DE383335C - Roehrenwaermeaustauscher - Google Patents
RoehrenwaermeaustauscherInfo
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Classifications
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- F28F9/00—Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
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Description
883335
Bei Röhrenwärmeaustauschern, die mit salzhaltigem Wasser als Kühlwasser arbeiten, wird
vielfach, mit Rücksicht auf Korrosionssicherheit, eine elektrisch gut leitende Verbindung
zwischen den einzelnen Rohren und Rohrtragplatten verlangt. Wird die Abdichtung in den
Rohrplatten durch Einwalzen bewerkstelligt, so ist eine solche Verbindung von selbst gegeben.
Bei Abdichtung mittels Gummiringe oder mittels Schraubenstopfbüchsen mit elastischem
Packungsmaterial ist dagegen die Verbindung meist gar nicht vorhanden oder nur eine
mangelhafte. Es ist schon bekannt, diesem Alangel durch Einlage von metallischem oder
graphithaltigem Packungsmaterial abzuhelfen. Dabei bleibt aber der Widerstand der Verbindung
meist ein erheblicher, weil es sich für den Strom um zwei Übergänge handelt, nämlich
einmal um ilen übertritt vom Rohr auf den Verbindungsring, zweitens von diesem auf die
Platte. Diese beiden Stellen können zudem durch Verkrustung unter dem Einfluß des Seewassers
ihre Leitfähigkeit einbüßen. Da die in Betracht kommenden, die Korrosionen hervorrufenden
Ströme solche sehr geringer Spannung sind, so kann eine geringe Erhöhung des Widerstandes der \~erbindungssteile deren
Nutzen aufheben.
Es ist auch bekannt, eine unmittelbare Berührung zwischen Rohr und Rohrtragplatten
dadurch herzustellen, daf.i der Röhrenquerschnitt und die Bohrung nicht kreisrund, sondern
oval gestaltet werden und das Rohr nach dem Einführen in die Bohrung so viel verdreht
wird, bis ein Festklemmen eintritt, so daß also an zwei gegenüberliegenden Punkten metallische
Berührung auftritt. Diese Befestigungsart ist verhältnismäßig kostspielig.
Erfindungsgemäß bewirken nun besondere Mittel nur eine einseitige unmittelbare metallische
Berührung zwischen den Rohren und den sie aufnehmenden Rohrtragplatten. Dadurch wird die gewünschte metallische Berührung
auf einfache und billige Weise erreicht.
Als besondere Mittel kommen lediglich besondere Konstruktionsgestaltungen der einzelnen
Konstruktionselemente der Abdichtung in !■"rage.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen solcher
Konstruktionselemente veranschaulicht. Es ist: Abb. ι ein senkrechter Schnitt durch einen
Teil eines Rohres, eine dasselbe tragende Platte und eine Schraubenstopfbüchse mit elastischer
Packung,
Abb. ia ein Schnitt nach der Linie i"-ia (ler
Abb. i,
Abb. 2 ein der Abb. 1 entsprechender Schnitt durch eine zweite Ausführungsform
einer Anordnung mit Schraubenstopfbüchse,
Abb. 3 ein der Abb. 1 entsprechender Schnitt durch eine Ausführung, bei welcher zur Abdichtung
ein eingerollter elastischer exzentrischer Ring dient.
Abb. 4 zeigt diesen Ring in einer Seitenansicht und in einem senkrechten Schnitt in
dem Zustande vor dem Einrollen.
Abb. 5 zeigt in einem senkrechten Querschnitt und in einem Grundriß einen Dichtungsring
exzentrischer Form, der als Pakkungsring aus Asbestmasse bei einer Anordnung nach Abb. 2 und als Packungsring aus
Fiber in einer Bohrung nach Abb. 3 dienen kann.
Abb. 6 zeigt in einem senkrechten Querschnitt und in einer Draufsicht einen zylindrischen
Ring aus zusammendrückbarer Masse mit konzentrischer Bohrung, der einseitig schräg zur Achse abgeschnitten ist.
Bei der in Abb. 1 und ia gezeigten Stopfbüchsenabdichtung
ist die in einer Rohrtragplatte 3 vorgesehene Grundbohrung 1 gegenüber
einer Gewindebohrung 2 exzentrisch ver-
setzt. Das zusammendrückbare Packungsmaterial 4, welches beispielsweise eine Baumwollschnur
üblicher Form oder eine Asbestmasse sein kann, ist konzentrisch um das
Rohr 6 gelegt und wird durch die mit Gewinde versehene Hülse 5 zusammengepreßt. Das
Rohr 6 kommt damit in konzentrische Lage zur Gewindebohrung 2, und infolgedessen wird es
an der Stelle 7 einseitig an die Innenfläche der Bohrung 1, die es mit geringem Spiel umgibt,
angepreßt.
