DE3836667A1 - Vorrichtung zur beobachtung des augenhintergrundes mit laserstrahlabtastung - Google Patents
Vorrichtung zur beobachtung des augenhintergrundes mit laserstrahlabtastungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung
einer Vorrichtung zur Beobachtung des Augenhinter
grundes mit Laserstrahlabtastung, bei der der
Augenhintergrund abgetastet und mit einem Laser
strahl fleckenbeleuchtet wird, wobei ein Beobachtungs
bild aufgrund des durch die verschiedenen Bereiche
des Augenhintergrundes reflektierten Lichts des
Abtastlaserstrahls aufgebaut wird.
Zwischen den bekannten und üblichen Vorrichtungen
zur Beobachtung des Augenhintergrundes gibt es
solche, die zum Fotografieren des Augenhinter
grundes verwendet werden, beispielsweise Augen
hintergrund- oder Funduskameras. Allerdings
ist es bei bekannten und üblichen Funduskameras
schwierig, ein klares und scharfes Bild des
Augenhintergrundes aufzunehmen, es sei denn,
daß die beleuchtende Lichtmenge, die bei der
Beobachtung eines Augenhintergrundes verwendet
wurde, und die beleuchtende Lichtmenge, die
beim Fotografieren eines Augenhintergrundes ver
wendet wurde, groß sind. Wenn aber die beleuchtende
Lichtmenge groß ist, wird die zu untersuchende
Person geblendet, was unerwünscht ist. Weiterhin
wurden auf einem Foto aufgrund von ungleich
mäßiger Beleuchtung und so weiter Bildunregel
mäßigkeiten eines Augenhintergrundes erzeugt.
Ein weiteres Problem tauchte aufgrund der großen
Unterschiede im Reflexionsgrad zwischen einer
Papilla und der Makula des Augenhintergrundes
auf. Wenn ein Bild des Augenhintergrundes mit
der Papilla und der Makula auf einer Fotografie
aufgenommen wurde, mußte entweder die Papilla
oder die Makula auf der Fotografie geopfert,
d. h. mit Ungenauigkeit in Kauf genommen werden.
Um beide zu retten, wurde eine bestimmte Druck
technik verlangt, die aufwendig ist.
Unter Berücksichtigung der obenerwähnten Probleme
wurde in letzter Zeit und wird eine Vorrichtung
zur Beobachtung des Augenhintergrundes mit
Laserstrahlabtastung entwickelt, bei der ein
Augenhintergrund durch einen Laserstrahlfleck
abgetastet und beleuchtet wird und ein Beobach
tungsbild aufgrund des durch die verschiedenen
Bereiche des Augenhintergrundes reflektierten
Lichts des Abtastlaserstrahls aufgebaut wird.
Entsprechend dieser Vorrichtung zur Beobachtung
des Augenhintergrundes mit Laserstrahlabtastung
bildet ein Laserstrahl auf verschiedenen Bereichen
des Augenhintergrundes einen Fleck, der Augen
hintergrund wird nacheinander abgetastet und be
leuchtet und ein Beobachtungsbild wird über
ein hochempfindliches lichtempfangendes
Element erhalten. Dies hat somit den Vorteil,
daß die gesamte einfallende Lichtmenge ver
ringert werden kann und der Augenhintergrund
kann beobachtet werden, ohne daß die unter
Beobachtung stehende Person ein Blendgefühl
hat. Es bleiben aber noch Probleme dahingehend
bestehen, wie das Auftreten von Beleuchtungs
unregelmäßigkeiten und so weiter verhindert
werden kann. Außerdem verbleiben in Hinsicht
auf die gleichzeitige Beobachtung von Papilla
und Makula die gleichen Schwierigkeiten wie
beim Stand der Technik.
