DE378290C - Verfahren zur synthetischen Herstellung von Stickstoff-Wasserstoff-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur synthetischen Herstellung von Stickstoff-Wasserstoff-Verbindungen

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DE378290C
DE378290C DEH85263D DEH0085263D DE378290C DE 378290 C DE378290 C DE 378290C DE H85263 D DEH85263 D DE H85263D DE H0085263 D DEH0085263 D DE H0085263D DE 378290 C DE378290 C DE 378290C
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/04Preparation of ammonia by synthesis in the gas phase
    • C01C1/0405Preparation of ammonia by synthesis in the gas phase from N2 and H2 in presence of a catalyst
    • C01C1/0417Preparation of ammonia by synthesis in the gas phase from N2 and H2 in presence of a catalyst characterised by the synthesis reactor, e.g. arrangement of catalyst beds and heat exchangers in the reactor
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Description

  • Verfahren zur synthetischen Herstellung von Stickstoff-Wasserstoff-Verbindungen. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur synthetischen Herstellung von Stickstoff-Wasserstoff-Verbindungen nach dem Kontaktverfahren, wobei die Kontaktmasse in kolloidaler Form benutzt wird. Es ist bekannt, kolloidale Kontaktmassen zu verwenden, außerdem hat man auch schon vorgeschlagen, Kontaktmassen verschiedener Art während der Reaktion zu bewegen, um eine Beschleunigung der Reaktion und bessere Ausbeute zu erzielen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Reaktion zwischen Stickstoff und Wasserstoff in einer Plausonschen Kollöidmühle unter Anwendung von mäßigem Druck und mit oder ohne äußere Wärmezufuhr erfolgt.
  • Das Verfahren kann beispielsweise wie folgt ausgeübt werden Bimsstein, Diatomit oder ein anderer poröser' Körper, der entweder indifferent ist oder auch selbst als Kontaktsubstanz wirkt, wird z. B. mit einer Platinchloridlösung getränkt, zur Trocknung gebracht und in bekannter Weise bis zur vollständigen Entfernung des Chlors einer '\7'asserstoffreduktion unterworfen. Die Masse wird dann mit einer Lösung von Ammoniumwolframat übergossen und das Ganze wiederum bis zur Trockne eingedampft. Die so hergestellte Masse wird kurze Zeit bei hoher Temperatur geglüht und in einer Pulvermühle zu feinstem Pulver gemahlen.
  • Dieses Pulver wird dann in eine Plausonsche Kolloidmühle (vrgl. Chemiker-Zeitung =gao, S. 555) mit oder ohne Dispersionsmittel gebracht, wo die Masse mit sehr großer Umlaufsgeschwindigkeit in die Kolloidform übergeführt wird. Gleichzeitig mit dem Kolloidmahlen wird das Stickstoff-M'asserstoff-Gemisch eingeführt, und die Vereinigung des Stickstoffs und Wasserstoffs gelingt bei Drucken bis hinunter zu 1o bis 3o Atm. und häufig, ohne daß äußere Wärmezufuhr nötig ist; es genügt vielfach die durch die Zerkleinerung der Masse erzeugte Wärmemenge.
  • Um durch die rasche Bewegung der Gase eine Fortführung der Kontaktmasse aus den Mühlen zu verhindern, schaltet man zweckmäßig mehrere derartige Zerkleinerungsvorrichtungen hintereinander. Hierbei geht nur der erste Apparat mit der angegebenen Geschwindigkeit unter gleichzeitiger Einleitung des Stickstoff-Wasserstoff-Gemisches im bekannten Verhältnis, während die dahinter geschalteten Apparate eine etwas geringere Geschwindigkeit besitzen.
  • Man kann auch zweckmäßig zuerst mehrere derartige Mühlen parallel schalten, derart, daß das Reaktionsprodukt mit den noch unveränderten Gasen aus dem ersten Satz Mühlen in einen Absorber und von diesem in den zweiten Satz Mühlen von der gleichen Anzahl geleitet wird. Die Zahl der Mühlen der einzelnen Sätze wird sich dann später zweckmäßig vermindern, weil die Gase mehr und mehr in Ammoniak umgewandelt werden. Durch Verringerung der Zahl der Mühlen wird die Gasgeschwindigkeit in sämtlichen Gruppen im wesentlichen gleich gehalten, auch wenn die Gasmenge selbst sich naturgemäß verringert.
  • Sollte die Kontaktsubstanz allmählich von dem ersten - Apparat in den anderen übergeführt sein,, so braucht man nur das Gasgemisch in entgegengesetzter Richtung durch die Apparatur zu leiten, wobei natürlich auch die Umlaufsgeschwindigkeit in entsprechender Weise zu ändern ist.
  • Durch die überaus feine Verteilung des Kontaktkörpers, die stets wechselnde Oberfläche und die innige Berührung der Gasmoleküle mit den feinsten Teilchen der Kontaktmasse wird praktisch eine überaus große Oberfläche geschaffen, an der die Berührung des Gasgemisches mit der Kontaktmasse vor sich geht. Die Kontaktmasse erhält eine bisher unerreichte aktive Form, wodurch es ermöglicht wird, das Verfahren bei relativ sehr niedrigem Druck und bis zur vollständigen Abwesenheit von zugeführter äußerer Wärme nur mit der entstehenden mechanischen Wärme durchzuführen.
  • An Stelle der zusammengesetzten Kontaktsubstanzen können auch geeignete einheitliche Körper benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur synthetischen Herstellung von Stickstoff -Wasserstoff -Verbindungen nach dem Kontaktverfabren, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in einer schnellaufenden Plausonschen Kolloidmühle, in die zuvor der pulverförmig verteilte Katalysator mit oder ohne Dispersionsmittel eingebracht ist, unter Anwendung von mäßigem Druck und mit odm ohne äußere Wärmezufuhr erfolgt.
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