DE379702C - Zusammenlegbarer Kastensprechapparat - Google Patents
Zusammenlegbarer KastensprechapparatInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B25/00—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
- G11B25/04—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Kastensprechapparate, deren Raumbedarf für ilen Transportzweck verringert werden
kann, sind bekannt. Bei diesen bekannien Apparaten ist aber diese Einschränkung des
Raumbedarfs nicht bis zum erreichbaren Mindestmaß durchgeführt, außerdem sind sie zumeist
mit zu komplizierten Konstruktionen und einer zu beschwerlichen Herstellungsart verknüpft.
ίο Nach der Erfindung sind diese Nachteile
dadurch vermieden, daß das Gehäuse des Spreehapparates mit einem abnehmbaren
Deckel und Boden versehen ist und die Seitenwände derart zusammenklappbar sind, daß sie
nach dem Zusammenklappen übereinanderliegen. Auch der Deckel und der Boden, die j
die Seitenwände in auseinandergeklapptem \ Zustande festhalten, können einfach oiler j
mehrfach zusammengeklappt werden. j
Auf der Zeichnung sind verschiedene Aus- ! führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes '
dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Sprechapparat j schaubildlich, Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht j
desselben, Abb. 3 zeigt den abgenommenen Deckel von oben gesehen, Abb. 4 zeigt die zusammengeklappten
Seitenwände, Abb. 5 und 6 ; zeigen in auseinandergeklapptem und teilweise j
zusammengeklapptem Zustand eine andere | Ausführungsform. Weitere Ausführungs- !
formen sind in Abb. 7 bis 12 dargestellt, j Abb. 13 ist eine schaubildliche Ansicht des j
auseinandergenommenen Sprechapparates, wobei die verschiedenen Teile des Sprechappa- \
rates in einem Koffer untergebracht sind. Zur Verdeutlichung ist angenommen, daß der }
Koffer durchsichtig ist und daß die verschie- ' denen in ihm enthaltenen Teile übereinander
untergebracht sind, ohne sich zu berühren. Die Seitenwände 1, 2, 3, 4 des Sprechapparatkastens
sind bei 5 zu zweien gelenkig miteinander verbunden: sie können aus einem j
Stück hergestellt werden, aus einer Blech-, ! Holz-, Leder-, Hartpappenplatte oder aus an- i
derem ähnlichen Material. Sie können innen mit einer Schicht aus gummiertem Gewebe
o. dgl. versehen werden. Die Ränder 6, 7 des Herstellungsbleches o. dgl. überdecken sich
\ und sind durch Niete 8 oder auf andere Art miteinander verbunden.
Eine Seitenwandung 2 ist mit rostartigen Durchbrechungen 9 zum Heraustreten der
Schallwellen versehen. Statt einer derartigen Rostanordnung kann man auch andere längliche
Öffnungen geeigneter Form vorsehen, die beispielsweise mit Holz oder anderen Leisten
überdeckt werden können.
Der Deckel.10 ist abnehmbar auf die Seitenwände i, 2, 3, 4 aufgesetzt, nachdem sie auseinandergeklappt
sind (Abb. 1). Er trägt den Plattenteller 11, der durch einen unter dem
; Deckel abnehmbar angebrachten Alotor 12 gedreht
wird.
j Der Boden 13 des Kastens ist ebenfalls abnehmbar auf die Seitenwände 1, 2, 3, 4, nachdem
sie auseinandergeklappt sind, aufgesetzt 6g und hält in dem Deckel 10 die Wände in diesem
Zustand fest, so daß das Zusammenklappen während des Gebrauches verhindert ist.
In der Seitenwand 3 ist ein Loch zum Durchführen einer zum Aufziehen des
Motors 12 dienenden Kurbel 14. Der an seinem Ende die Schalldose 16 tragende Tonarm
15 ist mit seinem anderen Ende bei 17 in
die Wand 4 des Kastens eingesetzt bzw. an sie angesetzt und führt in das Innere des
Kastens.
Der beschriebene Sprechapparat arbeitet in folgender Weise: Der Motor 12 wird mittels
der Kurbel 14 in Lauf gesetzt, so daß sich der Plattenteller 11 dreht. Die von der Membran
erzeugten Schallwellen werden durch den Tonarm 15 in den Kasten 1, 2, 3, 4 geführt und
treten durch den Rost 9 aus.
lTm den Sprechapparat auseinanderzunehmen,
ist es nur erforderlich, den Tonarm 15 abzunehmen, den Deckel 10 und den
Boden 13 mit dem Motor zu entfernen und sodann die vier Seitenwände aufeinanderzuklappen,
wie Abb. 4 zeigt. Dann erhält man einen Sprechapparat von geringster Raumbeanspruchung.
Der Wiederaufbau des Sprechapparates erfolgt sehr einfach in umgekehrter Reihen-
folge; in wenigen Augenblicken ist der Apparat betriebsbereit.
Der Motor 12 kann anstatt unter dem Deckel 10 auch am Boden 13 oder an einer der
Seitenwände abnehmbar befestigt sein.
Die Mittel, die Einzelteile des Sprechapparates zusammenklappbar zu gestalten, können
sehr verschiedener Art sein.