Die vorliegende Erfindung wurde in Berücksichti
gung der obenerwähnten Probleme durchgeführt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zur Beobachtung des Augen
hintergrundes mit Laserstrahlabtastung zu
schaffen, bei der Unregelmäßigkeiten eines
Augenhintergrundbildes durch Unregelmäßigkeiten
der Beleuchtung eines optischen Systems zur
Abtastung verringert und verschiedene Bereiche
des Augenhintergrundes mit großen Reflexions
gradunterschieden gleichzeitig und klar be
obachtet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß eine Vorrichtung zur Beobachtung des Augen
hintergrundes mit Laserstrahlabtastung einen
Ausgangspegelregler zur automatischen Regelung
des Ausgangspegels eines Bildsignals in Über
einstimmung mit der Information der Lichtmenge
von verschiedenen Bereichen des Augenhintergrundes
(wie beispielsweise die Lichtmengeninformation,
die vorher in Zusammenhang mit unterschiedlichen
Bereichen des Augenhintergrundes erhalten wurde,
und die Reflexionslichtinformation eines abtasten
den Laserstrahls, der an unterschiedlichen Be
reichen des Augenhintergrundes reflektiert wird)
umfaßt.
Da eine Vorrichtung zur Beobachtung des Augen
hintergrundes mit Laserstrahlabtastung gemäß
der vorliegenden Erfindung einen Ausgangspegel
regler zur automatischen Regelung des Ausgangs
pegels eines Bildsignals in Übereinstimmung mit
der Information über die Lichtmenge, die von
verschiedenen Bereichen eines Augenhintergrundes
herkommt, umfaßt, können die verschiedenen Bereiche
des Augenhintergrundes mit großen Unterschieden
im Reflexionsgrad gleichzeitig und klar beobachtet
werden. Außerdem können Unregelmäßigkeiten im
Bild des Augenhintergrundes, die durch Beleuch
tungsunregelmäßigkeiten bewirkt worden sind,
verbessert werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden in der nach
folgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer
Vorrichtung zur Beobachtung des
Augenhintergrundes mit Laserstrahl
abtastung entsprechend einem ersten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine schematische Ansicht für ein
Beispiel der Abtastung,
Fig. 3 eine Darstellung, die ein Beispiel
eines Bildelementes zeigt,
Fig. 4 eine Darstellung, die ein Beispiel
eines Speichers zeigt, der dem
Bildelement entspricht,
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines
Augenhintergrundes,
Fig. 6 ein zweites Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung zur Beobachtung
des Augenhintergrundes mit Laser
strahlabtastung,
Fig. 7 eine Darstellung, die ein anderes
Beispiel eines Speichers nach Fig. 4
zeigt,
Fig. 8 ein drittes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 9 eine Darstellung eines Ausführungs
beispiels eines Raumfilters nach
Fig. 8,
Fig. 10 eine Darstellung zur Erklärung der
Korrelation zwischen dem Raumfilter
und den Bildelementen,
Fig. 11 ein viertes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung und
Fig. 12 ein Diagramm, das die Eingangs-
und Ausgangscharakteristiken
eines Schaltkreises
mit geknickter Kennlinie
gemäß Fig. 11 zeigt.
In den Fig. 1 bis 5 ist eine Vorrichtung zur
Beobachtung des Augenhintergrundes mit Laser
strahlabtastung entsprechend einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
dargestellt. In Fig. 1 ist eine Laserstrahl
lichtquelle mit 1, ein Lichtmodulator mit 2,
ein Strahlenteiler mit 3, ein zweidimensionaler
Abtaster mit 4, eine Abbildungsoptik mit 5
und das zu beobachtende Auge mit E bezeichnet.
Die in diesem Ausführungsbeispiel verwendete
Laserstrahllichtquelle 1 ist für einen Wellen
längenbereich der sichtbaren Strahlung ausgelegt
und die Laserstrahllichtquelle sendet einen
Laserstrahl im Wellenlängenbereich der sichtbaren
Strahlung aus. Der durch die Lichtquelle 1
ausgesandte Laserstrahl geht durch den Licht
modulator 2 und den Strahlenteiler 3 und
ist auf den zweidimensionalen Abtaster 4 geführt.
Der zweidimensionale Abtaster 4 lenkt den aus
gehenden Lichtstrahl ab, der dann den Abtast
laserstrahl bildet. Der Abtastlaserstrahl
wird auf einem Augenhintergrund f durch die
Abbildungsoptik 5 als Laserstrahlfleck P abge
bildet. Verschiedene Bereiche des Augenhinter
grundes f werden nacheinander abgetastet und durch
den Laserstrahlfleck P entsprechend Fig. 2
beleuchtet. In diesem Ausführungsbeispiel
ist zur Vereinfachung der Erklärung die Anzahl
der Abtastlinien 10 und das Verhältnis Länge zu
Breite eines Bildschirmes ist 1 : 1.
