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Signalvorrichtung für Kraftfahrzeuge o. dgl. Die Erfindun g; l:ezielit
sich auf eine tönende Si-IIalvorriclittlng für Kraftfahrzeuge, die durch die von
der Verbrennungskraftmaschine erzeugte @aug«-irl:unh unter Zwischenschaltung einer
durch eine durchlochte Biegehaut unterteilten Kammer l;eeinflußt wird. Die Erlindunr
besteht ini besonderen darin, daß die Verbin (lungsorgane der Kainnier finit der
Maschine und mit dein Tongeber auf der eilten Seite der hieg;ehaut liegen, deren
andere Seite unter dein Druck der Außenluft steht, wobei (las den Tongeber beeinflussende
Ventil auf einer die Biegehaut durchdringenden Stange angeordnet ist und durch die
Saugwirkung der -Maschine auf seinem Sitz gehalten wird. Die Abliel;ung des Ventils
kann entweder von Hand durch unmittelbaren Zug an der Stange oder auch unter dem
F_influß der Außenluft erfolgen.
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Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung; in verschiedenen
Ausführttngsl:eispielen dargestellt: Abb. i zeigt eine Signalvorrichtung finit einer
unter dein Einfloß der Außenluft stehenden Ventilsteuerung.
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Ahb. 2 ist eine von Hand bedienbare Ventils1 etierung;.
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Abb. 3 veranschaulicht eine zweite, abgeänderte Ausfiihrungsfotni
der SignalvorrichtltIlg.
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Abb..I stellt die Ventilsteuerung im vergrößerten Maßstabe und ini
Mittelschnitt nach Abb. 3 dar.
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Die Signalvnrrichtung l:estelit aus einem litipenähnlichen Körper
i, dessen Stinimorgan 2 umgekehrt zu denen der gewöhnlichen Drucklufthupen eingesetzt
ist. Die Hupe ist durch eine Saugleitung 3 mit der Kammer verbunden, durch welche
auf weiter unten erläuterte Weise eine Verbindung zwischen (ler Leitung 3 und einer
Leitung 4. hergestellt «-erden kann. Diese letztere führt gemäß Abb. i zu einer
Ventilvorrichtung 28, die einerseits durch eine Leitung 30 mit einem Saugluftbehälter
31 und anderseits durch eine Leitung 29 mit dein Saugrohr 32 der Kraftinaschine
in Verbindung steht, so daß bei normalem :Maschinengang vom Saugrohr 32 her, dagegen
hei ungenügendem Saugdruck der Maschine vorn Behälter 3: her die Signalvorrichtung
in Tätigkeit gesetzt werden kann. Die Hilfsmittel zu einer diesbezüglichen selbsttätigen
LTinsteuerung zwischen den Leitungell 30 und 29 bilden nicht den Gegenstand
vorliegender Erfindung.
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Gemäß Abb. 3 führt die ofenerwähnte Leitttllg .1 unmittelbar zum Sangrohr
32 der Maschine.
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Die einfachste Ausführungsform der den Gegenstand der Erfindung bildenden
Schaltvorrichtung zeigt Abh. 2.
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Gemäß derselben ist die doppelkegelige Kannher 3 durch eine Biegehaut
c-i in zwei Räume unterteilt. Von dem in der Zeichnung rechts liegenden Raum zweigen
die bereits genannten Leitungell3 und d. ab, von denen die letztere mittels einer
Verschraubung verstellbar ist und einen Ventilsitz i, für ein gegebenenfalls unter
dein Druck einer Feder 13 stehendes -Ventil ii bildet. Dieses Ventil sitzt
an eitler die Haut 6 durchsetzenden Stange 1d., die voll einer beliebigen, nicht
dargestellten Handsteuerung beeinflußt wird. Der links liegende Raum der Kalniner
steht durch die Öffnung 7 mit der freien Luft in Verbindung. Die Kammer ist durch
Bolzen 8 nebst Mutter 9 an einem geeigneten Teil io des Fahrzeuges befestigt. Der
Bolzen 8 kann dabei gleichzeitig als Führung für die Ventilstange 1d dienen.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In dein in Abb. 2
dargestellten Ruhezustand der Ventilvorrichtung ist die Saugwirkung der Maschine
bzw. des Behälters 31 zur Hupe hin durch (las Ventil i i unterbrochen. Zwecks Abgabe
eines Signals wird die Stange 1d. von Hand nach links herausgezogen, wodurch (las
Ventil i i von seinem Sitz abgehoben und die Saughift des Behälters 3 auf die Hupe
I wirksam wird. Da auf die Außenseite der Haut 6 die freie Luft einwirkt, wird die
Haut 6 sich je nach der Größe des Unterdrucks nach der Ventilseite hin durchbiegen
und die Öffnung der Leitung 3 mehr oder weniger abschließen, so (laß durch die Biegehaut
eine gleichmäßige Saugwirkttng und damit ein gleichmäßiger Signalton erhalten wird.
