DE3829484C2 - - Google Patents

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Reparatur und Beschichtung beschädigter Bordsteine und ähnlicher Formteile und eine Maschine zur Ausführung dieses Verfahrens.
Um Bordsteine zu reparieren, die Ausbrüche infolge physikalischer Einwirkungen aufweisen, wurde bisher ein Reparaturmittel mit Werkzeugen wie Kellen und Glätten auf den beschädigten Bordstein aufgebracht und die Form eines unbeschädigten Bordsteins nachmodelliert. Der Körper des Ausführenden wird dabei recht stark belastet, da die Arbeit an sich einen gewissen Kraftaufwand erfordert, dazu kniend ausgeführt wird und außerdem durch die unmittelbare Nähe zum Werkstoff ständig Spuren der gesundheitlich nicht unbedenklichen flüchtigen Bestandteile der üblicherweise verwendeten Kunstharz­ mörtel eingeatmet werden.
Da es sich bei Bordsteinen um industriell gefertigte Serienprodukte handelt, gleichen sich die einzelnen unbeschädigten Bordsteine untereinander sehr. Diese Gleichheit in der Form ist auch nach einer Reparatur anzustreben, ist jedoch bei einer Formung von Hand nur eingeschränkt erreichbar. Zudem liegt die aufgewendete Arbeitszeit pro Formteil naturgemäß um so höher, je sorg­ fältiger die Oberfläche von Hand modelliert wird. Verfahren und Maschinen zur Herstellung von Bordsteinen und ähnlichen Formteilen sind bekannt (DE-OS 14 59 690). Maschinelle Verfahren zur Ausführung von Reparaturarbeiten an Bordsteinen und Maschinen zur Ausführung dieser Verfahren konnten nicht ermittelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die körper­ lichen Belastungen bei der Ausführung der genannten Arbeit zu verringern, eine weitestgehende Gleichheit der reproduzierten Oberflächen der Bordsteine unter­ einander und mit der Form der unbeschädigten Bordsteine zu erreichen und die aufzuwendende Arbeitszeit pro Formteil zu erniedrigen.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird dabei in einen von einem Fahrwerk über entsprechende Druckmittel an den Bordstein gedrückten und an ihm entlangbewegten Formschlitten der Reparaturmörtel unter Druck einge­ bracht. Durch die Fortbewegung des Formschlittens wird der eingebrachte Reparaturmörtel von einem zum Form­ schlitten gehörigen, der gewünschten Bordsteinform entsprechenden Formteil überfahren und dabei geformt und glattgestrichen. Durch die Festlegung der Form mittels des Formteils gleichen sich die reparierten Oberflächen der Bordsteine weit mehr, als dieses bei Handarbeit möglich ist. Weiterhin ist die mögliche Arbeitsgeschwin­ digkeit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in erster Linie von der Geschwindigkeit der Zustellung und Ein­ bringung des Mörtels abhängig. Diese Faktoren lassen sich jedoch zeitlich so optimieren, daß die aufgewendete Arbeitszeit pro Formteil weit unter der bei Handbetrieb aufzuwendenden Zeit liegt. Dadurch, daß die Arbeiten des Auftragens und Glättens des Reparaturmörtels maschinell erfolgen, entfallen die oben genannten körperlichen Belastungen.
Eine Maschine zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in den Zeichnungen 1-5 dargestellt, wobei
Abb. 1 eine perspektivische Ansicht der gesamten Maschine,
Abb. 2 eine perspektivische Ansicht einer speziellen Ausführung eines Formschlittens,
Abb. 3 eine schematische Zeichnung einer Steuerung der Mischung und der Einbringung des Reparaturmörtels sowie des Vorschubs der Maschine,
Abb. 4 eine schematische Zeichnung einer Steuerung der Lenkung,
Abb. 5 eine schematische Zeichnung einer Vorrichtung zum Abheben des Formschlittens vom Bordstein darstellt.