Das reflektierte Licht des die Abtastbeleuchtung
bildenden Abtastlaserstrahls wird über die
Abbildungsoptik 5, den zweidimensionalen Abtaster 4
und den Strahlenteiler 3 auf ein fotoelektrisches
Wandlerelement 6 gelenkt und das reflektierte
Licht des Abtastlaserstrahls entsprechend den
verschiedenen Bereichen des Augenhintergrundes f
wird auf das fotoelektrische Wandlerelement 6
abgebildet. Das fotoelektrische Wandlerelement 6
wandelt das reflektierte Licht des Abtastlaserstrahls
fotoelektrisch um und erzeugt Ausgangssignale
entsprechend den verschiedenen Bereichen des
Augenhintergrundes f. Diese fotoelektrisch ge
wandelten Ausgangssignale werden von einem Ver
stärker 7 verstärkt, dann über einen Pufferverstärker
8 einem Signalverarbeitungskreis (nicht dargestellt)
zugeführt und anschließend als Bildsignale aufge
baut. Der Signalverarbeitungskreis weist einen
Bildspeicher auf. Der Bildspeicher ist mit einer
Vielzahl von Bildelementen G als eine Einheit
für die Signalverarbeitung versehen. In diesem
Ausführungsbeispiel sind zur Vereinfachung der
Beschreibung die Bildelemente matrixförmig mit
zehn Spalten und zehn Reihen von Bildelementen
angeordnet, wie in Fig. 3 gezeigt. Die Bildsignale
werden einem Fernsehmonitor zugeführt. Der Monitor
zeigt das Bild des Augenhintergrundes durch nach
einanderfolgendes Abtasten der verschiedenen
Bildelemente G 1 bis G 100 in Übereinstimmung mit den
Bildsignalen an.
Der Lichtmodulator 2 wird durch einen Schaltkreis
9 zur Erzeugung eines Modulationssignals ge
steuert. Der Lichtmodulator 2 ist derart ausge
bildet, daß er die Intensität des ausgesandten
Laserstrahls gesteuert von dem Schaltkreis 9
zur Erzeugung des Modulationssignals moduliert.
Dem Schaltkreis 9 zur Erzeugung von Modulations
signalen wird ein Synchronsignal einer Synchron
steuerschaltung 10 zugeführt. Die Synchron
steuerschaltung 10 steuert den Schaltkreis 9
zur Erzeugung der Modulationssignale und den
zweidimensionalen Abtaster. Außerdem liefert
die Synchronsteuerschaltung 10 ein Synchron
signal an den Signalverarbeitungskreis über
einen Pufferspeicher 11. Das dem Signalverar
beitungskreis zugeführte Synchronsignal wird
dazu verwendet, die fotoelektrisch gewandelten
Signale nacheinander zu verarbeiten, um die
Bildsignale aufzubauen.
Der Schaltkreis 9 zur Erzeugung von Modulations
signalen weist einen Einzelbildspeicher M auf,
wie er in Fig. 4 gezeigt ist. Der Einzelbildspeicher
M hat Adressen von 1 bis 100, wobei jede Adresse
in Übereinstimmung mit den jeweiligen Adressen
1 bis 100 der verschiedenen Bildelemente G ist.
Der Einzelbildspeicher M speichert in seinen
Adressen 1 bis 100 Reflexionsgradinformationen
als Information der reflektierten Lichtmenge der
Abtaststrahlung an den verschiedenen Bereichen
des Augenhintergrundes, die den verschiedenen
Bildelementen G entsprechen. Die Reflexionsgrad
information, die in den den Adressen des abgetasteten
Bildelementes G entsprechenden Adressen ge
speichert ist, wird nacheinander aus dem Einzel
bildspeicher M gelesen. Der Schaltkreis zur
Erzeugung von Modulationssignalen steuert den
Lichtmodulator 2 unter Bezugnahme auf die
Reflexionsgradinformation.
