DE377157C - Kinematographisches Gestell mit zwei abwechselnd benutzbaren Filmschaltvorrichtungen auf drehbarer Grundplatte - Google Patents

Kinematographisches Gestell mit zwei abwechselnd benutzbaren Filmschaltvorrichtungen auf drehbarer Grundplatte

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DE377157C
DE377157C DEF50930D DEF0050930D DE377157C DE 377157 C DE377157 C DE 377157C DE F50930 D DEF50930 D DE F50930D DE F0050930 D DEF0050930 D DE F0050930D DE 377157 C DE377157 C DE 377157C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/02Heads
    • F16M11/04Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand
    • F16M11/06Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting
    • F16M11/08Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting around a vertical axis, e.g. panoramic heads

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Description

(F5O9SO
Wenn bei kinematographischen Vorführungen die Spule mit einem Film von großer Länge abgelaufen ist, muß man, wenn man nur eine einzige Projektionsvorrichtung, d. h. nur einen Projektor und nur eine Lichtquelle, zur Verfügung hat, die Vorführung für einen längeren Zeitraum unterbrechen, um die obere, leergelaufene Spule durch eine volle zu ersetzen, um den Film im Projektor einzufädeln und auf die untere Aufwickelrolle anzulegen. Will man die Unterbrechung der Vorführung vermeiden, so muß man zwei vollständige Garnituren verwenden, d. h. zwei Projektoren und zwei Lichtquellen, von denen jede Garnitur auf einem besonderen Tisch montiert sein muß. Die Kosten hierfür sind recht erheblich, auch ergibt sich eine störende Platzbeanspruchung in dem schon ohnehin engen Vorführungsraum.
Gegenstand der Erfindung ist ein kinematographisches Gestell mit einer an sich bekannten drehbaren kreisförmigen Grundplatte mit zwei darauf angebrachten Projektionsapparaten, die abwechselnd vor eine Lichtquelle gebracht werden können, und dessen Vorzüge folgende sind: Die Grundplatte besitzt auf ihrer Unterseite eine Tragvorrichtung für den sich zugfeich mit der Platte bewegenden Elektromotor, zu dem die Stromzuführung durch feste, an die Zuleitung angeschlossene'Kontakte erfolgt. Auf diesen Kontakten schleifen von der Platte getragene und mit den Motorklemmen verbundene federnde Bürsten, die so angeordnet sind, daß Stromschluß nur in der Gebrauchsstellung der Platte stattfindet, bei Bewegung der Platte dagegen unterbrochen ist. Jeder der beiden Projektionsapparate wird für sich durch besondere Riemen, oder sonstige Treibmittel unter Zwischenschaltung einer Kupplung angetrieben.
Wenn die gerade in Betrieb befindliche Filmspule abgelaufen ist, dreht man die Grundplatte um i8o°, um den zweiten Proj ektionsapparat genau, an die Stelle des ersten zu bringen, worauf der zweite Apparat sofort die Weiterführung der Lichtbilder übernimmt. Während des Weiterganges der Vorführung ersetzt der Operateur die leere Spule des ersten Apparates durch eine neue volle Spule, wozu er einige Minuten Zeit hat; ist dann die j etzt in Betrieb befindliche Spule ebenfalls abgelaufen, so findet erneut der Austausch gegen eine volle Spule statt.
Ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dar-. gestellt. Abb. 1 zeigt eine teilweise geschnit-
tene Seitenansicht. Abb. 2 ist ein Querschnitt. Abb. 3 ist ein Grundriß. Abb. 4 zeigt in vergrößertem Maßstabe die Kupplung für die Antriebsrollen.
Der Apparat besteht aus einem Tisch mit einer Vorrichtung, um ihn in bekannter Weise zu neigen und auf die Projektionsfläche einzustellen. An der Vorrichtung sind zwei parallel zu der Lichtstrahlachse liegende Rohre 1 befestigt, auf denen die Führungen 2 für die einzige Lichtquelle 3 gleiten können.
Die Rohre 1 tragen ferner eine darauf befestigte Plattform 4 mit innerer Hohlkehle, in welcher sich auf Kugeln die Kreisscheibe oder Grundplatte 5 drehen kann. Diese Platte 5 trägt oberhalb die beiden schachbrettförmig und symmetrisch zu ihrer Mittelachse versetzten Projektionsapparate 6 und 6a.
Auf der Platte 5 sind ferner die Arme 7 und 7H zum Tragen der Gehäuse 8 und 8a für die Filmspulen vorgesehen. Unterhalb der Platte 5 sind die Arme 9 und g" zum Tragen der Gehäuse 10 und ioa für die Aufwickelspulen angeordnet; ferner befindet sich dort eine Konsole n für den Elektromotor 12, der auf diese Weise die Bewegungen der Platte 5 zwangsläufig· mitmacht.
