DE37545A - Neuerung an Regulirfüllöfen - Google Patents

Neuerung an Regulirfüllöfen

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Publication number
DE37545A
DE37545A DE1886L3635 DEL3635 DE37545A DE 37545 A DE37545 A DE 37545A DE 1886L3635 DE1886L3635 DE 1886L3635 DE L3635 DEL3635 DE L3635 DE 37545 A DE37545 A DE 37545A
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DE
Germany
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movable
pyramid
grate
ovens
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Pending
Application number
DE1886L3635
Other languages
English (en)
Original Assignee
LUCKHARDT & ALTEN in Kassel
Filing date
Publication of DE37545A publication Critical patent/DE37545A/de
Application filed by LUCKHARDT & ALTEN in Kassel filed Critical LUCKHARDT & ALTEN in Kassel
Pending legal-status Critical Current

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
LUCKHARDT & ALTEN in CASSEL Neuerung an Regulirfüilöfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1886 ab.
Zweck dieser Erfindung ist, die Zufuhr und Verbrennung von Grude aller Art, welche beim Verbrennen locker bleibt, so weit zu reguliren, dafs kein Feuerungsmaterial unverbrannt die Feueranlage passirt.
Das Feuer wird durch langsames, stets vollkommen regulirbares Nachfallen der Grude gespeist.
Diesem Zwecke entsprechend ist der Rost eigenartig construirt und hat die Form eines Kegels, dessen Luftzuführungsöffnungen horizontal verlaufen. Constructionen dieser Art sind in a, Fig. 1, und a\ Fig. 7, dargestellt. α ist oberhalb der horizontalen Oeffnungen mit kleinen, vorspringenden Ueberdachungsrippen versehen, welche ein Verlegen der Oeffnungen verhindern, a' zeigt eine Pyramide von eisernen Ringen, welche sich so weit decken, dafs ein directes Durchfallen unverbrannten Materials unmöglich ist. α ist für kleinere Feuerungen, ax für gröfsere bestimmt. In letzterem Falle wird das Rohr % eines Ventilators zugeführt.
Um beim Rost α die Verbrennungsfläche verkleinern zu können, wird der aus Eisen gefertigte Kegel x, Fig. 1, angewendet. Mittelst Kurbel ν angedrückt, deckt derselbe den oberen Theil des inneren Kegels α und hebt an den so verschlossenen Oeffnungen von a die Verbrennung auf.
Fig. ι zeigt den Füllofen im Verticalschnitt,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt der Fig. 1 nach c,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt der Fig. 1 nach J5, . ■
Fig. 4 einen Horizontalschnitt der Fig. 1 nach A,
Fig. 5 den kegelförmigen Rost mit seinen Ueberdeckungsrippen in äufserer Ansicht,
Fig. 6 die Regulirungsvorrichtung im Detail,
Fig. 7 eine zweite Art dieser Rostconstruction im Schnitt.
Der Rost α ist von einem Rahmen b umgeben, der aus einem festen, mit dem Rost verbundenen Theil b und einem darüber liegenden beweglichen Theil b1 besteht. Beide haben gleich grofse Oeffnungen b2, Fig. 4, welches sich durch einen aufsen befindlichen Griff, der an dem beweglichen Ring b1 befestigt ist, decken oder schliefsen lassen. Die sich auf dem Rahmen ansammelnde Asche fällt also nach unten durch, sobald sich die Oeffnungen decken, d. h. sobald Oeffnung auf Oeffnung steht.
Der Füllschacht c besteht aus einem Cylinder, der am unteren Ende in einen verengten Trichter c1 ausläuft. Bei kleinen Oefen, wo der Füllschacht nur einen geringen Durchmesser hat, sollte der Mantel gewellt sein; die hierdurch geschaffene gröfsere Oberfläche verhindert das Festsetzen des Brennmaterials.
Das Reguliren der Kohlenspeisung geschieht durch einen Ring d, welcher vermittelst der Vorrichtung d\ Fig. 6, in einer gewindeartigen Vertiefung durch Hin- und Herbewegen der Stange d11 auf- und abgleitet und in seiner extremsten unteren Stellung auf dem Kegelrost fest aufsitzt.
Bei grofsen Feuerungen fällt dieser Ring d weg, dagegen ist der obere Theil des Rostes, also die Spitze des Kegels y, Fig. 7, von dem
unteren Theil getrennt und der Kegel y erhält mittelst Kurbel w eine hebende und senkende Bewegung, so dafs die untere Oeffnung des Füllschachtes in der äufsersten ersten Stellung vollständig geschlossen und durch das Senken je nach Bedürfnifs geöffnet werden kann. '
Damit die Kohlen zusammengehalten werden, kann der obere Theil des Rostes mit einem aus einzelnen Stäben bestehenden Schutzkorb £ versehen werden.
In den Füllschacht ist ein kleines Rohr eingesetzt, welches etwa entwickelnde Kohlengase direct in den Rauch fang führt.
Dicht über dieser Rohröffnung liegt auf einem Falz ein Sieb f, welches beim Füllen die grofsen Kohlenstücke zurückhält. Dieses Sieb hat zwei nach innen umlegbare Handgriffe u u, Fig. ι. Dasselbe läfst sich horizontal hin- und herrütteln und auch vollständig herausnehmen. Kreisförmig um das obere Ende des Füllschachtes liegt in Gestalt eines Ringes die Verdampfschale.g. Die Klappe des Abschlufsdeckels h wird auf den Boden der Verdampfschale gesetzt,, so dafs die Wasserfüllung des Füllschachtes von der äufseren Luft hermetisch abgeschlossen ist.
Um den Kohlenschacht mit den Feuergasen nicht in nahe Berührung zu bringen und um auch eine innere Lufterwärmung zu erzielen, befindet sich um den Schacht ein Cylinder i, der unten durch vier Rohre k mit der äufseren Luft in Verbindung steht und die erwärmte Luft oben frei ausströmen läfst.
Soll die Einrichtung für Ofenanlagen dienen, so ist aufsen ein Mantel m angebracht. Die Mäntel der beiden Cylinder i und in können zur Erzielung einer gröfseren Heizfläche gewellt hergestellt werden.
Bei gröfseren Feuerungsanlagen wird der
Cylinder i unten geschlossen und mit Wasser gefüllt.
Um den Raum, in welchem die Feuergase aufsteigen, leicht reinigen zu, können, ist oben ein Ring e angebracht, welcher herabgelassen werden kann und hierbei allen Rufs abstreift.
Die Luft aus dem inneren Luftcylinder i und dem äufseren Luftcylinder m treffen sich in m1 ; hierdurch wird die beschleunigte Ge- . schwindigkeit der Luft aus i auf die Luft m übertragen.
Der untere Theil der Feuerungsanlage ist in der gewöhnlichen Weise eingerichtet.

