DE377688C - Vorrichtung zum Vergleich der den beiden Augen eines Beobachters dargebotenen Helligkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Vergleich der den beiden Augen eines Beobachters dargebotenen Helligkeiten

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DE377688C
DE377688C DEZ13207D DEZ0013207D DE377688C DE 377688 C DE377688 C DE 377688C DE Z13207 D DEZ13207 D DE Z13207D DE Z0013207 D DEZ0013207 D DE Z0013207D DE 377688 C DE377688 C DE 377688C
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spectrum
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prisms
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vergleich der den beiden Augen eines Beobachters dargebotenen Helligkeiten. Die Erfindung betrifft eine im Hauptpatent 350455 beschriebene Vorrichtung zum Vergleich der den beiden Augen eines Beobachters dargebotenen Helligkeiten, die mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Spektrums verbunden ist.
  • Nach der Erfindung wird ein Prismensystem vorgesehen, um das Spektrum parallel den Linien gleicher Wellenlänge in zwei Teile zu zerlegen; es wird ferner eine Einstellvorrichtung angeordnet, durch die das Zerlegungsverhältnis dieser beiden Teile verändert werden kann, und schließlich wird die Anordnung der beiden Markensysteme so gewählt, daß in Jeder der beiden Hälften eines binokularen Beobachtungsinstrumentes eines der beiden stereoskopischen Halbbilder der beiden Markensysteme, wobei nach Belieben entweder die Markensysteme oder ihre Halbbilder greifbar angeordnet sein können, gleichzeitig mit dem aus einem jener beiden Teile des Spektrums erziehen Farbengemisch sichtbar ist. Eine derart ausgebildete Vorrichtung kann z. B. dazu benutzt werden, das Spektrum eines glühenden lsörpers in z«-ei Teile von gleich heller Farbeinmischung zu zerlegen, wobei das Kriterium für das @'erhältnis der den beiden Augen zugeführten Helligkeiten, wie im Hauptpatent auseina?idergesetzt ist, die Art der wahrgenomineuen, gegenseitigen Bewegung der Markensvstenie bildet.
  • Ist die Vorrichtung mit einem optischen System ausgestattet, das @-on dein Spek:rutn ein reelles Bild entwirft, so wird zur Zerlegung des Spektrums zweckmäßig ein Prisma gewählt, dessen Hauptschnitt ein gleichseitiges Dreieck bildet und das in bezug auf die Bildebene jenes optischen Systems derart angeordnet ist, daß sein Hauptschnitt auf den Linien gleicher Wellenlänge senkrecht steht, daß es ferner jenem System eine Seite zukehrt, die dessen Bildebene parallel ist, und daß die dieser Seite gegenüberliegende Kante des Prismas finit dem Bild des Spektrums 7,usammenfällt. Dabei empfiehlt es sich, um die Linien gleicher Wellenlänge geradlinig zu erhalten, in bekannter Weise einen Spalt von geeigneter Form zu wählen.
  • Vorteilhaft wird ferner zur Erzeugung des Spektrums ein System von Prismen mit konstanter Ablenkung vorgesehen und das zur Zerlegung des Spektrums in zwei Teile dienende Prismensystem fest angeordnet. Die Einstellvorrichtung zur Veränderung des Zerlegungsverhältnisses dieser beiden Teile wirkt dann also auf jenes System von Prismen mit konstanter Ablenkung ein, derart, daß jede Betätigung der Einstellvorrichtung eine Verschiebung des Spektrums in seiner Ebene, senkrecht zu den Linien gleicher Wellenlänge, zur Folge hat.
