DE3820145C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/18—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags the inflatable member formed as a belt or harness or combined with a belt or harness arrangement
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gassack-Aufprallschutzsystem
für einen Insassen eines Kraftfahrzeuges nach dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Herkömmliche Gassack-Aufprallschutzsysteme sind oft sehr
aufwendig und teuer gestaltet.
So sind bei den Gassack-Aufprallschutzsystemen gemäß der
DE-OS 22 27 959 und der GB 13 32 051 spezielle Auslösevor
richtungen, die im Kraftfahrzeug fest installiert sein
müssen, von Nöten.
Aufgabe dieser Erfindung ist es deshalb, ein relativ
unkompliziertes, einfach zu installierendes und preis
günstiges Gassack-Aufprallschutzsystem anzugeben, das
allen Fahrzeuginsassen, für die ein eigener Sicherheits
gurt vorgesehen ist, sicheren Schutz vor Unfallverletzun
gen im Kopf-Brustbereich bietet.
Diese Aufgabe wird durch die in den Kennzeichenteil des Patent
anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 die vorgesehene Anordnung des Gassack-Aufprall
schutzsystems in betriebsbereitem Zustand in
einer Draufsicht,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel in einer Schnittdar
stellung.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Gassack-Aufprallschutz
system 1 von schräg-vorne dargestellt. Das Gassack-Auf
prallschutzsystem ist dabei in betriebsbereitem Zustand der
art am Sicherheitsgurt 2 befestigt, daß es sich vor dem
oberen Brustbereich des Insassen befindet.
Eine gestrichelte Kreislinie deutet die Lage und Form des
nach der Aktivierung aufgeblasenen Gassackes an.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch ein Gassack-Aufprall
schutzsystem. Im Inneren eines Gehäuses, das aus einem
Gehäuseboden 11 und einem Gehäusedeckel 12 besteht,
ist der Auslösemechanismus angeordnet. Dieser weist zwei
nebeneinander an der Gehäusewand befestigte Umlenkrollen
4 und zwei oberhalb dieser angeordnete Umlenkrollen 5
auf, deren Abstand zueinander jedoch wesentlich größer
ist. Diese letztgenannten Umlenkrollen 5 sind mit
ihrer Drehachse 13 über Halteelemente 6 mit zwei
ineinander gesteckten Buchsen 14 verbunden, in deren
Innerem eine Druckfeder 7 angeordnet ist. Die beiden
Umlenkrollen 5 werden somit durch die Druckfeder 7
in einem bestimmten Abstand zueinander gehalten. Zwi
schen den nach oben vorragenden Teilen der Halteelemente
6 ist ein Piezozünder 8 befestigt, dessen Zünddraht
15 so gestaltet und befestigt ist, daß er duch den Ge
häusedeckel 12 hindurch mit dem darüber angeordneten
Treibsatz 9 in Wirkverbindung steht. Der aus Treib
stofftabletten bestehende Treibsatz 9 wird von dem
auf ein kleinstmögliches Maß zusammengefaltenen Gas
sack 10 , der mit dem Gehäusedeckel 12 verbunden
ist, umschlossen. Der Gehäuseboden 11 ist zum Zwecke
der erleichterten Montage abnehmbar gestaltet.
Das hier beschriebene Gassack-Aufprallschutzsystem funk
tioniert wie folgt: Bei der Montage wird der Sicherheits
gurt 2 durch die Einführlippen 3 in das Gehäuseinnere
und unter Bildung einer Schlaufe um die Umlenkrollen
4 und 5 geführt. Dabei stützt sich der Sicherheitsgurt 2
mit seiner einen Seite auf den stationär befestigten
Umlenkrollen 4 und mit seiner zweiten Seite auf den
gegeneinander verschiebbar angeordneten Umlenkrollen
5 ab. Zur Erleichterung der Montage erfolgt die Be
festigung des Piezozünders 8 nachträglich. Nach
dem Aufsetzen des Gehäusebodens 11 befindet sich
das Gassack-Aufprallschutzsystem in einem betriebs
bereitem Zustand.
Bei einem durch einen Unfall verursachten Aufprallstoß
mit entsprechender Härte werden durch die ruckartige
Straffung des Sicherheitsgurtes 1 die beiden Umlenk
rollen 5 der Federkraft der Druckfeder 7 entgegen
wirkend aufeinander zubewegt. Nach Überschreitung eines
durch die jeweilige Stärke der Federkraft vorbestimmten
Druckes wird automatisch der Piezozünder 8 aktiviert
und damit zugleich auch der Treibsatz 9 gezündet.