Der Lichtmodulator 2 ist derart gesteuert, daß,
wenn der Laserstrahlfleck P einen Bereich des
Augenhintergrundes abtastet, in dem der Reflexions
grad relativ hoch ist (beispielsweise Bereiche
der Papilla 12 des Augenhintergrundes f, wie in
Fig. 5 gezeigt), wird die Intensität des aus
tretenden Laserstrahls kleiner werden, während,
wenn der Laserstrahlfleck P einen Bereich des
Augenhintergrundes abtastet, in dem der Reflexions
grad relativ klein ist (beispielsweise an der
Makula 13), wird die Intensität des ausgestrahlten
Laserstrahls größer werden.
Wenn daher die Bereiche des Augenhintergrundes
abgetastet werden, in denen der Reflexionsgrad
relativ hoch ist, wird die Intensität des Laser
strahlflecks P geschwächt und daher wird die
Intensität des reflektierten Lichts des abtasten
den Laserstrahls richtig. Wenn das Bild regeneriert
wird, können die Bereiche des Augenhintergrundes,
an denen der Reflexionsgrad relativ hoch ist,
sauber und angepaßt auf dem Bildschirm abgebildet
werden. Wenn andererseits Bereiche des Augen
hintergrundes abgetastet werden, bei denen der
Reflexionsgrad relativ gering ist, wird der Laser
strahlfleck verstärkt und daher wird die Inten
sität des reflektierten Lichts des abtastenden
Laserstrahls angepaßt und richtig. Somit wird der
Ausgangspegel des Bildsignals nicht durch den
Rauschpegel verdeckt. Wenn das Bild regeneriert
wird, können somit die Bereiche des Augenhinter
grundes, in denen der Reflexionsgrad relativ
gering ist, richtig auf dem Bildschirm abgebildet
werden. Daher wirkt der Lichtmodulator 2 und
der Schaltkreis 9 zur Erzeugung von Modulations
signalen als Ausgangspegelregler zur automatischen
Regelung des Ausgangspegels des Bildsignals
abhängig von dem Unterschied der Information
des reflektierten Lichts des abtastenden Laser
strahls von den verschiedenen Bereichen des
Augenhintergrundes.
Fig. 6 zeigt eine Vorrichtung zur Beobachtung
des Augenhintergrundes mit Laserstrahlabtastung
entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. In diesem zweiten Aus
führungsbeispiel wird anstelle der Modulation
der Intensität des ausgehenden Laserstrahls
durch Steuern des Lichtmodulators 2 über den
Schaltkreis 9 zur Erzeugung von Modulations
signalen, der Verstärkungsfaktor des Verstärkers 7
durch den Schaltkreis 9 zur Erzeugung von Modula
tionssignalen geändert, derart, daß bei den
Bereichen des Augenhintergrundes, in denen der
Reflexionsgrad relativ hoch ist, der Ausgangs
pegel des fotoelektrischen Wandlersignals, das
aufgrund des reflektierten Lichtes des abtastenden
Laserstrahls erzeugt wird, kleiner wird, während,
wenn die Bereiche des Augenhintergrundes abgetastet
werden, in denen der Reflexionsgrad relativ niedrig
ist, der Ausgangspegel des fotoelektrischen Wandler
signals, das aufgrund des reflektierten Lichtes
des abtastenden Laserstrahls erzeugt wird, hoch gemacht
wird. Da die verbleibenden Teile die gleichen sind
wie in dem ersten Ausführungsbeispiel, werden sie
mit den gleichen Bezugszeichen versehen und
eine detaillierte Beschreibung weggelassen.
Wenn bei den oben beschriebenen zwei Ausführungs
beispielen die für die Modulation verlangte Raum
frequenz geringer als die ist, die für die Beobachtung
erlaubt ist (beispielsweise wird gewünscht, ein
Bild eines solch kleinen Teiles wie ein kleines
Blutgefäß so darzustellen wie es ist, aber das
Bild einer Papilla oder dergleichen soll behandelt
werden), dann kann eine Adresse des Speichers M
in Übereinstimmung zu der benachbarten Mehrzahl
von Bildelementen G gebracht werden. In diesem Fall
kann vorgesehen sein, wie beispielsweise in Fig. 7
gezeigt ist, daß die Adresse Nr. 1 des Speichers M
in Übereinstimmung mit den Bildern G 1, G 2, G 11 und
G 12, die Adresse Nr. 2 des Speichers M in Über
einstimmung mit den Bildelementen G 3, G 4, G 13 und
G 14 . . . und die Adresse Nr. 20 des Speichers M
in Übereinstimmung mit den Bildelementen G 89, G 90,
G 99 und G 100 gebracht werden und der Verstärker 7
wird durch die Information des Reflexionsgrades
gesteuert, der in den Adressen 1 bis 20 gespeichert
ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Art der
Übereinstimmung zwischen den Adressennummern des
Speichers M und den verschiedenen Bildelementen G
nicht auf die dargestellte Weise begrenzt ist.