Abb. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführung einer Bordsteinreparaturmaschine. Sie besteht im wesent­ lichen aus dem Fahrwerk (1) und dem Formschlitten (2). Der Formschlitten wird von dem um die beiden Achsen (3, 4) beweglichen, am Formschlitten an der Vorrich­ tung (6) elastisch aufgehängten und um die senkrechte Achse drehbaren Arm gezogen. Die Federbeine (5), die sowohl am Fahrwerk als auch am Formschlitten beweglich aufgehängt sind, drücken etwa aus der Richtung der Winkelhalbierenden des Winkels zwischen den beiden Flächen des Formschlittens auf die gemeinsame Kante dieser Flächen und damit den Formschlitten an den Bordstein. Die Komponente A des Reparaturmörtels wird in den auf dem Fahrwerk angebrachten Behälter (7) gefüllt, von dem sie mittels der Förderschnecke (8) in die Mischkammer (9) überführt wird. Über dem Auslaufrohr (10) ist ein Behälter (17) mit der meist flüssigen Komponente B des Reparaturmörtels ange­ bracht. Bei geöffnetem Ventil (11) fließt die Kompo­ nente B ebenfalls in die Mischkammer. Mit dem Dros­ selventil (12) läßt sich die Durchflußgeschwindigkeit und damit der Anteil dieser Komponente am Mischgut einstellen. In der Mischkammer befindet sich das vom Motor (13) angetriebene Mischwerk (14), durch das die beiden Komponenten einerseits miteinander vermengt, andererseits zur Preßschnecke (15) hinbewegt werden. Der Motor (16) der Förderschnecke (8) sowie das Ven­ til (11) werden von einem weiteren Ventil (18) ge­ steuert, das sich schließt, wenn die verschwenkbare Platte (19) durch den Druck des durch das Mischwerk bewegten Materials nach außen gedrückt wird. Ist nicht genug Material in der Mischkammer, um die Platte gegen den Druck der Ventilfeder zur Seite zu halten, öffnet das Ventil (18), stellt Ventil (11) auf Durch­ fluß, setzt den Motor (16) der Förderschnecke (8) in Gang und führt auf diese Weise die beiden Komponenten dem Mischwerk zu. Durch diese Anordnung ist eine stän­ dige materialbedarfsgerechte Mischung und eine ratio­ nelle Befüllung möglich.
Die vom Motor (20) angetriebene Preßschnecke (15) befördert den ihr vom Mischwerk zugestellten, nun fer­ tig gemischten Reparaturmörtel in die Druckkammer (21), in der er sich unter dem Druck der Preßschnecke gleichmäßig verteilt und durch die Vorwärtsbewegung der gesamten Maschine von einem Formeinsatz (22) in seiner endgültigen Form glattgestrichen wird. Der Formeinsatz (22) ist mit der Schraube (23) befestigt und kann gegen einen entsprechend geformten Einsatz ausgetauscht werden, um verschiedene Bordsteinprofile bearbeiten zu können. Die Bordsteinprofile unterschei­ den sich auf der der Straße zugewandten Seite im Win­ kel der senkrechten und waagerechten Flächen zuein­ ander, der Rundung des Übergangs zwischen diesen Flächen, der Tiefe sowie der Höhe. Einen Formschlitten, der diesen Verschiedenheiten anpaßbar ist, zeigt Abb. 2. Der Winkel ist durch Vorrichtungen (24, 25) einzu­ stellen. Jede dieser Vorrichtungen besteht aus einer an der waagerechten und einer an der senkrechten Flä­ che befestigten Platte, von denen jeweils eine mit einem zentrisch zur Achse (26) verlaufenden Langloch versehen ist und einer Feststellschraube. Zum Verän­ dern des Winkels werden die Schrauben gelöst, die bei­ den Ebenen des Formteils mit den dazugehörigen Druck­ kammerteilen (21) um die Achse (26) in den benötigten Winkel verschwenkt, der dann durch Festziehen der Schrauben fixiert wird. Das der Rundung des Bord­ steinprofiles entprechende Formblech (22) paßt sich, wenn es unter leichter Spannung mit der Schraube (23) befestigt ist, dem durch die beiden Ebenen vorgegebenen Winkel an.
Die beiden verschiebbar angeordneten Druckkammerverlän­ gerungen (27, 28) mit den daran befestigten Formblechen lassen eine Anpassung der Form an die Höhe und Breite des Bordsteins zu. Die Druckkammerverlängerung (27) wird dazu auf das erforderliche Maß hinaus- oder hin­ eingeschoben und mittels der an ihr befestigten Stan­ ge (29) in der Stangenführung (30) durch Festdrehen der Schraube arretiert.