Das Füllen und Entleeren des Gassackes 10 erfolgt
sodann in der dem Stand der Technik gemäßen Weise.
Unabhängig von der hier gezeigten Ausführungsform kann
der Auslösemechanismus auch getrennt von der Treibsatz-
9 Luftsack- 10 Baueinheit an einer anderen Stelle
beispielsweise im Schloß- oder Aufrollbereich, angeord
net sein.
Claims (12)
1. Gassack-Aufprallschutzsystem für einen Insassen eines Kraftfahr
zeugs, bei dem der Gassack am Sicherheitsgurt (2) vorzugweise
in Brusthöhe des Insassen angeordnet ist, und bei dem ein Aus
lösemechanismus vorgesehen ist, der durch eine bei einem Unfall
an dem Sicherheitsgurt wirksam werdende Zugkraft nach Überwin
dung einer gegebenen Federkraft aktiviert wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gassack-Aufprallschutzsystem (1) ein Gehäuse
(11, 12) aufweist und daß eine Befestigungsvorrichtung des Gehäu
ses (11, 12) am Sicherheitsgurt (2) mehrere Umlenkrollen (3 bis 5)
aufweist, die derart angeordnet sind und über die der durch das
Gehäuse (11, 12) verlaufende Sicherheitsgurt (2) derart geführt
ist, daß das Gehäuse (11, 12) am Sicherheitsgurt (2) verschiebbar
gehalten ist.
2. Aufprallschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslösemechanismus (5 bis 8) zwei gegen die Kraft einer
Feder (7) gegeneinander bewegliche Umlenkrollen (5) aufweist.
3. Aufprallschutzsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß bei Bestätigung des Auslösemechanismus (5 bis 8) ein
aus Treibstofftabletten bestehender und in Wirkverbindung mit
dem Gassack (10) stehender Treibsatz (9) aktiviert wird.
4. Aufprallschutzsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Treibsatz (9), Gassack
(10) und Auslösemechanismus (5 bis 8) als Baueinheit ausge
bildet sind.
5. Aufprallschutzsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche
1-3, dadurch gekennzeichnet, daß Treibsatz (9) und Gassack
(10) als Baueinheit, getrennt vom Auslösemechanismus angeord
net sind.
6. Aufprallschutzsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslösemechanismus an einem Schloß des Sicherheitsgur
tes (2) angeordnet ist und mit der Treibsatz-, Luftsack-Bau
einheit (9, 10) durch einen elektrischen Leiter verbunden ist.
7. Aufprallschutzsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslösemechanismus im Bereich einer Aufrollvorrichtung
des Sicherheitsgurtes (2) angeordnet und mit der Treibsatz-,
Luftsack-Baueinheit (9, 10) durch einen elektrischen Leiter
verbunden ist.
8. Aufprallschutzsystem nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Auslösemechanismus (5 bis 8) einen Piezozün
der (8), der in Wirkverbindung mit den gegeneinander abgefeder
ten Umlenkrollen (5) steht, aufweist.
9. Aufprallschutzsystem nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auslösemechanismus (5 bis 8) im
Inneren eines aus Kunststoff oder Leichtmetall bestehenden
Gehäuses, das mit Einführlippen (3) zur Führung des Sicher
heitsgurtes (2) versehen ist, angeordnet ist.
10. Aufprallschutzsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche
1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösemechanis
mus (5 bis 8) innerhalb einer um ihn geführten Schlaufe des
Sicherheitsgurtes (2) liegt, und der Sicherheitsgurt (2)
im Gehäuseinneren an einer ersten fixierten Umlenkrolle (4)
umgelenkt, über zwei einander gegenüberliegende verschieb
bare abgefederte Umlenkrollen (5) des Auslösemechanismus
(5 bis 8) geführt und anschließend über eine zweite fixierte
Umlenkrolle (4) abermals umgelenkt wird.
11. Aufprallschutzsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche
1-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufprallschutzsystem
(1) derart zerlegbar gestaltet ist, daß eine nachträgliche
Montage auf einem bereits installierten Sicherheitsgurt ohne
Schwierigkeiten möglich ist.
12. Aufprallschutzsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß Gehäuseboden (11) und Gehäusedeckel (12) des Gehäuses von
einander trennbar gestaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19883820145 DE3820145A1 (de) | 1988-06-14 | 1988-06-14 | Airbag-rettungssystem fuer insassen von kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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|---|---|
| DE3820145A1 DE3820145A1 (de) | 1990-01-11 |
| DE3820145C2 true DE3820145C2 (de) | 1990-05-03 |
Family
ID=6356477
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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