zur gewünschten Rahmenverstellgröße übertragen werden. Diejenigen Stirnräder 8, 9, To . . . 14, welche dem Muster entsprechend nicht in Eingriff mit ihren Triebrädern stehen, müssen schon deshalb festgestellt werden, damit sie sich nicht unbeabsichtigt drehen können. Das Festhalten erfolgt durch die Sperrkeile 46, welche als Fortsatz an den Schiebern 35 angebracht sind. Diese Sperrkeile 46 greifen beim Ausrücken der Triebräder 22-28 in die Zähne der Stirnräder 8 bis 14 ein. Beim Einrücken der Triebräder treten die Sperrkeile selbsttätig aus den Zahnkränzen heraus.
  • Bei der neuen Übersetzungsvorrichtung kommt keine Platinensicherung in Frage, da es hierbei gleichgültig ist, ob alle Platinen gleichzeitig oder nur teilweise in Eingriff stehen. Dieser Umstand ist sehr vorteilhaft gegenüber den bestehenden Stickautomaten, weil falsche Löcher in der Karte, die eine Auslösung falscher Platinen zur Folge haben, eine umständliche (Sicherungsvorrichtung, einen sogenannten Platinenverschluß erfordern. Dieser versagt aber oft und dann sind Brüche unvermeidlich. Anderseits ist die Genauigkeit bei dieser neuen Vorrichtung weitaus besser, als.bei den bekannten Automaten, denn die einzelnen Differentialgetriebe erhalten durch das ganze Getriebe hindurch stufenartig fortschreitend immer mehr verfeinerte Zahnteilungen, so daß ein etwaiger toter Gang in den einzelnen Differentialgetrieben gegen das Endgetriebe zu immer geringer wird. Die Abstufungen der Teildrehungen sind nicht lineare, sondern sie bilden, in Kurvenform dargestellt, eine Parabel, wie in Abb. 4 an den punktiert angedeuteten Scheitelpunkten deutlich zu ersehen ist. Die feinsten Differenzierungen erfolgen hierbei im Scheitel der Parabel. Man kann daher mit Hilfe dieser neuen Vorrichtung selbst kaum wahrnehmbare Stiche, wie es bei feinen Stickmustern erforderlich ist, erzielen, vorausgesetzt, daß die Gatterantriebsspindeln mit der erforderlichen Genauigkeit arbeiten.
  • Ein weiterer Vorteil gegenüber den übrigen bekannten Vorrichtungen, die nicht mit hintereinandergeschalteten Differentialgetrieben, sondern mit Stufenhebel arbeiten, liegt noch darin, daß für beide Bewegungsrichtungen der Gatterantriebsspindeln (wagerecht und lotrecht) nur je 7 Platinen bei 127 Einheiten, 8 Platinen bei 256-z Einheiten bzw. 9 Platinen bei 512-I Einheiten usf., zusammen also nur 14 Platinen bzw. 16, 18 ... Platinen erforderlich sind, .welche die gesamte Arbeit leisten, gegenüber z. B. 40 Platinen des bekannten Stickautomaten mit Stufenhebel, für nur ioo Einheiten. Die Breite der Jacquardkarte für den neuen Stickautomaten verringert sich daher auf ein Drittel der gewöhnlichen Kartenbreite, was bei dem großen Aufwand an Jacquardkartenmaterial sehr einschneidend ist. Außerdem wird die Bauart der Kartenschlagmaschine für den neuen Stickautomaten bedeutend vereinfacht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Übersetzungsvorrichtung, insbesondere für Stickmaschinen, mit einer Reihe von hintereinandergeschalteten Differentialgetrieben, die auf einer gemeinsamen Welle ineinandergreifend angeordnet sind und angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Differentialgetriebe (1-15-16-2 bzw. 2-16-17-3 usf.) durch gemeinsame gleich große Sonnenräder (2-2 bzw.- 3-3 usf.) verbunden sind, wobei die benachbarten Sonnenräder (2, 3, 4...) im Verhältnis ihrer Teildrehungen entsprechend abgestuft sind, und daß die Stirnräder (8, 9, To usf.) der Differentialgetriebe wahlweise durch Sperrkeile (46) derart festgehalten werden, daß die nicht in Wirksamkeit stehenden Differentialgetriebe die Teildrehungen der vorgeschalteten wirksamen Differentialgetriebe umsetzen und weiterleiten.
  2. 2. Übersetzungsvorrichtung, insbesondere für Stickmaschinen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnräder (8, 9, To usf.) ihre Drehung von den Antriebsrädern (22, 23, 24, 25 usf.) der Schaltwelle (33) unmittelbar erhalten, und daß beim Richtungswechsel sämtliche Stirnräder und Differentialgetriebe in der entgegengesetzten Richtung umlaufen.
DEG47554D 1918-12-28 1918-12-28 UEbersetzungsvorrichtung, insbesondere fuer Stickmaschinen Expired DE384063C (de)

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