Da die Höhe des zu bearbeitenden Teils der Bordsteine sich in der Praxis in ihrem Verlauf ständig ändert, ist es notwendig, daß die Höhe des beschichtenden Teils sich selbsttätig an die jeweils zu bearbeitende Höhe des Bordsteines anpaßt. Das ist konstruktiv dadurch ge­ löst, daß der mit der Druckkammerverlängerung (28) starr verbundene Arm (32) um die Achse (33) drehbar gelagert ist. Durch den Preßdruck in der Druckkammer wird die Druckkammerverlängerung (28) nach unten ausgefahren, bis sie auf dem waagerechten Untergrund aufläuft, der normalerweise die untere Begrenzung des zu bearbeitenden Teils des Bordsteines darstellt. Im weiteren Verlauf wird die Druckkammerverlängerung (28) vom Untergrund geführt, d. h. auf- und abbewegt. Um die Aufwärtsbewegung der Druckkammerverlängerung (28) zu erleichtern, wirkt dem Preßdruck eine Aus­ gleichsfeder (34) entgegen, die einerseits am Arm (32), andererseits an einem Gewindebolzen eingehängt ist, der in einer am Formschlitten befestigten Halterung sitzt. Durch die Mutter (36) kann der Federzug einge­ stellt werden. Um Absätze im Übergangsbereich zwischen den Formblechen der Druckkammerverlängerungen und dem darauf folgenden mittleren Formblech zu vermeiden, bil­ det die Hinterkante des mittleren Formblechs (22) eine Kurve. Der im vorderen Teil des Formschlittens be­ findliche Einsatz (37) paßt sich durch seine Form und mit Hilfe des durch die Federbeine ausgeübten Druckes der Lage des Bordsteins an und bestimmt damit die Lage des Formschlittens. Auch dieser Einsatz kann bei ei­ nem Wechsel des Bordsteinprofiles ausgetauscht werden. Durch seine Stärke kann die Schichtdicke des durch das nachfolgende Form- und Glättungsteil aufzutragenden Reparaturmaterials für unbeschädigte Teile des Bord­ steins bestimmt werden.
Nicht in den Zeichnungen aufgeführt ist eine aufwendi­ gere, aber flexiblere Möglichkeit, die Schichtstärke des Materials zu bestimmen. Dabei wird das hintere Teil des Formschlittens mit der Druckkammer und den Formblechen im Verhältnis zum vorderen Teil mit dem Einsatz in Richtung der Winkelhalbierenden des Winkels, den die beiden großen Flächen des Formschlit­ tens zueinander bilden, durch entsprechende Führungen und Stellschrauben verschiebbar gestaltet.
Der Einsatz (37) hat noch eine weitere Funktion da­ durch, daß er nach hinten verschoben werden kann und so die Druckkammer verschließt, damit das Auftragen des Reparaturmörtels stoppt und weitestgehend ein Herausfallen des in der Druckkammer befindlichen Materials beim Abheben des Formschlittens vom Bord­ stein verhindert. Die Verschiebung des Einsatzes (37) wird bewirkt durch Umlegen des Hebels (38) von dem aus dem Gleitbolzen (39) in das Langloch eines am Einsatz (37) befestigten, aus einem weiteren im Formschlitten befindlichen Langloch herausragenden Armes (40) greift.
Eine Möglichkeit einer Konstruktion eines Mechanismus zum Abheben des Formschlittens vom Bordstein zeigt Abb. 5. Die Federbeine (5) werden hier jeweils er­ setzt durch einen Zylinder (41), dessen Kolbenstange zum Formteil hin ebenfalls durch Federdruck beauf­ schlagt wird und am Formschlitten auf je einen Kipp­ hebel (42) wirkt, der, solange die Maschine Repara­ turmörtel aufträgt, auf den Formschlitten gepreßt wird. Jedem Zylinder ist eine Stange (43) angeordnet, die einerseits über eine Parallelführung (44) am Fahrwerk angelenkt ist, andererseits mit seinem Ende auf dem Formschlitten aufliegt, ohne die Bewegungen des Formschlittens zu beeinträchtigen. Die Stange (43) besitzt auf ihrer Oberseite eine Zahnung. Soll der Formschlitten abgehoben werden, beaufschlagt ein ge­ eignetes Druckmittel, beispielsweise Hydrauliköl, das durch Umschalten des Ventils (45) zufließen kann, den Kolben von der anderen Seite. Der Kipphebel dreht sich um die Achse (46) der Sperrhaken des Kipphebels (42), klinkt in die Zahnung der Stange (43) ein und drückt dessen über dem Formteil befindliches Ende auf die waagerechte Fläche desselben. Das Formteil wird abge­ hoben, und dabei ungefähr in seiner Stellung zur Senk­ rechten gehalten. Beim Aufsetzen des Formteils läuft der Vorgang sinngemäß umgekehrt ab.