Claims (6)

Patent-Ansprüche: An Regulirfüllöfen:
1. Die Anwendung eines Rostes mit horizontaler Luftzuführung, welche entweder mittelst des horizontal durchlöcherten Kegels a oder der Ringpyramide a1 erreicht wird.
2. Der innere Kegel χ (Fig. i) zur theilweisen Abstellung der Verbrennung.
3. Die Brennmaterialzufuhr-Regulirvorrichtung, bestehend aus dem schraubenartig beweglichen Ring dl, welcher vermittelst der Stange dz oder bei der Ringpyramide durch den beweglichen oberen Theil der Pyramide y gestellt wird.
4. Das Grudesieb f (Fig. 1 und 5) mit umlegbaren Handhaben u u, auf einem Falz lagernd und in der Richtung der Peripherie beweglich und herausnehmbar.
5. Die Aschenbeseitigungsvorrichtung, bestehend aus dem mit unter sich correspondirenden Oeffnungen versehenen Doppelring b (Fig. 1 und 4), von welchen der obere Ring beweglich und mittelst Stange r stellbar ist.
6. Die Reinigungsvorrichtung, bestehend aus' dem schweren Ring e, welcher an Haken befestigt ist und mittelst Ketten herabgelassen werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1886L3635 1886-03-18 Neuerung an Regulirfüllöfen Pending DE37545A (de)

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DE37545A true DE37545A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088177B (de) 1956-12-20 1960-09-01 Erika Hingst Geb Buchholz Schraegrostfeuerung mit feststehenden, gegeneinander geneigten Rosten
DE102016124697A1 (de) 2016-12-16 2018-06-21 Erwin Koppe Keramische Heizgeräte GmbH Kleinfeueranlage und Rüttelelment für eine Kleinfeueranlage

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