DE378142C - Rollenlager, insbesondere fuer Feldbahnwagen - Google Patents

Rollenlager, insbesondere fuer Feldbahnwagen

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Publication number
DE378142C
DE378142C DEB105147D DEB0105147D DE378142C DE 378142 C DE378142 C DE 378142C DE B105147 D DEB105147 D DE B105147D DE B0105147 D DEB0105147 D DE B0105147D DE 378142 C DE378142 C DE 378142C
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DE
Germany
Prior art keywords
roller bearings
rail vehicles
light rail
bracket
bearing
Prior art date
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Expired
Application number
DEB105147D
Other languages
English (en)
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HANS BANDION
Original Assignee
HANS BANDION
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Publication date
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Publication of DE378142C publication Critical patent/DE378142C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AWl 5. JULI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE
(B ι os 14η IIj sod)
Hans Bandion in Wien. Rollenlager, insbesondere für Feldbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom 28. April 1922 beansprucht.
Es sind bereits Rollenlager in Vorschlag
gebracht worden, bei welchen die Teile der Büchse zur Vermeidung der sonst gebrauchliehen Verbindungsmittel beim Einsetzen in den Tragbügel durch diesen zusammengepreßt werden. Um dies zu ermöglichen, muß der Bügel ein bestimmtes Profil erhalten, um das Anpressen der Deckel bewirken zu können. Die Ersparnis an Verbindungsmitteln wird hierdurch zum großen Teil wieder aufgehoben.
Die Erfindung bezweckt, das Rollenlager' unter Vereinfachung der Bauart so auszubilden, daß ein glatter Bügel verwendet werden kann, alle üblichen Verbindungsmittel entfallen und, abgesehen von den Rollen, sämtliche Bestandteile aus Blech (Walzeisen) hergestellt werden können.
Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen Büchse und Tragbügel je ein die Lappen der ίο Lagerdeckel umschließender, an den Flanschen der Lagerdeckel anliegender, federnder Rahmen eingesetzt ist, dessen im mittleren Teile hohl liegende Querleisten unter dem Druck des Bügels durchgebogen werden und infolgedessen die Deckel an die Büchse pressen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in Abb. ι in Ansicht mit abgenommenem Lager-
ao deckel, in Abb. 2 in Draufsicht, in Abb. 3 im Vertikalschnitt dargestellt. Abb. 4 zeigt den Rahmen in Ansicht.
Auf der Welle 1 laufen die Rollen 2, welche von der aus den schmiedeeisernen Lageras schalen 3, 3' gebildeten zweiteiligen Büchse umschlossen sind. Mit 4 sind die Dichtungen zwischen den Lagerschalen bezeichnet. Die gleichfalls aus Schmiedeeisen gepreßten Lager- , deckel 5, 5', welche mit ihren Flanschen die i Büchse umfassen, sind mit Lappen 6, 6' versehen. Zwischen denselben verläuft der glatte schmiedeeiserne Bügel 7. Dieser kommt nicht j in unmittelbare Berührung mit der Büchse, \ sondern drückt auf je einen rechteckigen, gleichfalls aus Blech ausgestanzten Rahmen 8, 8', der zwischen Bügel und Büchse eingesetzt ist und die Lappen der Lagerdeckel umschließt. Die Querleisten der an den Deckelflanschen anliegenden Rahmen, welche den Druck des Bügels übernehmen, liegen im mittleren Teile hohl und werden infolgedessen durchgebogen. Infolge der hierdurch auftretenden Verkürzung in der Querrichtung pressen die Rahmen die Lagerdeckel an deren Flanschen dicht an die Büchse, so daß jede andere Verbindung durch Schrauben, Keile usw. sowie alle Gewinde, Muttern u. dgl. entfallen können. Es ist selbstverständlich, daß die Bauart gemäß der Erfindung auch bei Lagern angewendet werden könnte, wo anstatt der Rollen Schalen zur Verwendung kommen.
Außer den erwähnten Vorteilen besitzt das Lager gemäß der Erfindung den Vorzug, daß es bis auf die Rollen aus Blech (Walzeisen), und zwar infolge der einfachen Formen der Gehäuseteile und des Bügels, aus Abfallstücken hergestellt werden kann. Die Herstellung der Büchse aus Schmiedeeisen schafft auch die Möglichkeit, die Laufflächen der Lagerschalen zu härten bzw. die stärker beanspruchte obere Lagerschale ohne großen Kostenaufwand nach Abnutzung auszuwechseln.
Gegenüber den Lagern, welche Gußteile aufweisen, ergibt sich der für die Praxis überaus wichtige Vorteil, daß trotz der starken
• Beanspruchungen, welchen Feldbahnwagen, Muldenkipper usw. durch Stöße, Entgleisungen,
! Umstürzen ausgesetzt sind, kein Brechen der Lager, sondern höchstens ein Verbiegen eintreten kann, welcher Schaden an Ort und Stelle leicht behoben werden kann.
Es entfallen somit der bekanntlich außerordentlich große Verbrauch an Lagerersatzteilen, die Außerdienststellung von Wagen wegen Lagerbruches und die nur in Werk-Stätten durchführbahren, nicht zuletzt infolge notwendiger Bahntransporte höchst kostspieligen Reparaturen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rollenlager, insbesondere für Feldbahnwagen, gekennzeichnet durch je einen die Lappen (6, 6') der Lagerdeckel (5, 5') umschließenden, zwischen Büchse und Tragbügel (7) eingesetzten, an den Flanschen der Lagerdeckel anliegenden, federnden Rahmen (8), dessen im mittleren Teil hohl liegende Querleisten unter dem Druck des Bügels durchgebogen werden und infolgedessen die Deckel an die Büchse pressen, go so daß alle üblichen Verbindungsmittel entfallen und, abgesehen von den Rollen, sämtliche Bestandteile aus Walzeisen hergestellt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB105147D 1922-04-28 1922-06-07 Rollenlager, insbesondere fuer Feldbahnwagen Expired DE378142C (de)

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DE378142C true DE378142C (de) 1923-07-05

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DEB105147D Expired DE378142C (de) 1922-04-28 1922-06-07 Rollenlager, insbesondere fuer Feldbahnwagen
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DE (2) DE378142C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2613120A (en) * 1949-01-31 1952-10-07 Lanvermeyer Julius Housing for antifriction bearings

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2613120A (en) * 1949-01-31 1952-10-07 Lanvermeyer Julius Housing for antifriction bearings

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DE382717C (de) 1923-10-05

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