DE375013C - Festigkeitspruefmaschine - Google Patents

Festigkeitspruefmaschine

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DE375013C
DE375013C DED40292D DED0040292D DE375013C DE 375013 C DE375013 C DE 375013C DE D40292 D DED40292 D DE D40292D DE D0040292 D DED0040292 D DE D0040292D DE 375013 C DE375013 C DE 375013C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces
    • G01N3/10Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces generated by pneumatic or hydraulic pressure

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Description

  • Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1921 ab. Bei den bisher gebräuchlichen Festigkeitsprüfmaschinen wird die Belastung des Probekörpers allmählich aufgebracht, und es bedürfte besonderer Einrichtungen, um die hier notwendigen bedeutenden Gewichtsbelastungern plötzlich in voller Größe aufzulegen. Aber selbst wenn solche Einrichtungen getroffen «-ären, hätte das plötzliche Auflegen der Belastung Schwingungen von solcher Größe im Gefolge, daß eine Ablesung unmöglich wäre und aus einem Dehnungsdiagramm nichts zu ersehen wäre.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird nun ein leichtes Auflegen der Belastung und die Vermeidung von Schwingungen bzw. deren energische Dämpfung ermöglicht. Zu diesen Zweck ist die Einrichtung so getroffen., daß die Last auf das Probestück nicht durch ein starres Gestänge, sondern unter Einschaltung eines Luftdruckzvlinders an sich bekannter Art wirkt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt veranschaulicht.
  • Das Probestück a, das zwischen deni Klemmen f und g eingespannt ist, wird durch die Gewichte b belastet. Die Dehnung von a wird durch das Schreibwerk c auf der Trommel d selbsttätig aufgezeichnet. Die Gewichte b können durch Rollen e unterstützt und in jeder gewünschten Höhenlage festgehalten werden. Zu diesem Zweck ist jede Rolle e in dem. einen Arm eines in der Zeichnung nicht veranschaulichten Winkelhehels gelagert, dessen anderer Arm eine Schraubenmutter aus Bronze o. dgl. trägt und der bei i .drehl:ar gelagert ist. Die beiden Schraubenmuttern bewegen sich auf einer mit Rechts- -und Linksgewinde versehenen, in der Zeichnung punktiert veranschaulichten Spindel n, die durch die Handkurbel o nach beiden Richtungen gedreht werden kann. Je nach Drehung zier Handkurbel o entfernen sich die beiden Schraubenmuttern voneinander oder nähern sich einander. Im ersteren Falle werden die Rolleni e und mit ihnen die darauf lagernden Gewichte b gehoben, im letzteren Falle gesenkt.
  • Um das Probestück a zu .belasten, läßt man Druckluft aus dem Behälter v durch die Öffnung des Hahnes h. in den Raum über dein Kolben k einströmen, der durch das Gestänge i mit dem Probestück a und .dein Schreibwerk c verbunden ist, so daß das Probestück a unter Zugspannung kommt. Diese Zugspannung kann jedoch nur eine solche Größe erreichen, wie sie der Gewichtsbelastung b entspricht, weil bei noch größer werdendem Luftdruck sich der Zylinder m mit den Gewichten b hebt. In dem Augenblick, wo die der Gewichtsbelastung b entsprechende Zugspannung durch den Luftdruck erreicht ist, wird der Hahn h geschlossen. Die Rollen e sind nun entlastet und können gesenkt werden, das Probestück a. hat iie gewünschte Belastung, und diese bleibt auch erhalten, wenn die im Zylinder in enthaltene Druckluft .durch die kleine Auslaßöffnting u (Undichtigkeit) ausgeströmt ist und die Oberwand des Zylinders na auf dem Kolhen k aufliegt. Soll die Last plötzlich abgenommen werden, so wird wieder Druckluft über den Kolben in den Zylinder in. eingelasseii, so daß sich die Gewichte b heben, die Pollen e «>erden dann bis in unmittelbare Nähe (!er Gewichte angehoben, worauf man die Druckluft durch einen zweiten Hahn oder mit Hilfe eines Dreiweghahns plötzlich ausströmen läßt. Schwingungen können fei diesen Operationen infolge des geringen Kolbengewichts und der energischen Luftdämpfung entweder gar nicht oder doch nur in sehr geringem, keineswegs störendem Grade auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Festigkeitsprüfmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflegen, der Last durch Einführung von Druckmittel (Druckluft o. dgl.) in einen mit Druckkolben (k) versehenen belasteten Zylinder (in.) erfolgt, der sich entgegen der Z'Virkung der Last zu verschieben und die letztere anzuheben vermag, wenn der Druck auf den Kolben die entsprechende Größe erreicht hat. a. Festigkeitsprüfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelzylinder (m), für den eine heb-und senkbare Unterlage (e) vorgesehen ist, von der Kolbenstange (l) schwebend getragen werden kann. 3. Festigkeitsprüfmaschine nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die die Belastung bildenden. Gewichtsplatten (b) auf den Druckmittelzylinder aufschiebbar angeordnet sind. d.. Festigkeitsprüfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelzylinder mit einer oder mehreren feinen Auslaßöffnungen (u) versehen ist, die ein allmähliches Entweichen des Druckmittels aus dem belasteten Zylinder gestatten.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2672682A1 (fr) * 1991-02-13 1992-08-14 Couval Sa Dispositif pour realiser des essais de resistance, de fatigue et de choc.

Cited By (2)

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FR2672682A1 (fr) * 1991-02-13 1992-08-14 Couval Sa Dispositif pour realiser des essais de resistance, de fatigue et de choc.
EP0504083A1 (de) * 1991-02-13 1992-09-16 Couval S.A. Vorrichtung zur Ermüdungs- und Wiederstandsprüfung

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