Da die zu reparierenden Schäden an den Bordsteinen in ihrem Verlauf nicht die gleiche Menge Reparatur­ mörtel benötigen, um gefüllt zu werden, sollte die Maschine in der Lage sein, ihre Arbeitsgeschwindigkeit der Höhe des jeweiligen Schadens anpassen zu können. Eine hydraulische Regelung zur Lösung dieser Aufgabe wird aus Abb. 3 ersichtlich. In der Rücklaufleitung des Preßschneckenmotors (20) ist ein Drosselventil (47) eingebaut. Wird der Motor (20) stärker belastet, was der Fall ist, wenn die Druckkammer (21) und die Schäden am Bordstein mit Reparaturmörtel gefüllt sind, so entsteht ein relativer Druckabfall zwischen Motor (20) und Drosselventil (47). Dieser Druckabfall steu­ ert ein weiteres, in der Zulaufleitung zum Vorschub­ motor (48) sitzendes Drosselventil (49) auf, so daß dieser Motor (48) schneller läuft, die Maschine also schneller fährt. Befinden sich unaufgefüllte Schäden am Bordstein unter der Druckkammer, wird der Preß­ schneckenmotor (20) weniger belastet, der Druck vor dem Drosselventil (47) steigt an und regelt über das Drosselventil (49) die Geschwindigkeit des Vorschubmo­ tors (48) herab, bis die Schäden aufgefüllt sind. Parallel zum Drosselventil (49) liegt ein weiteres von Hand einstellbares Drosselventil (50), um die Grundgeschwindigkeit des Vorschubs einstellen zu können.
Da das Auslaufrohr (10) für den Reparaturmörtel sich nur über dem Einfülltrichter der Mischkammer (9) be­ finden darf, die Federbeine oder entsprechende Druck­ mittel einerseits in ihrer Ausfahrlänge begrenzt sind, andererseits in einem bestimmten Winkel zum Formteil stehen müssen, und zusätzlich die Bordsteine u. a. um Kurven verlegt sind, erscheint es notwendig, die Ma­ schine mit einer selbststeuernden Lenkung auszustatten, die in der Lage ist, das Fahrwerk in einem bestimmten Abstand parallel zum Bordstein fahren zu lassen, d. h. der Bordsteinfluchtlinie folgen zu können.
Eine Möglichkeit einer Regelung, die diesen Erforder­ nissen entspricht, ist in Abb. 4 dargestellt.
Eine Fühlerstange (51) ist einerseits am Formschlitten (2) in einer Halterung (52) beweglich eingehängt, an­ dererseits an einem Umlenkhebel (53) angelenkt. Dieser Umlenkhebel ist um die Achse (55) drehbar am Fahrwerk angebracht. Die andere Seite des Umlenkhebels wirkt über die Verbindungsstange (56) auf ein 4/3-Wegeven­ til (57). Dieses Ventil (57) ist an der Kolbenstange (58) eines doppelt wirkenden Hydraulikzylinders (59), der von diesem Ventil (57) gesteuert wird, befestigt. Der Zylinder (59) ist an einem Punkt am Fahrwerk (1) beweglich aufgehängt. Die Kolbenstange (58) wirkt über das Lenkgestänge (63) auf beide Vorderräder (62). Bewegt sich der Formschlitten (2) vom Fahrwerk (1) weg, was z. B. der Fall ist, wenn die Bordsteinflucht­ linie in Arbeitsrichtung gesehen nach rechts verläuft, bewegt die Fühlerstange (51) den Umlenkhebel (53), da­ mit die Verbindungsstange (56) und betätigt so das 4/3-Wegeventil (57) derart, daß der Kolben im Hydrau­ likzylinder (59) bezüglich der Fahrtrichtung nach vor­ ne bewegt wird und über die Kolbenstange (58) und das Lenkgestänge (63) die Vorderräder (62) in Richtung Bordstein lenkt. Dieser Vorgang erfolgt nur solange, bis das Ventil (57) durch die Bewegung der Kolbenstan­ ge (58) den Sperrzustand erreicht, d. h. durch die Kopp­ lung des 4/3-Wegeventils (57) an die Kolbenstange (58) verhält sich der Winkel der Auslenkung der Vorderrä­ der proportional zur Abweichung des Abstandes zwischen Formschlitten (2) und Fahrwerk (1) von derem mittleren Abstand zueinander. Bei einer Annäherung des Form­ schlittens (2) an das Fahrwerk (1) wird der Kolben im Zylinder (59) durch die beschriebene Vorrichtung nach hinten gedrückt. Die Vorderräder lenken folglich das Fahrwerk vom Bordstein weg.

