DE372019C - Mikrophonschalldose zur Wiedergabe von phonographischen Niederschriften - Google Patents
Mikrophonschalldose zur Wiedergabe von phonographischen NiederschriftenInfo
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- DE372019C DE372019C DES58959D DES0058959D DE372019C DE 372019 C DE372019 C DE 372019C DE S58959 D DES58959 D DE S58959D DE S0058959 D DES0058959 D DE S0058959D DE 372019 C DE372019 C DE 372019C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R21/00—Variable-resistance transducers
- H04R21/04—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 20. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVl 372019-KLASSE 42 g GRUPPE
Societe Anonyme des Etablissements Gaumont in Paris.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund '
der Anmeldung in Frankreich vom 30. April 1921 beansprucht.
Die Wiedergabe von Phonogrammea durch ein lautsprechendes Telephon benötigt die Benutzung
eines Organs, das die Niederschrift dler Schalwellen in elektrische Stromschiwingungen
umwandeln kann. Bisher haben lediglich die Mikrophone, die die Bewegung durch die Zwischenschaltung einer Resonanzkammer
zwischen der (Membran einer gewöhnlichen Schalldose und ihrer eigenen erhalten, praktische Ergebnisse gezeitigt. Aber auch
bei diesen Mikrophonschallidosen ist die Wiedergabe mangelhaft, insbesondere durch den
überwiegenden Einfluß, den das kratzende Geräusch hat.
B72019
Die Mikrophonschalldose gemäß der Erfindung vermeidet diesen Fehler fast vollständig.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformien dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform
und Abb. 2 einen Schnitt durch den zugehörigen Kolben. Abb. 3 zeigt eine
andere Ausführungsform, und die Abb. 4 und S zeigen eine Differentialschraube und eine
Ausführungsformi mit einer solchen Schraube. Abb. 6 zeigt eine andere Ausführungsform
mit Differentialschraube.
Die Mikrophonschall dose nach der Ausführungsform nach den Abb. 1 und 2 besteht im
wesentlichen aus einem festen Gehäuse 1,
einer Membran 2, die leitend ist oder an ihrem mittleren Teil·, der die Impulse des
schematisch dargestellten Stiftes 3 erhält, leitend gemacht ist, und aus einem! Kolben 4, der
gestattet, die Zusammendrückung der Körner 8 zu regeln. Ein Ring aus Filz 5 oder aus.
einem anderen elastischen Stoff verhindert, daß die Körner den Kolben 4 festklemmen.
Dieser Kolben ist in Gestalt einer Schale 6 (Abb. 2) ausgeführt, die durch eine Membran
7 abgeschlossen ist. Diese Anordnung gestattet, die Wärmeaus dehnung auszugleichen
und die Empfindlichkeit des Mikrophons ungefähr konstant zu erhalten. Dieser Apparat
läßt, wenn er in geeigneter Weise eingestellt ist, kein Reibungsgeräusch der Nadel
oder des Saphirs hindurch.
Für Ausführungsformen mit schwacher Intensität kann man einen massiven Kolben benutzen;
es ist alsdann vorteilhaft, ein wenig die Dicke des Ringes 5 zu vergrößern, um den
zusammengedrückten Körnern die Elastizität zu lassen, die ihm die Membran 7 bei der vorgenannten
Ausführungsform gab. Eine weitere Ausführungsform besteht gemäß Abb. 3 darin, daß im Innern der Hülse 1
des Mikrophons ein Rohr aus Filz 9 oder einem anderen ähnlichen Stoff eingesetzt ist,
das sich einerseits gegen die vordere Membran 2 legt und anderseits gegen den hinteren
Kolben 4, wobei das Innere dieses Rohres mit den Körnern 8 ausgefüllt ist, die man
mittels des Kolbens zusammenpreßt.
Die Regelung der Zusammendrückung ist ' außerordentlich fein. Man erreicht sie in !
leichter Weise durch Verstellung des Kolbens j mittels einer Differentialschraube 10 (Abb. 4 |
und 5), die mit zwei sehr feinen Gewinden ■ von verschiedener Steigung versehen ist. Der
Kolben wird alsdann durch eine Feder 11 angedrückt
und durch die Differentialschraube zurückgezogen.
Die Abb. 6 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der der Kolben 4 durch die Feder 11
gedrückt wird und durch die Schraube 10 zurückgezogen werden kann.
Man benutzt vorzugsweise Mikrophone mit feinen Körnern, aber man kann auch grobe
Körner mit demselben Erfolg verwenden; dies ist nur eine Frage der Abmessungen, die
man der Körnersäule gibt, welche um so länger sein muß, je gröber die benutzten Körner
sind. Mehrere Mikrophone können von demselben Stift aus betätigt werden. Es ist
in diesem Fall von Vorteil, die Mikrophonströme zu trennen, die in dem! Fall, wo man
ein einziges laut sprechendes Telephon oder mehrere dieser in Serie geschaltete Apparate
benutzt, auf eine einzige Sekundärspule des Transformators wirken können. Der Transformator
hat alsdann so viel Primärwicklungen, wie es in dem Netz Mikrophone gibt,
und eine einzige Sekundärwicklung. Man vergrößert die Wirkung des Transformators,
indem, man mehrere Drähte zusammenwickelt, wobei ein Teil dieser Drähte die Primärwicklungen
und die anderen in geeigneter Verbindung die Sekundärwicklungen darstellen.
Claims (5)
1. Mikrophonschalldose zur Wiedergabe
von phonographischen Niederschriften, dadurch gekennzeichnet, daß auf die
Körner (8) des Mikrophons ein regelbarer Druck ausübbar ist.
2. Mikrophonschalldose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
regelbare Druck mittels eines Kolbens (4) erfolgt.
3. Mikrophonschalldose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kolben (4) aus einer durch eine leitende Membran (7) geschlossenen Schale (6)
besteht.
4. Mikrophonschalldbse nach Anspruch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdichtung des Kolbens (4) und gleichzeitig die nötige Elastizität der zusammengedrückten
Körner (8) durch einen Ring (5) oder ein Rohr (9) aus Filz oder einem anderen elastischen Stoff, der
gegen den Kolben liegt, erreicht wird.
5. Mikrophonschalldose nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebung des Kolbens durch eine Differentialschraube (10) erfolgt,
wobei zweckmäßig eine Feder (11) gegen den Kolben drückt, um jegliches Spiel in
der Längsrichtung aufzuheben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR372019X | 1921-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE372019C true DE372019C (de) | 1923-03-20 |
Family
ID=8894744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58959D Expired DE372019C (de) | 1921-04-30 | 1922-02-21 | Mikrophonschalldose zur Wiedergabe von phonographischen Niederschriften |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE372019C (de) |
| FR (2) | FR547229A (de) |
-
1921
- 1921-04-30 FR FR547229D patent/FR547229A/fr not_active Expired
-
1922
- 1922-02-21 DE DES58959D patent/DE372019C/de not_active Expired
- 1922-09-30 FR FR27303D patent/FR27303E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR27303E (fr) | 1924-06-06 |
| FR547229A (fr) | 1922-12-04 |
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