Im Falle, daß nur die Bereiche des Augenhintergrundes
mit einer symmetrischen Eigenschaft beobachtet werden,
kann die Anzahl der Adreßnummern des Speichers M,
d. h. die Speicherkapazität verringert werden.
Weiterhin kann in dem Falle, daß die für die Modulation
verlangte Raumfrequenz für jeden Bereich des Augen
hintergrundes unterschiedlich ist, die korrespondierende
Beziehung zwischen den Adressennummern des
Speichers M und den Bildelementen G in Überein
stimmung mit dem Unterschied geändert werden.
Der Speicher M aus Fig. 7 kann verwendet werden,
wenn der Lichtmodulator 2 gesteuert wird.
In dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
ist es Voraussetzung, daß Daten (Informationen der
Lichtmenge der verschiedenen Bereiche des Augen
hintergrundes), die zuvor durch Berechnung
oder andere Mittel erhalten wurden, zuvor in
den Speicher M eingeschrieben wurden und dort
gibt es eine entsprechende Beziehung von 1 : 1
zwischen jedem Bereich des Augenhintergrundes
F und dem Bildelement G (Speicher M). Beispiels
weise tritt unter der Annahme, daß die Information
über den Reflexionsgrad der Papilla 12 von
Adresse Nr. X in Adresse Nr. Y des Speichers M
eingespeichert wird und die korrespondierende
Beziehung zwischen Papilla 12 und Bildelement G
unterbrochen ist, der Fall auf, daß der Schalt
kreis 9 zur Erzeugung von Modulationssignalen
den Verstärker 7 oder den Lichtmodulator 2 in
Übereinstimmung mit der Reflexionsgradinformation
einer anderen Adresse steuert, und zwar dahingehend,
daß der Reflexionsgrad als gering interpretiert
wird, obwohl er in Wirklichkeit groß ist, da
der abgetastete Bereich die Papilla 12 ist.
Wenn beispielsweise ein linkes Auge durch das
Muster eines rechten Auges beobachtet wird,
wird ein Bereich, der keine Beziehung mit der
Papilla 12 hat, dunkel, da die Position der
Papilla unterschiedlich ist. Daher sind das
erste und zweite Ausführungsbeispiel nur zur
Eliminierung eines festen Musters, wie Beleuchtungs
ungleichmäßigkeiten eines optischen Systems,
wirksam.
Weitere Ausführungsbeispiele werden beschrieben,
bei denen die Steuerung in Übereinstimmung mit
dem Reflexionsgrad jedes Bereiches des Augen
hintergrundes durchgeführt wird, ohne daß die
Voraussetzung der 1 : 1 Beziehung zwischen jedem
Bereich des Augenhintergrundes f und dem Bild
element G (Speicher M) besteht.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine Vorrichtung zur
Beobachtung des Augenhintergrundes mit Laserstrahl
abtastung entsprechend der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 8 sind mit dem ersten und zweiten Aus
führungsbeispiel übereinstimmende Teile mit
gleichen Bezugszeichen versehen. Der Bildspeicher M
des Schaltkreises 9 zur Erzeugung von Modulations
signalen umfaßt die Speicher M 1 und M 2. Die
Speicher M 1 und M 2 speichern in jeder ihrer
Adressen Daten eines Bezeichnungswertes I i
(i = 1 bis 100) zur Beziehung einer gewissen
Lichtintensität als Anfangswert. Eingangs- und
Ausgangsleitungen der Speicher M 1, M 2 sind mit
einem Speicherauswahlkreis 14 verbunden. Der
Speicherauswahlkreis 14 nimmt eine Steuerung derart
vor, daß bei Einschreiben von Daten in eine
gewünschte Adresse einer der Speicher, die Daten,
die in einer der gewünschten Adresse entsprechenden
Adresse gespeichert sind, aus dem anderen Speicher
entsprechend einem Synchronsignal ausgelesen
werden.