Nach Freigabe der
Stange rd. kehrt die Vorrichtung unter dem Druck
der Außenluft in ihre Ruhelage zurück.
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Bei der Schaltvorrichtung nach Abb. i ist die Ventilstange rd. mit
einer Längsbohrung r7 versehen und mit einer Hilfsbiegehaut 15 verbunden. Die Rückseite
dieser Haut 15 steht über eine Leitung i8 mit einer Steuerungsvorrichtung i9 in
Verbindung. Letztere enthält einen unter Federwirkung stehenden Druckknopf 2o, dessen
Ventilteil 21 beim Niederdrücken den Zutritt der Außenluft zur Leitung 18 und zur
Rückseite der Haut 15 unterbricht. Die Wirkungsweise ist hier folgende: Solange
der Druckknopf 2o sich in der angehobenen Stellung befindet, wird durch den Motor
Außenluft aus dem Rohr 32, der Leitung 29, dem Ventil 28, der Leitung rt, der Bohrung
17, der Leitung 18 und der Steuervorrichtung i9 angesaugt. Der Druck der Außenluft
beeinflußt dabei die Haut T 5 und bewirkt, daß das Ventil i i die Leitung 3 von
der Leitung .4 abschließt. Wird der Knopf 2o niedergedrückt, so bewirkt die Maschine
eine Luftverdünnung in dein nunmehr abgeschlossenen Raum zwischen der Haut 15 und
der Vorrichtung i9. Die Verdünnung hinter der Haut hat zur Folge, daß der höhere
Druck vor der Haut diese nach links steuert, wodurch das Ventil i i von seinem Sitz
abgehol,en wird. Nunmehr ist der Außenluft der Weg über die Leitungen 3, 4 zum Saugrohr
32 geöffnet, und es wird beim Durchströmen zur Leitung 3 hin ein Signal erzeugt.
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Während die vorbeschriebene Anlage durch Unterbrechung des Zutritts
der Außenluft arbeitet, ist in Abb.3 und d. eine Ausführungsform gezeigt, die die
Signalgebung durch Zutretenlassen der freien Luft auslöst.
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Hier ist die Steuervorrichtung (Abb. 3) so ausgebildet, daß im Ruhezustand
der Teller 21 des Knopfes 2o den Zutritt der Luft zur Leitung 18 abschließt, während
bei niedergedrücktem Knopf die Luft durch Kanäle 22 in die Leitung 18 eintreten
kann.
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Die Haut 25, die der Haut 15 der vorl;eschriebenen Ausführung entspricht,
steht auf der der Leitung 18 abgewendeten Seite unter dem @ Druck der Außenluft,
die durch nach außen und innen offene Schlitze 27 eines Zwischenringes 26 zutreten
kann. Ferner ist die Bohrung 17 der Ventilstange rd zum Ventil i i hin zu einer
kleinen Bohrung 24 verengt.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Solange der Druckknopf
2o die Außenluft von der Leitung 18 abschließt, wird durch die Saugwirkung der Maschine
links von der Haut 25 ein Unterdruck erzeugt, der bewirkt, daß die Haut 25 sich
nach links durchbiegt und das Ventil i i gegen den innen liegenden Sitz in dem einstellbaren
Rohr der Leitung 4 drückt. Nach NI iederdriicken des Knopfes 2o strömt die
Außenluft in die Leitung 18 ein und erzielt einen Druckausgleich auf beiden Seiten
der Haut 25. Nunmehr kann die auf das Ventil i i einwirkende Ansaugung dasselbe
von seinem Sitz abheben, worauf infolge der verschiedenen Durchströmwiderstände
zwischen der kleinen Bohrung 24 und der Leitung 3 die Luft durch die Hupe angesaugt
wird. Nach Freilassen des Knopfes 2o wird die Leitung 18 wieder entlüftet und hierdurch
das Ventil i i geschlossen. Die Feder 13 begünstigt hier wie auch bei der vorbeschriebenen
Ausführung den Schluß des Ventils i i.