Bei Beibehaltung der üblichen zentrischen Ausführung der Stopfbüchsenpackungsräume
kann die Verteilung des Packungsmaterials derart vorgenommen werden, daß es in ungleich
starker Schicht das Rohr umgibt, so daß beim Anziehen der Packungshülse das Rohr
seitlich an die Innenfläche der Grundbohrung 1 der Tragplatte angedrückt wird. Abb. 2 zeigt
eine solche Stopfbüchsenabdichtung. Hier wird durch Einlegen einer größeren Menge von
Packungsmaterial oberhalb des Rohres 10 an Stelle ir als unterhalb desselben an Stelle 12
und nachheriges Zusammenpressen des Materials mit der Hülse 13 das einseitige Anpressen
des Rohres 10 an die Innenfläche der Grundbohrung 1 an der Stelle 14 erreicht.
Eine beabsichtigte, ungleichmäßige Pakkungsmaterialverteilung
wird am einfachsten durch Verwendung besonders hergestellter Packungsringe aus Asbestmasse, Gummi, Fiber
u. dgl. erreicht, denen man eine exzentrische Form gibt. Abb. 3 zeigt eine solche
Abdichtung mittels eines in einer Bohrung 26 der Tragplatte 3 eingerollten exzentrischen
Gummiringes 20. Abb. 4 zeigt die Form dieses Gummiringes 20 in dem Zustand vor dem Einrollen.
Dieser Ring hat eine dickste und diametral gegenüber eine dünnste Stelle mit gleichmäßigem Übergang von der einen zur
anderen. Die geringste Stärke dieses Ringes ist so gewählt, daß er an der dünnsten Stelle 21
durch das nachherige Einrollen noch so zusammengedrückt wird, daß trotz der Röhrauflage
in 22 eine genügende Dichtung erzielt wird.
Es können auch exzentrische Fiberringe verwendet werden, die nach dem Einführen in
die zylindrische Bohrung der Rohr tragplatte beim Inberührungkommen mit Wasser aufschwellen,
womit sowohl eine Abdichtung als auch eine einseitige Anpressung des Rohres an die Innenfläche der Bohrung der Rohrtragplatte
erzielt wird. Abb. 5 zeigt einen solchen Fiberring 23.
Der angestrebte Zweck wird auch erreicht durch Verwendung; von konzentrischen Ringen
aus zusammendrückbarem Material, beispielsweise aus Asbestmasse, wenn diese Ringe von
Hohlzylinderform wenigstens einseitig schräg zur Achse abgeschnitten werden, so daß nach
deren Zusammenpressung durch die Stopfbüchsenhülse, womit ein Umformen zu einem Zylinder mit zur Achse senkrechten Schnittflächen
erfolgt, auf der einen Seite des Rohres mehr Packungsmaterial liegt als auf der
anderen. Abb. 6 zeigt einen solchen zylindrischen Ring 24, der einseitig schräg zur
Achse abgeschnitten ist.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:ι. Röhrenwärmeaustauscher, bei dem die Rohre durch besondere Mittel in unmittelbare metallische Berührung mit den Wandungen der sie aufnehmenden Tragplattenbohrungen gebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß jene Mittel nur eine einseitige Berührung zwischen den Rohren und Rohrtragplatten bewirken.
- 2. Röhremvärmeaustauscher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundbohrung von Gewindestopfbüchsen in den Tragplatten zur Gewindebohrung dieser Büchsen so weit exzentrisch versetzt ist, daß die Rohre durch eine elastische Packung einseitig an die Innenfläche der Grundibohrung angepreßt werden.
- 3. Röhrenwärmeaustauscher nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Packungsmaterial, welches zum Abdichten der Rohre in Bohrungen der Tragplatten dient, in ungleich starker Schicht um die Rohre herum verteilt ist.
- 4. Röhrenwärmeaustauscher nach Patentanspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Abdichten dienende Material ein Ring ist, dessen Schnurstärke eine dickste und diametral gegenüber eine dünnste Stelle mit gleichmäßigem Übergang von der einen zur anderen aufweist.
- 5. Röhr en wärmeaustauscher nach Patentanspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Abdichten dienende Material ein zylindrischer Ring mit exzentrischer Bohrung ist. ■
- 6. Röhrenwärmeaustauscher nach Patentanspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Abdichten dienende Material ein zylindrischer Ring mit zentrischer Bohrung, aber zur Achse schrägem Schnitt der einen Stirnfläche ist, woraus · beim Zusammenpressen des Ringes in der Stopfbüchse ein exzentrischer Ring gepreßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW62449D DE383335C (de) | Roehrenwaermeaustauscher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW62449D DE383335C (de) | Roehrenwaermeaustauscher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE383335C true DE383335C (de) | 1923-10-12 |
Family
ID=7606581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW62449D Expired DE383335C (de) | Roehrenwaermeaustauscher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE383335C (de) |
-
0
- DE DEW62449D patent/DE383335C/de not_active Expired
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