DE382841C - Verfahren zur Herstellung von Hutunterformen fuer Damen-, Kinder- und Puppenhuete - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hutunterformen fuer Damen-, Kinder- und Puppenhuete

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DE382841C
DE382841C DER56910D DER0056910D DE382841C DE 382841 C DE382841 C DE 382841C DE R56910 D DER56910 D DE R56910D DE R0056910 D DER0056910 D DE R0056910D DE 382841 C DE382841 C DE 382841C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C3/00Miscellaneous appliances for hat-making, e.g. for making wire forms for hat-frames; Apparatus for changing the form or size of finished hats

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  • Woven Fabrics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hutunterformen für Damen-, Kinder- und Puppenhüte. Zusatz zum Patent 355668. Gemäß dem im Patent 355668 geschützten Verfahren wird aus einem mit Metallfäden durchzogenen Gewebe die Hutunterform unmittelbar .durch Verziehen und Biegen nach Kopf- und Randteil gestaltet. Es hat sich nun gezeigt, daß die Herstellung von Hutunterformen wesentlich schneller vor sich geht, wenn nicht vom Gewebe selbst ausgegangen werden muß, sondern dessen V erarl.eitern bereits ein daraus gefertigtes stumpenartiges Formstück in die Hände gegeben werden kann. Es wird daher gemäß der Erfindung, abweichend von dem Verfahren nach dem Patent 355668, das Gewebe zunächst in die Form eines Hutstumpens gepreßt und dieses vorgeformte Gewebestück durch Verziehen und Biegen nach Kopf- und Randteil zur Hutunterform umgestaltet. Diese Herstellung eines Halberzeugnisses hat weiter den Vorteil, daß der eigentliche Kopfteil der Hutunterform, für den sich ohnehin eine gewisse Regelmäßigkeit der Form herausgebildet hat, der Massenerzeugung in der gleichen Weise zugeführt werden kann wie bei den Hutstumpen aus dichtem Stoff, z_. B. aus Strohgeflecht, Filz o. dgl.
  • Hierbei ist es auch vorteilhaft, von vornherein dafür zu sorgen, daß das stumpenartig vorgeformte Gewebestück sich während der Fertigverarl-eitung nicht verändert. Zu diesem Zweck erhält das stunipenartige Gewet#estück eine strammsitzende Umhüllung nach seiner Unterkante zu.
  • Diese Umhüllung besteht aus einem nach Zonen teilbaren oder aus parallelen Haltestreifen zusammengesetzten Band aus hierzu geeignetem Stoff (:Mull, Stramin o. dgl.), das durch Heftnähte in Richtung der Mantelerzeugenden auf das stumpenartigvorgeformte Gewebestück aufgesetzt wird. Durch Entfernen eines oder mehrerer Haltestreifen wird dann von dein stumpenartigen Gewebestück so viel freigelegt, als zur Bildung des Randteils der Hutunterform erforderlich ist, und diesem dann durch Ziehen und Biegen die jeweils gewünschte Gestalt gegeben.
  • An einigen Ausführungsl:eispielen soll das Verfahren gemäß der Erfindung näher erläutert werden, dessen einzelne Maßnahmen in der Zeichnung veranschaulicht sind.
  • Aus dein in Abb. i dargestellten Gewebe finit durchgezogenen \letallfäden a nach dein Hauptpatent wird ein hutstumpenartiges Formstück A gepreßt (Abb. 2). Dieses F@rinstück A erhält dann eine seinen unteren Teil umgebende Hülle aus einem Band B aus hierzu geeignetem Stoff (Mull, Stramin o. dgl.) (Abb. 3), das durch Schlitzung oder L öcherung in schmale Haltestreifen b zerlegt und mittels Nähte c in Längsrichtung auf dem vorgeformten Gewebestück A angeheftet wird (Abb. d.). In dieser Gestalt kommt das Halberzeugnis zur eigentlichen Verarbeitung.
  • Die Verarbeitung dieses Hall:erzeugnisses vollzieht sich in der Weise, daß durch '\Vegnahine von Haltestreifen b der Hülle B zuvor festgehaltene Teile des stumpenartig vorgeformten Gewebestücks A freigemacht werden und der so geschaffene Rand d (Abb. 5) durch Ausziehen und Biegen in eine gewünschte Form übergeführt wird (Abb. 6 bis 8). Hierbei verhindern die verbleibenden Haltestreifen b ein Ausweiten des Kopfteiles der fertigen Hutunterform heim Tragen derselben.
  • Insbesondere entstehen die einzelnen Hutformen nach Abb.6 bis 8 aus dein Halberzeugnis nach Abb. .I wie folgt: Die Toqueform nach Abb.6 wird durch Beseitigung der unteren Haltestreifen b und Unirollung des Randes d nach oben erzeugt.
  • Bei der Ballonform gemäß Abb. ; werden sämtliche Haltestreifen bis auf den untersten entfernt, und der Kopfteil der Hutunterform wird entsprechend ausgebaucht.
  • Abb. 8 zeigt einen Hut mit abwärts gebogener Krempe, der aus dem Halberzeugnis nach Abb. 4. dadurch geschaffen wird, daß die o'-eren und unteren Haltestreifen b weggenommen werden und etwa nur der mittlere verbleibt, der dann wieder das Ausweiten des Kopfteils verhindert.

Claims (3)

  1. PATRNT-ANSPRi'CFIR: i. Verfahren zur Herstellung von Hutunterformen für Damen-, Kinder- und Puppenhüte aus einem von Metallfäden durchzogenen Gewebe nach Patent 355668, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gewebestück in die Form eines Hutstumpens (A) umgepreßt und dieses vorgeformte Ge-«-e!@estück durch einfaches Verziehen und Biegen nach Kopf- und Randteil zur Hutunterform unigestaltet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das stumpenartig vorgeformte Gewel?estück (A) auf seinem für die Bildung des Randes bestimmten Teil mit einer aus einzelnen Haltestreifen (b) bestehenden Hülle (B) umkleidet und die Haltestreifen durch Längsheftnähte (c) finit dein vorgeformten Gewebestück (A-) ver'.unden werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bildung des Randteils (d) der Hutforen die die Hülle (B) bildenden Haltestreifen (h) entsprechend der gewünschten Gestaltung des Hutrandes teilweise entfernt werden.
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