DE375262C - Tageslichtkopierapparat - Google Patents

Tageslichtkopierapparat

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DE375262C
DE375262C DEF51249D DEF0051249D DE375262C DE 375262 C DE375262 C DE 375262C DE F51249 D DEF51249 D DE F51249D DE F0051249 D DEF0051249 D DE F0051249D DE 375262 C DE375262 C DE 375262C
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Germany
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light
daylight
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Expired
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DEF51249D
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English (en)
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MAX FRIEBEN
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MAX FRIEBEN
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Tageslichtkopierapparat, der sich gleichzeitig als Entwickktngsfenster für Platten und Papiere benutzen läßt und der sieb durch seinen einfachen Bau und dadurch auszeichnet, daß er sich leicht bedienen und für die verschiedenen Zwecke, zu denen er benutzt wird, schnell umstellen läßt.
Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung ίο besteht darin, daß in der Wand der Dunkelkammer eine öffnung angebracht ist, die ins Freie oder nach dem Atelier oder nach einem hell beleuchteten Arbeitsraum führt, und daß in diese öffnung ein Kasten eingesetzt ist, der nach der Dunkelkammer hin durch zwei Schieber abgeschlossen werden kann, von denen der eine eine orangefarbene Scheibe, der andere eine rote Scheibe aufweist, während der Kasten nach außen hin durch eine Mattscheibe abgeschlossen ist. Auf dem Boden des Kastens ist vorteilhaft ein Spiegel angeordnet. Durch die Mattscheibe und den Spiegel wird zerstreutes Tageslicht erzeugt, das auf die Buntscheiben geworfen wird, und es läßt sich dann, je nachdem man den Schieber mit der roten oder der orangefarbenen Scheibe herauszieht, das Licht für die Entwicklung der Drucke bzw. der Platten verwenden. Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß auf der Dunkelkammerseite des Lichteinfangkastens ein zweiter Kasten derart verschiebbar angeordnet ist, daß man ihn bei Bedarf leicht vor den Lichteinfangkasten bzw. von diesem hinweg wieder zur Seite schieben kann. Dieser zweite Kasten besitzt in seiner oberen' \Vandung eine i orangefarbene Scheibe und einen schrägen j aufklappbaren Deckel, der eine unbelegte Spiegelscheibe für das Negativ und das Gaslichtpapier und unter dieser einen Schieber mit roter Scheibe aufweist. An der nach der Dunkelkammer hin gerichteten Wand des Kastens ist noch ein Schieber mit einer orangefarbenen Scheibe angeordnet. Wird dieser Kasten vor den Lichteinfang geschoben und werden die Schieber des Lichteinfanges aufgezogen, so fällt das zerstreute Licht in den vor den Lichteinfang vorgeschobenen Kasten, wodurch die Belichtung der Gaslichtpapiere in der später beschriebenen -einfachen Weise erfolgen kann.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung, und zwar veranschaulicht
Abb. ι den Lichteinfangkasten in einem Vertikalschnitt,
Abb. 2 denselben in \*orderansicht mit zugeschobenen Buntglasschildern und
Abb. 3 denselben in Vorderansicht, wobei der eine Schieber ganz aufgezogen, der andere halb aufgezogen ist.
Abb. 4 zeigt den Lichteinfang im \ertikalschnitt mit dem vor dem Lichteinfang angebrachten λ-erschiebbaren Belichtungskasten.
Abb. 5 zeigt den Belichtungskasten in Vorderansicht mit geschlossenen Schiebern,
Abb. 6 denselben in Seitenansicht mit aufgeklapptem Deckel.
Abb. 7 zeigt denselben in Vorderansicht mit aufgeklapptem Deckel und aufgezogenen Schiebern, während
Abb. 8 in größerem Maßstabe einen mittleren senkrechten Schnitt durch den Kasten zur Darstellung bringt.
In eine öffnung der Wand 1 der Dunkelkammer ist der Kasten 2 eingesetzt, der nach außen durch eine Mattscheibe 3 abgeschlossen