Bei der in Abb. 5 dargestellten Einrichtung bestehen die beiden einander gegenüberliegenden
Seitenwände 2 und 4 je aus zwei bei 20, 2i gelenkig miteinander verbundenen
Teilen. Abb. 6 zeigt, wie das Zusammenklappen dieser Teile erfolgt.
Man kann auch, wie Abb. 7 und 8 zeigen, zwei der Seitenwände, nämlich 1 und 3, des
Kastens aus Metallplätten herstellen, während die beiden anderen Seitenwände, 2 und 4, aus
schmiegsamem Material, z. B. Leder, bestehen.
Der Sprechapparatkasten bildet in diesem Fall eine Ziehharmonika.
Man kann auch jede einzelne Seitenwand des Kastens aus einem verstellbaren Gitter ,
herstellen, bestehend aus untereinander gelenkig verbundenen Diagonalstangen 24 und
Seitenstangen 25. Das ganze Gestell wird mit irgendeinem schmiegsamen Stoff, z. B.
Sämischleder, bedeckt.
Diese Ausführungsform kann auch insofern noch vereinfacht werden, als jede Wand aus
nur zwei Diagonalstäben 26 hergestellt wird, die bei 27 aneinandergelenkt sind. Die Diagonalstäbe
zweier benachbarter Wände sind zu je zweien bei 28 aneinandergelenkt. Das Gerippe
oder Gestell wird auch in diesem Fall mit einer schmiegsamen Hülle 30 überdeckt.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die zusammenklappbaren
Teile des Kastens gelenkig miteinander verbunden sind. Man kann sie aber auch abnehmbar aneinander anbringen, derart,
daß man die einzelnen Teile Stück für Stück abnehmen und die abgenommenen Stücke dann aufeinanderschichten kann.
Der Sprechapparat nimmt nach der Zusammenfaltung einen sehr kleinen Raum ein
und kann leicht in einem kleinen Koffer 35 transportiert werden, wie in Abb. 13 dargestellt
ist. Man erkennt in dieser Abbildung die um ihre mittleren Scharniere 20, 21 umgelegten
Seitenwände 2 und 4 des Gehäuses, zusammengedrückt zwischen den beiden anderen Seitenwänden 1 und 3, wie es bereits
an Hand der Abb. 5 und 6 auseinandergesetzt worden ist.
Der Boden 13 und der Deckel 10 sind ebenfalls
je zur Hälfte um ihre mittleren Scharniere 36 und 37 übereinandergeklappt. Der Motor 12, die Handkurbel 14, der Tonarm 15,
die Schalldose 16 und ein Kästchen 40 für verschiedene Zubehörteile sind in dem Raum
zwischen den zusammengefalteten Organen ij 2, 3, 4, 10 und 13 und den Seitenwänden des
Koffers 35 untergebracht. Die Schallplatten 11 sind zwischen dem Deckel des Koffers und
einer Leiste 42 untergebracht. Die Abb. 13 zeigt die auf das äußerste reduzierte Raumbeanspruchung
des demontierten Apparates.
Claims (6)
- P ATENT-AN SPRÜCHE:ι. Zusammenlegbarer Kastensprechapparat, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (10) und der Boden (13) des Kastens oder Gehäuses abnehmbar und dessen Seitenwände (1, 2, 3, 4) derart zusammenklappbar sind, daß sie nach dem Zusammenklappen übereinanderliegen. ·
- 2. Sprechapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (10) und der Boden (13) des Gehäuses, die die Seiienwände in auseinandergeklapptem Zustand festhalten, zwecks weiterer Raumverringerung zusammenklappbar sind.
- 3. Sprechapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Seitenwände (2, 4) des Gehäuses je aus zwei aneinandergelenkten Teilen bestehen, so daß das Gehäuse harmonikaartig zusammenfaltbar ist (Abb. S und 6).
- 4. Sprechapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende starre Wände (1,3) des Gehäuses durch Bahnen weichen Stoffes (2, 4) miteinander verbunden sind, so daß die beiden starren Wände aufeinandergelegt werden können (Abb. 7 und 8).
- 5. Sprechapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Gehäuses aus Lenkstangen (24,25) zusammengesetzt sind, die verstellbare Parallelogramme bilden, wobei eine Hülle weichen Stoffes (30) das Metallgestell umgibt (Abb. 9 bis 12).
- 6. Sprechapparat nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1, 2, 3, 4), die einzelnen Teile derselben, des Deckels (10) und des Bodens (13) sowie der Motor (12), der Tonarm und der Plattenteller abnehmbar aneinander angebracht sind, so 'daß man diese Organe Stück für Stück leicht abnehmen und die einzelnen Stücke übereinander und aneinander schichten kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG55989D DE379702C (de) | Zusammenlegbarer Kastensprechapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG55989D DE379702C (de) | Zusammenlegbarer Kastensprechapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE379702C true DE379702C (de) | 1923-08-27 |
Family
ID=7131203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG55989D Expired DE379702C (de) | Zusammenlegbarer Kastensprechapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE379702C (de) |
-
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- DE DEG55989D patent/DE379702C/de not_active Expired
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