DE375810C - Zwanglaeufige Schutzschaltung fuer elektrische Luftheizapparate - Google Patents

Zwanglaeufige Schutzschaltung fuer elektrische Luftheizapparate

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DE375810C
DE375810C DER50734D DER0050734D DE375810C DE 375810 C DE375810 C DE 375810C DE R50734 D DER50734 D DE R50734D DE R0050734 D DER0050734 D DE R0050734D DE 375810 C DE375810 C DE 375810C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

(R 50734
Bei den zur Zeit in Anwendung befindlichen elektrischen Heißluftanlagen und Apparaten für Trocken- und Heizzwecke ist es üblich, zum Schütze der Luftheizkörper eine Kontrollampe in den Stromkreis einzuschalten. Durch diese Maßnahme wird angestrebt, das Bedienungspersonal durch das Aufleuchten der Lampe darauf aufmerksam zu machen, daß der Heizkörper von elektrischem Strom
ίο durchflossen wird. Solange die Lampe leuchtet, muß unbedingt der Luftstrom durch den Heizkörper geleitet werden, wenn ein Durchbrennen des Heizkörpers verhindert werden soll. Wird der Heizapparat nicht von der Luft durchströmt, dann muß er sofort von der elektrischen Zuleitung abgeschaltet werden.
Diese Einrichtung bietet eine sehr geringe Sicherheit, da sie, wie ohne weiteres ersichtlich ist, nur zur Wirkung kommt, wenn das Bedienungspersonal die nötige Aufmerksamkeit walten läßt. Die Erfahrung hat dementsprechend auch gelehrt, daß sich einerseits das Bedienungspersonal mit der Zeit derartig an das Leuchten der Kontrollampe gewöhnt, daß es keine besondere Auffälligkeit mehr darin findet und sehr oft vergißt, beim Abschalten oder Abdrosseln des Luftstromes auch den Heizkörper abzuschalten, und den letzteren dadurch der Zerstörung aussetzt. Anderseits sind aber auch die Fälle nicht selten, in denen die Kontrollampe während der Betriebsdauer infolge natürlicher Abnutzung und begrenzter Lebensdauer durchbrennt und damit das Bedienungspersonal trotz bester Aufmerksamkeit beim Abschalten der Anlage irreführt und dadurch die unvermeidliche Zerstörung des Apparates verursacht.
Es gibt nun zwar die Möglichkeit, die elektrische Belastung des Heizkörpers so gering zu bemessen, daß derselbe auch eine beträchtlich längere Einschaltung ohne die durch den Luftstrom vorhandene schnelle Ableitung der frei werdenden Wärmeeinheiten verträgt; damit müßte aber erstens eine starke Verteuerung und zweitens eine übermäßige Verminderung der Wirtschaftlichkeit des Apparates Hand in Hand gehen, so daß man ohne weiteres von dieser Lösung der Frage Abstand nehmen muß.
Durch die im folgenden erläuterte und auf der anliegenden Zeichnung dargestellte Erfindung ist es nun gelungen, eine Einrichtung zu schaffen, welche die geschilderten Mängel in vollkommenster Weise behebt. Die Grundlage der Einrichtung besteht einerseits in einer zwangläufigen Verbindung eines die Stromzuführung vermittelnden Hauptschalters mit der Vorrichtung für die Inbetriebsetzung der den Luftstrom erzeugenden Maschine. Anderseits werden die Abstellorgane der Ausblase- oder Zapfstellen an den einzelnen Luftheizapparaten zwangläufig mit einem Sonderschalter für den Heizkörper des Luftheizapparates in der Weise verbunden, daß ein Unterbrechen der Luftentnahme 6g aus einem einzelnen Luftheizapparat nur bei Unterbrechung der Stromzuführung zu dem betreffenden Heizkörper möglich ist, während
jedoch bei anhaltender Luftentnahme die Stromzuführung beliebig unterbrochen oder eingeschaltet werden kann.
Bei der auf der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform stellt α das zur Erzeugung des Luftstromes erforderliche Gebiäseaggregat dar. Der zu seiner Inbetriebsetzung notwendige Anlasser b wird durch ein Handrad c betätigt, welches mit einem Triebrad d fest ίο verbunden ist. Dieses Triebrad arbeitet mittels Kette, Seil ο. dgl. gegen ein auf dem Schalthebel e befestigtes Triebrad f. Zur Betätigung des Anlassers b muß das Handrad c in der Pfeilrichtung gedreht werden. Dadurch wird erstens der Schalthebel c in der Pfeilrichtung stufenweise von Kontakt zu Kontakt bewegt, wodurch der Motor des Aggregates α in Bewegung gebracht und damit die Luftförderung begonnen wird. Zweitens wird der