DE377553C - Arbeitsverfahren fuer Verpuffungsmotoren - Google Patents
Arbeitsverfahren fuer VerpuffungsmotorenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02M69/00—Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/15—Mixture compressing engines with ignition device and mixture formation in the cylinder
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- Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
Description
- Arbeitsverfahren für Verpuffungsmotoren. Die Erfindung betrifft e_ in Arbeitsverfahren für Verpuffungsmotoren. Es sind Dieselmotoren bekannt, bei denen der Brennstoff in einen mit dem Arbeitszylinder in steuerbarer Verbindung befindlichen, unter Gasdruck stehenden Raum eingeführt wird. Bei diesen Motoren wird aber der Brennstoff nicht zwecks Bildung eines Gemisches in den Arbeitszylinder eingeführt, sondern unmittelbar bei seiner Einführung in hocherhitzten Inhalt entzündet und verbrannt. Die Erfindung überträgt diese bekannte Einführung von Brennstoff mittels Druckluft auf Verpuffungsmotoren in der Weise, daß mit Hilfe eines zwangsweise gesteuerten Ventils, dessen Eröffnung beliebig für verschiedene Füllungen eingestellt werden kann, Brennstoff durch das Druckmittel, dem er vorgelagert ist, in den Zylinder eingeführt wird, wobei er vernebelt und mit dem Luftinhalt des Zylinders zwecks Gemischbildung innig vermischt wird.
- Es sind ferner Arbeitsverfahren bekannt, bei denen die Regeleinrichtung der Brennstoffpumpe mit der Regeleinrichtung des gesteuerten Einlaßventils derart zwangsweise gekuppelt ist, daß für jede Brennstoffmenge gleichzeitig die entsprechende Luftmenge eingestellt wird. Dieses letztere Verfahren ist aber bisher nur bei einer Einspritzung des Brennstoffes durch Pumpen bekannt geworden, deren Geschwindigkeit von der jeweiligen Drehzahl des sie antreibenden Motors abhängig ist.
- Diese letzteren bekannten Verfahren ermöglichen zwar eine quantitativ gleichmäßige Zusammensetzung des Gemisches, jedoch keine für alle Geschwindigkeitsverhältnisse brauchbare Bildung des Gemisches, d. h. es werden die Brennstoffteilchen nicht bei jeder Geschwindigkeit in die günstige Lagerung zu den Luftteilen gebracht werden können, die ein wärmetheoretisch einwandfreies Verpuffungsverfahren ergibt, vor allem - und das ist ein Hauptzweck der Erfindung - läßt sich mit keiner der bekannten Verfahren das Anlassen des Motors ohnebesondere Hilfseinrichtungen ermöglichen, da das Anlassen mit einer Drehgeschwindigkeit erfolgt, die nur ein geringer Bruchteil der Arbeitsgeschwindigkeit ist und infolgedessen bei weitem nicht die genügend kräftige Vernebelung des eintretenden Brennstoffes ermöglicht. Dasselbe gilt, wenn naturgemäß auch nicht so kraß wie beim Anlassen für Motoren mit betriebsmäßig stark wechselnder Drehgeschwindigkeit, beispielsweise für Automobilmotoren, deren Drehzahl bekanntlich beispielsweise häufig zwischen Zoo und 2500 muß hin- und herschwanken können.
- Das Arbeitsverfahren gemäß der Erfindung beruht in einer Kombination. die es gestattet, durch eine von der Betriebsgeschwindigkeit des Motors unabhängige Bildung und Zusammensetzung eine gleichmäßige Gemischbildung unabhängig von der Drehzahl und dem Wärmezustand der Maschine zu erreichen, und die es ferner gestattet, das Betriebsverfahren ohne jede Änderung als Anlaßverfahren zu benutzen. Dies wird dadurch erreicht, daß der Brennstoff in einen mit dem Arbeitszylinder in zwangsweise steuerbarer Verbindung befindlichen, unter Gasdruck stehenden Raum eingeführt wird, und daß ferner die Regeleinrichtung der Brennstoffpumpe mit der Regeleinrichtung des Ventils für die in den Arbeitszylinder eintretende Verbrennungsluft derart zwangsweise gekuppelt ist, daß für jede Brennstoffmenge gleichzeitig die entsprechende Luftmenge eingestellt wird. Hierdurch kann die richtige Zusammensetzung und Bildung des Gemisches stets unabhängig von der Drehgeschwindigkeit und Belastungsänderung des Motors erfolgen und der Motor ohne jede Änderung der Steuerung mit beliebiger langsamer Drehzahl angelassen werden.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRucFI: Arbeitsverfahren für Verpuff u n g s m o t o r e n, dadurch gekennzeichnet. claß während de-3 Ansaugens oder während der Kompression Brennstoff durch Druckluft in den Zylinderraum eingeblasen wird, und daß die Regeleinrichtung der Brennstoffpumpe mit der Regeleinrichtung der in den Arbeitszylinder eintretenden Verbrennungsluft derart zwangsweise gekuppelt ist, daß für jede Brennstoffmenge gleichzeitig die entsprechende Luftmenge eingestellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM62958D DE377553C (de) | 1918-04-09 | 1918-04-09 | Arbeitsverfahren fuer Verpuffungsmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEM62958D DE377553C (de) | 1918-04-09 | 1918-04-09 | Arbeitsverfahren fuer Verpuffungsmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377553C true DE377553C (de) | 1923-06-21 |
Family
ID=7310633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM62958D Expired DE377553C (de) | 1918-04-09 | 1918-04-09 | Arbeitsverfahren fuer Verpuffungsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377553C (de) |
-
1918
- 1918-04-09 DE DEM62958D patent/DE377553C/de not_active Expired
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