Wenn das Einschreiben in jede Adresse eines
Speichers und das Auslesen aus jeder Adresse
des anderen Speichers für ein Bild erfolgt ist,
steuert die Synchronsteuerschaltung 10 den
Speicherauswahlkreis 14 derart, daß Daten aus
dem einen Speicher ausgelesen werden und
Reflexionsgradinformationen R i , wie weiter unten
beschrieben wird, werden in jede Adresse des
anderen Speichers eingelesen.
Die Daten, die aus jeder Adresse eines der Speicher
M 1 und M 2 ausgelesen wurden, werden durch einen
D/A-Wandler 15 in Analogsignale umgewandelt
und einer Kehrwertschaltung 16 zugeführt. Die
Kehrwertschaltung 16 liefert als Ausgangssignal
ein Steuersignal mit einem Ausgangspegel K/I i ,
wobei mit dem Kehrwert des Bezeichnungswertes
I i entsprechend dem D/A-Wandlersignal multipliziert
wurde. Der Augenhintergrund wird bei der ersten
Abtastung mit einem Laserstrahlflecken mit einer
bestimmten Lichtintensität K/I i abgetastet. Das
reflektierte Licht des Laserabtaststrahles wird
von dem fotoelektrischen Wandlerelement 6 foto
elektrisch umgewandelt, dann vom Verstärker 7 ver
stärkt und dem Pufferverstärker 8 und einem
Multiplizierer 17 zugeführt. Das über den Puffer
verstärker 8 gehende fotoelektrische Wandler
signal wird durch einen Signalverarbeitungskreis
in ein Bildsignal umgewandelt.
Wenn der Reflexionsgrad jedes Bereiches des Augen
hintergrundes durch R i (i = 1 bis 100) repräsentiert
wird, wird die Intensität des reflektierten Lichts
des Abtastlaserstrahls R i · K/I i . Der Multiplizierer
17 dient dazu, eine Reflexionsgradinformation jedes
Augenhintergrundbereiches zu erhalten. Wenn eine
Ausbeute (gain) von der Laserlichtquelle 1
zum Verstärker 7 durch A repräsentiert wird und
wenn die Konstante K zu 1/A gewählt wird, erhält
der Multiplizierer 17 ein fotoelektrisches Signal
mit dem Wert R i /I i . Wenn das Produkt des foto
elektrischen Wandlersignals mit dem Wert R i /I i
und den Daten mit dem Bezeichnungswert I i er
halten wird, wird nur das Signal für die
Reflexionsgradinformation herausgezogen. Das Signal
für die Reflexionsgradinformation R i wird dem
Raumfilter 18 zugeführt. Das in diesem Ausführungs
beispiel verwendete Raumfilter 18 ist beispiels
weise in Fig. 9 gezeigt.
In Fig. 9 bezeichnen die Bezugszeichen 19 und 20
Verzögerungsleitungen zur Verzögerung der Signal
übertragung für einen Zeitraum, der für eine
horizontale Abtastperiode benötigt wird, 21 bis 26
bezeichnen Verzögerungsleitungen zur Verzögerung
der Signalübertragung für einen Zeitraum, der
für die Abtastung eines Bildelementes benötigt
wird und 27 bezeichnet eine Addierschaltung. Die
Verzögerungsleitungen 19 bis 26 und die Addier
schaltung 27 sind in einer in der Figur gezeigten
Weise miteinander verbunden. Wenn die Verzögerungs
leitung 22 mit einem betrachteten Bildelement
G(i, j) korrespondiert wird, werden der Addier
schaltung 27 Reflexionsgradinformationen benachbarter
Bildelemente G(i - l), j - l), G(i - l, j), G(i - l, j + l),
G(l - l, j), G(i, j + l), G(i + l, j - l), G(i + l, j) und
G(i + l, j + l) gemäß Fig. 10 zugeführt. Die Addier
schaltung erhält eine Reflexionsgradinformation
für das Bildelement G(i, j) durch Dividieren der
Bildzahl bzw. Bildanzahl neun durch die Reflexions
gradinformation.