Um ein plötzliches Ausspringen der Platte 5 zu verhüten, kann man irgendwelche Verriegehingen anbringen, z. B. in die Plattform 4 eingelassene Klauen 13, deren vorspringender Rand über den Außenrand der Platte greift.
Die Platte 5 besitzt ferner eine Einklinkvorrichtung, um sie bei der Drehung selbsttätig in der gewünschten Stellung festzuhalten. Man kann hierfür z. B. zwei gefederte Handgriffe 14 und 140 verwenden, von denen jeder einen Daumen 15 hat, der selbsttätig in ein Loch 16 auf der Plattform 4 einschnappt, um die Platte genau in ihrer richtigen Stellung zu halten.
Die Bewegungsübertragung vom Motor 12 zu den Projektionsapparaten erfolgt durch Riemen oder Schnüre, deren Anordnung aus den Abb. 1 und 2 zu ersehen ist.
Die auf der Welle des Motors 12 befestigten Räder 17 übertragen durch die Riemen 18 die Bewegung auf die Triebscheiben 19 und 19er, die lose auf den Wellen 20 und 2Offi sitzen. Auf diesen Wellen befinden sich noch die Räder 21, die man mit den Triebscheiben 19 und 1901 ein- und auskuppeln kann, wozu irgendeine Kupplungsvorrichtung benutzt werden kann, z. B. die in Abb. 4 dargestellte. Die Räder 21 treiben ihrerseits durch die Riemen 22 und 22° andere Scheiben 23 und 230 an, die auf den dazugehörigen Wellen 24 und 24° befestigt sind; durch diese wiederum werden die Projektionsapparate (5 und 6a betrieben.
Die Stromzufuhr zum Motor 12 erfolgt beispielsweise durch den doppelten Kontakt 25, der an die Drähte des Stromnetzes angeschlossen ist; gegen diese legt sich je nach der Stellung der Platte 5 das eine oder das andere der Federpaare 26, wobei diese Federn durch Leitungen mit den Klemmen des Motors 12 verbunden sind.
Bei dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel ist gerade der Projektionsapparat 6 in Betrieb, liegt also gleichachsig mit der Lichtquelle. Wenn der im Gehäuse 8 enthaltene Film vollständig abgelaufen ist, entkuppelt man das den Projektionsapparat 6 antreibende Rad 21 und läßt durch Betätigung des Handgriffriegels 14 die Platte 5 eine halbe Drehung ausführen. Dadurch kommt der Apparat 6a in Arbeitsstellung, der während des Laufens des Apparates 6 mit einer vollen Spule beschickt wurde. Wenn die Drehung der Platte 5 beendet ist, trifft der vom Griff 14"- getragene Riegel 15 gerade das Loch 16 an der Tischplatte 4 und hakt sich dort fest; die Platte 5 ist dann unbeweglich und der Apparat 6a nimmt genau die gleiche Stellung ein, die vorher der Apparat 6 innehatte. Man braucht nun nur das Rad 21 mit dem Rad I90· zu kuppeln und die Vorführung geht mit dem Apparat 6a weiter.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Kinematographisches Gestell mit einer drehbaren, kreisförmigen Grundplatte mit zwei Projektionsapparaten darauf, die nacheinander in dieAchse einer Lichtquelle gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (5) auf ihrer Unterseite eine Tragvorrichtung (11) für den sich zugleich mit der Platte bewegenden Elektromotor (12) besitzt, zu dem die Stromzuführung durch feste, an die Zuleitung angeschlossene Kontakte (25) erfolgt, auf welchen von der Platte (5) getragene und durch Leitungen mit den Motorklemmen verbundene federnde Bürsten (26) schleifen und die so angeordnet sind, daß ein Stromschluß nur in den Gebrauchs-Stellungen der Platte stattfindet, während 1 ei ihren Bewegungen die Stromzufuhr unterbrochen ist.
2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Projektionsapparate (6, 6α) für sich durch besondere Riemen (18, 22, i8a, 22") unter Dazwischenschaltung eines Kupplungsmechanismus betrieben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF50930D 1921-01-25 1922-01-12 Kinematographisches Gestell mit zwei abwechselnd benutzbaren Filmschaltvorrichtungen auf drehbarer Grundplatte Expired DE377157C (de)

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DEF50930D Expired DE377157C (de) 1921-01-25 1922-01-12 Kinematographisches Gestell mit zwei abwechselnd benutzbaren Filmschaltvorrichtungen auf drehbarer Grundplatte

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