  • Soll die Vorrichtung zur Temperaturbestimmung eines glühenden Körpers dienen., so wird zweckmäßig die Anzeigevorrichtung, die mit der Einstellvorrichtung zur Veränderung des Zerlegungsverhältnisses der beiden Teile des Spektrums gekuppelt ist, derart ausgebildet, daß jeweils diejenige Temperatur angezeigt wird, die dem eingestellten Zerlegungsverhältnis entspricht. Die richtige Teilung der Skala der Anzeigevorrichtung kann empirisch ermittelt werden, indem die Vorrichtung auf einen glühenden Körper von der Art desjenigen, zu dessen Temperaturbestimmung sie dienen soll, gerichtet wird und für verschiedene Temperaturen des Körpers diejenige Teilungslinie des Spektrums aufgesucht wird, bei der die den beiden Augen des Beobachters dargebotenen Farbengemische gleich hell erscheinen. Eine solche Vorrichtung kann also, streng genommen, nur zur Temperaturbestimmung desjenigen Körpers Verwendung finden, für den sie geeicht ist. Eine allgemeinere Verwendung läßt sich dadurch ermöglichen, daß die Skala der Anzeigevorrichtung auswechselbar angeordrie: wird.
  • In Abb. i und 2 ist eine `'orrichtung zur Bestimmung der Temperatur eines glühende:i Körpers dargestellt. Abb. i ist ein wagerechter Schnitt durch die `-orrichtung, Abb.2 veranschaulicht die zum Helligkeitsvergleich erforderlichen Marken und die in Abb. i nur schematisch angegebene Antriebsvorrichtung zum Antrieb der einen Marke im Aufriß.
  • @-"ori einem glühenden Körper hausgesandte Lichtstrahlen gelangen durch den in der Brennebene eines Kollimators liegenden Spalt a1, durchsetzen zunächst das Objektiv a' dieses Kollimators und alsdann zwei wie bei einem Spektralapparat mit fester Ablenkung angeordnete Prismen b1 und b'. Diese Prisnien sind je um eine Achse Z drehbar und durch eine Mikrometereinrichtung so miteinander gekuppelt, daß sie beim Antrieb der Mikrometereinrichtung mittels eines Triebknopfes c stets eine gleiche Drehung, aber im entgegengesetzten Sinne, erfahren. I)ie 2Nt.;-krometereinrichtung enthält eine Gewindespindel cl, die auf einer Grundplatte d drehbar gelagert ist, die auch den Prismen b1 und b2 als Lagerplatte dient. Die Spindel cl drückt gegen einen mit dem Prisma b2 fest verbundenen Arm b3, gegen den sich ein mit dem Prisma b1 fest verbundener Arm b1 stützt. Damit die Bewegung der Prismen zwangläufig wird, wirkt dem durch die Gewindespindel cl ausgeübten Druck der Druck einer Feder c' entgegen, die einen Stift c3, der an der Grundplatte d verschieblich so gelagert ist, daß seine Achse mit der der Gewindespindel cl zusammenfällt, gegen den Arm b4 drückt. Dabei zeigt ein an der Grundplatte d befestigter Zeiger dl an einer nach Temperaturen bezifferten Skala c4, die auf einer auf der Gewindespindel cl befestigten Trommel aufgetragen ist, die jeweils eingestellte Stellung der Prismen b1 und bz an. Damit von dein durch die Prismen erzeugten Spektrum ein reelles Bild entsteht, ist hinter dem Prisma b' eine Sammellinse e angeordnet. Hinter dieser Sammellinse, und zwar unmittelbar vor ihrer Brennebene, befindet sich eine weitere Linse f. Zwischen dem Prisma b2 und der Sammellinse e sind zwei Marken ml und m2 (vgl. Abb. 2) angeordnet. Die Marke in'- ist an einem mit der Grundplatte d fest verbunden zu denkenden Rahmen d° so befestigt, daß ihre Spitze in der Mitte des Gesichtsfeldes liegt. Die Marke m' ist parallel zur Gewindespindel cl verschieblich angeordnet. Sie sitzt zu diesem Zweck fest auf einer Spindel g, die an dem Rahmen (d° verschieblich gelagert ist und mittels einer Schubstange g1 und einer Kurbelscheibe g2 (s. Abb. i) durch ein Handrad h eine hin und her gehende Bewegung erfahren kann. Zum Antrieb der Kurbelscheibe 9 2 könnte z. B. auch ein Uhrwerk Verwendung finden. Um das von den Prismen b1 und b2 erzeugte Spektrum parallel den Linien gleicher Wellenlänge in zwei Teile zu zerlegen, ist hinter der Linse f ein Prisma i; dessen Hautschnitt ein gleichseitiges Dreieck bildet, so angeordnet, daß sein Hauptschnitt