DE375296C - Selbstschlussventil fuer Gasbrenner - Google Patents

Selbstschlussventil fuer Gasbrenner

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DE375296C
DE375296C DEST34318D DEST034318D DE375296C DE 375296 C DE375296 C DE 375296C DE ST34318 D DEST34318 D DE ST34318D DE ST034318 D DEST034318 D DE ST034318D DE 375296 C DE375296 C DE 375296C
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DEST34318D
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CARL ERNST STEPHAN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/04Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bimetallic elements
    • F23N5/047Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bimetallic elements using mechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2235/00Valves, nozzles or pumps
    • F23N2235/12Fuel valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Selbstschlußventil für Gasbrenner. Es ist bekannt, den Gaszufluß zu einem Gasbrenner beim Erlöschen der Flamme durch eine sich bei der Abkühlung zusammenziehende Verbundfeder selbsttätig abzustellen; auch in der Weise, daß die Verdrehung des Absperrgliedes im Sinne des Schließens durch schaltgesperreartigen Angriff von mit der Verbundfeder gekuppelten Teilen, welche bei der Ausdehnungsbewegung der Feder ausholen, vermittelt wird. Es soll auch bekannt sein, das von der Verbundfeder zu betätigende Absperrglied gleichzeitig den Gashahn bilden zu lassen, wobei dann aber Schwierigkeiten bei dem erneuten Anzünden .der Flamme erwüchsen. Beim Erfindungsgegenstand bestehen solche Schwierigkeiten nicht; das zugleich den Gashahn bildende. Absperrglied kann unabhängig von dem Ausdehnungszustand der Feder jederzeit von Hand in die Offenstellung zurückgedreht werden und bleibt in dieser Stellung, so daß man nicht auf die erneute Ausdehnung der Feder zu warten braucht. Dabei ist .die vorliegende Lösung der Aufgabe des Selbstschlusses durch eine Verbundfeder sehr viel einfacher als die bekannte Lösung mit besonderem Gashahn und besonderer Absperrscheibe und mit einem ziemlich verwickelten Getriebe zwischen beiden, welches die ungehinderte Widerherstellung der Offenstellung des Gasweges bei erkalteter und zusammengezogener Verbundfeder ermöglichen soll.
  • Erfindungsgemäß ragt ein mit dem Absperrglied verbundener Arm in den Weg einer von der Verbundfeder getragenen klinke hinein, und diese wird durch ihre Relativbewegung gegen einen feststehenden Stift derart gesteuert, daß sie aushakt, sobald die Schließbewegung des Absperrgliedes durch die sich zusammenziehende Feder vollendet ist. Demnach kann das Absperrglied zum Zwecke erneuten Anzündens der Flamme von Hand ohne weiteres in die Offenstellung zurückgedreht werden. Dehnt sich, dann die Feder wieder aus, so wird die Klinke über den erwähnten Arm hinweggeführt und kann sie hinter dem Arm einspringen, womit der wirkungsbereite Zustand wieder gegeben ist.
  • Die Zeichnung stellt in Abb. i eine Lampe für hängendes Gasglühlicht mit einem die Erfindung verkörpernden Selbstschlußventil im Längsschnitt dar. Abb. 2 zeigt ebenfalls im Längsschnitt die die Schließfeder aufnehmende Kappe, jedoch ohne die Feder, um die in Abb. i verdeckten Teile sichtbar zu machen. Die Abb.3 bis 5 zeigen Querschnitte der besagten Kappe bei verschiedenen Stellungen der Schließfeder und der mit ihr zusammenwirkenden Teile.
