DE375786C - Torfstrangteiler - Google Patents

Torfstrangteiler

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DE375786C
DE375786C DEJ21060D DEJ0021060D DE375786C DE 375786 C DE375786 C DE 375786C DE J21060 D DEJ21060 D DE J21060D DE J0021060 D DEJ0021060 D DE J0021060D DE 375786 C DE375786 C DE 375786C
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DEJ21060D
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GEWERKSCHAFT PYRMONT
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GEWERKSCHAFT PYRMONT
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES: REICH
AUSGEGEBEN AM 18. IAI1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10c GRUPPE 2 (J21060 VIjroc)
Gewerkschaft Pyrmont in Charlottenburg.
Torfstrangteiler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1920 ab.
•Die Erfindung bezieht sich auf Torfstrangteiler, bei denen ein Messer vor- dem Mundstück der Torfmaschine kreist und den zerkleinerten, als Strang austretenden Torf sauber abschneidet, worauf die noch wenig festen Soden unmittelbar -so gesichert an eine Fördervorrichtung abgegeben werden, daß ihre Weiterbeförderung zwecks Austrocknung ohne Beschädigungen ■ ermöglicht ist. ίο
Die Erfindung besteht darin, daß das kreisende Messer über dem Strang gegen die Wirkung einer Spannfeder durch einen festen Anschlag festgehalten und dann unter Freigebung mittels des Federzuges durch den Strang hindurchgeschnellt wird. Hierdurch

Claims (2)

ist ein sehr schnelles Schneiden des Stranges erreicht, das vermöge seiner Schnelligkeit einen besonders sauberen Schnitt ergibt, der nicht durch die viel langsamer fortschreitende Bewegung des Torfstranges beeinflußt wird, und bei dem die noch sehr weiche Sode gegen Fortgeschleudertwerden geschützt ist und unbeschädigt auf die dicht unter ihm entlanglaufende Weiterbeförderungsvorrichtung abfällt. Eine wertvolle Einzelheit ist noch gegeben, wenn das Messer an einer umlaufenden Schwungscheibe in Nähe ihres Mittelpunktes gelenkig befestigt und durch die Feder gegen einen Anschlag der Scheibe gezogen wird, von dem es beim Anlaufen gegen den feststehenden Anschlag abgedrückt wird. Hierdurch ist in einfacher Weise von einer gleichmäßigen Drehbewegung das fortgesetzte Spannen und Abschnellen des Messers bewirkt. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar ist Abb. ι Seitenansicht unter Fortlassung aller entbehrlichen Teile, Abb. 2 Oberansicht, Abb. 3 Stirnansicht der Abschneide- und Fördervorrichtung. 2 ist die mit Einfülltrichter 1 ausgerüstete Torfmaschine, die auf zwei Wellen 3, 4 die Zerkleinerungsmesser und Preßschnecken trägt und in einer Doppelkrümmung 5 in ein Mundstück 6 ausläuft, aus dem der Torfstrang austritt, und zwar weist dieses Mundstück die im Grundriß (Abb. 2) dargestellte schräge Richtung zur Hauptachse der Maschine auf. Außerhalb des Mundstückes ist ein in entsprechender Schrägrichtung eingebauter Walzengang 7 vorgesehen, der über eine Zwischenwelle 8 und eine Hauptvorgelegewelle 9 von der einen Hauptwelle 4 der Maschine mit einer die Austrittsgeschwindigkeit des Torfstranges etwas überschreitenden Geschwindigkeit angetrieben wird. Auf diesen Wralzengang werden von hinten her Ablegebretter 10 aufgeschoben, so daß sie in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles fortschreiten und die abgeschnittenen Soden mit entsprechenden Abständen weiterbefördern, so daß sie mitsamt den Ablegebrettern 10 in die Trockenschuppen gebracht werden können. Bei Anwendung besonderer Gurttrockner kann der Walzengang 7 durch einen unmittelbar den Trockner bildenden oder jedenfalls bis zu ihm hinlaufenden Gurt ersetzt sein. : Die Abschneidevorrichtung besteht aus einer Schwungscheibe 11, die über eine Welle 12 von der Hauptvorgelegewelle 9 angetrieben wird, und zwar entweder durch ein Geschwindigkeitswechselgetriebe oder ein für allemal mit solcher Übersetzung, daß entsprechend dem Fortschreiten des Stranges Soden von geeigneter Normallänge abgeschnitten werden. Das Messer 13 ist nahe der Mitte der Schwungscheibe 11 an dieser gelenkig befestigt und wird durch eine Spannfeder 14 gegen einen Anschlag 15 der Scheibe gezogen. Am Maschinengestell ist ein Anschlag 16 ferner so angeordnet, daß er im Wege einer Nase 17 des Messers 13 liegt; dadurch wird das Messer beim Umlaufen von dem Anschlag 16 abgefangen, die Feder 14 wird gespannt und nachdem das exzentrische Gelenk 18 des Messers das Abgleiten der Nase 17 vom Anschlag 16 bewirkt hat, schnellt das Messer unter der Spannung der Feder 14 quer durch den aus dem Mundstück 6 austretenden Torfstrang hindurch. Dadurch wird von diesem Strang in glattem Schnitt eine Sode abgetrennt, und infolge der Schnelligkeit des Schnittes fällt die Sode störungsfrei auf das mit dem Walzengang 7 unten durchlaufende Ablegebrett 10. Wo infolge besonders ausgeprägter Faserbildung des Torfes Erschwerung des Schnittes zu befürchten ist, so daß ein seitliches Abstürzen der Sode eintreten könnte, kann auf der Seite des Stranges, wo das Messer austritt, neben der abgeschnittenen Sode eine Fangfläche am Maschinengestell angeordnet sein, die das richtige Ablegen der Soden gewährleistet. Ρλτεντ-Α ν Sprüche:
1. Torf Strangteiler mit einem vor dem Mundstück der Torfmaschine kreisenden Messer, dadurch gekennzeichnet, daß das kreisende Messer (13) über dem Strang entgegen der Wirkung einer Feder durch einen festen Anschlag (16) festgehalten und nach Freiwerden von dem Anschlag infolge des Federzuges durch den Strang hindurchgeschnellt wird.
2. Torf Strangteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (13) an einer Schwungscheibe in) nahe ihrem Mittelpunkt gelenkig befestigt ist und durch die Feder (14) gegen einen Anschlag (15) der Scheibe (r 1) gezogen wird, von dem das Messer (13) beim Anlaufen gegen den feststehenden Anschlag (16) abgedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEJ21060D 1920-12-18 1920-12-18 Torfstrangteiler Expired DE375786C (de)

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