DE38403C - Feuerungsthür - Google Patents

Feuerungsthür

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Publication number
DE38403C
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DE
Germany
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door
air
floating plate
furnace
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38403D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. RAVEN in Dresden und Leipzig
Publication of DE38403C publication Critical patent/DE38403C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M7/00Doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 38405 -
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
GUSTAV RAVEN in DRESDEN und LEIPZIG. Feuerungsthür.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1886 ab.
Die Erfindung kennzeichnet sich durch die Combination der folgenden Einrichtungen:
1. Die Beschickungsthür ist so angeordnet, dafs sie sich schwingend in paralleler Richtung zum Oeffhungsrande des Verbrennungsraumes bewegen läfst; sie kann demnach pendelnd angeordnet sein, also so, dafs der Drehpunkt über oder unter der Thür liegt: es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dafs dieser Drehpunkt seitlich von der Thür angebracht ist und die Thür durch ein Gegengewicht in der schliefsenden Stellung gehalten wird.
Beim Ausschwingen der Thür kann dieselbe durch passend angeordnete Bogenstücke geführt werden.
2. An geeigneter Stelle vor der Thür ist in dem Fufsboden eine Schwebeplatte angebracht, auf welche der Feuermann behufs Beschickung der Feuerung auftreten mufs und welche durch diese Belastung einen Zughebel oder dergleichen in Bewegung setzt, durch welchen die Thür so ausgeschwungen wird, dafs die Oeffnung zur Beschickung oder Bearbeitung der Feuerung frei wird, während, wenn die Belastung der Schwebeplatte aufhört, die Thür in ihre Verschlufsstellung zurückgeht.
3. In der Nähe der Feuerungsanlage ist eine Lufterhitzungseinrichtung angebracht, durch welche dem Rostfeuer möglichst erhitzte Luft zugeführt werden soll; diese Luftzuführung soll aber bei geöffneter Feuerungsthür (also während der Beschickung etc. des Rostfeuers) am gröfsesten sein und soll während des allmäligen Durchglühens des frisch beschickten Brennmaterials allmälig abnehmen.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird der Schieber der Luftzuführung des Lufterhitzers entweder mit der Schwingethür oder mit der Schwebeplatte dergestalt in Verbindung gebracht, dafs, wenn sich einer dieser Theile bewegt, die Luftzuführung des Erhitzers weit geöffnet wird und sich, unabhängig von der folgenden Bewegung der Thür oder Platte in die Ruhestellung, erst allmälig wieder schliefst, was durch Gewichtszug oder auf andere Weise sich vollziehen kann.
Die vorstehend gekennzeichnete Erfindung ist in einer Ausführungsform auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Hier ist die ThUr α in dem Drehpunkt b pendelnd aufgehängt, so dafs sie, in oder an den Bogen cc1 geführt, seitlich ausschwingen kann, um die Oeffnung der Kammer d freizulegen.
Es empfiehlt sich, den Rand der Oeffnung scharfkantig zu gestalten (wie im Längenschnitt ersichtlich), damit möglichst wenig Reibung vorhanden ist, gleichwohl aber ein möglichst guter Verschlufs der an- oder aufliegenden Schwingethür erzielt wird.
Zur automatischen Bewegung dieser Thür ist die Schwebeplatte e im Boden angeordnet.
Die Platte ruht mit den Schneiden f auf den Consolen g, mit den Schneiden h dagegen auf dem bei i drehbar gelagerten, rahmenförmigen Hebel k auf. An dem einen Ende dieses Hebels ist eine Zugstange oder Kette / befestigt, welche mit einem starren Arm m1 der Pendelstange m verbunden ist.
Eine genügende Belastung der Platte e wird demnach die Thür α ausschwingen und wäh-
rend der Dauer der Belastung die Beschickungsöffnung offen halten.
Hört die Belastung der Platte e auf, so geht die Thür α in die Verschlufsstellung zurück.
Ein zweiter starrer Arm m2 der Pendelstange ist mittelst Kette mit einem drehbaren Segment η verbunden, das andererseits durch Kette und geeignete Bügel mit dem ringartigen Schieber ο des Lufterhitzers verbunden ist.
Aus dieser Anordnung folgt, dafs, wenn die Thür α ausschwingt, der Arm m'2 den Schieber ο heben wird, wodurch zu dem Zeitpunkt und während der Zeit, während welcher die Thür α offen ist, die gröfste Zufuhr erhitzter Luft durch den Erhitzer erfolgt, die, wie in der Zeichnung gezeigt, über dem Rost in die Verbrennungskammer direct eingeleitet werden, jedoch auch unter dem Rost eintreten kann.
Der Lufterhitzer kann in einem Kokskorb ρ bestehen, dessen Mantel q mit Füll- und SchUröffnungen versehen ist.
Um den Ringschieber ο erst allmälig zurücksinken zu lassen, kann das Gewicht des Segmentes η durch ein Gegengewicht r ausgeglichen sein; gleichzeitig ist auf der Achse des Segmentes ein Getriebe s angebracht, welches bei Drehung des Segmentes durch Arm m2 die geführte Zahnstange t mit ihrem Gewicht η hebt. Das allmälige, durch das Gewicht η bewirkte Sinken dieser Zahnstange wird das Segment um so viel drehen, dafs der Ringschieber ο ebenfalls sinkt und dadurch die Luftzufuhr allmälig vermindert.
Zu diesem Zwecke ist die Verbindung zwischen Arm m2 und Segment η durch eine Kette hergestellt, die nach dem Zuschwingen der Thür α schlaff hängt und sich erst allmälig mit dem Schliefsen des Ringschiebers ο wieder anspannt.
Ausgeschlossen ist nicht, die Bewegung der Schwebeplatte e direct durch Hebel und Ketten auf den Ringschieber ο zu übertragen, um bei Belastung der Platte e ein weites Oeffnen von ο für Luftzufuhr zu bewirken und diese Zufuhr erst allmälig zu vermindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine in der Ebene der Feuerungsöffnung bogenförmig ausschwingbare Feuerungsthür (a), welche durch Belastung einer vor der Feuerung angebrachten Schwebeplatte (e) ausgeschwungen wird, in Verbindung mit einer Lufterhitzungseinrichtung (opq), deren Luftzufuhr durch Bewegung der Schwebeplatte regulirt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38403D Feuerungsthür Expired - Lifetime DE38403C (de)

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