  • Über der Lampe und so, daß sie von den emporsteigenden Abgasen erwärmt werden kann, ist in der nach unten offenen Kappe i die Verbundfeder 2 in Form einer ebenen Spirale untergebracht. Ihr inneres Ende ist an der Büchse 3 befestigt, während das äußere Ende sich frei bewegen kann. Uni eine geregelte Bewegung der Klinke in wagerechter Ebene zu erzielen, läßt man das äußere Federende die Klinke 6 nicht unmittelbar tragen, sondern schaltet zwischen Feder 2 und Klinke 6 den Schieber q. ein, welcher an der Zarge der Kappe i mittels Schlitzes, also in einer Kreisbogenbahn zwangläufig geführt ,wird. Die Feder greift an den Schieber q. durch Stift 5 an. Statt des Schiebers könnte natürlich auch eine Scheibe oder ein Sektor angeordnet werden, welcher sich auf dem Gasrohr bzw. der Büchse 3 zu drehen hätte. Stift 7 dient zur Steuerung der Klinke 6.
  • In Abb.5 ist der Gashahn oder Drehschieber, bestehend aus dem Rohrstück 8 mit Querwand 9 und seitlichen Schlitzen io, i t als festem Ventilglied und der Hülse 12 mit innerer Längsnut 13 als beweglichem Glied offen, die Feder 2 aber als noch nicht erwärirt und ausgedehnt angenommen. Der an Hülse 12 sitzende Hebelarm oder passive Mitnehmer 1q. ist nach links gerichtet. Dehnt sich nun Feder :2 aus und wird Schieber q. von ihr nach links gedreht, so nähert sich der Kopf der Federklinke 6 dem Arm 1q., weicht ihm auswärts federnd aus und legt sich schließlich hinter ihn (Abb. 3). Verlischt die Flamme, so zieht sich Feder 2 zusammen und geht Schieber 4. nach rechts zurück. Dabei nimmt nun die Federklinke 6 den Arm 14 mit und führt die Schlußstellung des Ventils herbei (vgl. Abb. 4), in welcher Nut 13 gegen die Schlitze i o, i i verdreht ist. Inzwischen ist aber Federklinke 6 durch das Röllchen 7 so weit nach außen gedrängt worden, daß sie in der letzten Phase der Zusammenziehung der Feder 2 vom Arm 14 frei wird. Nun kann das Ventil durch den Handhebel 15 erneut geöffnet werden. Geschlossen kann es durch Hebel 15 jederzeit werden, da j a hierbei Arm 14 ungehindert durch Klinke 6 bei gleichviel welcher Stellung der Klinke beweglich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstschlußventil für Gasbrenner mit von einer Verbundfeder durch schaltgesperreartigen Angriff einseitig im Simse des Schließens gedrehtem Absperrglied, dadurch gekennzeichnet, daß das zugleich als Gashahn dienende Absperrglied (12) mit einem Arm (1q.) in den Bewegungsbereich einer mit der Verbundfeder (2) verbundenen durch die Relativbewegung gegen einen feststehenden Stift (7) gesteuerten federnden Klinke (6) hineinragt, derart, daß die Klinke bei der Ausdehnungsbewegung der Feder (2) über den Arm (1q.) in seiner der Offenstelluag des Absperrgliedes entsprechenden Stellung hinweggeführt wird und hinter dem Arm einspringen kann, um ihn bei der Zusammenziehung der erkaltenden Feder im Sinne des Schließens des Absperrgliedes mitzudrehen und ihn schließlich vermöge der Ablenkung durch den Stift (7) zum Behufe der künftigen von Hand zu bewirkenden Rückdrehung des Absperrgliedes in die Offenstellung freizugeben.
  2. 2. Selbstschlußventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Klinke (6) vom äußeren Ende der Verbundfeder (2) mittels eines zwangläufig in einer Kreisbogenbahn geführten Zwischengliedes (Schieber q.) bewegt wird.
  3. 3. Selbstschlußventil nach Anspruch i für hängende Gaslampen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundfeder (2) auf dem Zuleitungsrohr, in welches das um die Achse des Zuleitungsrohres drehbare Absperrglied (12, 8) eingeschaltet ist, im Bereiche der aufsteigenden Abhitze innerhalb einer Kappe (i) angeordnet ist.
DEST34318D 1921-03-22 1921-03-22 Selbstschlussventil fuer Gasbrenner Expired DE375296C (de)

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