ist und auf dessen unterer Wandung ein Spiegel 4 angebracht ist. Nach der Dunkelkammer zu ist der Kasten 2 durch zwei Schieber 6 und 8 abgeschlossen. Der Schieber 6 weist eine orangefarbene Scheibe 7 und der Schieber 8 eine rote Scheibe 9 auf. Über dem Einsatz 2 ist eine Führungsschiene 10 angebracht, an welche ein Kasten 11 mit Rollhaken 12 so angehängt ist, daß er vor den Kasten 2 geschoben oder auf der Schiene 10 von dem Kasten 2 hinweg zur Seite geschoben werden kann. Dieser Belichtüngskasten 11 weist in seiner oberen. Wandung eine orangefarbene Scheibe 13 auf, die das in den Kasten eintretende Licht nach oben zu einer über dem Kasten angebrachten Uhr, die auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, wirft, von welch letzterer, man die Belichtungszeit ablesen kann. Ferner weist der Kasten 11 einen schrägliegenden Deckel 14 auf, in den eine unbelegte Spiegelscheibe 18 eingesetzt ist. Unter dieser Spiegelscheibe 18 befindet sich ein Schieber 16 mit einer roten Scheibe 17. Auf dem Deckel 14 ist mittels der Scharniere 19, 20 «in Klappdeckel 21,22 bekannter Konstruktion angebracht. Im Innern des Kastens111 ist eine Spiegelscheibe 24 beweglich angebracht, so daß man sie auf den Boden des Kastens niederlegen, aber auch in jede gewünschte Schräglage zu dem; Boden bringen kann. Die Vorderwand des Kastens 11 weist einen Schieber 23 mit einer orangefarbenen Scheibe auf.
Die Arbeitsweise mit dem Apparat ist folgende:
Zu Drucken wird der Kasten 11 vor den Lichteinfang 2 geschoben und die Schieber 6 und 8 des Lichteinfangkastens 2 werden aufgezogen, so daß das zerstreute Tageslicht durch den Einfang in den Kasten 11 gelangt und sein Licht auf den in dem Kasten 11 befindlichen schräggestellten Spiegel 24 (Abb. 8) wirft. Dieser Spiegel wirft das Licht nach dem Deckel 14 und durch die orangefarbene Scheibe 14 nach der Uhr. Nun wird der Klappdeckel 21,, 22 aufgeklappt, das Negativ mit dem Gaslichtpapier auf die Spiegelscheibe 18 gelegt, der Deckel wieder heruntergeklappt und miti der linken Hand an das Negativ gedrückt; die rechte Hand zieht hierauf den '50 Schieber 16 mit der roten Scheibe 17 auf, worauf die Belichtung des Gaslichtpapieres nach der von der Belichtungsuhr ersichtlichen Zeit erfolgt. Hierauf wird der Schieber 16 mit der roten Scheibe wieder zugeschoben, der Klappdeckel aufgehoben, das belichtete Papier entfernt und ein neuer Druck aufgelegt, was alles sehr schnell vor sich geht.
Der erste Probeabzug kann nun bald vor der orangefarbenen Scheibe 23 entwickelt werden. Hierzu braucht nur der Spiegel .24 im Innern des Apparates heruntergeklappt zu ! werden, und1 es läßt sich der Schieber 23 mit ■ dem Spiegel 24 ohne weiteres so verbinden, ■daß beim Aufschieben des Schiebers 23 der Spiegel 24 niedergeklappt, beim Zuschieben
des Schiebers 23 der Spiegel 24 wieder hoch- ! geklappt wird.
; Läßt man den Schieber 23 mit der orangefarbenen Scheibe offen und schiebt den Schieber 8 mit der roten Scheibe 9 an den Lichteinfangkasten 2 vor, so hat man die richtige Lichtquelle, um Negative zu entwickeln.
Der Kasten n kann aber auch! auf der Schiene 10 nach rechts oder links zur Seite geschoben werden, wodurch er dann die beiden am Lichteinfang· befindlichen. Scheiben 7 und 9 für das rote bzw. orangefarbene Licht ganz frei gibt für die Entwicklung der Drucke und Platten.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Tageslichtkopierapparat, der sich gleichzeitig als Entwicklungsfenster für Platten und Papiere verwenden läßt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand 8S der Dunkelkammer eine Öffnung angebracht ist, in die ein Lichteinfangkasten (2) eingesetzt ist, der nach außen durch eine Mattscheibe (3) abgeschlossen ist und der auf seiner inneren Seite zwei Schieber (6, 8) aufweist, von denen in den einen Schieber (6) eine orangefarbene Scheibe (7) und in den anderen Schieber (8) eine rote Scheibe (9) eingesetzt ist.
2. Tageslichtkopierapparat nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der nach der Dunkelkammer hin gerichteten Seite des Licht einf angkastens (2) ein Belichtungskasten (11) derart verschiebbar angeordnet ist, daß er vor den Lichteinfangkasten geschoben oder von diesem hinweg zur Seite geschoben werden· kann.
3. Tageslichtkopierapparat nach Anspruch 2, dadtirch gekennzeichnet, daß der Belichtüngskasten (11) in seiner oberen Wandung eine orangefarbene Scheibe (13) aufweist, durch welche das in den Kasten eintretende Licht nach oben zu einer über dem Kasten angebrachten Uhr fallen kann.
4. Tageslichtkopierapparat nach An-Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderwand des Belichtungskastens (11) ein Schieber (23) mit einer orangefarbenen Scheibe angebracht ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEF51249D Tageslichtkopierapparat Expired DE375262C (de)

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