Federhebel g, welcher gleichfalls mit dem Handrad c verbunden ist, in Bewegung gesetzt und die einerseits am B'ederhebel g, anderseits am Schalterhebel h befestigte Feder i gespannt. Sobald der Ausschlag des Federhebels g und die damit fortschreitende Spannung der Feder i groß genug sind, wird in der für Momenthebelschalter bekannten Weise der Schalthebel h herumgeworfen und damit der Hauptschalter ν für die elektrische Zuleitung zu den Heizkörpern k der Luftheizapparate I geschlossen. Der Stromschluß erfolgt also erst, nachdem bereits die Luft den Luftheizapparaten I durch die Rohrleitung m zuströmt. Damit ist aber bei der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform noch keine Einschaltung der Heizkörper selbst erfolgt, zu diesem Zwecke muß erst das Ausströmventil η des Luftheizappa- ! rates / geöffnet und der Schalter 0 vermittels ! des Schalthebels p, welcher mit seiner : Knagge q in die Ausklinkung r der Sperr- j schiene s eingreift, geschlossen werden. Soll ; nun ein einzelner Luftheizapparat I außer Be- ; trieb gesetzt, das heißt aus demselben keine Luft mehr entnommen werden, so muß das Ventil η vermittels des Handhebels t in der ! Pfeilrichtung gedreht werden, dies kann jedoch erst dann geschehen, wenn der Schalter 0 geöffnet und dadurch die Knagge q des , Schalthebels p aus der Ausklinkung r der Sperrschiene s herausgeschwungen wurde, j Dadurch wird erst dem Ventil, welches durch j das Gelenkstück u mit der Sperrschiene .? fest ' verbunden ist, der Weg freigegeben und die Sperrschiene um das den Ausschlag des Ventils entsprechende Stück in der Pfeilrichtung verschoben. Ein Einschalten des Schalter 0 · ist jetzt nicht möglich, weil die Ausklinkung r der Sperrschiene s seitwärts so weit verschoben wurde, daß die Knagge q des Schalterhebeis p nicht mehr in dieselbe eingreifen kann, sondern gegen die Sperrschiene s stößt und somit die Bewegung des Schalthebels verhindert. Solange jedoch das Ventil η sich in geöffnetem Zustande befindet und dementsprechend die Ausklinkung r der Knagge q gegenübersteht, kann unabhängig von der Betätigung des Ventils der Schalter aus- und eingeschaltet und damit der Heizkörper nach Bedarf unter Strom gesetzt werden.
Für die Erfindung ist es gleichgültig, ob die den Luftstrom erzeugende Maschine unmittelbar mit einem Elektromotor gekuppelt ist oder mittels irgendwelchem Triebwerk von einer beliebig anderen Kraftquelle aus in Bewegung gesetzt wird. In letzterem Falle wird der Hauptschalter ν mit der erforderlichen Ausrückvorrichtung in zweckentsprechender Weise verbunden und damit der gleiche Erfolg wie mit der zeichnerisch dargestellten Einrichtung erreicht. Ebenso ist es für die Erfindung belanglos, ob die Abhängigkeit der Schalterbetätigung für die einzelnen Heizkörper von dem Luftdurchlaß eine rein mechanische, wie in der Zeichnung zum Ausdruck gebracht wurde, ist oder ob mit dem Ventil ein elektrischer Kontakt in Verbindung gebracht wird, welcher ein im Nebenschluß liegendes Relais betätigt, durch welches die in der Beschreibung erläuterte Abhängigkeit des Schalters ο von dem Ausströmventil η des Luftheizapparates I bewirkt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zwangläufige Schutzschaltung für elektrische Luftheizapparate in Anlagen mit mehreren Apparaten und Zapfstellen, die unabhängig voneinander bedient werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlassereinrichtung für das Gebläseaggregat, welches durch Luftzuleitungen mit den einzelnen Luftheizapparaten verbunden ist, mit einem mehrpoligen Haupt-■ schalter zwangläufig gekuppelt ist, welcher die gesamten Stromzuleitungen zu den einzelnen, mit Abhängigkeitsschaltern ausgerüsteten Heizapparaten ein- und ausschaltet und damit bei Stillsetzung des Aggregates die nicht vorher abgedrosselten und infolgedessen auch nicht ausgeschalteten Luftheizapparate und Zapfstellen außer Betrieb setzt und vor der Zerstörung schützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER50734D 1920-07-22 1920-07-22 Zwanglaeufige Schutzschaltung fuer elektrische Luftheizapparate Expired DE375810C (de)

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