DE712461C - Anordnung zur Klangfarbenbeeinflussung bei elektrischen Musikinstrumenten - Google Patents

Anordnung zur Klangfarbenbeeinflussung bei elektrischen Musikinstrumenten

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DE712461C
DE712461C DEL85122D DEL0085122D DE712461C DE 712461 C DE712461 C DE 712461C DE L85122 D DEL85122 D DE L85122D DE L0085122 D DEL0085122 D DE L0085122D DE 712461 C DE712461 C DE 712461C
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Germany
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harmonics
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musical instruments
timbre
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/02Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos
    • G10H1/06Circuits for establishing the harmonic content of tones, or other arrangements for changing the tone colour
    • G10H1/08Circuits for establishing the harmonic content of tones, or other arrangements for changing the tone colour by combining tones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Anordnung zur Klangfarbenbeeinflussung bei elektrischen Musikinstrumenten In neuerer Zeit haben die elektrischen Musikinstrumente mit Klangfarbenerzeugung durch Formantbildner, wie sie von Trautwein vorgeschlagen worden sind, größere Biedeutunggewonnen. Bei diesen Geräten werden der Grundschwingung eine oder mehrere Formarten zugefügt. Zwar erfüllen diese neuen Instrumente fast alle Anforderungen, die der die Variationsmöglichkeit liebende Musikfreund stellen kann. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß bei der Nachahmung bestimmter Musikinstrumente, deren Klänge zahlreiche weit hinaufgehende höhere Harmonische enthalten, Schwierigkeiten auftreten. Selbst wenn die Grundschwingung noch zahlreiche hohe Harmonische enthält, so können diese zum Teil durch die verhältnismäßig geringe Kopplung des Tongenerators mit den Formantkreis.en, zum anderen Teil durch die dämpfende Wirkung der Formantkreise selbst verlorengehen. Daß die Beifügung zahlreicher höherer Harmonischer zur Klanggestaltung häufig notwendig ist, geht z. B. daraus hervor, däß bei einem Waldhornklang noch Harmonische bis zur 3o., bei der menschlichen Stimme sogar bis zur q.o. nachweisbar sind und einen gewissen Einfluß auf den Klangcharakter besitzen.
  • Im allgemeinen wird der Klangcharakter durch die feststehenden Formarten bestimmt. Es wird jedoch die Lebendigkeit des Klanges ;stark gehoben, wenn zusätzlich dem aus Grundschwingung und Formaus bestehenden Klang höhere-Harmonische zugefügt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden daher dem durch :den oder die Formantbildner bereits gefärbten Klang zusätzlich der Grundton nebst höheren Harmonischen bzw. ein ganzes Spektrum von Harmonischen zugefügt. Hierbei wird das Spektrum der Harmonischen vorteilhaft so gewählt, daßderen Energie nach den höheren Frequenzen zu abfällt, was der natürlichen Klangbildung entspricht. Ein jedes Klangspektrum eines Musikinstrumentes kann aufgefaßt werden als ein Spektrum von Harmonischen, deren Energie mit wachsender Frequenz etwa logarithmisch abfällt, und Formarten, die diesem Spektrum der Harmonischen überlagert sind.
  • Die Abbildung veranschaulicht eine Schaltungsanordnung, mit der die gewünschte Klangbildung, bei welcher die Möglichkeit besteht, unabhängig von der Formantbildung ein Spektrum von Harmonischen belieeiger Stärke und Zusammensetzung zu erzeugen, @erzielt wird. Die beliebige Stärke und Zfusaimmensetzung des Spektrums dieser Harmonischen wird dadurch erreicht, daß eine besondere Röhre mit nichtlinearer Charakteristik oder ein anderes nichtlinear wirkendes Glied vorgesehen ist, wobei es zweckmäßig ist, das Maß der Nichtlinearität der Verzerrung in an sich bekannter Weise einstellbar zu machen, beispielsweise bei Röhren durch Änderung der Gittervorspanniung, bei Induktivitäten durch Änderung der Induktivität mittels zusätzlicher - Magnetisierung, Anordnung von variablen Luftspalten im Ei!ieri:_ kern u. dgl. In der Schaltungsanordnung gemäß der Abbildung werden die vom Generator kommenden Impulse den Transformatoren I und ia zugeführt. Der Transformator I dient zur Übermittlung der Schwingung ' an den Formantkreis 2 und die Verstärkerröhre 3. Der Transformator ia dient zur Speisung der zusätzlichen Röhre ¢, deren Ausgangskreis über einen Transformator 5 und ein Potentiometer mit ,dem die formantgefärbten Schwingungen führenden Verstärkerzug verbunden ist. Durch mittels Potentiometer 7 einstellbare bestimmte Werte der von der Batterie 8 gelieferten Gitterspannung lassen sich die gewünschten Verzerrungen im kleineren oder größeren Maße herstellen. Beim Arbeiten auf dem geradlinigen Teil der Charakteristik wird nur das im Generatorkreis enthaltene Spektrum an Harmonischen den klanggefärbten Impulsen zugesetzt. Beim Arbeiten auf krummlinigen Teilen der Charakteristik der Röhre ¢ werden zusätzliche Harmonische hervorgerufen. An die Stelle der Röhre ¢ können auch andere nichtlinear verzerrende Elemente, wie Trockengleichrichter, Induktivitäten, Gasentladungsstrecken u. dgl. treten. Das Mischungsverhältnis der klanggefärbten Schwingung und der zusätzlichen, mit Harmonischen angereicherten Schwingung wird mittels des Potentiometers 6 eingestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCIIE: t. Mit Formantbildnern ausgerüstetes elektrisches Musikinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß dem durch den oder die Formanten gefärbten Impulsgemisch der Grundton nebst höheren Harmonischen in gegebenenfalls regelbarem Maße zugesetzt wird.
  2. 2. Instrument nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der dem(n) Formantkreis(en) (2) zugeführten Schwingungen vor dem(n) Formantbildn-er(n) (2) abgezweigt wird und unter L;mgehung des(r) Formantbildner (2) dem formantgefärbten Impulsgemisch urverzerrt oder zusätzlich durch nichtlinear verzerrende Elemente (q.), deren Nichtlinearität gegebenenfalls einstellbar ist (7, 8), an höheren Harmonischen angereichert zugeführt wird.
DEL85122D 1934-01-12 1934-01-12 Anordnung zur Klangfarbenbeeinflussung bei elektrischen Musikinstrumenten Expired DE712461C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051100B (de) * 1955-12-08 1959-02-19 Suedwestfunk Verfahren zur Erzeugung von Klaengen fuer elektronische Musik

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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