auf den Linien gleicher Wellenlänge senkrecht steht, daß ferner die der Linse f zugewandte Seite i' des Prismas i auf der optischen Achse der Linse f senkrecht steht, und daß die dieser Seite gegenüberliegende Prismenkante i° mit (lern von den Linsen e und f entworfenen, reellen Bild des Spektrums zusammenfällt. Das Prisma i bewirkt, daß das Bild des Spektrums nicht in der durch die Linsen e und f bestimmten Bildebene zustande kommt, sondern infolge Spiegelung an je einer der beiden Prismenseiten i2 und i3 entsteht je auf der anderen dieser beiden Seiten ein Teilbild des Spektrums, wobei die beiden entstehenden Teilbilder durch die Prismenkante i° voneinander getrennt sind. Hinter dem Prisma i sind zwei Prismen j' und j' und zwei Okulare k'- und h2 -so angeordnet, daß in jeder der beiden Okularbildebenen ein reelles stereoskopisches Halbbild der Marken m" und lfa2 liegt, und daß die an der Erzeugung jedes der- beiden Teilbilder des Spektrums mitwirkenden Lichtstrahlen restlos dem zugehörenden Okular zugeführt werden. Jedem Auge des Beobachters wird also ein Markenhalbbild mit dem aus einem der beiden Teilbilder des Spektrums erzielten Farbengemisch gleichzeitig dargeboten.
  • Beim Gebrauch der Vorrichtung hat der Beobachter das Handrad h dauernd anzutreiben und auf die Bewegung des Markenraum-Bildes zu achten. Bei ungleichen Helligkeiten der aus den beiden Teilbildern des Spektrums erzielten Farbengemische nimmt er eine kreisende Bewegung der Marke m2 wahr. Durch Einstellen am Triebknopf c hat er die Teilbilder des Spektrums so einzustellen, daß die kreisende Bewegung in eine geradlinige _ Bewegung übergeht. Alsdann sind die Helligkeiten der Farbengemische gleich, und es kann an der Skala c4 die Temperatur des beobachteten, glühenden Körpers K abgelesen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Vergleich der den beiden Augen eines Beobachters dargebotenen Helligkeiten nach Patent 350455 mit einer Einrichtung, um ein Spektrum zu erzeugen, gekennzeichnet durch ein Prismensy stem, um das Spektrum parallel den Linien gleicher Wellenlänge in zwei Teile zu zerlegen, ferner gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung, um das Zerlegungsverhältnis dieser beiden Teile zu verändern, und schließlich gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der beiden Markensysteme, daß in jeder der beiden Hälften eines binokularen Beobachtungsinstrumentes eines der beiden stereoskopischen Halbbilder der beiden Markensysteme gleichzeitig mit dem aus dem zugehörenden Teile des Spektrums erzielten Farbengemisch sichtbar ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i mit einem optischen System, um von dem Spektrum ein. reelles Bild zu entwerfen, gekennzeichnet durch ein Prisma, dessen Hauptschnitt ein gleichseitiges Dreieck bildet und das in Bezug auf die Bildebene jenes optischen Systems derart angeordnet ist, daß sein Hauptschnitt auf den Linien gleicher Wellenlänge senkrecht steht, daß es ferner jenem System eine Seite zukehrt, die dessen Bildebene parallel ist, und daß die dieser Seite gegenüberliegende Kante des Prismas mit dem Bild des Spektrums zusammenfällt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Spektrums ein System von Prismen mit konstanter Ablenkung vorgesehen ist, und daß das zur Zerlegung des Spektrums in zwei Teile dienende Prismensystem fest angeordnet ist, so daß die Einstellvorrichtung zur Veränderung des Zerlegungsverhältnisses dieser beiden Teile auf jenes System von Prismen mit konstanter Ablenkung wirkt. 4. Vorrichtung nach Anspruch i zur Temperaturbestimmung glühender Körper, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung, die mit der Einstellvorrichtung zur Veränderung des Zerlegungsverhältnisses der beiden Teile des Spektrums gekuppelt ist, derart ausgebildet ist, daß jeweils diejenige Temperatur angezeigt wird, die dem eingestellten Zerlegungsverhältnis entspricht.
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