Eine derart erhaltene Reflexionsgradinformation
jedes Bildelementes G wird einem A/D-Wandler 28
zugeführt, in ein digitales Signal umgewandelt
und dann in eine dem Bildelement entsprechende
Adresse eingegeben, das unmittelbar links über
dem betrachteten Bildelement liegt. Das Ergebnis
werden Daten, die in jeder Adresse des anderen
Speichers M gespeichert sind, in eine Reflexions
gradinformation zurückgeschrieben. Durch Wieder
holen des Wiedereinschreibvorganges pro Bild
wird die in jeder Adresse des Speichers gespeicherte
Reflexionsgradinformation in einen bestimmten
Wert umgewandelt. Auf diese Weise wird die Dichte
des Laserlichtfleckens zur Abtastung des Augen
hintergrundes in richtiger Weise in Überein
stimmung mit der Reflexionsgradinformation jedes
Augenhintergrundbereiches gesteuert und die
Papilla 12 und Makula 13 können sauber und richtig
auf einem Bildschirm dargestellt werden. Das
Raumfilter 18 kann solche großen Bilder wie die
der Makula 13 und der Papilla 12 durchlassen,
aber nicht ein kleineres Bild (beispielsweise das
Bild eines Blutgefäßes).
Da entsprechend diesem Ausführungsbeispiel die
Reflexionsgradinformation auch die reflektierte
Lichtmenge des Abtastlaserstrahls auf der Basis
der Beleuchtungsungleichmäßigkeiten des optischen
Systems enthält, kann die Ungleichmäßigkeit eines
Augenhintergrundbildes, die durch Ungleichmäßig
keiten des optischen Abtastsystems bewirkt werden,
verbessert werden.
Die Fig. 11 und 12 zeigen eine Vorrichtung zur
Beobachtung des Augenhintergrundes mit Laserstrahl
abtastung gemäß einem vierten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung. In diesem
Ausführungsbeispiel ist der Strahlenteiler 3
zwischen zwei Abbildungslinsen 5 angeordnet.
Das von dem Augenhintergrund f total reflektierte
Licht wird auf den fotoelektrischen Wandler 6
gelenkt, so daß die reflektierte Lichtmenge
effektiv verwendet werden kann. Anstelle der
Kehrwertschaltung 16 und des Multiplizierers 17
ist ein Schaltkreis 28 mit geknickter Kennlinie
zwischen Verstärker 7 und Raumfilter 18 ange
ordnet und ein Lasertreiber 29 wird in Überein
stimmung mit der geknickten Kennlinie nach
Fig. 12 gesteuert. In Fig. 12 bezeichnet X 1
einen Zwischenstufungsbereich, X 2 einen
hellen Abstufungsbereich und X 3 einen dunklen
Abstufungsbereich der Augenhintergrundbereiche.
Wenn ein fotoelektrisches Wandlersignal entsprechend
dem Zwischenstufungsbereich X 1 eingegeben wird,
ist die Ausgangsleistung des Schaltkreises 28
mit geknickter Kennlinie konstant, während
wenn ein fotoelektrisches Wandlersignal ent
sprechend dem hellen Abstufungsbereich X 2 ein
gegeben wird, wird die Ausgangsleistung des
Schaltkreises 28 mit geknickter Kennlinie ver
ringert. Wenn in ähnlicher Weise ein foto
elektrisches Wandlersignal entsprechend dem
dunklen Abstufungsbereich eingegeben wird,
wird die Ausgangsleistung des Schaltkreises
28 mit geknickter Kennlinie erhöht. Die Ausgangs
leistung des Schaltkreises 28 mit geknickter
Kennlinie wird dem Lasertreiber 29 über eine
Einzelbildverzögerungsleitung 30 zugeführt.
Gesteuert von der Ausgangsleistung steuert
der Lasertreiber 29 die Laserstrahllichtquelle
1 derart, daß bei Abtastung der hellen Papilla
12 die Intensitätsamplitude des Laserstrahls
relativ gering wird, während sie bei Abtastung
der dunklen Makula 13 vergleichsweise groß wird.
Der Grund, warum die Ausgangsleistung des Raum
filters 18, die vor einem Bild erhalten wurde,
durch Verwendung der Einzelbildverzögerungs
leitung verwendet wird, ist, daß, da das
Raumfilter 18 durch die Verwendung von Daten
des betrachteten Bildelementes und der acht
darumliegenden betrachteten Bildelemente ge
bildet wird, die Information eines Bildelementes,
das zeitlich später erhalten wird als das
betrachtete Bildelement, verlangt wird.