Claims (11)

1. Verfahren zur Reparatur und Beschichtung beschädig­ ter Bordsteine und ähnlicher Formteile, gekennzeich­ net dadurch, daß in eine Aussparung eines Form­ schlittens, der von einem Fahrwerk an den Bordstein gedrückt und entlang der Bordsteinfluchtlinie be­ wegt wird, ein Reparaturmörtel druckbeaufschlagt eingebracht, zwischen Formschlitten und Bordstein verdichtet und durch die Vorwärtsbewegung von einem, der gewünschten Bordsteinform entsprechenden Teil des Formschlittens geformt und geglättet wird, wobei sich der Formschlitten durch seine Form, seine Auf­ hängung und durch den vom Fahrwerk über entsprechen­ de Druckmittel auf den Formschlitten wirkenden Druck der Lage des jeweils zu bearbeitenden Bordsteins anpaßt.
2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch,
  • - daß die Maschine ein Fahrwerk (1) und einen daran beweglich gekoppelten Formschlitten (2) besitzt,
  • - daß eine Aussparung im Formschlitten (2) auf den vom Bordstein abgewandten Seiten von einer Druck­ kammer (21) umgeben ist,
  • - daß auf dieser Druckkammer eine Schneckenpresse (15) aufsitzt,
  • - daß der bezüglich der Arbeitsrichtung vor der Aus­ sparung befindliche Teil des Formschlittens an seinen zum Bordstein hin gewandten Seite ganz oder teilweise der Form des Bordsteins entspricht,
  • - daß der bezüglich der Arbeitsrichtung hinter der Aussparung befindliche Teil des Formschlittens an seinem zum Bordstein hin gewandten Seiten der ge­ wünschten Form des Bordsteins entspricht,
  • - daß die Vorschubkraft vom Fahrwerk auf den Form­ schlitten übertragen wird durch einen seitlich am Fahrwerk angelenkten, um die in Längsrichtung des Fahrwerks liegende Achse (3) verschwenkbaren Arm, an dessen Ende eine um die senkrechte Achse (4) verschwenkbare Zugstange befestigt ist, die wiederum am Formschlitten dreidimensional ver­ schwenkbar angekuppelt ist oder durch eine ent­ sprechende Konstruktion, die dem Formschlitten hori­ zontale Bewegungen quer zur Fahrtrichtung sowie leichte Drehbewegungen erlaubt,
  • - daß sich zwischen Fahrwerk und Formteil Druckmit­ tel wie etwa Federn (5) oder dergleichen befinden, die den Formschlitten so an den Bordstein drücken, daß alle der Form des Bordsteins entsprechenden Teile des Formschlittens mit möglichst gleichem zum Bordstein hin wirkenden Druck beaufschlagt werden,
  • - daß das Fahrwerk gezogen, geschoben oder von einem eigenen Motor angetrieben wird,
  • - daß das Fahrwerk mit einer Lenkung ausgestattet ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Formteil und einem mit dem Lenkge­ stänge gekoppelten Stellglied (57) eine Stange (51) oder eine ähnliche bei Abstandsänderungen zwischen Fahrwerk und Formteil das Stellglied beaufschlagen­ de Vorrichtung angebracht ist, wobei das Stellglied auf einen die Lenkung steuernden Servomotor der­ art wirkt, daß aus einer Abweichung vom Nennabstand zwischen Formteil und Fahrwerk eine zum Nennabstand hin korrigierende Lenkbewegung erfolgt.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 2 oder 3, gekenn­ zeichnet dadurch, daß eine aus der Belastung des Schneckenpressenmotors (20) abgeleiteter Meßgröße über ein in der Versorgungsleitung des Vorschubmo­ tors (48) eingebautes Stellglied (49) die Drehzahl des Vorschubmotors (48) proportional zur Belastung des Schneckenpressenmotors (20) steuert.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekenn­ zeichnet dadurch, daß an dem Schneckenpressenge­ häuse ein in bekannter Weise aufgebauter Zwangs­ mischer (9) mit Antriebsmotor (13) angebracht ist, der auf seiner Oberseite eine Einfüllöffnung und an seiner an das Schneckenpressengehäuse angrenzen­ den Seite einen Durchbruch zur Schnecke besitzt.
6. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, daß auf dem Fahrwerk ein Behälter (7) mit einer Förderschnecke (8) und einem Förderschneckenmotor (16) angebracht ist, die über der Einfüllöffnung des Mischers endet und sich auf diesem Ende der Förder­ schneckenkammer ein Behälter (17) zur Aufnahme der zweiten Komponente befindet, dessen Auslaß durch ein entsprechendes Ventil (12) von Hand regelbar gehalten ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß ein Druckaufnehmer (19) an dem Mischergehäuse (9) angebracht ist, der bei Druckbeaufschlagung durch das Mischgut ein Stellglied (18) betätigt, das den Förderschneckenmotor (16) ausschaltet und ein im Auslaß des Behälters (17) für die zweite Kom­ ponente sitzendes Ventil (11) schließt und bei Nichtbeaufschlagung des Druckaufnehmers (19) den Förderschneckenmotor (16) anschaltet und das ge­ nannte Ventil öffnet.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 2-7, gekenn­ zeichnet dadurch, daß als Verlängerung der Druck­ kammer (21) mindestens ein in der Druckkammer teles­ kopartig verschiebbares Teil (27) mit daran befe­ stigtem Formteilabschnitt angebracht ist, das durch eine Vorrichtung, bestehend aus beispielsweise ei­ ner an dieser Druckkammerverlängerung (27) befestig­ ten Stange (29) und einer an der Druckkammer (21) befestigten Stangenführung (30) mit einer Feststell­ schraube oder durch eine von der Funktion her ähn­ lichen Vorrichtung fixiert werden kann.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 2-8, gekennzeich­ net dadurch, daß sich mindestens ein als Verlänge­ rung der Druckkammer wirkendes, in der Druckkammer verschiebbares Teil (20) mit daran befestigtem Formteilabschnitt auf einer durch eine entsprechende Führung festgelegten Bahn bewegen kann, wobei der druckkammerverlängernden Kraft, bewirkt durch den Druck in der Druckkammer eine Feder (34) entgegen­ wirkt, deren Spannung durch eine entsprechende Vor­ richtung (35, 36) einstellbar gehalten ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 2-9, gekenn­ zeichnet durch ein an dem dem Bordstein zugewandten Seiten des Vorderteils des Formschlittens anliegen­ des Formteil (37), das in Längsrichtung des Form­ schlittens verschoben und in seinen Endstellungen arretiert werden kann.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 2-10, gekenn­ zeichnet durch eine Vorrichtung zum Abheben des Formschlittens vom Bordstein mit folgenden Merkmalen:
  • - am Fahrwerk (1) sind über Parallelführungen (44) mindestens zwei über den Formschlitten ragende Stangen (43) angelenkt,
  • - die Stangen (43) sind auf ihrer Oberseite mit einer Zahnung versehen,
  • - die Stangen liegen so auf der Oberseite des Form­ schlittens auf, daß die Bewegungen des Formschlit­ tens nicht behindert werden,
  • - über den Stangen befinden sich um entsprechende am Formschlitten befestigte Halterungen schwenk­ bare Kipphebel (42) mit Sperrhaken an dem einen und Halterungen zur Befestigung von jeweils einem Hydraulik- oder Pneumatikzylinder am anderen Ende,
  • - zwischen diesen Halterungen und entsprechenden Halterungen am Fahrwerk befinden sich Hydraulik- oder Pneumatikzylinder (41), die durch Druckfe­ dern ausgefahren werden und dadurch den Formschlit­ ten an den Bordstein drücken,
  • - die Zylinder wirken bei Beaufschlagung gegen den Druck der Federn,
  • - die Sperrhaken rasten dabei in die Zahnungen der Stangen ein und pressen die Stangen auf die Ober­ seite des Formschlittens,
  • - die Steuerventile (45) der Zylinder befinden sich bei Nichtbeaufschlagung der Zylinder in Schwimm­ stellung.
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