DE375730C - Quecksilber-Selbstanlasser fuer Elektromotoren - Google Patents

Quecksilber-Selbstanlasser fuer Elektromotoren

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DE375730C
DE375730C DES56511D DES0056511D DE375730C DE 375730 C DE375730 C DE 375730C DE S56511 D DES56511 D DE S56511D DE S0056511 D DES0056511 D DE S0056511D DE 375730 C DE375730 C DE 375730C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Quecksilber-Selbstanlasser für Elektromotoren. Die Verwendung von Quecksilber bei Anlaßvorrichtungen für Elektromotoren ist bekannt, dgl. Dämpfungsvorrichtungen, um das Anlassen selbsttätig langsam zu bewerkstelligen. Ein direkt auf einem Hebelschalter montierter Selbstanlasser, bei dem das allmähliche Kurzschließen der Widerstände durch fließendes Quecksilber erreicht wird, ist auch bekannt. Bei dem Anlasser nach der Erfindung wird jedoch das allmähliche Kurzschließen des Vorschaltwideratandes für Elektromotoren dadurch erreicht, daß beim Einlegen eines Hebelschalters ein Tauchzylinder allmählich in Quecksilber, welches sich am unteren Ende einer Röhre befindet, eintaucht, dadurch das Quecksilber zum Steigen zwingt, wobei dieses nach und nach die einzelnen N%'iderstandsstufen kurzschließt; die Tauchvorrichtung wird dabei durch mit dem Anlaßliebel verbundene Exzenterscheiben beeinflußt.
  • Dieser Selbsanlasser ist auf der Grundplatte eines Hebelschalteis Sch montiert (s. Abb. i und 2). Er besteht aus der feststehenden Messingröhre R mit den isoliert angebrachten Kontakten C, dem Kolben K, der Luftbremse mit dem Tauchzylinder 7' und der Hebevorrichtung H, welche von den an der Welle des Hebelschalters befestigten Exzenterscheiben E betätigt wird. Nach Abb. i ist der Schalter soeben eingeschaltet worden, der Kolben Kder Luftbremse mit dem Tauchzylinder T bewegen sich, da die nach hinten (Abb. 2) geschwenkten Exzenter E die Schenkel der Hebevorrichtung H freigegeben haben, langsam nach unten, indem der Tauchkolben das Quecksilber verdrängt und es zum Steigen zwingt. Das Quecksilber stellt hierbei allmählich zwischen den einzelnen Kontakten der Widerstandsstufen her. Ist der Tauchzylinder am Boden der Röhre angelangt, so stoßen die Stangen der Hebevorrichtung H auf die nach hinten umgelegten Exzenterscheiben E auf (vgl. Abb. 2 punktierte Stellung der Schenkel). Beim Ausschalten des Hebelschalters wird die Hebevorrichtung durch die bei dieser Bewegung nach oben aufgerichteten Exzenterscheiben wieder gehoben, somit auch der Kolben der Luftbremse und der Tauchzylinder. Beim Wiedeieinschalten beginnt das Spiel von neuem. Abb. 2 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht und läßt deutlich die Wirkungsweise der Hebevorrichtung erkennen. In Abb. @ ist das Schaltungsschema des Selbstanlassers in Verbindung mit einem Nebenschlußmotor dargestellt, aus dem der Stromverlauf ersichtlich ist. Beim Einschalten des Hebelschalters erhält das Feld volle Spannung, während der Ankerstrom vorerst die Kontakte C des Selbstanlassers und den Vorschaltwiderstand passieren muß. Für Drehstromschleifringmotoren muß diese Konstruktion entsprechend den drei Phasen geändert werden, im Prinzip jedoch bleibt sie dieselbe.
  • Der Fortfall jeglicher Kontaktfedern und der Bedarf einer geringen Menge Quecksilbers sind die wesentlichen Vorteile dieser Neuerung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Quecksilber-Selbstanlasser für Elektromotoren mit Luftbremsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Einlegen des Schalthebels freigegebener Tauchzylinder (T) Quecksilber in einer Röhre (R) allmählich zum Steigen bringt und dadurch die Kontakte (C) des Anlaßwiderstands kurz schließt, während beim Ausschalten des Hebelschalters der Tauchzylinder durch Exzenterscheiben (E) wieder gehoben wird, so daß der Anlasser von neuem gebrauchsfertig ist.
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