Da die Zeit zur Erhaltung eines Raumfilters
des betrachteten Bildelementes erhältlich ist
und der Verstärker 7, der Schaltkreis 28 mit
geknickter Kennlinie, der Lasertreiber 29 und
die Laserlichtquelle 1 streng gesehen auch als
Verzögerungselemente betrachtet werden können,
ist es tatsächlich um eine etwas kürzere Zeit
verzögert als die Einzelbildzeit.
Da entsprechend dem vierten Ausführungsbeispiel
die Lichtintensität durch Rückkopplung bei
jedem Einzelbild entsprechend einem festen
Muster eingestellt wird anstelle der Verwendung
des Reflexionsgrades jedes Augenhintergrund
bereichs, wird die Stabilität verbessert.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Beobachtung des Augenhinter
grundes mit Laserstrahlabtastung,
gekennzeichnet durch
eine optische Abtastvorrichtung (1 bis 6)
zur Abtastung und Beleuchtung eines Augen
hintergrundes mit einem Laserstrahlflecken,
wobei ein Beobachtungsbild des Augenhinter
grundes (f) in Übereinstimmung mit dem
an verschiedenen Bereichen des Augenhinter
grundes reflektierten Lichts des Abtast
laserstrahls aufgebaut wird und
durch einen Ausgangspegelregler (2, 9) für die automatische Regelung des Ausgangs pegels eines Bildsignals in Übereinstimmung mit einer Lichtmengeninformation der ver schiedenen Bereiche des Augenhintergrundes.
durch einen Ausgangspegelregler (2, 9) für die automatische Regelung des Ausgangs pegels eines Bildsignals in Übereinstimmung mit einer Lichtmengeninformation der ver schiedenen Bereiche des Augenhintergrundes.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lichtmengeninformation der
Reflexionsgrad der verschiedenen Bereiche
des Augenhintergrundes ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lichtmengeninformation
eine Information des reflektierten Lichts
des Abtastlaserstrahls aufgrund von Be
leuchtungsungleichmäßigkeiten der optischen
Abtastvorrichtung ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ausgangspegelregler einen
Lichtmodulator (2) und einen Schaltkreis (9)
zur Erzeugung von Modulationssignalen für
die Steuerung des Lichtmodulators (2) aufweist,
wobei der Schaltkreis (9) zur Erzeugung von
Modulationssignalen an den Lichtmodulator (2)
derart steuert, daß die Intensität des
ausgesandten Laserstrahls abhängig von dem
Reflexionsgrad der verschiedenen Bereiche
des Augenhintergrundes gemäß einer Reflexions
gradinformation, die zuvor in Übereinstimmung
mit dem Reflexionsgrad der verschiedenen
Augenhintergrundbereiche gespeichert wurde,
geändert wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ausgangspegelregler ein
fotoelektrisches Wandlerelement (6) zur
fotoelektrischen Wandlung des reflektierten
Lichts des Laserstrahls, einen Verstärker
(7) zur Verstärkung eines am Ausgang des
fotoelektrischen Wandlers (6) anliegenden
fotoelektrischen Wandlersignals und einen
Schaltkreis (9) zur Erzeugung von Modulations
signalen und zur Steuerung des Verstärkungs
faktors des Verstärkers (7) aufweist, wobei
der Schaltkreis (9) zur Erzeugung von Modula
tionssignalen den Verstärkungsfaktor derart
verändert, daß die Verstärkungsintensität des
ausgesandten Laserstrahls abhängig von dem
Reflexionsgrad der verschiedenen Augenhinter
grundbereiche unter Bezugnahme auf eine Re
flexionsgradinformation, die zuvor in Überein
stimmung mit dem Reflexionsgrad der Augenhinter
grundbereiche gespeichert wurde, geändert
wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ausgangspegelregler
nacheinander Daten erneuert, die zuvor in
einem Speicher gespeichert waren, in Re
flexionsgrade in Übereinstimmung mit dem
reflektierten Licht des Abtastlaserstrahls,
und automatisch den Ausgangspegel des Bild
signals in Übereinstimmung mit der Reflexions
gradinformation regelt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lichtmengeninformation
ein vorgegebenes Muster aufweist.
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