DE376931C - Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Entladegefaesse - Google Patents

Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Entladegefaesse

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DE376931C
DE376931C DEH76903D DEH0076903D DE376931C DE 376931 C DE376931 C DE 376931C DE H76903 D DEH76903 D DE H76903D DE H0076903 D DEH0076903 D DE H0076903D DE 376931 C DE376931 C DE 376931C
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Germany
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discharge vessels
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circle
coupling
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DEH76903D
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Dr Erich F Huth GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/24Continuous tuning of more than one resonant circuit simultaneously, the circuits being tuned to substantially the same frequency, e.g. for single-knob tuning

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Entladegefäße. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Schwingungserzeugung mit Entladungsgefäßen, insbesondere Kathodenröhren, und besteht darin, daß in den Gitterkreis einerseits und den Anodenkreis anderseits elektrisch voneinander unabhängige Schwingungskreise angeschaltet sind, und gleichzeitig auf mÖglichst gleiche Wellenlängen durch eine mechanische Kupplung ein gemeinsames Bedienungsorgan o. dgl. eingestellt werden.
  • Es ist bekannt, daß Entladungsgefäße, insbesondere Kathodenröhren, an und für sich auch beim Glühen der Kathode und Anlegen der Anodenspannung nicht in Schwingungen geraten, sogar dann nicht, wenn an den Anoden- oder Gitterkreis ein schwingungsfähiges Gebilde angeschaltet wird. Nur dann, wenn der Schwingungskreis mit beiden Kreisen des Entladungsgefäßes äußerlich schaltungstechnisch verbunden oder, ohne solche, die Rückführung der Anodenenergie an dasGitter bewirkende äußereSchaltung sowohl in den Anodenkreis als auch in den Gitterkreis voneinander schaltungstechnisch unabhängige Schwingungskreise gelegt werden, können ungedämpfte Schwingungen mit dein I3ntladungsgefäß, das hierbei einzig eine Verstärkerfunktion ausübt, erzeugt werden.
  • Für die letzt erwähnte Schaltung mit zwei voneinander unabhängigen Schwingungskreisen ist es aber erforderlich, daß die beiden Schwingungskreise auf dieselbe oder annähernd dieselbe Welle eingestellt werden. Dies wird in besonders einfacher `'eise dadurch erreicht werden können, daß die Einsiellorgane der beiden Schwingungskreise mitcinander mechanisch gekuppelt werden, oder daß ein gemeinsames Bedienungsorgan für sie vorgesehen wird. Wenn erforderlich, kann auch die Kopplung des Anodenkreises mit einem anderen Kreis, insbesondere der Antenne oder dem diese ersetzenden Glied gleichzeitig eingestellt und verändert werden. Hierbei wird es oft vorteilhaft sein, wenn die Abstimmung der Schwingungskreise kontinuierlich erfolgt, während die Kopplung stufenweise geändert wird. Wird eine Schaltungsanordnung zur Schwingungserzeugung mit Hilfe von Entladungsgefäßen als taberlagerer verwendet, so können auch die Abstimmittel des Gberlagerers so abgestuft und ausgebildet, ferner die Kopplung auch so geändert werden, daß gleichzeitig mit der Abstimmung der Antenne auf die ankommende Welle auch die Cberlagerungswelle so eingestellt wird, daß sie mit der ankommenden Welle im hörbaren oder gewünschten Interferenzbereich liegt.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. In beiden Abbildungen ist r eine Verstärkerröhre, insbesondere eine Kathodenstrahlröhre mit drei Elektroden, s ist ein abstiminbarer Kreis am Gitter, e ein solcher an der Anode. In Abb. i sind die Abstimniittel der beiden Kreise, beispielsweise die Kondensatoren a, h miteinander mechanisch gekuppelt durch eine Welle mit einem Handgriff h. In Abb. 2 ist noch ein stufenweise verstellbares Kopplungsorgan 1, vorgesehen, welches in diesem Beispiel gleichzeitig die Selbstinduktion des l.nei@giekreises e und die Kopplung darstellt. Das Kopplungsorgan und das Abstiinmeleinent a. sind wiederum mechanisch miteinander verbunden und durch den Handgriff h einstellbar. Es muß jedoch nicht überall dem gleichen Drehwinkel des Handgriffes auch die gleiche elektrischeUmstellung entsprechen. In dem Zahnradgetriebe, das in Abb. :2 anbedeutet ist, kann daher eine beliebige Übersetzung angebracht sein. Ebenso können Kurvenschübe, Daumenscheiben o. dgl. angewendet «erden, welche gegebenenfalls auch eine feinere Nachstimmung gestatten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Entladungsgefäße, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gitterkreis einerseits und den Anodenkreis anderseits geschaltete, voneinander unabhängige Schwingungskreise gleichzeitig auf möglichst gleiche Wellenlängen eingestellt werden und voneinander mechanisch abhängig sind.
DEH76903D Einrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Entladegefaesse Expired DE376931C (de)

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DE376931C true DE376931C (de) 1923-06-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089022B (de) * 1958-02-20 1960-09-15 Siemens Ag Funksender mit eingriffiger Bedienung der Abstimmorgane

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1089022B (de) * 1958-02-20 1960-09-15 Siemens Ag Funksender mit eingriffiger Bedienung der Abstimmorgane

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